Fragen und Antworten zum Thema Fotografie. Diskussionen zu Sensortechnik, allgemeinen Gebieten wie Schärfe, Schärfentiefe, Bearbeitungstechniken, Problembildbesprechungen und Lösungssuche.
Des Weiteren hatte ich vor einiger Zeit mal einen Artikel einer Wildtierfotografin gelesen, die für Objektive mit Brennweiten um die 600mm aufwärts (mit TC usw) ähnliche Dinge beschrieben hatte. Die Seite finde ich leider nicht mehr.
Re: Wann ist Mirror-Up wirklich sinnvoll bzw. notwendig?
Mi 10. Jan 2018, 22:35
Ich kenne eine K-3 nicht, aber das wird dann wohl so sein. Und wer das wirklich benötigt, der benötigt eben eine andere Kamera die das kann. Ich habe mal Kompositionen mit der K-30 gemacht mit 9 Einzelbildern, einmal ohne und einmal mit Spiegelvorauslösung 2 Sek. Den Unterschied sieht man in der 100% Ansicht. Allerdings nicht im Intervallmodus, das geht nicht.
Irgendwo müssen spiegellose Systemkameras auch mal echte Vorteile haben. Meine Oly OM-D macht das im Lautlosmodus ... über Stunden bis der Akku alle ist - wer es braucht
Re: Wann ist Mirror-Up wirklich sinnvoll bzw. notwendig?
Mi 10. Jan 2018, 23:40
hoss hat geschrieben:Ich kenne eine K-3 nicht, aber das wird dann wohl so sein. Und wer das wirklich benötigt, der benötigt eben eine andere Kamera die das kann. Ich habe mal Kompositionen mit der K-30 gemacht mit 9 Einzelbildern, einmal ohne und einmal mit Spiegelvorauslösung 2 Sek. Den Unterschied sieht man in der 100% Ansicht. Allerdings nicht im Intervallmodus, das geht nicht.
Irgendwo müssen spiegellose Systemkameras auch mal echte Vorteile haben. Meine Oly OM-D macht das im Lautlosmodus ... über Stunden bis der Akku alle ist - wer es braucht
Nee, du kannst schon davon ausgehen, dass die K-3 (II) auch alles kann, was die K-30/50 kann. Es gibt da auch Mehrfachbelichtung mit Selbstauslöser, wobei man den Kompositmodus (Additiv, Helladditiv, Mittelwert) und die Anzahl der Aufnahmen (2-2000) einstellen kann. Aber auch hier gilt: geht nicht mit dem IR-Fernauslöser. Nur direkt Auslöser drücken oder Kabelfernauslöser benutzen. Diese Komposition, bei der du sichtbare Unterschiede hattest: war das ein Makro oder was mit Tele?
Re: Wann ist Mirror-Up wirklich sinnvoll bzw. notwendig?
Do 11. Jan 2018, 01:28
Ist natürlich alles sehr von der individuellen Kameracharakteristik und dem konkreten Stativ abhängig. Klassischer Weise ist es bei sehr kurzen Belichtungszeiten, und bei sehr langen Zeiten, eher egal, ob der Spiegel der Kamera Erschütterungen reinbringt. Spiegelschlag-kritisch sind die Zeiten von vielleicht so 1/125sec und länger, bis etwa 1 oder 2 oder 3sec. Wie gesagt, das ist eine sehr grobe Orientierung, weil es vom Setup und der konkreten Kamera abhängt.
Ich persönlich arbeite sehr gern (+-95%) vom Stativ und dann grundsätzlich immer mit Spiegelvorauslösung. Warum sollte man freiwillig das letzte Quäntchen Schärfe grundlos verschenken?
Re: Wann ist Mirror-Up wirklich sinnvoll bzw. notwendig?
Do 11. Jan 2018, 11:07
abi hat geschrieben:Gibt es keinen Funkauslöser der via Kabel an die Kabelauslösebuchse gestöpselt werden kann?
Gibt es. Die Auslöser für Canon passen auch auf Pentax (zumindest die mit dem 3-poligen Klinkenstecker).
blende1.4 hat geschrieben:Welchen Grund könnte das haben, dass es mit dem IR-Fernauslöser nicht geht?
Meine Vermutung: Der IR-Auslöser ist wohl in erster Linie für Selfies gedacht bzw. Gruppenaufnahmen gedacht, bei denen der Fotograf selber im Bild ist. Da möchte man keine Auslöseverzögerung haben.