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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 18:40 
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Das Wetter war top, die Aussichten laut meteoblue für die Sicht gen Himmel hätten nicht viel besser sein können - also habe ich mich gestern zum Sonnenuntergang in die Schweizer Berge aufgemacht. Auf Facebook hatte ich irgendwann und irgendwo mal ein tolles Bild der Milchstraße gesehen und mir die Region mal gleich irgendwo auf meiner "Fotospot-Liste" notiert. Jedoch wusste ich nicht, wo das Bild genau gemacht war. Also einfach mal die Gegend erkunden und suchen.

Es ging zunächst grob Richtung Luzern, habe aber ein ganzes Stück vorher die Autobahn verlassen und bin Richtung Entlebuch (die ganze Region ist ein UNESCO Biosphärenreservat) gefahren. Von dort aus ging es ging es durch eine teilweise wunderschöne Landschaft ... (hätte ich es nicht irgendwie eilig gehabt, dann hätte man an zig Stellen für tolle Bilder anhalten können - hier war ich sicher nicht zum letzten mal ... :ja: )

... auf den Glaubenbergpass:


Datum: 2019-07-05
Uhrzeit: 21:27:25
Blende: F/8
Belichtungsdauer: 1/15s
Brennweite: 68mm
KB-Format entsprechend: 68mm
ISO: 1000
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-1

#1

Auf der anderen Seite des Passes ging es wieder herunter. Es war mir klar, dass der gewünschte Standpunkt weiter auf der anderen Seite liegen muss.

Irgendwann bin ich mal auf einem Seitenstreifen stehen geblieben. Ich hab mal ein Bild gemacht, das aber irgendwie nicht die ganze Schönheit der Umgebung wiedergibt.


Datum: 2019-07-05
Uhrzeit: 21:50:47
Blende: F/8
Belichtungsdauer: 3s
Brennweite: 28mm
KB-Format entsprechend: 28mm
ISO: 100
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-1

#2

Jetzt hieß es auf den Sonnenuntergang warten.

Die Zeit habe ich mir ein wenig mit Fotos vom Mond vertrieben ...


Datum: 2019-07-05
Uhrzeit: 22:06:10
Blende: F/7.1
Belichtungsdauer: 8s
Brennweite: 88mm
KB-Format entsprechend: 88mm
ISO: 100
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-1

#3


Datum: 2019-07-05
Uhrzeit: 22:30:33
Blende: F/7.1
Belichtungsdauer: 3s
Brennweite: 300mm
KB-Format entsprechend: 300mm
ISO: 100
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-1

#4

Aber es wollte einfach nicht "richtig" dunkel werden. Es hat sicher bis Mitternacht gedauert als mehr vom Sternenhimmel zu sehen war. Dann hat mir der gewählte Standpunkt nicht mehr gefallen und ich bin weiter ins Tal gefahren.

Ich hatte einen Standpunkt, wo ich Bilder gemacht habe mit denen ich recht zufrieden war. Ich hab alles wieder fertig zusammen gepackt, bin weitergefahren und habe wenig später noch einen Standpunkt gefunden, der mir noch besser gefallen hat. Also angehalten und wieder alles ausgepackt.

Und das ist dann dabei rausgekommen:


Datum: 2019-07-06
Uhrzeit: 01:14:15
Blende: F/2.2
Belichtungsdauer: 60s
Brennweite: 24mm
KB-Format entsprechend: 24mm
ISO: 2000
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Ricoh Imaging Company, Ltd., PENTAX K-1

#5
Sternenhimmel: Exifs wie oben zu sehen, mit Astrotracer
Vordergrund: Blende 4.0, 180 s, ISO 640

Bei der Bearbeitung ist mir erst aufgefallen, dass ich mir im Vordergrund wohl haufenweise Hotpixel eingefangen habe ... :cry:

Danach bin ich nach Hause gefahren, wo ich gegen 3 Uhr morgens recht müde wieder angekommen bin.

