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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 10:32 
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@angus: ein tolles Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die hintere Linse peinlich sauber zu halten... :2thumbs:
Auf die Unruhigkeit der Form des Bokehs hat das aber meiner Meinung nach keinen Einfluss. :wink:

Es gibt ja Gründe, warum APO-Lanthar und auch das Makro Planar so geschätzt (und teuer) sind. Scharf sind ja eigentlich alle Makros, aber einen schönen Übergang im Bokeh wie diese beiden haben nur wenige.

Ja, das DFA 100 ist in den Unschärfebereichen ein wenig unruhig und hat auch mal CA. Besonders an metallischen Flächen oder auch metallisch glänzenden Insekten. Preis/Leistung ist dennoch ganz hervorragend... Selbst der AF ist zum Vorfokussieren sehr gut geeignet.

Focus Stacking produziert eigentlich eher sehr häßliche Übergänge von super scharf zu vollkommen unscharf. Da braucht es schon viel Erfahrung mit zusätzlichen Aufnahmen bei höherer Blende (bei sehr ähnlicher Bildhelligkeit) und geschickter und kontrollierter Stack-paketierung, um gute Übergänge hinzubekommen. Das bekomme ich immer noch nicht hin.

Zwar Weitwinkel, aber mit wirklich tollem Unschärfeverlauf: 25mm Laowa...


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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 11:11 
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angus hat geschrieben:
Bei meinen offenblenden Versuchen habe ich festgestellt, dass Schmutz auf der Rückseite des Objektivs im Foto zu sehen ist - als unschöne "Füllung" des Unschärfekringels. Vielleicht kannst Du das auch mal ausprobieren, ob das Bokeh sich dadurch so unruhig darstellt - hier ein Beispiel:[...]Das waren kaum zu sehende Staubpartikel hinten auf dem Objektiv..


Da würde mich das anschliessende Ergebnis nach dem Reinigen interessieren. Weil oft sind, gerade bei älteren Objektiven, die Staubpartikel im Objektiv selbst ein ebensogrosses Problem für die Blendenringe, wie die auf der rückseitigen Linse. Die Blendenringe entstehen ja ausserhalb der Fokusebene und da dürfen noch eine ganze reihe anderer Linsen "mitspielen".

PS Und wenn manche Firmen (gell IR...) beim Zusammenbauen der Objektive "schludern" und nicht reinlich arbeiten, kann das auch bei neueren Objektiven schon ein Problem sein. :beef: :beef: :beef: Da kann man dann hinten reinigen wie man möchte.

_________________
Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 11:49 
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Registriert: So 28. Jan 2018, 14:26
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Wohnort: Bodensee
Auf der Rücklinse meines 100ers war auch mal sowas wie ein Schleier zu sehen, allerdings nicht bei normaler Betrachtung. Erst als beim Objektivwechsel draußen mal die Sonne seitlich drauf schien, fiel es mir auf. Zuhause dann mit starker LED-Taschenlampe und EPA beseitigt. Sowas setzt dann sicherlich den Kontrast herab. Darum immer wieder checken, manche Sachen sieht man nur bei intensivem Licht.

MfG
Nuftur


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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 12:45 
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Beiträge: 10157
Kann ich liefern - war eben gottseidank nur aussen:
Bild
Das war nach dem ersten oberflächlichen Reinigen, habe mich dann doch für eine 50er Linse für das Foto entschieden..

_________________
"A pro is somebody who worries about clients, an amateur somebody who worries about lenses, and a beginner somebody who worries about cameras"


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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 15:12 
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Registriert: Fr 4. Dez 2015, 02:36
Beiträge: 238
Wohnort: Leipzig
Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen - ich wollte vor allem 'Erfolg' vermelden.

@diki:
dicki hat geschrieben:
Schweres Feld. Mein erster Gedanke zu dem Fall ist: zu nah dran. ...


