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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 09:21 
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Die Nachführung ist mit einem StarAdventurer von Vixen, auf einem stabilen Manfrotto Stativ. Die Nachführung habe ich mit Zubehör gebraucht für 250 Euro gekauft. Wiegt unter 2kg.

M31 und M33 sind in Summe 1h belichtet. 60*60s.

Ja, der Farbstich. Du hast recht, da müsste ich noch korrigieren. Weil aber die Himmelsaufhellung durch Kunstlicht nie gleich ausfällt, muss man jedes Bild individuell einstellen. Und da kommt dann wieder mein Problem mit der Rot-Grün-Schwäche. Dein Monitor ist unschuldig.


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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 09:39 
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dobsonaut hat geschrieben:
Die Forensoftware erlaubt nur 1 MB große Bilder daher musste ich die rausgesuchten Beispiele zimlich komprimieren, was teilweise schlimm aussieht. Aber was soll's, hier mal ein paar Beispiele. Anmerkung: wegen einer Rot-Grün-Schwäche habe ich große Schwierigkeiten mit der Einstellung der Farbbalance.
... für eine erste Einschätzung ist die Bildgröße schon ausreichend- wenn mehr ginge wäre es halt noch besser :ja:
... deine Aufnahmen empfinde ich als ausgesprochen gelungen :2thumbs: - bezüglich der #6 hast ja vorab den Grund erklärt... ist halt schade wenn man damit behaftet ist :yessad:
(nett wäre es wenn du vor der Bildauswahl bei mehreren Bildern bei Nummerierung ein Häkchen setzen würdest... lässt sich dann einfacher gezielt kommentieren)


NG
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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 09:56 
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dobsonaut hat geschrieben:
Die Nachführung ist mit einem StarAdventurer von Vixen, auf einem stabilen Manfrotto Stativ. Die Nachführung habe ich mit Zubehör gebraucht für 250 Euro gekauft. Wiegt unter 2kg.
dobsonaut hat geschrieben:
Daher versuche ich bei den nächsten Gelegenheiten mal, ob das 55-300 bei 300mm und mit zwei Minuten Belichtungszeit von der Reisemontierung noch sauber nachgeführt wird. Wenn das funktioniert, denke ich an die Anschaffung des 300 f/4 von Pentax. Das kann ich dann nicht nur für Astro benutzen, sondern auch für Tierfotos. Mit einem kleinen Refraktor ist man nicht so flexibel und preislich ist da kein großer Unterschied.
Der StarAdventurer sollte auch mit 300mm gut klarkommen.
Bei mir werkelt ein Astrotrac TT320X. Der verträgt auch ein 500 F4 noch ganz gut, wenn der Wind nicht zu kräftig bläst. Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse und wünsche klare Nächte!

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BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 10:51 
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hoss hat geschrieben:
Gute alte Pentax Objektive für gelegentliche Astrofotos sind das SMC Pentax 1:2.8 30mm und das SMC Pentax 1:1.8 55mm. Beide Objektive sind mit F/4 Koma frei in den Ecken und lassen sich via Live View sehr gut auf Unendlich stellen. Wenn man will, reicht auch F/2.8 bei der alten 55mm Linse.



Ist nicht bei allen manuellen Objektiven die Unendlich-Stellung am Anschlag des Fokusrings? Aus dieser Sicht müsste doch die Fokussierung mit manuellen Objektiven ein Kinderspiel sein.


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BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 20:45 
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Brezus hat geschrieben:
Ist nicht bei allen manuellen Objektiven die Unendlich-Stellung am Anschlag des Fokusrings? Aus dieser Sicht müsste doch die Fokussierung mit manuellen Objektiven ein Kinderspiel sein.


Ganz drauf verlassen kannst Du Dich da leider nicht. Bei kurzen Brennweiten ist das unkritisch, aber manuelle Teleobjektive gehen am Anschlag etwas über Unendlich raus. Das ist denke ich nötig, um bei Toleranzen oder unterschiedlichen Temperaturen wirklich in den Fokus zu kommen.


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BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 12:08 
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Beiträge: 34
dobsonaut hat geschrieben:

Ganz drauf verlassen kannst Du Dich da leider nicht. Bei kurzen Brennweiten ist das unkritisch, aber manuelle Teleobjektive gehen am Anschlag etwas über Unendlich raus.