_________________
Gruß Udo

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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 18:49 
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KMP Team
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Beiträge: 5844
Das sieht doch sehr gut aus.
Dass es in dieser Jahreszeit in unseren Breiten nicht ganz dunkel wird ist der zeitlichen Nähe der Sommersonnenwende geschuldet. Versuche es in 4 Wochen wieder zum Neumond. Das lohnt sich.

_________________
Naturfotografie in der Eifel




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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 19:59 
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Beiträge: 28
Der Zeitvertreib mit dem Mond hat sich gelohnt, die #3 ist wirklich schick.
Als Milchstraßenfan ist die #5 natürlich echt super, ich würde vom Vordergrund den untersten Rand wahrscheinlich noch ein bisschen trimmen. Wahrscheinlich hätte die Blende mit dem Streulicht etwas höher sein können- aber sieht trotzdem gut aus.
Was für eine Linse hattest du denn da drauf?

Zitat:
Aber es wollte einfach nicht "richtig" dunkel werden. Es hat sicher bis Mitternacht gedauert als mehr vom Sternenhimmel zu sehen war. Dann hat mir der gewählte Standpunkt nicht mehr gefallen und ich bin weiter ins Tal gefahren.

Ich hatte einen Standpunkt, wo ich Bilder gemacht habe mit denen ich recht zufrieden war. Ich hab alles wieder fertig zusammen gepackt, bin weitergefahren und habe wenig später noch einen Standpunkt gefunden, der mir noch besser gefallen hat. Also angehalten und wieder alles ausgepackt.


Das "da drüben ist das Gras noch grüner!"- Syndrom führt bei nächtlichen Fotoausflügen mit meinen Jungs regelmäßig dazu, dass das Heimkommen mit dem Sonnenaufgang zusammenfällt- kann mitfühlen.
Wenn man zu mehreren unterwegs ist, leidet da immer mindestens einer dran.

Zitat:
Bei der Bearbeitung ist mir erst aufgefallen, dass ich mir im Vordergrund wohl haufenweise Hotpixel eingefangen habe ... :cry:

Es führt bei den sommerlichen Temperaturen gerade bei längerer Kameralaufzeit kein Weg an Darkframes vorbei.
Der Sensor der K1 und D810 (ist ja der gleiche) ist dafür auch bekannt.
Hattest du den automatischen Darkframe für den Vordergrund aus? Ich halte den für empfehlenswert.
Aber auch so kannst du die ja recht fix wegstempeln.

_________________


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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 20:19 
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Mir gefällt die #5 so wie sie ist.

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VG Frank-Uwe

Meine Definition von Glück: keine Termine und leicht Einen sitzen. H.Juhnke


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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 21:32 
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Beiträge: 1783
Zeitdruck hat geschrieben:
Was für eine Linse hattest du denn da drauf?

Ein 24er Samyang (mit Dank an klabö, der es im Winter loswerden wollte ... :ja: ).

Zitat:
Das "da drüben ist das Gras noch grüner!"- Syndrom führt bei nächtlichen Fotoausflügen mit meinen Jungs regelmäßig dazu, dass das Heimkommen mit dem Sonnenaufgang zusammenfällt- kann mitfühlen.

Ich war leider alleine. Ich wollte mich (vielleicht) mit dare76 treffen. Er musste leider länger arbeiten, ist dann auch noch gekommen, hat mich Dank meiner veralteten Kommunikationsmöglichkeiten aber nicht erreicht und dann auch nicht gefunden (er war nicht weit weg ... aber das wusste ich halt nicht). Wäre es später geworden, dann hätte ich mich mit dem Auto in irgendeine Ecke gestellt und mich zur Ruhe gelegt. Nur nicht da wo ich zuletzt stand ... :nono: ... ich stamd direkt neben einem Weiderost - und das war immer heftig laut, wenn einer drüber gefahren ist ... :lol:

Zitat:
Es führt bei den sommerlichen Temperaturen gerade bei längerer Kameralaufzeit kein Weg an Darkframes vorbei.
Der Sensor der K1 und D810 (ist ja der gleiche) ist dafür auch bekannt.
Hattest du den automatischen Darkframe für den Vordergrund aus?

