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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 11:39 
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Nachdem ich Euch unter:
40456504nx51499/reisefotografie-f20/namibia-eine-etwas-andere-sicht-der-dinge-t24940.html
schon Namibia aus der Luft zeigen durfte, möchte ich gerne einigen Nachfragen nachkommen und ein paar Bilder vom Boden der Tatsachen nachschieben.
Bei der Auswahl habe ich einmal ein paar unterschiedliche Landschaftsbilder herausgepickt. Tiere habe ich bewusst aussen vor gelassen, mit ein wenig Suche findet man in diesem Forum oder im I-Net genug viel bessere davon. Vom Großwild wie Giraffen, Zebras, Oryxantilopen (dem Nationaltier Namibias), Springböcke, Hartebeester, Strauße, und Leoparden bishin zu kleineren Wüstenbewohnern Tenebrio-Käfer, Geckos, Schlangen, Maulwürfe und Erdhörnchen trifft man dort erstaunlich viele Lebewesen an. Bis auf dem Leoparden haben wir in der kurzen Zeit auch alles sehen dürfen.
Ich war nur an zwei Orten unterwegs: Zum einen am Fish River Canyon, zum anderen in einem privaten Naturschutzgebiet im Namib Rand Gebiet. Ein schmaler Streifen zwischen der Namib Wüste und der Steppenlandschaft zum Meer hin.
Fangen wir mit dem Canyon an. Eine der ältesten Landschaften der Erde. Geprägt über Millionen von Jahren, wo man jedoch noch deutlich die tektonischen Erdverschiebungen erkennen kann. Erosionen haben über lange Zeit viele unterschiedliche Erdschichten freigelegt. Konserviert durch Wasserarmut bis heute zu bestaunen.
Nach der Landung auf dem Flughafen ;) am Canjonrand haben wir zunächst nur flache Steppe mit ein paar Tafelhügeln sehen können.


#1


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Schnell wurde es aber felsiger und hügeliger. Der alte Jeep hatte zu arbeiten.



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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 11:54 
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Nach genauen hingucken hat sich hier doch eine Antilope untergemogelt.
Diese Vierbeiner haben ja keine guten Verstecke vor dem Leoparden. Deswegen erstarren sie bei Gefahr zu Eissäulen und sind oftmals erst auf dem zweiten Blick erkennbar.



#11

Der Canyon selbst besteht im wesentlichen aus zwei Ebenen. Die erste Ebene ist durch Risse bei der Kontinentalverschiebung entstanden und schon sehr sehr alt. Die zweite Ebene hat der Fluß in die Erde gegraben und ist entsprechend jünger.


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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 12:13 
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Das Licht habe ich dort als etwas besonderes erlebt. Absolut klare, trockne Luft und die unterschiedlichsten Bodenfarben sorgen stets für neue, teils surreale Lichtstimmungen. Die Bilder wirken oftmals unnatürlich und übersattigt. Der große Belichtungsumfang stellt einen Fotografen mit wenig Zeit vor besonderen Herausforderungen.


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#18

Weiter ging es zum Namib Rand Gebiet am Rande der ältesten und trockensten Wüste weltweit. Mehr als 80 Millionen Jahre alt, oftmals jahrzehnte kein Regen. Die meisten Tiere dort trinken niemals in ihrem Leben Wasser. Sie beziehen ausschließlich ihre Feuchtigkeit durch pflanzliche Nahrung. Die Pflanzen wiederum bilden bis zu 60m tiefe Wurzeln und/ oder beziehen die lebensnotwendige Feuchtigkeit vom Morgendunst.


#19


#20


Zwei Oryxantilopen, das Wappentier Namibias. Sie müssen ihr ganzen Leben nicht unbedingt trinken um hier zu überleben. Mit über 40 Grad ist es das "heisseste" Säugetier.


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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 12:19 
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#31


#32

Hinter der Fata Morgana sieht man noch ganz winzig ein Camp, in dem man in wenigen Appartments exklusive Übernachtungsmöglichkeiten hat.


#33


Mit diesem "Wildschwein auf dem Baum" möchte ich diese Bildserie beenden. Es handelt sich dabei um Webervögel die riesige Kolonien auf den wenigen Bäumen bilden.


#44


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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 15:16 
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Danke, es geht so interessant weiter wie es begann. Spitzenmäßig!! :hurra: :hat:

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Und es kommt erstens immer anders als man zweitens denkt ...

Viele Grüsse Alexandra.


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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 15:42 
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Die Eindrücke faszinieren mich sehr .... beide Threads.
Was mir allerdings auffällt.... gerade in diesem bodengebundenen Thread erscheinen die Bilder leicht überschärfer als ich es hier im Forum gewohnt bin.

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„quidquid agis, prudenter agas et respice finem .”


„Ich habe mich nie gefragt was ich da tue, es sagt mir selbst was ich zu tun habe. Die Fotos machten sich selbst mit meiner Hilfe.”
R. Bernhard

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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 16:53 
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Hallo,

Deinen Bildern nach zu urteilen, muss das eine phantastische Reise gewesen sein. Gerne noch mehr!

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Beste Grüße aus'm Woid,

Erich


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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 17:01 
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StaggerLee hat geschrieben:
Die Eindrücke faszinieren mich sehr .... beide Threads.
Was mir allerdings auffällt.... gerade in diesem bodengebundenen Thread erscheinen die Bilder leicht überschärfer als ich es hier im Forum gewohnt bin.


Danke für den Hinweis!
Das kann ich nicht ausschließen, vielleicht ist mir ein Fehler bei der Verkleinerung untergekommen, da ich diese im Batch durchlaufen lassen habe. Es kann gut sein, dass sie dabei nochmal nachgeschärft worden sind. Sorry dafür, kann im Moment nicht soviel Zeit in die Nachbearbeitung stecken.
Ich hoffe, das Ergebnis ist dennoch einigermaßen erträglich!


Zuletzt geändert von DotM am Di 18. Apr 2017, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 17:03 
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Erträglich ist gut. .... muss richtig ne ziemlich coole Reise gewesen sein und die Eindrücke sind toll

EDIT: Das Wort "erträglich" stellt Deine Reise -Bilder in einen "naja- nett" Kontext. Da gehören Sie nicht hin :nono:

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BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 20:44 
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In der Tat war es wirklich phantastisch. Aber mit nur 5 Tagen leider viel zu kurz.
Das Land ist dennoch sehr empfehlenswert. Man befindet sich quasi innerhalb einer Nacht in einer fremden Welt aber in der gleichen Zeitzone (ein Riesenvorteil). Trotz des Wüstencharakters so vielfältig, abwechslungsreich und bunt. Man spürt förmlich die gewaltige Kraft der Natur und das wahnsinnige Alter der Landschaftsstrukturen und gewinnt wieder einen riesigen Respekt vor allem.


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