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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 11:24 
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Hallo,

nachdem ich zig Seiten gelesen und damit Stunden zugebracht habe und auch zig Beispielbilder angeschaut habe
bin ich nicht viel schlauer, daher direkte Fragen.

Ich habe z.Zt. eine K-50 und wollte evtl. "upgraden", einfach mal so, auf die (gebrauchte) K-3, keine K-3II. Die K-3 hat ja 24MP
und die K-50 16MP, somit müsste bei der K-3 ja einiges mehr an Cropreserven vorhanden sein, richtig?
Aktuell nutze ich öfter das Sigma 18-250 DC Macro HSM, neulich z.B. bei einer Outdoorveranstaltung bei der
ich auch den Brennweitenbereich ausgenutzt habe. Bin eigentlich auch ganz zufrieden mit dem Objektiv, allerdings
fehlt manchmal etwas Lichtstärke.
Der Himmel war reichlich bedeckt und um auf brauchbare Verschlusszeiten zu kommen musste die ISO auf 1600 gedreht
werden, was aber bei der K-50 und erst recht bei der K-3 kein Problem ist/sein sollte.
Wenn ich da nun statt des 18-250 das Sigma 17-50 F2.8 EX DC UND das Sigma 70-200 F2.8 APO EX DG nehmen würde, wirkt sich
das tatsächlich so sehr auf die Bildqualität aus wie die Preise z.B. für das Sigma 70-200 suggerieren?
Alternativ zum 17-50 käme auch das Pentax 16-85 in Betracht, fehlt zwar wieder Lichtstärke, macht das Pentax aber ggf.
Qualitativ wieder wett?
Wie steht es mit der Schnelligkeit und Treffsicherheit der K-3 an den genannten Objektiven aus, sind die schneller als das 18-250?
Das die K-3 etwas schneller und treffsicherer ist als die K-50 ist mir soweit klar, auch dass man keinen Unterschied
an den Bildern beider Kameras bei normaler Betrachtung sieht.

Wenn Bilder entwickelt werden dann fast nie über DinA4 hinaus, ich habe auch keinen 5 Meter Monitor der eine 100% Ansicht gestattet, anders
kann es aussehen wenn gecropt wird.

Den Kostenfaktor mal außen vor gelassen, und ich knipse nur für mich/Familie/aus Spass an der Freude, hab ich mir in meinem Altherren-Leichtsinn
folgendes gedacht:
fehlt mir beim 17-50 o. 16-85 mal etwas Brennweite kann ich mit der K-3 besser croppen als mit der K-50, gleiches mit dem Sigma
70-200, dafür hab ich mehr Lichstärke und/oder eine bessere Bildqualität was das mehr als ausgleicht. Ich bin nicht mehr
so flexibel wie mit dem 18-250, aber wer weiss was die K-3 aus meiner (Serienstreuung) Linse rausholt.
Ich wäre in dunklerer Umgebung (Reithalle etc.) besser aufgestellt und hätte etwas mehr WW wobei ich das bisher nicht
vermisst habe, Architektur und Landschaften sind nicht so meins, aber kann sich ja auch mal ändern.
Portraitlinsen habe ich, ein paar 50mm und ein Takumar 85mm f1.9, da fehlt mir nichts. Im Urlaub hab ich bisher das
18-250 mitgenommen, könnte aber auch mit dem 16-85 sehr gut leben, da könnten die 2mm nach unten sogar besser sein, nach
oben könnte man croppen sofern erforderlich, zumindest bis in den Bereich um 150mm? Als leichtes "Mitnehmteil" hätte ich noch
den Pentax x1.7 Adapter, man weiss ja meist was man im Urlaub vorhat und kann das Teil gleich ranschrauben oder eben auch nicht.
Wobei der Licht kostet und die Qualität der Bilder wird nicht besser....

Oder gibt es eine bessere Alternative zum Sigma 18-250mm? Hab da eigentlich nichts gefunden was ggf. einen Objektivwechsel
ersparen würde....
Fragen über Fragen :kopfkratz:

_________________
Viele Grüße
Holger

K3, K50 als Backup, zu viele Objektive, 2x Metzblitz....


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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 13:15 
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Was das Bildrauschen angeht, ist die K-3 aber nicht wirklich besser. Ich denke auch nicht, das der Body das Problem ist. Was stört dich denn explizit an deiner jetzigen Kombi?


