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Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht
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Autor:  Blendenputzer [ So 21. Okt 2018, 17:15 ]
Betreff des Beitrags:  Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Hallo zusammen,

Ich habe für meine K3 ein Unterwassergehäuse erstanden und möchte euch auf diesem Weg etwas teilhaben lassen. Vielleicht spielt ja noch jemand mit dem Gedanken...

Was gibt es schöneres, als Hobbies miteinander zu verbinden? Im Falle von Tauchen und Fotografieren sollte das einfach sein...sofern man im Mainstream unterwegs ist. Aber es geht auch
mit Pentax...also WR x 2

Ein Standardgehäuse war erstmal nicht aufzutreiben - bei keinem der großen Hersteller (Nauticam, Hugyfot, Ikelite etc...) Im Januar auf der Boot in Düsseldorf traf ich dann auf
BS Kinetics aus Baden Württemberg. Die Beratung empfand ich als hochkompetent und mir wurde in Aussicht gestellt, ein vorandenes Gehäuse an meine Kamera adaptieren zu können.

Also: Kamera mit Objetiv und vollem Akku hingeschick und gehofft.
Zwischendurch hatten wir immer wieder Kontakt, weil öfter mal abgestimmt werden musste, was ich da so brauch....und irgendwie hatte ich mal wieder Sonderwünsche...

Das Gehäuse kam dann auch mit der Kamera p. Post bei mir an :clap:

Carbon - Dicht bis 80m, auf Wunsch auch bis 160m.

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der Flachport war bereits montiert. Das Drehrad rechts dient zur Bedienung des Zooms - sofern man ein entsprechendes Objektiv hat und einen passenden Port dazu (was bei diesem nicht der Fall ist - war absicht von mir) rechts ist die Bedienung für das vordere Einstellrad und der Hebel ist für den Auslöser. Der Hebel kann über 360° in diversen Stufen nach Bedarf arretiert werden.


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Auf der Rückseite ist der Monitor über das Sichtfenster voll einsehbar. Der Sucheraufsatz war ein Wunsch von mir und schränkt die Sicht auf den Monitor aber kaum ein.
Die Drehrädchen auf der Rückseite sind dann entsprechend für das hintere Einstell- und das Funktionswählrad...musste feststellen dass die Stellung Unlock für eine Bedienung bei geschlossenem Gehäuse vorteilhaft ist... :klatsch:
Die Bedienstifte sind aus Edelstahl und mit jeweis zwei O-Ringen gesichert. Jeder Einzelne tut das, was er tun soll. Auf die Umschaltung in LV musste ich leider verzichten. Der Knopf sitzt im Falle der K3 leider sehr ungünstig.

von innen:
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Die Kamera kommt auf eine angepasste Halteplatte. Aufgrund der Position der Führungsschiene, kann das Batteriefach leider nicht geöffnet werden. Schade - aber, dass ich an der ein oder anderen Stelle Kompromisse eingehen muss, war mir klar.Die Halteplatte wird dann einfach in den Schlitten geschoben und über die Sicherung (rechts unten im Bild) fixiert. (vorher Kamera einschalten - dafür gibts einen extra Hebel!)
Jetzt den vorhin gesehenen Schalter noch auf "on" und das Gehäuse schließen.
Der Dichtring ist aus Silikon.

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Die beiden Verschlüsse haben nochmals eine kleine Sicherung eingebaut, das man unter Wasser nicht versehentlich das Gehäuse öffnen kann.

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...und schon guckt der Pentax-Schriftzug durch den Flachport :mrgreen:

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Das grüne Licht sichert mir Dichtigkeit zu.


Im normalen Lieferumfang:
Gehäuse (adaptiert)
Griffschiene mit Griffen
Flachport (Standardflachport - bei mir geht im WW das 21er limited und das Plastik 50mm 1,8)
Leckwarner (trötet laut, wenn Wasser im Geäuse schwappt. Allerdings muss schon eine solche Menge drin sein, dass die Elektrodenenden nass werden.)
Anschluss für Lichtleiterkabel (für den/die Blitze; Es gibt noch die Möglichkeit einen N5-Anschluss einbauen zu lassen - aber TLL funktioniert wohl dann nicht)
Bedienungsanleitung

Alles in allem erhält man für einen Preis (für den andere Hersteller das nackte Gehäuse anbieten) ein tauchfertiges Gehäuse. Der Flachport ist tauschbar, dass man auch andere Objektive nutzen kann. Man muss halt vorher wissen, welche Optik/en - sonst wirds schnell teuer.

