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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 01:39 
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Tach Forum,

ich benutze die Mirror-Up-Funktion ehrlich gesagt kaum bis nie.
Warum? Weil ich nicht sicher bin, in welchen Szenarien es wirklich einen Unterschied macht, ob ich es benutze oder nicht.
Bei bisherigen Aufnahmen vom Stativ hatte ich bisher nicht den Eindruck, dass es aufgrund des Spiegelschlags Probleme mit der Bildschärfe bzw. sichtbaren Verwacklungen gegeben hätte. Vielleicht würde ich es auch erst sehen, wenn ich vergleichsweise mit Mirror-Up fotografieren würde.

Kann jemand von euch ein paar Anhaltspunkte geben, wann man Mirror-Up auf jeden Fall nutzen sollte und wann es keinen Unterschied macht? Ich nehme an, dass bei längeren Brennweiten eher ein Unterschied zu sehen sein sollte. Aber wo fängt das an? Makros vielleicht auch? Mega-Makros? Schreibt mir doch mal von euren Erfahrungen zu dem Thema und falls jemand Beispielbilder hat, auf denen man den Effekt der Funktion sehen kann, bitte zeigen. ;)

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Grüße vom Dunkelmann :hat:


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"Licht wird völlig überbewertet." (unbekannter Autor)


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 03:34 
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Ich fotografiere häufig Gegenstände in Innenräumen. Praktisch immer mit Stativ und Spiegelvorauslösung, meistens 2 Sek. Selbstauslöser. Für mich ein angenehmes Feature. Hat zum Glück jede Pentax D-SLR! :2thumbs:

Bild

Bild

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Spiegelreflex oder gar nichts


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 04:44 
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Naja, mach mal mit einem langen Tele vom Stativ eine 10sekunden Langzeitbelichtung!
Einmal mit und ein mal ohne spiegelvorauslösung.
Am besten von einer punktförmigen lichquelle. Da sollte man eigentlich schon sehen, das durch den spiegelschlag (vielleicht noch auf einem wackeligen stativ) da ganze system in schwingungen geraten kann.

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Klaus

+++ Ist jetzt blank: Frau nach Laser-Intimrasur pleite +++


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 09:08 
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Registriert: Do 23. Okt 2014, 13:02
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Hallo,

Dunkelmann hat geschrieben:
Tach Forum,

ich benutze die Mirror-Up-Funktion ehrlich gesagt kaum bis nie. ...


das ist nur dann so, wenn Du immer durch den Sucher fotografierst. Im LV-Betrieb läuft eine DSLR in der Regel immer im Modus mirror up.

Ich persönlich habe diese Funktion betreffend noch nie Tests gemacht, insoweit kann ich aus eigener Erfahrung heraus wenig zu Deiner Frage beitragen. Aber in jedem Artikel zum Thema "Bildschärfe", den ich bisher gelesen habe, wird diesem Aspekt eine große Bedeutung eingeräumt, insofern gehe ich davon aus, dass da schon was dran ist.

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Beste Grüße aus'm Woid,

Erich


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 13:27 
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Beiträge: 268
zenker_bln hat geschrieben:
Naja, mach mal mit einem langen Tele vom Stativ eine 10sekunden Langzeitbelichtung!
Einmal mit und ein mal ohne spiegelvorauslösung.
Am besten von einer punktförmigen lichquelle. Da sollte man eigentlich schon sehen, das durch den spiegelschlag (vielleicht noch auf einem wackeligen stativ) da ganze system in schwingungen geraten kann.


