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BeitragVerfasst: Di 26. Mär 2019, 13:40 
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Rick_ hat geschrieben:
Dunkelmann hat geschrieben:

Aber die Frage ist: ergibt die höhere Auflösung wirklich mehr Details oder wird die Körnung des Negativs nur noch detailreicher aufgenommen?


Mehr Details gibt es durch die Digitalisierung selbst in keinem Fall. Die Körnung des Films / Dias ist nun mal vorgegeben. Das Rauschen des Sensors sollte aber geringer sein als die Körnung des jeweiligen Films.

Ich selbst scanne meine alten Dias und vor allem Negative (sw und farbig) mit dem plustek OpticFilm 8200i SE Scanner und bearbeite Bilder bereits beim Erfassen mit SilverFast 8. Beim Abfotografieren ohne Bearbeitung sollte man aber in jedem Fall RAW Dateien erstellen, damit man später bessere Bearbeitungsmöglichkeiten hat.

Gruß, Rick


Das Rauschen einer modernen (ich zähle mal die K-5 mit dazu) Pentax DSLR bei ISO 100 sollte sicher kein Problem darstellen. ;)

Das mit dem Bearbeiten bei der Erfassung ist nichts für mich. Ich will erstmal alles im Kasten (Computer) haben und dann später auswählen, genauer anschauen usw... Und der nachträgliche Weißabgeich ist da bei RAWs wirklich super. ;)

Danke für deine Antwort.

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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2019, 13:35 
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Zur Hintergrundbeleuchtung hab ich mal gelesen: Einen weißen PC-Monitor (nicht das Gehäuse ;) ). Ich bin noch am Basteln, werde das mal testen.


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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2019, 14:02 
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Bodo der Böse hat geschrieben:
Zur Hintergrundbeleuchtung hab ich mal gelesen: Einen weißen PC-Monitor (nicht das Gehäuse ;) ). Ich bin noch am Basteln, werde das mal testen.


Dabei wäre nur sicher zu stellen, dass das Licht ausreichend diffus auf die Dias oder Negative fällt. Andernfalls würde das Raster der Pixel sicher einen Effekt auf das abfotografierte Medium haben...
Zeigst du dein Bastel-Ergebnis dann mal? ;)

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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2019, 17:35 
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@Papa_Joerg
"Lange Rede, kurzer Sinn: Die 24 MP auf dem Kamerasensor bringen beim Digitalisieren nicht mehr Auflösung gegenüber den 16 MP. Hochauflösende Diascanner können zwar mehr auflösen, aber das ist mehr Filmkorn und nicht mehr Bilddetail."

Das unterschreibe ich einmal.
-Ein von mir entwickelter 3200 T-Max zeigt beim 30x45 cm Abzug in der Duka -kein Korn- (allerdings wirkt der Abzug recht weich). Als abfotografiertes Negativ (K 50 + 2.8/50) in RAW zeigt er deutliche "Kornartefakte". Die sich durch Capture One "eliminieren" lassen (da habe ich viel rumprobiert).
-50 und 400 Asa Filme in S/W stellen kaum bis gar kein Problem dar. Jetzt kommt das grosse: ABER......der Film muss "sauber" entwickelt wordensein.
LG
Frank


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BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2019, 23:41 
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Spinne ich jetzt, oder ist hier ein Beitrag verschwunden von Papa_Joerg? Die Erklärung mit der Auflösung von Objektiven und wie dabei die MP der Kamera keine Rolle spielen sollen? Und dass man berücksichtigen sollte, dass die ursprünglich benutzten Objektive auch vermutlich nicht immer die wahnsinnig schärfsten waren? Hm... :kopfkratz: :ka:

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BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 11:11 
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Dunkelmann hat geschrieben:
Spinne ich jetzt, oder ist hier ein Beitrag verschwunden von Papa_Joerg? Die Erklärung mit der Auflösung von Objektiven und wie dabei die MP der Kamera keine Rolle spielen sollen? Und dass man berücksichtigen sollte, dass die ursprünglich benutzten Objektive auch vermutlich nicht immer die wahnsinnig schärfsten waren? Hm... :kopfkratz: :ka:


Ja, sorry, Asche auf mein Haupt. :oops: Ich hatte einen Beitrag verfasst, in dem ich behauptet hatte 10 MP wären das äußerste, was man mit digitalen Kameras beim Kopieren an Auflösung heraus holen kann. Habe dann nach dem Veröffentlichen noch einmal nachgeforscht und festgestellt, dass heutzutage mit dem entsprechenden Equipment tatsächlich über 30 MP drin sind. Meinen Beitrag nach einer halben Stunden wieder gelöscht um unnötige Diskussionen zu vermeiden. Leider war Frank zu der Zeit schon am Antwort schreiben. Herzlichen Dank Frank übrigens, für Deine Unterstützung!

Ich verspreche zukünftig nix mehr zu löschen und hier einmal meine ursprünglichen Kernpunkte mit überarbeiteter Argumentation , denn im Kerrn war meine Aussage schon richtig: Das wesentliche Problem beim Digitalisieren mit der Kamera ist m.E. nicht der Sensor, sondern das Ausgangsmaterial. Und hier nicht der Film, sondern das Objektiv.

Filme lösen bei gutem Licht ca. 100 Linienpaare je Millimeter (Lp/mm)auf. Das ergibt bei einem Negativ ca. 35 MP.