Ich bin mir nicht sicher, ob Du den Text zu den Ausschnitten gelesen hast, sie dienen nur dem "technischen" Vergleich... Ich fotografiere nicht nur, aber oft und sehr bewusst bei 1:1 an der Beugungsgrenze. Bilder wie (s.o. - das Bild selbst verlinkt auf eine höher aufgelöste Version zum Download), sehen dann auch passend beschnitten auf A2 noch gut aus. Einen vertikalen Ausschnitt, der noch gut eine vollseitige Abbildung abgeben würde, füge ich weiter unten hinzu. Der vordere Fühler ragt zwar in den vorderen Unschärfebereich, doch die Details auf dem Hinteren ziehen den Blick meiner Ansicht nach auf sich. Auch rund um's Auge ist man im kritischen Übergangsbereich, das Elicar zeichnet den für mein Empfinden sehr angenehm. Die Fokuslage ist natürlich immer ein Kompromiss, hier war mir wichtig, das 'Spotlight' der tiefen Sonne auf den Staubgefäßen einzufangen.

@angus: Vielen Dank für den Hinweis, bisher sind alle weitgehend sauber und ich achte darauf, dass das so bleibt.

@nuftur:
Nuftur hat geschrieben:
Du stellst ziemlich hohe Anforderungen, darum will ich hier nicht den x-ten Objektivtipp geben, sondern top-down fragen, ob Dein Wunsch prinzipiell überhaupt erfüllbar ist.

Ich denke schon, deshalb ja meine "Erfolgsmeldung". Ich wollte nach der Diskussion nicht nur mit offenen Fragen hängen lassen. Übrigens sind meine Anforderungen in vieler Hinsicht eher gering: Bei f/11 spielen sehr viele Abbildungsfehler praktisch keine Rolle mehr. Die Offenblendleistung ist 'nur' für die Beurteilung der Schärfeebene wichtig. Verzerrungen wären auch irrelevant. Weiter interessiere ich mich nur für den Bereich nahe 1:1.

Nuftur hat geschrieben:
Du hast bei Deinem Hobby sicherlich schon viele andere Fotos der Tiere gesehen, von Profis in Datenbanken, von Amateuren in anderen Foren, gemacht mit Ausrüstung von jeglichem Hersteller.

Mit Profis wie z.B. Paul Westrich in seinem wunderbaren Buch "Wildbienen Deutschlands" kann ich mich in Tiefe und Breite natürlich nicht vergleichen. Gestalterisch jedoch versuche ich in einer Niesche über die üblichen Ringblitzaufnahmen, die gerade bei selten zu findenden Arten für eine hohe Erfolgsquote wichtig sind, hinaus zu gehen. Dabei kommen Nuancen wie die Vordergrundabbildung hinzu. Hier gibt die Amateurwelt tatsächlich einiges her und in meinem Eingangsartikel habe ich ja schon einige Objektivkandidaten genannt, die es auch im Pentax-Lager gibt und auf dem Studium eben solcher Aufnahmen basieren. Ein 125mm Apo-Lanthar SL habe ich leider letztes Jahr verpasst, mich neulig erst einmal gegen das 180mm Sigma entschieden, weil das LAOWA 100mm 2:1 für mich noch besser geeignet aussieht und . Außerdem bin ich mit dem Elicar recht zufrieden - einzig der offen schwache Kontrast macht LV/focus-peaking weniger effektiv.

Hier noch ein 4:5-Ausschnitt aus dem Krokus-Bild (link zu voller Auflösung), zur Verdeutlichung der Details. Dabei lässt das Elicar kaum zu wünschen übrig. Nach (sollen identisch sein) ist das eine 'einfache' Doppel-Gauss-Konstruktion (Planar-Typ). Es wird die Optik als feste Einheit mit fast 2 Umdrehungen für 1:1 wie bei einem Zwischenring auf enorme Länge ausgefahren, was bei Insekten und Zahnmedizinern nicht unbedingt von Nachteil ist.



Für volle Details würde ich mit Blitzlicht fotografieren, dann sieht man auch mit dem Elicar Details bis auf Pixelebene. Hier ging es mehr um die Lichtstimmung. Damit brauchte ich effektiv ca. ISO2000 (im PP signifikant aufgehellt, vielleicht noch mehr). Die Wiederhaken am Pollen (hinterer Fühler) wären mit Blitz noch deutlicher zu erkennen.


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BeitragVerfasst: Sa 18. Apr 2020, 16:37 
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Registriert: Sa 13. Sep 2014, 12:05
Beiträge: 8638
Hallo Jee,....ich habe den Thread jetzt mal gut studiert.