Versuch macht kluch:

Ich hab jetzt 3 manuelle 50er ausprobiert, Pentax M50/1.7, Pentax M50/1.4 und ein Revue 50/1.4, bei allen dreien war der Fokus bei Anschlag auf unendlich. Schon eine kleinste Abweichung vom Anschlag führte zu unscharfen Bildern.


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BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 12:33 
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Beiträge: 7408
dobsonaut hat geschrieben:
Brezus hat geschrieben:
Ist nicht bei allen manuellen Objektiven die Unendlich-Stellung am Anschlag des Fokusrings? Aus dieser Sicht müsste doch die Fokussierung mit manuellen Objektiven ein Kinderspiel sein.


Ganz drauf verlassen kannst Du Dich da leider nicht. Bei kurzen Brennweiten ist das unkritisch, aber manuelle Teleobjektive gehen am Anschlag etwas über Unendlich raus. Das ist denke ich nötig, um bei Toleranzen oder unterschiedlichen Temperaturen wirklich in den Fokus zu kommen.

Genau so ist es. Bei meinen manuellen Supertele ist das so, dass man über unendlich hinaus einstellen kann. Und zwar deutlich. Und den Grund hast du schon korrekt genannt.
Bei Objektiven mit Autofokus ist der Grund ein anderer. Da möchte man verhindern, dass der AF-Antrieb mit Kraft auf einen Anschlag fährt. Das wäre sonst schlecht fürs Getriebe.

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BeitragVerfasst: Mi 22. Jan 2020, 21:25 
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Beiträge: 14
Ich bin noch eine Beschreibung der Vorgehensweise für die genaue Kalibrierung des Astrotracer schuldig:
Ich schalte also die Kamera ein, aktiviere GPS und Astrotracer und stelle das Aufnahmeobjekt in das Zentrum des Suchers. Ich halte mich ganz bewusst nicht mit der genauen Kalibrierung auf ! Dann stelle ich den Bildschirm auf die Kompassanzeige um und vergleiche den Azimut, den die Kamera anzeigt mit dem tatsächlichen Azimut des Objekts, den ich meiner Planetariumssoftware auf dem Smartphone entnehme. Stimmt beides nicht überein, kommt der Magnet zum Einsatz. Ich bewege ihn unter dem Stativkopf so lange, bis der Azimutwert auf das Grad genau mit dem geforderten Wert übereinstimmt. Dort wird der Magnet dann fixiert und die Aufnahme gestartet. Die Ergebnisse sind zufriedenstellend, ich konnte die Andromeda-Galaxie 13 mal 60 Sekunden belichten. Und das Kalibrierungsgetue kümmert mich überhaupt nicht mehr.Bild
Den Magnet habe ich unten rot eingekreist.


Bild
Pentax 70-200 f/2,8 bei 200, ISO 1600, f/3,5, 13 x 60 s
Leider hatte ich noch kein vernünftiges Stativ, kann noch besser werden !


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BeitragVerfasst: Do 23. Jan 2020, 10:20 
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Beiträge: 2134
Tolle Beschreibung, danke!

Die "Fixierung des Magneten" ist wahrscheinlich ein einfaches "liegenlassen" auf einer geeigneten Unterlagen, oder?

60s bei 200mm sind schon wirklich gut mit Astrotracer... :thumbup:

:hat:


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BeitragVerfasst: Do 23. Jan 2020, 13:06 
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Registriert: Fr 10. Jan 2020, 17:28
Beiträge: 14
Ja, bei der gradgenauen Kalibrierung kann der Astrotracer einiges !
Und ich bin jetzt nicht mehr von Unwägbarkeiten des Erdmagnetfeldes abhängig.
Mein altes Stativ hatte Eisenteile verbaut, da blieb der Magnet hängen.
Das neue besteht nur aus Karbon und Alu, da musste ich etwas mit Klebeklett basteln.
Wichtig für die Gradgenaue Kalibrierung ist, dass man den Magneten stufenlos bewegen kann.
Ich habe einen runden Magneten genommen , den kann ich zusätzlich noch drehen.


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