Hm, bei dieser langen Belichtungszeit sollte eigentlich die Abklingzeit der Schwingung vernachlässigbar im Vergleich zur Gesamtbelichtung sein. Ich würde zur Demonstration des Effekts eine deutlich kürzere Zeit wählen. Ausser, das Stativ schwingt eh' schon von alleine wie ein Kuhschwanz... :lol:

Gruß
Uli


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 13:33 
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Registriert: Di 19. Nov 2013, 16:32
Beiträge: 3144
ulipl hat geschrieben:
zenker_bln hat geschrieben:
Naja, mach mal mit einem langen Tele vom Stativ eine 10sekunden Langzeitbelichtung!
Einmal mit und ein mal ohne spiegelvorauslösung.
Am besten von einer punktförmigen lichquelle. Da sollte man eigentlich schon sehen, das durch den spiegelschlag (vielleicht noch auf einem wackeligen stativ) da ganze system in schwingungen geraten kann.


Hm, bei dieser langen Belichtungszeit sollte eigentlich die Abklingzeit der Schwingung vernachlässigbar im Vergleich zur Gesamtbelichtung sein. Ich würde zur Demonstration des Effekts eine deutlich kürzere Zeit wählen. Ausser, das Stativ schwingt eh' schon von alleine wie ein Kuhschwanz... :lol:


Das dachte ich früher auch, bis mir jemand sagte, dass gerade bei einer Langzeitbelichtung die Spitzlichter deutlich sichtbare, unschöne Verwackler ins Bild bringen. Daher wohl auch die Empfehlung, eine punktförmige (kleine) Lichtquelle ins Bild zu nehmen...

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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 13:51 
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Beiträge: 54
Ich benutze die Vorauslösung recht häufig, bei Macros und ab ca. 100mm vom Stativ fast ausschließlich. Ich hab in ca. 3 KM Entfernung ein Hochhaus in der Einflugschneise zum Stuttgarter Flughafen, da sieht man deutlich den Unterschied bei den hellen roten Positionslichtern, je leichter das Stativ desto stärker. Bei langen Belichtungszeiten ist das schon fast Lichtmalerei.
Gruß
Abi


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 18:57 
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Beiträge: 268
Dunkelmann hat geschrieben:
Das dachte ich früher auch, bis mir jemand sagte, dass gerade bei einer Langzeitbelichtung die Spitzlichter deutlich sichtbare, unschöne Verwackler ins Bild bringen. Daher wohl auch die Empfehlung, eine punktförmige (kleine) Lichtquelle ins Bild zu nehmen...


Ok, genehmigt! Ein "Spitzlicht" ist ja definitionsgemäß ein Punkt völliger Überbelichtung ... :cheers:

Gruß
Uli


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 19:28 
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Kann man doch überall nach lesen. Selbst DSLM besitzen einen elektronischen Verschluss in Kombination mit dem normalen Verschluss für den ersten Vorhang, um Erschütterungen zu minimieren.

Gerade bei den zweistelligen DSLR von Pentax ist im Live View Modus die Spiegelvorauslösung sinnvoll, weil die Spiegel-/Blendenmechanik gekoppelt ist (doppelter Spiegelschlag).

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Grüße @hoss


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BeitragVerfasst: Mi 10. Jan 2018, 23:10 
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Ok, also wenn ich mit Selbstauslöser fotografiere auf dem Stativ, dann nutze ich Mirror-Up natürlich auch automatisch und hielt es auch immer für eine sinnvolle Sache. Nun ist es aber so, dass ich auch gerne mal mit kabelgebundener oder IR-Fernauslösung arbeite. Da gibt es dann ja weder bei Belichtungsreihen (zumindestens nicht über IR-Sender) oder auch im Intervall-Komposit-Modus die Spiegelvorauslösung. Als Fazit müsste man dann also schließen, dass man bei solchen Tele-Aufnahmen mit besonderer Verwacklungsgefahr in jedem Fall einen Kabelauslöser oder den Selbstauslösemechanismus verwenden sollte? Intervall-Komposit-Modus für Belichtungsreihen und überhaupt auch so wäre aus dem Grund dann auch nicht angesagt, wenn ich das richtig sehe... :yessad:

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Grüße vom Dunkelmann :hat:


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