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BeitragVerfasst: Sa 26. Sep 2020, 19:49 
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Hui - da sind ja viele Bilder eingestellt worden! :thumbup:

Deine Bilder der jungen Saale finde ich sehr schön, insbesondere die #5! Und der wackere TO in der #7 ist natürlich auch ein Hingucker.
Der Baum in der Halbwüste (#18) sieht toll aus, den hättest du noch ein wenig aus der Mitte nach links oder rechts schieben können.
Nina nimmt die Radtour offensichtlich locker, möchte ich anmerken. Die Strecke hinterlässt keinerlei "Spuren" in ihrem Gesicht.

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Mit einem freundlichen Gruß
Clemens


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BeitragVerfasst: So 27. Sep 2020, 09:34 
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Edgar.Jordan hat geschrieben:
Nach den ersten zwei Etappen gönnten wir uns einen Pausentag, den wir allerdings nicht faul verbringen wollten. Eine Wanderung entlang der Selbitz
... na, das ist ja mal ne gelungene Fortsetzung, incl. der Portraits :ja: :thumbup:
... wobei ich erwähnen muss dass mir die s/w Aufnahmen, für mich pers. nicht so prickelnd rüberkommen :nono: - da fehlt es für mich an Dynamik/etwas härterer Ausarbeitung
... aber nicht bei deiner Begleiterin :nono: 8-)

NG
Ernst

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BeitragVerfasst: So 27. Sep 2020, 19:05 
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Marcelli hat geschrieben:
Gefällt mir auch sehr gut, aber ich möchte kurz hinzufügen, dass die Saaletalsperren nicht im Thüringer Wald liegen, sondern im Thüringer Schiefergebirge, genau genommen im östlichen, denn es gibt auch noch das hohe Thüringische Schiefergebirge. Ist aber auch sehr schön dort, wie Deine Bilder zeigen.


Dankeschön - man lernt nicht aus! :ja:

Alaric hat geschrieben:
Deine Bilder der jungen Saale finde ich sehr schön, insbesondere die #5! Und der wackere TO in der #7 ist natürlich auch ein Hingucker.
Der Baum in der Halbwüste (#18) sieht toll aus, den hättest du noch ein wenig aus der Mitte nach links oder rechts schieben können.
Nina nimmt die Radtour offensichtlich locker, möchte ich anmerken. Die Strecke hinterlässt keinerlei "Spuren" in ihrem Gesicht.


Danke fürs Lob! Mit der #18 werde ich mal herumexperimentieren, auch wenn ich hier lieber einfach mit neuen Fotos weiter machen werde, um es nicht zu unübersichtlich zu machen. Was "Spuren" im Gesicht angeht, musste ich bei den meisten Fotos von Nina und mir die Rottöne relativ stark reduzieren - daran hätte man die vorangehenden Steigungen und Sonnenstunden ablesen können! :rofl:

ErnstK hat geschrieben:
... wobei ich erwähnen muss dass mir die s/w Aufnahmen, für mich pers. nicht so prickelnd rüberkommen :nono: - da fehlt es für mich an Dynamik/etwas härterer Ausarbeitung
... aber nicht bei deiner Begleiterin :nono: 8-)


Hallo Ernst, das werde ich auch noch mal versuchen!

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Für konstruktive Kritik zu Bildaufbau, Aufnahmetechnik und EBV bin ich immer offen!

Viele Grüße aus der Vorderpfalz,
Edgar


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BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2020, 20:13 
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Weiter geht’s! Ab der Hohenwartetalsperre bis nach Jena wechselt die Landschaft entlang der Saale komplett: Bei Saalfeld tritt das Thüringer Schiefergebirge (danke für den Hinweis, @marcelli) endgültig zurück, und die Landschaft wird wesentlich sanfter, das Flusstal breiter, das Klima milder. Kurz vor Jena kündigen erste Weinberge bereits das Weinbaugebiet Saale-Unstrut an. Die Radelei wird dementsprechend auch einfacher. Ich mache nur bis kurz vor Jena weiter, damit der Beitrag nicht ausufert. 8-)

An der Hohenwartetalsperre und dem darunter liegenden Pumpspeicherkraftwerk angekommen, habe ich versucht, die gewaltigen Dimensionen des Damms sichtbar zu machen, ist aber eher NMZ geworden. Vorschläge, wie man solche Fotos genießbarer machen kann, sind durchaus willkommen! :ja:

Bild
#25

Bild
#26

Wir fuhren bei zunehmendem Sonnenschein weiter durch dörfliche Idylle.

