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 Betreff des Beitrags: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Do 17. Jun 2021, 20:11 
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Da hier gerne über den Autofokus und die Treffsicherheit der K3 III diskutiert wird, wollte ich einfach einmal ein Bild zeigen, wie begrenzt der Schärfentiefebereich bei einem 300 mm Objektiv und einer Blende von 3,5 ist. Die beiden Vögel waren zwischen 15-20 m entfernt. Ich konnte im Sucher etwa das Auge des anvisierten Bienenfressers erahnen und konnte mich komplett auf den Autofokus der K3 verlassen. Wenn man sieht, wie unscharf der am selben Ast sitzende zweite Bienenfresser schon ist, denke ich, dass es oftmals nicht an der Kamera liegt, sondern eher am Anwender, der manchmal nicht genug Zeit hat, sein Objektiv genau anzuvisieren. Bei 15m Entfernung, 300mm Objektivlänge und einer Blende von 3,5 ergibt sich ein Tiefenschärfebereich von ca. 35 cm.
Wenn ich solche Bilder dann wieder sehe, fällt es mir ein, dass meist der nicht sauber arbeitende Teil hinter der Kamera sitzt und nicht die Kamera schuld ist.

Bild
Datum: 2021-06-04
Uhrzeit: 19:14:43
Blende: F/3.5
Belichtungsdauer: 1/400s
Brennweite: 300mm
KB-Format entsprechend: 463mm
ISO: 250
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-3 Mark III

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Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Bayern und stets interessantes Licht.
Herbert


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Do 17. Jun 2021, 20:50 
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schön illustriert


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Do 17. Jun 2021, 21:20 
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Beiträge: 226
Schönes Bild und gut visualisiert.
Der "Unscharfe" war wohl nicht so gut drauf :beef: :lol:

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LG Rolf
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Neue Besen kehren gut. Aber die alten kennen die Ecken. (Klaus Steilmann)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Do 17. Jun 2021, 22:10 
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Beiträge: 3165
Wohnort: Eutin
Wunderschön, Herbert. Und vielen Dank für die Erläuterungen rund um das Bild :2thumbs:

Liebe Grüße
Rainer

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Die Optimisten glauben, wir leben in der besten aller denkbaren Welten.
Die Pessimisten glauben, das stimmt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 09:36 
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sehr schönes Bild ja auch der Fotograf muß mache Dinge beachten
LG Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 09:38 
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Danke Hertbert für's Erleutern. Tolles Bild.

_________________
Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 10:41 
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Wohnort: Ludwigsburg
Ich schließe mich da gerne an.
Sowohl Erläuterung als auch Bild sind top.

_________________
LG Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 13:02 
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Beiträge: 1822
Wohnort: Krakau, Polen
Topfoto! :anbet:

Danke auch für die Erläuterungen. Habe mal bei einem bekannten YouTuber für Makrofotografie gehört, dass es seiner Meinung nach gerade am Anfang ganz normal ist, einen sehr hohen Ausschuss zu haben. Das dürfte für die Teletierfotografie sicher auch zutreffen.

Hast Du noch irgendwelche Tipps außer Üben, üben, üben? Für diesen Sommer plane ich Telefotos von Murmeltieren.

_________________
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https://www.instagram.com/meinkrakau


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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 14:14 
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Beiträge: 11321
Wohnort: In einem Dorf mitten zwischen Hi-H-PE
Hi,

schönes Bild und tolle Erklärungen. :thumbup:

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Mit freundlichem Gruß
Matthias

...but you can call me Blue





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 Betreff des Beitrags: Re: Schärfentiefe bei ca. 15 m
BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2021, 14:25 
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Registriert: Mi 4. Apr 2018, 23:15
Beiträge: 385
Hallo mein Krakau,

Murmeltiere würde ich versuchen recht Bodennahe zu fotografieren. Hierzu habe ich ein Stativ von Xhia, den Little Elephant und verwende recht gerne die K1 mit dem klappbaren Display (eignet sich hervorragend dafür). Durch das Stativ kannst du auch in der Verschlusszeit mit niedrigeren Werten arbeiten und die Iso gering halten. Außer du hast ein lichtstarkes Objektiv (was verwendest du für eines). Meist sind die Verwackler störender, als das rauschen und bei langen Brennweiten ist das sehr schnell geschehen. Soviel ich weiß, gibt es gegenden da kommen die Murmeltiere recht nahe an die menschlichen Siedlungen heran und sind diese gewöhnt. Da sollte es dann mit der Fokusierung leichter sein, da dass Fluchtverhalten nicht so stark ausgeprägt ist.
Murmeltiere habe ich jedoch, außer im Zoo, noch nicht fotografiert. Ich denke jedoch, dass es mit dem Morgen- und Abendlicht sehr schön harmoniert (habe hier schon tolle Aufnahmen gesehen).

Viel Spaß und Erfolg und bitte die Bilder im Forum zeigen.

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Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Bayern und stets interessantes Licht.
Herbert


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