Du hast meinen vollen Respekt für Dein Tun :hat: ,.....knallhart auf 1:1 zu gehen und das ganze mit Anspruch,ist schon 'ne Aufgabe. :ja:

Zumal Deine Models durchaus sehr emsig sein können. :lol: ,...das bedeutet jede Menge Ausschuß normalerweise und immer auf der letzten Rille unterwegs.

Das muß man wirklich wollen! 8-)

Auch bei Deinen Linsen hast Du dich schon ganz schön durchgekämpft,was auch schon ne Aufgabe ist! :mrgreen:

Das ganze dann noch Markengebunden verschärft die Lage nochmals. :ugly:

Die Linsen welche Du bis jetzt aufgezählt hast sind auch das komplette Angebot was man ohne Streß mit Springblende an ner Pentax anflanschen kann.

Mir fällt da wirklich auch nix mehr ein :yessad:

Das von Dir auch schon erwähnte APO Lanthar 125 ist die sicher beste Linse welche man an 'ne Pentax hängen kann,...ich habe bei dem Ding Abbildungsmäßig
noch nix,...aber auch gar nix entdeckt was blöde wäre.Sie ist von Offen f2.5 bis f13 einfach frei von jeglichem scheiß,...auch bei 1:1.
Ich hab' keine Ahnung was die damals gebaut haben,....(wahrscheinlich wußten die Konstrukteure das auch nicht :lol: ) aber es war unglaublich gut.
Das die Teile mittlerweile mit Gold aufgewogen werden ist der einzige Nachteil :ugly: ,....und die Verfügbarkeit natürlich :ugly: ,...auch ohne PK Bajonett :yessad:
Aber das weist Du sicher schon.

Was ich aber auf jeden Fall noch zu Linsen sagen wollte ist das es halt prinzipiell schlecht ist wenn Linsen unsymmetrisch gebaut werden müssen,wie bei fast allen
Spiegelreflexen.Hier beginnt dann schon das Bokeh Problem von vorn und hinten.Symmetrische Linsen sind da deutlich feiner und sehr gleichmäßig.
Es klingt jetzt vielleicht etwas verrückt,aber ein gutes (Cook)Triplett wie es seit über 100 Jahren verwendet wird bietet hier einen echten Vorteil.
Ein 100er Trioplan zum Beispiel,welches ich ebenfalls besitze,mißbrauche ich auf alle möglichen Arten :mrgreen:
Ich habe es auch schon mit 100mm Zwischenringen gefahren,...oder mit dem Leica APO Elpro Vorsatzlinse,...so daß dann auch 1:1 geht.
Meistens benutzt man ja die Trioplane oder andere Trippletts um feine Bubbles zu machen,....aber das ist nur die eine Seite von solchen Objektiven.

Sie lassen sich nämlich hervorragend abblenden!,
...bis f16 arbeiten sie enorm Beugungsfrei,
...sind wirklich richtig scharf,
...sind frei von Lila und Grün,
...und haben vor und hinter dem Fokus einen wirklich butterweichen Übergang in die Unschärfe :ja: ,...gerade stark abgelendet finde ich es extra Cremig.
...und die auch stark abgeblendet kreisrunde Blende mit 16 Lamellen! trägt ihren Teil dazu bei,...welche auch vorn am Objektiv sitzt,...was kein Fehler ist.
...und die Farben sind auch nicht gerade Spaßfrei ,....sehr saftig! :mrgreen:
...die Linse ist völlig unempfindlich bei Verwendung von TK's-Zwischenringen-Vorsatzlinsen oder allem zusammen!

Daß diese Linsen nur Arbeitsblende können ist mir klar,...und somit eher nicht direkt was für Dich :yessad: ,...aber ich wollte diesen Aspekt noch mal loswerden
zum Deinem Makro Thema!Ich könnte mir gut vorstellen daß es die Möglichkeit gibt solche Linsen an einem Balgengerät zu verwenden mit mechanischer Sprigblende!
Evtl.mal bei EXA/Exakta schauen ob die sowas mal gebaut haben.Diese Lösung funzt nämlich ganz gut
,...ich habe auch noch ein auf Pentax umgebautes Leica Balgengerät mit einem 100er Leica Balgenkopf dran,an diesem wird voll mechanisch von Hand die Springblende
ausgelöst,das funzt mit etwas Übung eigendlich ganz gut und stellt einen netten Kompromiß dar.
Dieser Balgen ist gebraucht durchaus noch zu finden,ebenso wie der Balgenkopf.

