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Fotografie im Winter - ein kalte Sache!
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Autor:  zenker_bln [ So 3. Dez 2017, 08:16 ]
Betreff des Beitrags:  Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

Hi,

wie transportiert ihr (aufnahmenereit!) eigentlich im Winter eure Kamera auf (Familien-)Spaziergängen?
Am Kameragurt den Naturgewalten ausgesetzt?
Im Rucksack, also nicht sofort griffbereit?
Unter der Jacke - was mit einem DFA150-450 sicherlich lustig aussieht und zu Missverständnissen führen könnte? (z.B. auf Weihnachtsmärkten ':-\ )

Ich frage deswegen, da ich eigentlich der 25°C-aufwärts-Knipser bin.
Okay, Akkus warm (Jackeninnentasche) halten ist klar und hat man schon häufiger gelesen.
Aber leidet die Kamera nicht unter (sogar) starken Minustemperaturen? (Obwhl es ja hier von Pentax auch diese Eiskammervideos auf Youtube als beweis gibt.)

Autor:  diego [ So 3. Dez 2017, 08:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

zenker_bln hat geschrieben:
wie transportiert ihr (aufnahmenereit!) eigentlich im Winter eure Kamera

Wie im Sommer auch. Nur trage ich Handschuhe :yessad:

Autor:  joerg [ So 3. Dez 2017, 08:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

Ich habe bisher noch in keinem Schneesturm fotografiert. Aber bei -10°C mache nichts anders als bei +10°C (vielleicht außer den Handschuhen und einer warmen Unterhose, manchmal).

150-450 aufm Weihnachtsmark ist natürlich so ein typischer Einsatz…

Autor:  apollo [ So 3. Dez 2017, 09:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

Naja...mit deiner Einschränkung "aufnahmebereit" bleibt nicht viel übrig als sie so zu tragen wie immer, alles andere (Rucksack, Tasche, ...) wäre m.E. nicht aufnahmebereit.
Einzig den/die Ersatzakkus hab ich in der Innentasche der Jacke statt an in Rucksack/Tasche.

Autor:  lapstimer [ So 3. Dez 2017, 09:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

Die Kälte an sich ist nicht das Problem für die Kamera. Du mußt nur aufpassen, daß die Kamera keinen abrupten Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Auf gar keinen Fall die eiskalte Kamera und was du sonst noch draußen in der Kälte hattest mit ins warme Zimmer nehmen.
Die warme Luft kondensiert auf der eiskalten Oberfläche und du hast sofort eine Reifschicht, mit etwas Pech auch in der Kamera / Objektiv.
Probier das mal bei sommerlichen 30 Grad mit einer Bierflasche frisch aus dem Gefrierfach, dann weißt du was ich meine.

Ansonsten ist bei tiefen Minusgraden mechanisch halt alles etwas schwergängiger, z.B. Objektiv, Schrauben am Stativ usw.

Autor:  zenker_bln [ So 3. Dez 2017, 09:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

lapstimer hat geschrieben:
Auf gar keinen Fall die eiskalte Kamera und was du sonst noch draußen in der Kälte hattest mit ins warme Zimmer nehmen.
Die warme Luft kondensiert auf der eiskalten Oberfläche und du hast sofort eine Reifschicht, mit etwas Pech auch in der Kamera / Objektiv.


Was mir schon in Vietnam passiert ist, aus dem klimatisiertem Hotelzimmer raus auf die Straße. Okay, da ist sie nicht bereift, sondern nur angefeuchtet.
Aber wie macht man das, wenn man gar nicht die Möglichkeit hat, diesem Temperaturschock (-10°C -> +21°C) zu entgehen?
Ich habe kein Haus, wo es einen Vorraum gibt, der moderat warm ist, um die KAmera auftauen zu lassen.
In einer Stadtwohnung hab ich halt diese Temperaturunterschiede.... (und mein Korridor hat kein 12°C sondern ebenfalls 21°)


Aber Okay, Kamera auch bei Kälte am Kameragurt griffbereit. Akkus warm. Und ansonsten alles wie immer. (Bis auf die harten Temperaturwechsel.)

Autor:  zenker_bln [ So 3. Dez 2017, 09:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

joerg hat geschrieben:
150-450 aufm Weihnachtsmark ist natürlich so ein typischer Einsatz…


Okay, das ist es natürlich nicht.
Aber ein 70-200 ist ja auch nicht ohne.

Autor:  lapstimer [ So 3. Dez 2017, 09:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

zenker_bln hat geschrieben:
Aber wie macht man das, wenn man gar nicht die Möglichkeit hat, diesem Temperaturschock (-10°C -> +21°C) zu entgehen?


... in der (noch kalten Tasche / Rucksack) lassen oder den Gefrierbeuteltrick --> kalte Kamera luftdicht in eine Folietüte packen und langsam aufwärmen lassen, hab ich allerdings noch nicht selber probiert.

Autor:  joerg [ So 3. Dez 2017, 10:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

OK, das 70-200 fällt mir natürlich sofort als nächstes für Street ein, wenn ich vom 150-450 weggekommen bin...

Ansonsten kondensiert Wasser an jedem kalten Gegenstand, der in die Wärme kommt. Das ist erstmal auch nichts Schlimmes. Die Kamera ist halt für einige Minuten unbrauchbar, bis sie sich akklimatisiert hat...

Autor:  schlumpf15 [ So 3. Dez 2017, 11:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fotografie im Winter - ein kalte Sache!

Wie wäre es damit, die Kamera für einige Zeit in den Keller zu legen? Der sollte ja kühler sein.

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