Ich hätte es wissen müssen, war das doch einer meiner großen skeptischen Punkte als ich mir letztes Jahr über die K-1 Gedanken gemacht habe. Aber ich habe nicht mehr dran gedacht, daher hatte ich den automatischen Darkframe natürlich aus, da ich den auch noch nie eingeschaltet hatte ... :kopfkratz:

Zitat:
Aber auch so kannst du die ja recht fix wegstempeln.

Fix wegstempeln? Es sind gefühlt hunderte bis tausende ... die 100 % Ansicht des Originalbildes ist übersät damit ... :yessad:

_________________
Gruß Udo

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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 22:18 
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xy_lörrach hat geschrieben:
Zitat:
Aber auch so kannst du die ja recht fix wegstempeln.

Fix wegstempeln? Es sind gefühlt hunderte bis tausende ... die 100 % Ansicht des Originalbildes ist übersät damit ... :yessad:


Die 100%-Ansicht ist ja zum Glück nicht wirklich wichtig. Da muss man halt eine Größenansicht wählen, die realistisch ist, und dann stempelt man tendenziell auch nicht alle, sondern halt die fiesen roten und blauen Hotpixel weg.
"Fix" ist natürlich trotzdem relativ :mrgreen: .

Ich bin ja der Meinung, dass die Kamera die Sensortemperatur in die Exif schreiben müsste, dann könnte man sich darkframes für jede Situation nachträglich basteln...

Das 24er Samyang scheint Sterne auf jeden Fall ordentlich zu rendern. Mal schaun, wie lang ich widerstehen kann...
Wahrscheinlich genauso lange wie eins zu einem sinnvollen Preis über den Gebrauchtmarkt läuft.
Mit dem Astrotracer würde ich allerdings trotzdem etwas mehr abblenden- wenn man sich die zusätzliche EBB eh gibt, kann man das mehr an Zeit auch gleich richtig nutzen.

Wie viele Frames hast du geschossen? Wie viel Überschneidung? Sorry, dass ich dich löchere... ich versuche da ein Gefühl für zu bekommen, was nötig ist, da ich es glaube ich mit der Überschneidung ganz gerne übertreibe.

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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 22:30 
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Sag ich ja schon immer mit den Hotpixeln. Das ist ein massives Problem, das sich aus meiner Sicht vor allem durch "Zwischenkühlen" in den Griff kriegen lässt, also Display und möglichst auch Kamera aus, gerade nach Langzeitbelichtungen. Wenn es draußen richtig heiß ist, natürlich nur bedingt hilfreich. Darkframes führen bei Langzeitbelichtungen eher zu noch mehr Sensorhitze - ich lass die inzwischen wieder weg.

Der alte Thread ist hier:

40456504nx51499/dslr-f22/k1-und-heisse-pixel-hotpixel-bei-langzeit-t28568.html

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It´s all about the fun. And the light.

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BeitragVerfasst: Sa 6. Jul 2019, 23:27 
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Beiträge: 1783
Zeitdruck hat geschrieben:
Das 24er Samyang scheint Sterne auf jeden Fall ordentlich zu rendern. Mal schaun, wie lang ich widerstehen kann...
Wahrscheinlich genauso lange wie eins zu einem sinnvollen Preis über den Gebrauchtmarkt läuft.

Ich habe über die Skiurlaube im Winter das Buch "Astrofotografie - Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung" gelesen. Die Autorin Katja Seidel hat irgendwo geschrieben, dass sie für Astroaufnahmen am liebsten Ihr 24er Wallimex nutzt, dieses aber auf 2.0 abblenden müsse. Hintergrund: Viele gute und teure Objektive sind hervorragend korrigiert - aber eben nicht gegen Komabildung an den Bildrändern, weil man das außer bei Astrobildern nicht braucht. Und das Walimex (ist ja baugleich mit Samyang) ist da wiederum hervorragend. Kaum habe ich das gelesen, hat klabö 2 Tage später sein 24er Samyang hier angeboten ... nun ja ... :lol:

Zitat:
Mit dem Astrotracer würde ich allerdings trotzdem etwas mehr abblenden- wenn man sich die zusätzliche EBB eh gibt, kann man das mehr an Zeit auch gleich richtig nutzen.