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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 13:50 
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Ich hatte hier mal was zu dem Thema geschrieben - passt eigentlich zu deinem Thread hier:
40456504nx51499/objektive-f27/qualitaet-einer-ausschnittsvergroesserung-vs-brennweite-t26338-s10.html

Wenn dir Brennweite fehlt, brauchst du in erster Linie ein Objektiv mit mehr Brennweite. Wenn dir Lichtstärke fehlt und du eine Kamera mit halbwegs aktuellem Sensor hast (dazu zähle ich die K-50 immer noch), dann brauchst du mehr Lichtstärke.

Das 70-200 wird dich etwas weiter bringen, aber wenn 250mm zu kurz sind und du regelmäßig am langen Ende fotografierst, dann brauchst du ein langes lichtstarkes Tele. Das heißt immer Objektivwechsel, wenn du bis auf 18mm runter willst.

_________________




(aktualisiert am 06.09.2019)


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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 14:42 
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Ein 18-250iger ist natürlich bequem, man muss kaum wechseln, aber Abstriche in Qualität und Lichtstärke machen.
Aber dafür hat man ja auch eine DSLR, damit man wechseln kann. ;)
Zwei Objektive sollten es schon sein, eines für den unteren und eines für den oberen Brennweitenbereich.

Ich habe oft nur ein zusätzliches Objektiv (neben dem an der Kamera) dabei, dieses bleibt meist unbenutzt in der Tasche.
Dann kann ich eben nicht alles machen, konzentriere mich dann eben auf das, was mit der angeflanschten Brennweite geht.
Das schult das Auge und ich muss auch nicht zwingend wechseln.

Lichtstarke Objektive sind meist teurer, gerade auch wenn sie zusätzlich noch eine gute Qualität haben.
Ob du wirklich ein 70-200er (oder mehr) mit F 2.8 brauchst, kannst nur du wissen.

Es gibt da auch noch ein 55-300er PLM, relativ günstig, optisch sehr gut, rel. lange Brennweite, und bei den heutigen Sensoren mit gutem Rauschverhalten komme ich mit diesem Objektiv, das zudem noch sehr schnell, leicht und flüsterleise ist, problemlos klar.

Aber einen Kompromiss muss man halt eingehen. Eine eierlegende Wollmilchsau al la 16-300er/2.8 gibt es leider nicht.

Meine Empfehlung: ein 17-50iger/2.8, oder ein 16-45iger/4.0 und ein 55-300er PLM an der K3! (oder K70)

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LG
Hannes

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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 17:13 
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Habt bis hierher vielen Dank!
Dass die K-3 keine Vorteile bzgl. Rauschen bringt hab bereits erlesen, muss es aber auch nicht, bin so zufrieden da ich
mehr als selten über ISO3200 gehe und auch die 3200 werden nicht oft genutzt.

Brennweite fehlt mir eigentlich nicht, die 250mm am oberen Ende haben bisher gereicht, daher würden mir die 200mm oben wohl
auch reichen, sooo groß ist die Differenz da nicht. Dafür bekomme ich einen Qualitätsvorteil gegenüber dem 18-250 und mehr Lichtstärke.
Das ich bei der K-3 nicht mehr Crop-Reserven habe als an der K-50 war mir nicht klar, danke für den Hinweis. Ein
Gedankenfehler von mir aufgrund der Pixeldichte?

Hintergrund des ganzen ist folgender, ich hab meine K-50 gebraucht zu einem sehr guten Kurs bekommen, irgendwas um 250,- incl. Kit-Linse,
extra Batteriehalter, > 1 Jahr Restgarantie (jetzt im August abgelaufen) und hatte erst rd. 1500 Auslösungen.
Von der defekten Blendensteuerung bin ich bisher nicht betroffen, wer weiss, vielleicht hält die auch ewig oder ist nach 10 weiteren Bildern defekt.
Als Backup-Kamera hab ich eine istDS.
Nun hätte ich die Möglichkeit die oben genannten Objektive günstig aus einem Nachlass zu bekommen, ich weiss, günstig ist relativ
aber für mich wären sie günstig, eine K-3 wäre evtl. auch noch zu bekommen...
Dann würde die K-50 als Backup weiter ihr dasein hier fristen oder die kommt fest
auf's Stativ für Bilder aus meinem Styrocube ( http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=648973 ) o.ä., mal schauen, ein Verkauf wird
wohl nicht lohnen ohne bereits rep. Blendensteuerung und mit erst recht nicht (Garantie abgelaufen). Ich hab in letzter Zeit mal geschaut
ob und zu welchem Kurs K-50 so verkauft werden, ist nicht doll, dann kann sie auch hier bleiben.