Bild
#27

Nach Saalfeld hinein kamen wir – wie sollte es auch anders sein – durchs Saaltor. :ichweisswas:

Bild
#28

Marktplatz und Rathaus von Saalfeld. An dieser Stelle mal eine Frage in die Runde: Ich hatte hier die stürzenden Linien zunächst vollständig korrigiert, hatte dann aber den subjektiven Eindruck, dass das Rathaus nach oben auseinander quillt. :ka: Daraufhin habe ich die Korrektur auf knapp zwei Drittel der errechneten Verzerrung zurück gefahren, und es wirkt für mich wesentlich natürlicher. Eine Erklärung für mich wäre, dass ich, wenn ich an einem Gebäude usw. hoch schaue, ja auch in der Realität stürzende Linien sehe, allerdings mit der gemäßigteren „Normalbrennweite“ meiner Augen. Wie ist eure Meinung dazu? Hier beide Versionen zum Vergleich.

Bild
#29

Bild
#30

Kurz nach der morgendlichen Abfahrt luden uns Nutrias zu einem Fotostop ein.

Bild
#31

Bild
#32

Eine etwas knalliger bearbeitete HDR-Aufnahme der Mühle in Freienorla. Diesem Unternehmen fiel übrigens der Objektivdeckel meines kleinen Tessars zum Opfer, den ich noch minutenlang in der Orla treiben sah, aber keine Chance hatte, ihn heraus zu fischen. :motz: Zum Glück gab es in Jena Ersatz.

Bild
#33

Kahla gehört zu den Städtchen entlang des Saaleradwegs, für die sich ein kurzer Abstecher lohnt. :ichweisswas:

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#34

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BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2020, 22:26 
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Was die #29 oder #30 betrifft: Ich würde auch die #29 bevorzugen!
Das "Aufquellen" des Rathauses ist für mich nicht soooo extrem. Den Unterschied sehe ich in den Nachbargebäuden, die in der #30 schon schräg sind, in der #29 aber schön gerade sind.
Der Knackpunkt wäre für mich aber die Frau, die links im Bild läuft und die Autos, die in der gerade gerückten #30 klein aber langgezogen daher kommen. Das sieht sehr unnatürlich aus.

Btw: Eine schöne Fortsetzung lieferst du!

Edgar.Jordan hat geschrieben:
Alaric hat geschrieben:
Die Strecke hinterlässt keinerlei "Spuren" in ihrem Gesicht.

Was "Spuren" im Gesicht angeht, musste ich bei den meisten Fotos von Nina und mir die Rottöne relativ stark reduzieren - daran hätte man die vorangehenden Steigungen und Sonnenstunden ablesen können! :rofl:
Ach so hast du die körperliche Anstrengung optisch reduziert! :lol:

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Mit einem freundlichen Gruß
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BeitragVerfasst: Mi 30. Sep 2020, 04:32 
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... das geht ja munter weiter Edgar- sehr angenehme Fortsetzung :ja: :thumbup:

... was die #29 und #30 anbelangt bin ich bei Clemens :ja: - beim Entzerren/Verzerren sollte man vorab darauf achten genügend Umfeld im Bild zu haben.
... wenn man seitlich zerrt wird das Bild insich gestaucht- hier muss man dann entweder oben oder unten genügend Platz haben um das Bild, je nach dem was passt, in diese Richtung wieder zu entzerren quasi um einen Ausgleich zu schaffen :ja: 8-)


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BeitragVerfasst: Fr 2. Okt 2020, 17:46 
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@Ernst und @Clemens: Danke für eure Einschätzungen! :hat:

So, jetzt wird es aber höchste Zeit, hier weiter zu machen: In Jena angekommen fanden wir unsere Unterkunft mitten in der studentischen Feiermeile… Für den Freitagabend vor einem Pausentag eigentlich eine vielversprechende Ausgangssituation, aber nach der Tour und ein paar Schoppen Wein waren wir alten Helden bereits müde. Am nächsten Tag war erstmal ein Besuch im Waschsalon angesagt, und danach erkundeten wir Jena – wer die Stadt nicht kennt: Fahrt hin, Jena ist eine Reise wert!
Auf der Straße traf ich auf einen sichtlich betagten Herrn, der mich interessiert beobachtete. Anscheinend hatte ich einen wirklichen Fan alter Objektivtechnik vor mir, also ermunterte ich ihn, es auch mal mit einer Digitalkamera dahinter zu versuchen.