...aber bevor ich jetzt völlig abschweife :lol: ,...eigendlich wollte ich nur die Tripletts ins Spiel bringen beim Thema Linsen,...sie können ne echte Alternative sein!
...und angesprochen wurde das Thema hier ja noch nicht.


...ich hab' hier mal nen Link zu 'nem älteren Thread von mir wo man ein bischen sehen kann was ich mit so nem Tripplet alles anstelle.....




...Danke für diesen Thread der wirklich wunderbar ins Eingemachte ging!!!,...ich mag sowas :cheers:


Bernd

_________________
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


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BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 00:55 
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Währen ich auf das Laowa warte, kam ich an einem neuen Irix 150mm Marko zum Gebrauchtpreis kürzlich nicht vorbei, so dass ich jetzt meine eingangs beschriebenen Beobachtungen praktisch überprúfen kann. Von der Handhabung her gegenüber den 90mm/100mm ist es aufgrund des Gewichts merklich anders, definitiv nichts für eine Hand, wie ich das DFA100WR mit Blitz/Schirm in der anderen gern einsetze. Das Licht war in den letzten zwei Tagen für 1:1 knapp und Insekten waren nur wenige unterwegs. Hier erst einmal eine Biene im weichen Abendlicht, Blitzaufnahmen werden folgen:

Bild
#4 Irix 150mm bei 1:1, f/11

Was mir sehr gut gefällt, ist die Korrektur chromatischer Längsfehler. In der Serie habe ich nirgends grüne oder lila Konturen an den Blüten gefunden, die mich bei den anderen Objektiven gelegentlich erheblich stören. Insgesamt mag ich die Anmutung, sie strahlt trotz feiner Details eine gewisse "weiche Gelassenheit" aus. Ich schreibe das aber auch dem schönen Licht zu. In Bezug auf die Vordergrundunschärfe sieht es wiederum nicht ideal aus, hier wieder ein auf 50% skalierter Ausschnitt zur Vergleichbarkeit mit #1 und #2 oben:

Bild
#5 Irix 150mm bei 1:1, f/11

Die Vordergrundkringel sind durchaus deutlich sichtbar, der Unschärfebereich auf dem Rücken wirkt gerade noch gefällig gefällig, aber besonders die rechte Seite tendiert in Richtung Matsch. Ob das typisch ist, werde ich sicher einige hundert Aufnahmen später berichten können ... Bisher würde ich die Vordergrundabbildung zwischen dem Elicar 90mm und DFA100 ansiedeln.


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BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 04:39 
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Registriert: Fr 4. Dez 2015, 02:36
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Wohnort: Leipzig
Methusalem hat geschrieben:

Die Linsen welche Du bis jetzt aufgezählt hast sind auch das komplette Angebot was man ohne Streß mit Springblende an ner Pentax anflanschen kann.
Mir fällt da wirklich auch nix mehr ein :yessad:

( ... )


Vielen Dank für Deine detaillierte Antwort und die Ideen. Zur Zeit herrscht Saison, so dass ich verfügbare Zeit eher zum Fotografieren nutze als zum Basteln und schreiben.

Methusalem hat geschrieben:

Was ich aber auf jeden Fall noch zu Linsen sagen wollte ist das es halt prinzipiell schlecht ist wenn Linsen unsymmetrisch gebaut werden müssen,wie bei fast allen
Spiegelreflexen.Hier beginnt dann schon das Bokeh Problem von vorn und hinten.Symmetrische Linsen sind da deutlich feiner und sehr gleichmäßig.
Es klingt jetzt vielleicht etwas verrückt,aber ein gutes (Cook)Triplett wie es seit über 100 Jahren verwendet wird bietet hier einen echten Vorteil.
Ein 100er Trioplan zum Beispiel,welches ich ebenfalls besitze,mißbrauche ich auf alle möglichen Arten :mrgreen:
Ich habe es auch schon mit 100mm Zwischenringen gefahren,...oder mit dem Leica APO Elpro Vorsatzlinse,...so daß dann auch 1:1 geht.

(...)