Schauen wir uns mal die Leistung eines sehr guten Makro aus der Filmzeit an. Das D-FA 50 mm Makro an der K5II (Test bei opticallimits) bringt auf die Bildhöhe bei APS-C ca. 2.500 Linien oder 85 Lp/mm. Einfach hochgerechnet auf das Kleinbildformat würde dieses Objektiv ca. 16 MP bringen. Das Cosina macro 100 mm und das K 135 / 2.5 kommen an der K10D auf 70 Lp/mm das wären auf Kleinbildformat gerechnet 12 MP. Diese Objektive werden auf Film noch etwas bessere Auflösungen erzielen als an der K10D. Als Anhaltspunkt: Arnold Stark hat verschiedenen 85 mm Objektive von Pentax an der LX, also auf Filmmaterial, getestet und kam da auf 85 Lp/mm.

Diese Meßwerte sind alle bei optimaler Blende, Beleuchtung, Kontrast und aus der Bildmitte.
Ich hatte vor 30 Jahren nicht das Geld für teueren Festbrennweiten oder ein Makro. Meine Objektive waren ein Pentax M 35mm/2.8, ein Vivitar 70-210/3.8, ein Tokina 3.5-5.6/28-70. Ich rechne da eher mit 6 MP Auflösung :yessad: . Und trotzdem hat's für die Diaprojektion gereicht :ja: .

Zur ursprüngliche Frage, was 24 MP gegenüber 16 MP bei der Digitalisierung per Kamera bringen. Das D-FA 50mm Makro bringt auf APS-C laut Test an der K5-II (gleicher Sensor wie die K-30) 2.500 Linien. Das sind auf dem APS-C Sensor 9 MP. Die Auflösung am größeren Sensor der K3 ist etwas besser. DXO gibt für die Kombination aus D-FA 50 und K-3 12 MP Auflösungsvermögen an.

Das bestätigt eigentlich nur alle bisherigen Beiträge. Zum Diaduplizieren sind 16 MP ausreichend, 24 MP bringen geringe Auflösungsvorteile. Hochauflösende Diascanner oder Vollformatkameras mit Spitzenobjektiven können zwar mehr auflösen, aber das ist - unter Berücksichtigung des zu duplizierenden Ausgangsmaterials - wahrscheinlich mehr Filmkorn und nicht mehr Bilddetail.


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BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 18:32 
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Bodo der Böse hat geschrieben:
Zur Hintergrundbeleuchtung hab ich mal gelesen: Einen weißen PC-Monitor (nicht das Gehäuse ;) ). Ich bin noch am Basteln, werde das mal testen.


Such mal bei Pollin punkt de nach LED-Panel.

Gruss

Mike

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BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 20:28 
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Pollin. Danke. Habe ich irgendwannn schon mal bestellt. Wäre eine Alternative, wenn das mit dem Monitor klappt. Bei der Größe kann man eine komplette Einheit zusammenstellen und die Dias auf dem Klo digitalisieren :)


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BeitragVerfasst: Sa 28. Sep 2019, 13:49 
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ZUm Digitalisieren verwende ich die K-1 und das D-FA 100. Hab nichts anderes. Ich schieße RAW und entwickele in DxO PhotoLab 2. Je nach Vorgehen kann man das Korn bis zum Unkenntlich machen des Motivs akzentuieren oder es zurücktreten lassen. Aber es hat einiges an Zeit benötigt, passenden Einstellungen zu finden. Man kann mit dem RAW viel anstellen. Ob man es sollte, muss man selber ausprobieren.

Nebenbei: Ich verwende als Beleuchtung einen Blitz.

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BeitragVerfasst: Sa 28. Sep 2019, 14:16 
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Papa_Joerg hat geschrieben:
...im Kerrn war meine Aussage schon richtig: Das wesentliche Problem beim Digitalisieren mit der Kamera ist m.E. nicht der Sensor, sondern das Ausgangsmaterial. Und hier nicht der Film, sondern das Objektiv.


Danke für deine erneute Antwort. Ich fragte mich schon, ob ich jetzt total verwirrt bin... :ugly:

Bei mir sieht es übrigens auch so aus: ich hatte zu Analogzeiten zunächst eine Ricoh KR-10X und die Objektive dazu waren nicht unbedingt die besten und teuersten. Oft habe ich auch mit einem Teleconverter gearbeitet, aber was hauptsächlich fehlte: die Möglichkeit, mal einige Testreihen mit unterschiedlichen Blendeneinstellungen zu machen. Ok, das ging schon, war mir aber zu teuer, weil das ja Film und Entwicklung kostete. Also habe ich Offenblende genommen, wenn ich das Licht brauchte, und sonst eben nach den groben Empfehlungen auch abgeblendet. In Summe: meine Objektive waren bestimmt nicht die hochauflösendsten. Andererseits habe ich nun schon alle Dias mit der K-30 und dem Ricoh 50mm f2 und einem Makro-Teleconverter abfotografiert. Die Ergebnisse sind durchaus sehr gut. Mir fällt dabei nicht auf, dass die Qualität der Reproduktion ein Problem wäre.
Dennoch stelle ich mir mittlerweile nicht mehr die Frage, ob 16 MP (K-5) oder 24 MP (K-3 II) die richtige Wahl wären. Ich habe mittlerweile realisiert, dass der erhöhte Speicherbedarf eigentlich keine Rolle spielt und man ruhig mit dem besten Equipment, was man zur Verfügung hat, arbeiten sollte. Allein schon den Anti-Aliasing-Filter zu umgehen ist mir ein Anliegen, weshalb ich lieber auf die K-3 II zurück greife. Ein zu detailliertes Foto unscharf zu machen oder Details zu entfernen ist kein großes Problem. Der andere Weg ist unmöglich... Also lieber auf Nummer sicher gehen... ;)

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