Bild
#35

Na bitte, mit der Kombi aus K1-II und dem 75er war er glücklich und zufrieden! So wie ich auch übrigens. 8-)

Bild
#36

Die Panoramas vom Jentower will ich euch ersparen – es war wetterbedingt flau und diesig. Hier nur ein kurzer Schuss ins Kneipenviertel. :cheers:

Bild
#37

Anschließend besuchten wir den äußerst sehenswerten Botanischen Garten mit seinen Sumpf- Steppen- Kräuter- und noch vielen anderen Gärten. Und natürlich auch mit den subtropischen und tropischen Gewächshäusern. Die Piranhas waren übrigens echt!

Bild
#38

Bild
#39

Zum Abschluss ein NMZ, und trotzdem etwas Text dazu: Direkt an einer der Hauptstraßen wächst der so genannte Goethe-Gingko, einer der ältesten Gingkobäume Europas. Er ist auf Veranlassung des auch naturwissenschaftlich interessierten Dichters und Ministers 1790 gepflanzt worden. Irgendwie macht mich so ein Anblick demütig – hier mal ein Vergleich: Das älteste von mir benutzte Objektiv wurde erst in den 1890ern errechnet, und ab Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt. Den Pflanzer und Dichter Goethe kann man noch gut lesen, aber noch mal 120 Jahre früher bei Grimmelshausen wird es schon schwieriger, überhaupt die Sprache zu verstehen… Und so ein Baum? Er sieht nicht älter aus als jede beliebige vitale Dorflinde! Die Dialekte, die unter den heranwachsenden Kronen unserer wirklich mächtigen Baumveteranen in deren Jugend gesprochen wurden, wären heute nur noch Fachleuten verständlich. Etwas Achtung ist also angesagt gegenüber diesen langlebigen Wesen! Aber ich schweife ab. :rolleye: Nächste Woche geht es weiter. :ja:

Bild
#40

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BeitragVerfasst: Fr 2. Okt 2020, 18:05 
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ErnstK hat geschrieben:
beim Entzerren/Verzerren sollte man vorab darauf achten genügend Umfeld im Bild zu haben.


Ich bin auch klar bei der entzerrten Version, bei Architektur (wenn nicht gestalterisch gewollt) immer richtig (darf aber auch nicht zu heftig werden). Den Hinweis auf ausreichend Freiraum um das Motiv auf jeden Fall beachten, es wird schnell eng beim entzerren.

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das Foto entsteht nicht in der Kamera sondern zwischen den Ohren
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BeitragVerfasst: Fr 2. Okt 2020, 21:14 
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aloislammering hat geschrieben:
ErnstK hat geschrieben:
beim Entzerren/Verzerren sollte man vorab darauf achten genügend Umfeld im Bild zu haben.


Ich bin auch klar bei der entzerrten Version, bei Architektur (wenn nicht gestalterisch gewollt) immer richtig (darf aber auch nicht zu heftig werden). Den Hinweis auf ausreichend Freiraum um das Motiv auf jeden Fall beachten, es wird schnell eng beim entzerren.


Da kann ich euch nur beipflichten - beim Naumburger Dom habe ich noch etwas mehr Platz drumherum gelassen. (Wieso auch nicht, ich hatte ja als WW nur noch das 20er... :ugly: ) Da sehen auch die komplett entzerrten Fotos dann deutlich natürlicher aus. :thumbup:

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BeitragVerfasst: Fr 2. Okt 2020, 23:54 
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So, heute hab ich mir mal Zeit genommen, dich auf deiner Reise zu begleiten.
Und es hat sich gelohnt. :2thumbs:
Ich mag solche Reisebegleitungen, mit Bilder und Text garniert, danke fürs Mitnehmen auf deine Radtour.
Und ich freue mich auf Fortsetzung. :yessad:

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LG
Hannes

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