Das ist etwas zwiespältig. Die ganze Nachbearbeitung bringt ja nichts ins Bild was man vorher nicht bei der Aufnahme eingefangen hat - all die Sterne müssen also erstmal auf dem Sensor landen. Und da bewegen wir uns im dauernden Konfliktfeld Zeit-Blende-ISO. Auch wenn der Astrotracer 5 min als Maximum ausgeworfen hat, dann sieht man trotz der Reduzierung auf gerade mal 1 Minute schon, dass die Sterne an den Bildrändern zu leichten Strichen werden (ich habe auch noch ein Bild mit 40 Sekunden, das ist geringfügig besser). Also würde ich an der Zeitschraube nicht noch mehr drehen - oder aber das Bild hinterher auf den Bereich croppen, wo es noch passt. Dreht man die Zeit aber nicht noch höher dann bleiben wieder nur noch ISO und Blende ... und an der ISO wollte ich auch nicht noch viel weiter drehen, auch wenn die K-1 das vielleicht noch mitmachen würde. Ich werde das irgendwann mal weiter austesten ...

Zitat:
Wie viele Frames hast du geschossen? Wie viel Überschneidung? Sorry, dass ich dich löchere... ich versuche da ein Gefühl für zu bekommen, was nötig ist, da ich es glaube ich mit der Überschneidung ganz gerne übertreibe.

Frames? Überschneidung? ... *hüsel* ... es ist genau EIN Bild ... also zwei (eines für den Himmel und eines für den Vordergrund)


Juhwie hat geschrieben:
Sag ich ja schon immer mit den Hotpixeln. Das ist ein massives Problem, das sich aus meiner Sicht vor allem durch "Zwischenkühlen" in den Griff kriegen lässt, also Display und möglichst auch Kamera aus, gerade nach Langzeitbelichtungen. Wenn es draußen richtig heiß ist, natürlich nur bedingt hilfreich. Darkframes führen bei Langzeitbelichtungen eher zu noch mehr Sensorhitze - ich lass die inzwischen wieder weg.

Der alte Thread ist hier:

40456504nx51499/dslr-f22/k1-und-heisse-pixel-hotpixel-bei-langzeit-t28568.html

Ja, den kenne ich ... deshalb hätte ich es ja auch wissen müssen. In etwa so wie die Bilder die Du gezeigt hast sieht es auch bei mir im Bildvordergrund aus ... :yessad:

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Gruß Udo

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BeitragVerfasst: So 7. Jul 2019, 00:18 
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Beiträge: 28
xy_lörrach hat geschrieben:
Zitat:
Mit dem Astrotracer würde ich allerdings trotzdem etwas mehr abblenden- wenn man sich die zusätzliche EBB eh gibt, kann man das mehr an Zeit auch gleich richtig nutzen.

Das ist etwas zwiespältig. Die ganze Nachbearbeitung bringt ja nichts ins Bild was man vorher nicht bei der Aufnahme eingefangen hat - all die Sterne müssen also erstmal auf dem Sensor landen. Und da bewegen wir uns im dauernden Konfliktfeld Zeit-Blende-ISO. Auch wenn der Astrotracer 5 min als Maximum ausgeworfen hat, dann sieht man trotz der Reduzierung auf gerade mal 1 Minute schon, dass die Sterne an den Bildrändern zu leichten Strichen werden (ich habe auch noch ein Bild mit 40 Sekunden, das ist geringfügig besser). Also würde ich an der Zeitschraube nicht noch mehr drehen - oder aber das Bild hinterher auf den Bereich croppen, wo es noch passt. Dreht man die Zeit aber nicht noch höher dann bleiben wieder nur noch ISO und Blende ... und an der ISO wollte ich auch nicht noch viel weiter drehen, auch wenn die K-1 das vielleicht noch mitmachen würde. Ich werde das irgendwann mal weiter austesten ...

