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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 09:59 
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Registriert: Mi 15. Nov 2017, 10:42
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Hab mich gefreut, Infos zum FA 1:4/28-70 mm AL zu bekommen.
Kann man sagen, wie es ich im Vergleich zum (mir zu schlechten) DR 15-55 WR schlägt?
Bisher habe ich herausbekommen, daß FA Objektive keine so grossen "Sprünge" von superscharf zu eher unscharf haben, wie die DA (im lowprice segment).
Aber sie sind halt älter, und wohl nicht so gut beschichtet etc oder?


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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 10:21 
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Das FA 1:4/28-70 ist gut. Es ist aber gegenüber einem guten 18-55 er keine Offenbarung. Deine 18-55 er halte ich für eine Gurke. Du hast wohl nicht nur ein Montagsmodell erwischt, sondern das erste aus der Schicht, bei der der Monteur noch geschlafen hat.
Das 35/2.4 welches du wohl gekauft hast, ist aber besser/schärfer.

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Diego

Rette die europäische Internetlandschaft, hilf, Artikel 13 zu stoppen!





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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 11:12 
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Wohnort: Steiermark
Ganz allgemein zur Qualität alter Objektive: Im Colorfoto 10/2017 wurden alte und neue Top-Nikkor-Objektive miteinander verglichen. Die Ergebnisse lassen sich sicherlich auf alle Marken übertragen.

Fazit: Die alten sind durchaus noch nutzbar, sie sind den neuen aber in vielen Bereichen unterlegen: bei der Detailzeichnung, bei der Auflösung (vor allem in den Ecken), beim Meistern schwieriger Lichtverhältnisse (keine modernen Beschichtungen) usw. Dafür sind sie durchwegs von sehr hoher haptischer Qualität, sorgfältig zusammengebaut und noch dazu kleiner und leichter, auch wegen der fehlenden Autofokus-Stellmotoren.

Messen kann man natürlich nur, was sich mathematisch irgendwie ausdrücken lässt. Nicht messen kann man die ganz spezielle Bildanmutung, die moderne Objektive oft nicht mehr haben, weil sie gnadenlos auf Schärfe bis in die Ecken getrimmt werden. Und dies sollte man - meine Meinung - durchaus auch bewerten, auch wenn es sich nicht abwiegen und messen lässt. Allein deshalb haben Objektive wie mein FA43 Limited oder das FA 35/2 einen hohen Wert für mich, auch wenn sie bei (Schärfe-)Tests keinen Blumentopf gewinnen.

Franz

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"Keine Technik der Welt kompensiert mangelnde Beobachtungsgabe."
Elliott Erwitt, Fotograf


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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 14:24 
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Beiträge: 223
fmpotos hat geschrieben:
Ganz allgemein zur Qualität alter Objektive: Im Colorfoto 10/2017 wurden alte und neue Top-Nikkor-Objektive miteinander verglichen. Die Ergebnisse lassen sich sicherlich auf alle Marken übertragen.

Fazit: Die alten sind durchaus noch nutzbar, sie sind den neuen aber in vielen Bereichen unterlegen: bei der Detailzeichnung, bei der Auflösung (vor allem in den Ecken), beim Meistern schwieriger Lichtverhältnisse (keine modernen Beschichtungen) usw. Dafür sind sie durchwegs von sehr hoher haptischer Qualität, sorgfältig zusammengebaut und noch dazu kleiner und leichter, auch wegen der fehlenden Autofokus-Stellmotoren.

Objektive wie das FA* 600mm, FA* 250-600mm und FA* 300mm liefern auch an heutigen DSLR noch eine sehr gute Auflösung. Die hohen Reserven des Auflösungsvermögen sind auch mess/belegbar:

Dass sich der Test von Nikkor AF auf FA* Objektive übertragen lässt scheint daher nicht der Fall zu sein.
Zumal die smc Vergütung schon 1972 eingeführt wurde und damals schon ein Meilenstein/Revolution war. Und zwar ein so großer, dass diese Vergütung 40 Jahre bis zur Einführung der HD-Vergütung 2012 gehalten hat.
http://kmp.bdimitrov.de/technology/SMC.html
https://www.lenstip.com/129.1-article-C ... enses.html
http://www.ricoh-imaging.de/de/news/189 ... lugin.html
https://www.lenstip.com/303.9-Lens_revi ... ssion.html
https://www.lenstip.com/249.9-Lens_revi ... ssion.html

Speziell die hohen Reserven der Auflösung alter


Zuletzt geändert von angerdan am So 26. Nov 2017, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 14:46 
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frizzz hat geschrieben:
Hab mich gefreut, Infos zum FA 1:4/28-70 mm AL zu bekommen....

Es gilt allgemein als gut, wobei ich Diegos Standpunkt "eher kein Fortschritt gegenüber einem guten 18-55" noch unterstreichen möchte. Mein 28-70/4.0 ist gut erhalten, bleibt aber trotzdem im Schrank. Es kann nichts, was meine anderen Normalzooms nicht auch oder besser können.
Außerdem muss man aufpassen: Die "Made in Japan" leiden häufig daran, dass sich ein verkittetes Element löst, während die "Assembled in Vietnam" dieses Problem meist nicht haben. Wenn das Objektiv beim Durchsehen milchig erscheint, ist das ein gutes Indiz für diesen Mangel.

frizzz hat geschrieben:
... Aber sie sind halt älter, und wohl nicht so gut beschichtet etc oder?

