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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 17:38 
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Schön Achim :bravo:!

Solange jeder jeden Tag Fleisch ißt, es möglichst billig tut, ungeachtet der Herstellungsweise, wir zu den Priviligierten zählen, für die Flüge normal sind, im Aldi und anderswo Fleisch günstiger wie Gemüse ist...solange wird sich nichts ändern. man kann gut nach Änderungen schreien, aber wer lebt entsprechend und fängt an sich zu ändern...also gerne weiter schreien und nichts im eigenen Bereich ändern...

_________________
Gruß aus dem Sauerland
Stefan


Sie nennen mich den Waldteufel, meine Herrschaften, aber das trifft doch nicht für mich allein zu, in ihnen allen sitzt so ein Waldteufel, Sie alle irren im finstern Wald umher und tasten sich durchs Leben.


mein


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2019, 18:40 
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Registriert: So 21. Aug 2016, 16:43
Beiträge: 126
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leitwolf hat geschrieben:
Die Biene wurde unkontrolliert hochgezüchtet (größerer Honigmagen), um den Honigertrag zu steigern.


Das ist einer der Gründe, warum ich den Titel des Volksbegehrens nicht so glücklich und leicht irreführend finde. Mit der Züchtung der Honigbiene hat man gezielt die Urform der Honigbiene bei uns verdrängt. Sie gilt in Deutschland derzeit als ausgestorben.

Besten Gruß
Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 17:11 
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https://www.br.de/nachrichten/bayern/vo ... ch,RHrcjwC

_________________
Liebe Grüße aus Sachsen

Steffen :wink:

Meine Ausrüstung: K-3, FA 35/F2.0 AL, HD-DA 70/2.4 Limited, DA* 50-135/F2.8, DA 18-135/1:3,5-5,6 und dieses Forum :thumbup:


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 17:16 
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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom - Pentax:Linux


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 20:18 
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Registriert: Sa 20. Jul 2013, 19:05
Beiträge: 3247
Wohnort: Uplengen
... gerade in den Nachrichten das die Hürde der 10% genommen ist , es haben schon einen Tag vorher über 10MIO unterzeichnet .
Nun bin ich mal gespannt wie es weitergehen wird und was in kürze umgesetzt werden kann und ...

_________________
Gruß Achim
________________________
Zwischen dem was man sagt und dem , was der Andere gehört und verstanden hat , können Welten liegen ...



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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2019, 17:46 
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Registriert: Mo 25. Nov 2013, 12:51
Beiträge: 272
Den Landwirten vorwerfen, dass sie mit Chemie und Monokultur die Insekten vernichten, aber gleichzeitig mit dem dicken SUV die Kinder bis vor die Schultür fahren, Zuhause den Steingarten anlegen oder mit dem Rasenmäherroboter alle Woche alles kurz und klein mähen und jedes Jahr 2-3 x in den Urlaub fliegen.
Wer meint, ich polemisiere, ist herzlich eingeladen, sich Wolfsburg und Umgebung mal näher anzuschauen. :motz: :motz:

Ich habe tagtäglich Kontakt zu Landwirten und bin berufsbedingt ein großer Kritiker derselben.
Wahr ist auch, dass erhebliche Mengen Insektizide gespritzt werden, damit qualitativ hochwertige und für das eigene Auskommen ausreichende Mengen an erntefähigen Produkten produziert werden können. Und Insektizide töten nunmal Insekten. Also IST die Landwirtschaft ein wesentlicher Faktor im Bereich Insektensterben.

Wahr ist aber auch, dass es die Politik den Landwirten kaum ermöglicht, einfach so mal ein paar qm Fläche liegen zu lassen. Konkretes Beispiel: eine Biogasanlage hat freiwillig um alle an Straßen liegenden Flächen dreimeterbreite Streifen mit Blühmischungen angesät. Bei der Flächenkontrolle wurde hier "nicht bewirtschaftete Fläche" festgestellt und diese Flächen von den Ausgleichszahlungen abgezogen. Das Ende vom Lied war, dass im Folgejahr wieder bis an den Rand gepflügt und bestellt wurde.
Flächen unter 1.000 qm sind in Niedersachsen nicht ausgleichsfähig. Und gerade diese Flächen (Ecken, Winkel, Grabenränder etc.) wären es oft, die man gerne liegen lassen möchte, aber dann halt eben nicht tut, weil man finanzielle Einbußen erleidet.