Daß diese Linsen nur Arbeitsblende können ist mir klar,...und somit eher nicht direkt was für Dich :yessad: ,...aber ich wollte diesen Aspekt noch mal loswerden
zum Deinem Makro Thema!Ich könnte mir gut vorstellen daß es die Möglichkeit gibt solche Linsen an einem Balgengerät zu verwenden mit mechanischer Sprigblende!
Evtl.mal bei EXA/Exakta schauen ob die sowas mal gebaut haben.Diese Lösung funzt nämlich ganz gut
,...ich habe auch noch ein auf Pentax umgebautes Leica Balgengerät mit einem 100er Leica Balgenkopf dran,an diesem wird voll mechanisch von Hand die Springblende
ausgelöst,das funzt mit etwas Übung eigendlich ganz gut und stellt einen netten Kompromiß dar.
Dieser Balgen ist gebraucht durchaus noch zu finden,ebenso wie der Balgenkopf.

...aber bevor ich jetzt völlig abschweife :lol: ,...eigendlich wollte ich nur die Tripletts ins Spiel bringen beim Thema Linsen,...sie können ne echte Alternative sein!
...und angesprochen wurde das Thema hier ja noch nicht.

( ... )Bernd


Die Idee mit dem Trioplan ist natürlich spannend und Deine Ergebnisse überzeugen. Eine Springblende müsste man auch mit einem kleinen Elektromagneten ausgelöst bekommen, das ließe sich dann auch an den Auto Bellows K machen. Der Mechanismus für K-Objektive ist dagegen schwergängig, da müsste ich noch optimieren (lassen). Aber K-Dreilinser gab es ohnehin wohl keine.

Ich habe zwar kein Trioplan, aber in meinem Schrank steht zufällig ein ausgemusteter Projektor mit einem Diaplan 100/2.8 ... Mit 8mm (Holzbohrer) Behelfsblende aus Rollfilm-Rückpapier vor dem Balgen bei 1:1 sieht das auch ohne weitere Linse sehr detailreich aus. Handlich ist natürlich 'was anderes. Normalerweise mag ich keine toten Insekten, aber zur fortgeschrittenen Nachtstunde hier eine provisorisch beleuchtete Biene, die sich in mein Büro verirrt hatte:

Bild
#5 Diaplan 100mm/2.8 bei Maßstab 1:1. f/12.5, Ausschnitt skaliert auf 50%, Kontrast angehoben, sonst wie Ausschnitte oben

Man kann gut erkennen, dass für f/12.5 recht einfache Konstruktionen beachtliche Resultate abliefern können. Beim Diaplan (solo) sieht's aber im Vordergrund nicht besser aus als beim DFA100, würde ich sagen.


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BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 20:22 
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Beiträge: 756
Wohnort: Lübeck
Unglaublich was hier diskutiert wird und Hut ab für die Aufgabe, das Engagement und die Bilder. Vielleicht noch in den Ring geworfen alle verfügbaren Nikon per Leitax-Adapter, wie z. B.
40456504nx51499/lens-clubs-f46/nikon-micro-nikkor-200mm-f40-if-ai-s-lens-club-t36628.html

Zwar ein 1:2 aber vielleicht bringt das neue Ideen die verfügbar und preislich interessant sind

_________________
-------------------------
Gruß, Olav


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BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 21:14 
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Registriert: Fr 4. Dez 2015, 02:36
Beiträge: 238
Wohnort: Leipzig
@blaubaersurfen: das 200er bildet im Vordergrund sehr schön ab. Ich hatte verschiedene Nikkore schon 'mal kurz angeschaut und auch andere adaptierte, wie z.B. ein Elmarit. Mit dem Gedanken an das Positionieren bzw. 'Fokussieren' mit Arbeitsblende kann ich mich nicht recht anfreunden. Bei einem 200er könnte man natürlich auch über einen Adapter mit Selbstbau-Blendensteuerung in einem kurzen Zwischenring bzw. Adapter nachdenken, da ich das Objektiv ja nicht im Unendlichen nutzen würde. In dem Fall kann man darauf verzichten, die Nikkore umzubauen. Da bräuchte ich allerdings Hilfe bei der Mechanik von meinem Vater. Der bevorzugt es eigentlich, an historischen Flugzeugen zu werkeln ...


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