Das ist nicht das Problem, smc ist eine auch heute noch angewandte Beschichtung. Eher schon würde ich die smc Pentax-F, ganz sicher aber die smc Pentax-FA Reihe als von wirtschaftlicher Einsparung charakterisierte Objektivreihe sehen. Ein Budget Objektiv der 90er ist mit ziemlicher Sicherheit nicht besser als ein Buget-Objektiv von 2017. Anders als die vollständig aus Metall gefertigten Objektive der 70er und frühen 80er, wurde bei F und FA schon sehr stark von Plastik Gebrauch gemacht. Plastikformteile lassen sich vor allem billiger herstellen und assemblieren, sind aber weniger altersbeständig und mechanisch anfälliger.
Alles das gilt natürlich nicht für die F*, FA* und FA limited Objektive - da kann man hitzig diskutieren, wie weit diese heute noch konkurrenzfähig sind.

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Matthias



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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 15:04 
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Hab mir schon sowas gedacht.
Mittlerweile doch Tests gefunden, und dabei gemekrt daß viele "Hauptmarken" wie Ca etc.pp um 30% nach oben geandert sind um "durchschnittlich" zu erzielen.
Andererseits fand ich auf Beispielsbildern den "Unschärfebereich" harmonischer ihne extrem scharfe "Spitzen" irgendwo in der mitte und deutlich sichtbarer Unschärfe irgendwo ausserhalb.
Sozusagen ist mein eindruck, daß ""gleichmässig schlechter" für mein Auge leichter erträglich scheint als fast schon "Stufen" zwischen ultrascharf und halt weniger scharf.
Vielleicht bin ich kein "Mittenfotograf" ,..;)
Auch empfinde ich die Farben viel harmonischer als bei den ganz Neuen.
Aber klar- man kann ja alles hinbasteln....
MEIN Ausscheidungsgrund ist halt der mangelnde Weitwinkel- DER ist nahezu unbezahlbar für mich im DSLR Bereich.
Und ein 16 er FA hat dann ja wieder ganz schöne Kissen.
Es bleibt schwierig, und ich wein doch noch ein bischen meiner Bridge nach.... mal sehen, vielleicht krieg ich ja mein 18-55 er etwas besser hingepfriemelt vom FAchhändler..
(Sorry für die "private Geschichte".)


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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 15:09 
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Beiträge: 881
UMC hat geschrieben:
frizzz hat geschrieben:
Hab mich gefreut, Infos zum FA 1:4/28-70 mm AL zu bekommen....

Es gilt allgemein als gut, wobei ich Diegos Standpunkt "eher kein Fortschritt gegenüber einem guten 18-55" noch unterstreichen möchte. Mein 28-70/4.0 ist gut erhalten, bleibt aber trotzdem im Schrank. Es kann nichts, was meine anderen Normalzooms nicht auch oder besser können.


KB - Fähigkeit?

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Liebe Grüße
Joe

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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 15:32 
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laerche11 hat geschrieben:
... KB - Fähigkeit?

Ja - aber selbst im KB-Bereich hat es mit dem 28-105/4-5.6 PZ einen Konkurrenten, der mir eigentlich lieber ist (mal abgesehen vom unbezwingbaren Gegner FA* 28-70/2.8). Und an der APS-C Kamera ist mir die KB-Fähigkeit egal.

_________________
LG
Matthias



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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 15:35 
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Beiträge: 223
frizzz hat geschrieben:
MEIN Ausscheidungsgrund ist halt der mangelnde Weitwinkel- DER ist nahezu unbezahlbar für mich im DSLR Bereich.
Und ein 16 er FA hat dann ja wieder ganz schöne Kissen.
Es bleibt schwierig, und ich wein doch noch ein bischen meiner Bridge nach.... mal sehen, vielleicht krieg ich ja mein 18-55 er etwas besser hingepfriemelt vom FAchhändler..)

Selbst ein DA 12-24mm Ultraweitwinkelzoom bekommst du gebraucht unter 350€. Und die DA Limited Weitwinkelobjektive oder das DA 16-85mm sind alle gebraucht unter 300€ erhältliich.
Ein FA 16mm gab es nicht, meinst du vielleicht das DA 16-40mm oder 16-85mm. Deren Verzeichnung lässt sich bereits Kameraintern in JPGs vollständig korrigieren.

Mit deiner Anzahl an Objektiven hast du schon den Gegenwert mehrerer DA Limited Linsen im Weitwinkelbereich.
https://www.pentaxforums.com/articles/p ... ngths.html


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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 19:41 
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Registriert: Mi 15. Nov 2017, 10:42
Beiträge: 56
Danke für den Link.
Also ich hab bis jetzt nur das 50 er Festbrennweite und das 15-55 er (wahrscheinlich eher schlechtes Stück erwischt)
300 ist für mich jenseits von gut und böse.
Und ja ich weiß mittlerweile , wer "gute" Bilder will , braucht bei DSLR viel Kohle.
Ich wusste einfach nicht, daß die gute Qualität der DSLR nur mit den teureren Objektiven zu haben ist (im Vergleich zu Bridges etc)
Und- nochmal ja- ich hab mich nicht genügend informiert, daß WW das teurere Ende ist, weil" in meiner Zeit" immer die Extrem Teles irrsinnig teur waren.


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