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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 09:54 
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waldbaer59 hat geschrieben:
Zitat:
Im Übrigen gibt es Modellreihen, die ohnehin nicht von diesem Fehler betroffen sind und niemals waren.


Damit habe ich mich auf die 'Oberklasse' bezogen. Bei Modellen wie der K20D, K7, K5(II/S), K3(II) ist ein solches Problem bislang nicht aufgetreten / bekannt geworden.


Das kam (bei mir zumindest mal) so überhaupt nicht an. Ich verstand das auf die K50 bezogen, dass Ricoh da etwas gelernt hätte.

Das haben sie aber anscheinend bei der 'Mittelklasse' nicht. Ich vermute mal, dass die ersten gehäufteren Probleme bei der K30 erst dann auftraten, als die K50 schon auf dem Markt war. Dann wurde eine modifizierte Blendensteuerung gebaut, man hoffte, damit sei das erledigt! Wir haben hier im Forum ja Fotos von beiden Versionen! In einem anderen Forum (DigitalFotoNetz.de) fand ich gestern interessante Beiträge zu diesem Thema:

http://forum.digitalfotonetz.de/viewtop ... c&start=80

waldbaer59 hat geschrieben:
Was den Einbau eines modifizierten Bauteils angeht, so werde ich nochmal eine offizielle Anfrage bei den gängigen Servicestellen bzw. Ricoh direkt einbringen. Das erscheint mir erfolgversprechender zu sein als jeglicher Spekulatius


Hier im Forum gibt es die erste K30:
40456504nx51499/allgemeine-fotothemen-f47/blendensteuerung-k-30-defekte-t14962-s270.html

die die neue Blendensteuerung erhielt:
40456504nx51499/allgemeine-fotothemen-f47/blendensteuerung-k-30-defekte-t14962-s190.html#p337071

Nach knapp über einem Jahr war sie wieder defekt, dasselbe Problem.

Nun finden wir in erwähntem DigitalFotoNetz Forum dieselbe Problematik mit einer K50!

Wenn man sich das Foto der neuen Blendensteuerung für K30/K30/K500 genau ansieht, erkennt man, jawohl,
das ist dieselbe Steuerung wie in der K-S1 und der K-S2:

http://www.pentaxforums.com/forums/184- ... ost3888699

Bei besagtem "marabella" trat also dasselbe Problem bei seiner K-S1 auf, er hat die russische Feilmethode angewandt und bisher läuft das wohl wieder.

Ich habe mich da gestern nacht recht viel durchgelesen, besagter "marabella" erwähnt ein französisches Forum, in welche jemand wohl einen sehr langen Bericht über diese Problematik schrieb und trotz gutem Wissen die Ursache für den Fehler nicht finden konnte. (hat da jemand ev. einen link, Französisch ist mir zwar nicht wie das Englische geläufig, aber durchlesen kann ich mich schon)

Ich gehe mal davon aus, dass es sich um Magnetisierungen handelt plus ev. Gratbildung, das Argument, dass das Problem bei längerer Nichtbenutzung auftaucht schliesse ich aus, da eine K30 einer sehr guten Freundin aus den USA in regelmässigem Gebrauch war und das Problem plötzlich auftauchte, auch hat sie in Phönix, Arizona nicht mit eiskaltem Wetter zu tun gehabt, im Gegenteil.

Ich vermute, dass durch die nun weltweite Empörung wie auch Suche nach Reparaturmöglichkeiten Ricoh nun selbst damit "wie auf Feuer sitzt", denn die wissen nun
a) Fotografen aus aller Welt tauschen sich aus, finden Möglichkeiten, die zumindest so bisher von Ricoh nicht umgesetzt wurden
b) merken, dass wenn da nicht eine anständige Lösung gefunden wird, das auch von der Konkurenz ausgenutzt werden könnte (wir erleben derzeit ja eh den schlimmsten Medien- wie Wirtschaftskrieg, abnormes Verhalten wird zuzusagen hoffähig)
Mir geht es letztendlich darum:

In meinem Familienkreis wird u.a. auch mit einer K-S1 fotografiert. Ich hatte mit K30 und K50 diese Problematik.
Die ersten K500, K-S1 und K-S2 tauchen mit dem Fehler auf.

Ricoh hat ja seit Übernahme von Pentax auch erstklassige Produkte auf den Markt gebracht. Ich arbeite fast täglich mit K3 und K5IIs. Eine K1 wird irgendwann mal ihren Weg zu mir finden.
Ich habe erstklassige Objektive, auch viele M42, die ich gerne weiter an Pentax verwenden würde.
Ich würde Freunden, Bekannten, Familie, die alle gerne auf mich hören, mit gutem Gewissen auch eine K30/50 oder K-S1/2 empfehlen können. Aber das kann ich derzeit nicht so ohne weiteres.