Langer Rede, kurzer Sinn - es geht nur gemeinsam. Der Häuslebauer muss seinen Garten entsprechend anlegen, die Flächenversiegelung muss dringenst verringert werden, der Verbraucher muss wieder deutlich regionaler einkaufen und ja, auch Einbußen vom bisherigen Lebensstandarf hinnehmen und die Landwirtschaft muss a)anerkennen, dass sie ein wesentlicher Faktor und Teil der Lösung darstellt, aber b) auch die Freiheit bekommen, freiwillige Leistungen umzusetzen, ohne dafür Einbußen hinnehmen zu müssen.


Und noch was zu den Handbestäubungen in China - das gibt es. Allerdings wird dabei häufig übersehen, dass das so GEWOLLLT ist, denn es handelt sich hier um Edelobst, das nicht fremdbestäubt werden soll, um nur die höchste Qualität zu generieren. Gibt es in Japan auch.
Ergo - es werden Fakten miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.
Aber wenn es das blöde Volk so verstehen will .....

Einfache Antworten auf komplexe Fragen gibt es nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2019, 18:22 
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Registriert: Fr 13. Jan 2017, 22:19
Beiträge: 37
Davon abgesehen, dass zwar allerorts Blühmischungen angesät werden, diese der Natur selbst allerdings nicht viel bringen, sollte ein Betrieb so eine angesäte Fläche natürlich entsprechend anmelden, sei es als Brachfläche oder in einem entsprechenden Förderfähigen Programm. Wie das in Niedersachsen läuft kann ich jetzt nicht sagen, aber in Bayern gibt es ordentlich Geld für solche Flächen, einen Verlust fährt damit keiner ein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2019, 19:23 
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Registriert: Fr 18. Apr 2014, 14:35
Beiträge: 1519
Glückwunsch an die Initiatoren der Aktion in Bayern zum großen Erfolg ihrer Befragung, schade, dass das nicht auch in anderen Bundesländern stattgefunden hat. Hätte mich gerne beteiligt.
Einfache Lösungen gibt es heutzutage nicht mehr, zuviele Interessen stehen sich gegenüber und immer geht es um Arbeitsplätze oder das Überleben oder oder oder. Keiner ist bereit, etwas zurückzustecken für etwas, das für uns Alle überlebenswichtig ist.
Mal lieber nicht gleich losplärren, sondern Kopf einschalten und überlegen, ob bei Vorschlägen/Initiativen vielleicht doch was Wahres und für alle Wichtiges dran sein könnte. Und das gilt nicht nur für das Insektensterben.

_________________
VG Frank-Uwe

Meine Definition von Glück: keine Termine und leicht Einen sitzen. H.Juhnke


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2019, 21:01 
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Registriert: Mo 25. Nov 2013, 12:51
Beiträge: 272
Dass wir uns nicht falsch verstehen - ich begrüße die Initiative in Bayern, gebe aber zu bedenken, dass, soweit ich sie verfolgt habe, hauptsächlich die Landwirtschaft der Adressat ist und die große Verantwortung der restlichen Bevölkerung, Politik und Industrie vernachlässigt wird.

Ritschie - solche Programme (hier NAU) gibt es natürlich. Nur ist damit eine nicht zu unterschätzende Bürokratie mit angehängten Kontrollen inkl. Ordnungen bei Verstößen (CC) verbunden. Das möchte nun manch einer nicht haben, aber dennoch etwas für das Auge und die Insekten tun, wird aber durch z.B. genanntes behindert.
Und wie gesagt - alles kleiner 1.000 qm kann gar nicht als reguläre Fläche gemeldet werden.

Es geht doch schon damit los, dass jede Brachfläche mindestens einmal pro Jahr gemäht/geschlegelt werden muss. Was soll der Mist? Alle zwei Jahre reicht aus und in den überjährigen Brachen kann sich unendlich Wild und Insekten ansammeln und überwintern. Aber nein, die Vorgaben sind andere. Bei Verstoß - CC-Verfahren. :klatsch:


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettet die Bienen
BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2019, 21:56 
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Registriert: Fr 13. Jan 2017, 22:19
Beiträge: 37
Das hat allerdings Formale Gründe.
Ein Volksbegehren muss sich auf 1 Gesetz beziehen - in diesem Fall das Bayerische Naturschutzgesetz, welches inhaltlich auf den "natürlichen" Lebensraum der Tiere und Pflanzen (Grünland (=Wiesen,Weiden, Moore,etc.), Wälder, Felder und Gewässer) beschränkt ist und nur in wenigen Fällen im Siedlungsraum Anwendung findet/finden kann.

Selbstverständlich sind auch die anderen genannten Problembereiche große Themen bei den Naturschutzverbänden, konnten aber eben nicht aufgenommen werden.


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