Ich hab hier auch noch ein Tokina AT-X MF 80-200 f2.8 liegen, kenne die Brennweite also,
super Objektiv nur komme ich damit nicht besonders gut klar, das würde ich dann u.a. verkaufen.

Hannes, das 16-45 hat eine Anfangsblende von 4, das 16-85 eine von 3.5, ich weiss nun nicht wie die kleinste Blende da im Bereich
um 45mm ist, denke aber nicht dass sie großartig >4 liegt, daher würde ich, sofern ich die Wahl hab, das 16-85 vorziehen, auch super Qualität
und flexibler.
Beim Sigma 17-50 hätte ich mehr Lichtreserven aber auch eine Lücke zum 70-200 und das ist eben das welches grad "günstig" ist und worauf
ich aufbauen wollen würde.
Gut, das 70-200 könnte ich immer noch wieder verkaufen und das 55-300 PLM kaufen und hätte noch Geld übrig, danke für den Tip dafür... grübel grübel

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Viele Grüße
Holger

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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 17:46 
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das Sigma 80-200 2,8 HSM für Pentax ist neu nicht mehr zu bekommen und gebraucht recht selten, das würde ich bei akzeptablen Bedingungen erst einmal behalten und ausführlich testen. Hinzu z.B. ein 17-70 mm 2,8, dann bist du sehr gut aufgestellt. Die Lücke zum 70-200 ist nicht dramatisch! Auch das 18-250 behalten als "Urlaubsobjektiv", kleines Gepäck. Der Body bleibt auch, 16 MP sind fast immer ausreichend! Die Gläser machen den Unterschied, gute Gläser machen wirklich mehr Spass wie ein neuer Body mit mäßigen Gläsern.

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das Foto entsteht nicht in der Kamera sondern zwischen den Ohren
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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 17:57 
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Das 16-45 hat durchgehend 4.0 Offenblende. Es ist gut und kostet gebraucht nur um die 150 Euronen +/-

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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 17:59 
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Das 16-85 ist natürlich besser, aber auch teurer.

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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 19:08 
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Hannes21 hat geschrieben:
Das 16-45 hat durchgehend 4.0 Offenblende. Es ist gut und kostet gebraucht nur um die 150 Euronen +/-

Das 16-85 ist natürlich besser, aber auch teurer


Ich habe beide und ich würde nicht sagen das das 16-85 besser ist. Es ist genau so gut aber etwas universeller einsetzbar, WR für schlechtes Wetter und es ist leise.
Das 16-45 hat dafür seinen ganz eigenen Charakter... empfinde ich jedenfalls so...
Die Blendensprünge beim 16-85 sind:
16-18 f3,5
21-28 f4,0
31-60 f4,5
68-85 f5,6
Den 1,7 Adapter würde ich nicht da noch anflanschen wollen, da wird es im Sucher echt finster.
Worüber du dir noch im klaren sein solltest die 70-200 2,8er sind abbildungstechnisch eine eigene Nummer aber sie wiegen dafür auch etwas mehr.

Sonst wurde hier ja auch schon alles gesagt.


Gruß Norbert


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BeitragVerfasst: Mo 21. Aug 2017, 19:32 
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Habt vielen Dank!
Dass das 70-200 kein Leichtgewicht ist, ist mir klar, wiegt mit über 1400g rd. 250g mehr als das manuelle
Tokina AT-X 80-200, das hat auch knappe 1200g. Und ziemlich groß sind auch beide ;)

Ich werde nochmal in mich gehen, das Angebot aber wohl annehmen und dann mal schauen was bleibt und was wieder geht.
Ansonsten würde ich mich in bälde vermutlich ziemlich ärgern! Kostet zwar erst einmal doch ein wenig, aber da feststeht
das auf jeden Fall wieder etwas verkauft wird kommt auch wieder was rein, den Rest verbuche ich dann unter
"Hobby's kostet halt", hab dann aber immer noch nicht zuviel gezahlt für das was bleiben wird.

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Holger

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