Hier ist nun Ricoh an der Reihe!

RICOH!!! FINDET ENDLICH EINE ANSTÄNDIGE LÖSUNG!!!

IHR SCHULDET DAS DEN ANSONSTEN WIRKLICH TOLLEN PRODUKTEN!!!


Canon hat das auch hinbekommen!

Alles andere wäre ein "Sich-Rausreden".

Es hilft auch garantiert überhaupt nichts, wenn Foto-März schreibt, es gäbe ein modifiziertes Teil.
Besagtes modifiziertes Teil versagt zunehmend auch seinen Dienst!

Ricoh hat den Fehler bisher noch nicht gefunden (oder an der richtigen Stelle danach gesucht),
also... verflixt nochmal, dann löst das Problem, für Euch kann das doch nicht wirklich so schwer sein,
das glaube ich einfach nicht.


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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 10:59 
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Solunax, guter Beitrag.
Nur - wer sagt es den Japanern richtig und unter Berücksichtigung der asiatischen Mentalität? Wir Deutsche fallen gerne mit der Tür ins Haus und stellen (in diesem Fall berechtigte) Forderungen, ohne vorher guten Tag gesagt zu haben. So funktioniert das nicht und schon gar nicht in Japan.

Dem Kunden bleibt nichts übrig, als an der Kasse abzustimmen und andere Produkte zu kaufen.

_________________
Grüße @hoss


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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 12:52 
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hoss hat geschrieben:
Solunax, guter Beitrag.
Nur - wer sagt es den Japanern richtig und unter Berücksichtigung der asiatischen Mentalität? Wir Deutsche fallen gerne mit der Tür ins Haus und stellen (in diesem Fall berechtigte) Forderungen, ohne vorher guten Tag gesagt zu haben. So funktioniert das nicht und schon gar nicht in Japan.

Dem Kunden bleibt nichts übrig, als an der Kasse abzustimmen und andere Produkte zu kaufen.


Nun ja, ich kenne die asiatische wie auch die japanische Mentalität ganz gut und schätze sie auch.

Vollkommen richtig, was Du hier bezüglich unserer eigenen Mentalität schreibst.

Nur haben wir es hier letztendlich mit einem Hersteller zu tun, der sich bitte schön auch an unseres vielleicht sehr eckigen aber trotzalledem vorhandenen Eigenschaften orientieren darf, denn er will ja uns als Kunden behalten.

Hier müssten es auch die Händler, Servicefirmen und natürlich Ricoh Deutschland ganz vornedran sein, die sich hier bemühen sollten! Gut, es gibt wenige Händler, die so richtig hinter einem Namen stehen, aber z.B. in Aachen gibts einen: Isabel Ahoy!

Es geht ja darum, dass "wir" gerne mit Pentax arbeiten.

Ich hatte das Glück, dass meine K30 bzw. dann K50 in der Garantiezeit futsch gingen, nachdem ich sie zurückbekam
wurden sie verkauft.

Dabei halte ich beide (K30 mit minimalen Vorzug, gefällt mir auch optisch viel besser) für heute noch ganz hervorragende Kameras.


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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 17:07 
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@solunax

Da helfe ich doch gerne ;):

[url]http://www.pentaxone.fr/images/Tutoriels/Reparartions/pentax%2Bk-30%2Bdemontage_20160622b.pdf
[/url]


Und toi, toi, toi, meine K-S1 funktioniert nach meinem Eingriff wie gewohnt.

Ich habe an den Enden des U-Ankers in einem Winkel von ca. 100° etwas 3/5 der oberen Enden/Flächen nach innen beidseitig abgeschliffen und zusätzlich Kabel mit dickeren Querschnitten verlötet.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 17:51 
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Solunax hat geschrieben:
...
Dabei halte ich beide (K30 mit minimalen Vorzug, gefällt mir auch optisch viel besser) für heute noch ganz hervorragende Kameras.

Diese Blendensteuerung hatte sie wirklich nicht verdient.

_________________
Grüße @hoss


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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2017, 22:18 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
Beiträge: 97
marabella hat geschrieben:
@solunax

Da helfe ich doch gerne ;):

[url]http://www.pentaxone.fr/images/Tutoriels/Reparartions/pentax%2Bk-30%2Bdemontage_20160622b.pdf
[/url]


Und toi, toi, toi, meine K-S1 funktioniert nach meinem Eingriff wie gewohnt.

Ich habe an den Enden des U-Ankers in einem Winkel von ca. 100° etwas 3/5 der oberen Enden/Flächen nach innen beidseitig abgeschliffen und zusätzlich Kabel mit dickeren Querschnitten verlötet.