Jau, testen muss ich das auch noch. Ich hatte an meiner K5 mit dem Astrotracer das Gefühl, dass mehr abblenden (am 14er Samyang oder dem FA31) mehr Qualitätsgewinn bringt. Die Sache mit den Strichspuren hing meinem Empfinden nach hauptsächlich mit drei Faktoren zusammen:
1) Der Qualität der Kalibrierung des O-GPS1. Will sagen, manchmal hat die Positionsbestimmung und damit Nachführung hervorragend funktioniert, und manchmal halt nicht. Im Endeffekt hatte ich mir angewöhnt, nach der Kalibrierung ein Testbild zu schießen, und dann bei Bedarf nochmal zu Kalibrieren. Das scheiterte mitunter daran, dass das betagte Display der K5 mir selbst mit Zoom kein sinnvolles Feedback geben wollte.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, bei ersten Tests des Astrotracers der K1ii mein Tablet mit installierter Tethering-App dabei zu haben, und mir das Ergebnis darauf anzuschauen.
2) Der "Randausleuchtung" des verwendeten Objektivs. Auch das ist (für mich, ich hoffe ich erkläre mir das richtig, sonst bitte hinweisen!) logisch- der Sensor wandert, ergo muss das Objektiv eine bessere Abbildungsqualität an den Bildextremen haben. Mit meinem Sigma 8-16 war der Astrotracer quasi nicht nutzbar, vor allem nicht bei Offenblende (siehe Link weiter unten für ein Beispiel). Ist auch klar, dass der Effekt größer ist, wenn du länger belichtest- weil der Sensor ja weiter wandert. Mit dem vollformattauglichen Samyang 14mm hingegen hatte ich an der K5 mit Sternenstrichen nur Probleme- und die dann zumindest ein bisschen überall im Bild- wenn ich extrem lange belichtet habe (was man einfach nicht braucht), und/oder die Kalibrierung halt Mist war.
Und für die Abbildungsleistung in den Randbereichen bringt Abblenden halt durchaus einiges.
3) Belichtungsdauer.

Insofern wäre es wirklich sinnvoll, da mal ein gutes Mittel zwischen Belichtungszeit/Blende/ISO- und das perfekte Objektiv zu finden.


So oder so sind die am Bildrand fliehenden Sterne vor allem dann ein Problem, wenn du Bilder stitchst, weil dann fliehen die Sterne in unterschiedliche Richtungen- und das ist .

xy_lörrach hat geschrieben:
Zitat:
Wie viele Frames hast du geschossen? Wie viel Überschneidung? Sorry, dass ich dich löchere... ich versuche da ein Gefühl für zu bekommen, was nötig ist, da ich es glaube ich mit der Überschneidung ganz gerne übertreibe.

Frames? Überschneidung? ... *hüsel* ... es ist genau EIN Bild ... also zwei (eines für den Himmel und eines für den Vordergrund)


Ähhhh. xd
Wenn man halt auch weiter oben steht, hat man automatisch mehr Himmel im Bild, gelle?
Spaß beiseite, mir kam das irgendwie weitwinkliger vor, als 24mm.

Juhwie hat geschrieben:
Sag ich ja schon immer mit den Hotpixeln. Das ist ein massives Problem, das sich aus meiner Sicht vor allem durch "Zwischenkühlen" in den Griff kriegen lässt, also Display und möglichst auch Kamera aus, gerade nach Langzeitbelichtungen. Wenn es draußen richtig heiß ist, natürlich nur bedingt hilfreich. Darkframes führen bei Langzeitbelichtungen eher zu noch mehr Sensorhitze - ich lass die inzwischen wieder weg.

Der alte Thread ist hier:

40456504nx51499/dslr-f22/k1-und-heisse-pixel-hotpixel-bei-langzeit-t28568.html


Vielen Dank für den aufschlußreichen Link! Ich finde es ja gruselig, dass du die Darkframes aus hast (und wahrscheinlich dann selber auch keine schießt), weil ich mir ja wenigstens eingebildet habe, dass sich so abhelfen lässt...

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BeitragVerfasst: So 7. Jul 2019, 09:13 
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Der Sternenhimmel in der #5 ist schon Klasse, das Bild finde ich richtig gut gelungen. :2thumbs:

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Mit einem freundlichen Gruß
Clemens


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