Viele Grüße


Danke!


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BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 15:55 
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Moin,
ja, auch ich habe den Weg hierher durch das Blendenproblem gefunden.
Meine K-30 hat es nach gerade mal 6000 Auslösungen erwischt.
Hatte dann erst mal mit Blendenring oder meiner alten K200 geknipst.
Dank der Beiträge hier habe ich mich zur Operation entschlossen,
Jetzt habe ich gefeilt, also die beiden Enden angefast,funktioniert erstmal wieder.
Hätte auch eine Reparatur bezahlt, wenn man denn ein verbessertes Teil einbauen würde.

Nun denn, seit einer Woche geht die Knipse wieder, wie lange weiss ich nicht, aber ich halte euch auf dem laufenden.

Meinen Herzlichen Dank an alle, die sich hier um die Aufdeckung und um Lösungen des Problems gekümmert haben. :2thumbs:

Gruß
Detlef


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BeitragVerfasst: Di 31. Okt 2017, 10:35 
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Registriert: Mi 10. Sep 2014, 14:40
Beiträge: 5
Hallo!
Nun hat's auch meine K30 während eines Südamerika Urlaubs voll erwischt, bin echt sauer. Gott sei dank hatte ich noch das Kr-Gehäuse und die kleine Lumix mit. Habe nun eure Berichte aufmerksam studiert und möchte es auch versuchen selbst zu reparieren. Nur bin ich am überlegen, ob statt dem Auflöten des "Hufeisens" nicht auch die oberen Enden abgefeilt, also auf das nötige Maß gekürzt werden könnte. Das Anfasen der Enden wurde ja schon besprochen, mir geht's jetzt ums kürzen. Kommt man ums Auslöten drum rum, davor habe ich doch ein wenig bammel. Was meinen die Experten?

Auch danke für die geleistete Vorarbeit und liebe Grüße!
Helmut


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BeitragVerfasst: Di 31. Okt 2017, 13:32 
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Beiträge: 2053
Solunax hat geschrieben:
Man müsste jemanden kennen, der DSLR Reparaturen so ausführt, wie das in meiner Übersetzung gemacht wird plus die russische Modifikation, sprich, dass die "Enden des Geweihs, das da zu hart zustösst" etwas entschärft sprich abgerundet werden.


Ich kenne einen..

_________________


oder einfach

:)


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BeitragVerfasst: Mi 1. Nov 2017, 07:07 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
Beiträge: 97
kaptain_heli hat geschrieben:
Hallo!
Nun hat's auch meine K30 während eines Südamerika Urlaubs voll erwischt, bin echt sauer. Gott sei dank hatte ich noch das Kr-Gehäuse und die kleine Lumix mit. Habe nun eure Berichte aufmerksam studiert und möchte es auch versuchen selbst zu reparieren. Nur bin ich am überlegen, ob statt dem Auflöten des "Hufeisens" nicht auch die oberen Enden abgefeilt, also auf das nötige Maß gekürzt werden könnte. Das Anfasen der Enden wurde ja schon besprochen, mir geht's jetzt ums kürzen. Kommt man ums Auslöten drum rum, davor habe ich doch ein wenig bammel. Was meinen die Experten?

Auch danke für die geleistete Vorarbeit und liebe Grüße!
Helmut


Die Feil- und Lötmethode waren beide nacheinander die Versionen, die zum ersten Mal Abhilfe schafften.
Aber laut Berichten im US Pentaxforum ist das keine erstrebenswerte Lösung bzw. es wird klar davon abgeraten.

Das hat mit der Materialbeschaffenheit des Solenoids zu tun:

1. Die Führung in der Kunststoffhülse, die beim sog. weissen (made in Japan) Solenoid aus einem viel gleitfähigeren Material (ähnlich Teflon) ist
2. Das Material des "Hufeisens", das ich schon bei mehreren grünen Solenoiden unterm Mikroskop als "uneben" und
korrodiert erlebte

beide Faktoren sprechen für eine saubere endgültige Lösung.

Das weisse "Made in Japan" Solenoid ist einfach von sehr präziser und sehr guter Fertigung, alsdass ich es als ein
Sparen am falschen Fleck empfinde: Hat man sich schon die Arbeit gemacht, den Body zu öffnet, dann kann man es auch gleich richtig machen.

Das Entlöten am Solenoid selbst ist mit einer dünnen Lötspitze (und keiner anderen) eigentlich sehr einfach.
Man könnte sogar am ausgelöteten grünen Solenoid einige Male mit anderen Käblechen üben, bevor man das
weisse endgültig einbaut.


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