Meine Sonderwünsche:
Sucher
Unterdrucksystem (s. grünes Lämpchen im letzten Bild) Nach dem Schließen erzeugt man im Gehäuse über ein Handpumpe einen Unterdruck. Ein Sensor erkennt das und die LED
wird grün. Solange diese auch grün ist, hält der Unterdruck --> Gehäuse ist dicht. Finde das etwas beruhigender, vor dem Tauchgang zu wissen, ob´s passt. Fällt der Unterdruck blinkt es wild rot.

Am kommenden Freitag gehe ich mit dem Ding erstmal in´s Schwimmbad unter Wasser und am Sonntag dann in den See zum ersten ernsten Test - ich werde berichten.

Gruß
Dominic

Autor:  Methusalem [ So 21. Okt 2018, 17:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Hi,...ne coole Sache hast Du da am laufen,....ist jetzt nicht mein Spezialgebiet aber ich finds absolut spannend wie sich das dann wohl entwickelt!

Ich drück' Dir die Daumen das es sich gut entwickelt,...und freue mich auf die ersten Bilder aus der Tiefe :ja: :lol: :2thumbs:

Bernd

Autor:  moggafogga [ So 21. Okt 2018, 17:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Sehr geil, das will ich auf jeden Fall beim nächsten UT begrabbeln :ja: Akku sollte ja bei der K-3 nicht das Problem sein, da kommste doch relativ weit.
Ist das jetzt eigentlich deine umgebaute Kamera? Ich bin ja schon sowas von gespannt auf die ersten Bilder. Bitte nimm keine Rücksicht, auch NMZ ist denk ich hier mehr als interessant.

VG, Martin

Autor:  Galilei [ So 21. Okt 2018, 18:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Super Sache so ein festes Gehäuse!
Vergiss beim testen nicht, ein Beutelchen mit Trockenmittel ins Gehäuse zu packen, sonst beschlägt die Frontscheibe recht schnell, das fällt beim "Trockentest" nicht auf ;)

Gruß, Aladin

Autor:  Blendenputzer [ So 21. Okt 2018, 19:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

@ Bernd: oh ja....gespannt bin ich auch...zumal die Blitzfrage noch nicht geklärt ist...da bleibt hoffentlich etwas Weihnachtsgeld übrig.
@ Martin: ...nächstes Franken UT in meiner Badewanne - geht klar
@ Aladin: Danke für den Tipp. Ist eigentlich logisch, aber dran gedacht hätt ich net.

Autor:  Jeep [ So 21. Okt 2018, 23:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

ja da freue ich mich auch schon mal auf Bilder
LG Gerd

Autor:  mika-p [ Mo 22. Okt 2018, 09:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Tolle Sache, wenn auch der Markt dafür überschaubar sein wird, Danke fürs Teilen der Information.

Und auf die Bilder bin ich natürlich auch schon sehr gespannt!

Autor:  Stormchaser [ Mo 22. Okt 2018, 14:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

:2thumbs:

Autor:  beholder3 [ Mo 22. Okt 2018, 18:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Blendenputzer hat geschrieben:
Ich habe für meine K3 ein Unterwassergehäuse erstanden und möchte euch auf diesem Weg etwas teilhaben lassen. ...
Ein Standardgehäuse war erstmal nicht aufzutreiben - bei keinem der großen Hersteller (Nauticam, Hugyfot, Ikelite etc...) Im Januar auf der Boot in Düsseldorf traf ich dann auf
BS Kinetics aus Baden Württemberg. Die Beratung empfand ich als hochkompetent und mir wurde in Aussicht gestellt, ein vorandenes Gehäuse an meine Kamera adaptieren zu können.

Also: Kamera mit Objetiv und vollem Akku hingeschick und gehofft.

...

Im normalen Lieferumfang:
Gehäuse (adaptiert)
Griffschiene mit Griffen
Flachport (Standardflachport - bei mir geht im WW das 21er limited und das Plastik 50mm 1,8)
Leckwarner (trötet laut, wenn Wasser im Geäuse schwappt. Allerdings muss schon eine solche Menge drin sein, dass die Elektrodenenden nass werden.)
Anschluss für Lichtleiterkabel (für den/die Blitze; Es gibt noch die Möglichkeit einen N5-Anschluss einbauen zu lassen - aber TLL funktioniert wohl dann nicht)
Bedienungsanleitung

Alles in allem erhält man für einen Preis (für den andere Hersteller das nackte Gehäuse anbieten) ein tauchfertiges Gehäuse. Der Flachport ist tauschbar, dass man auch andere Objektive nutzen kann. Man muss halt vorher wissen, welche Optik/en - sonst wirds schnell teuer.

Meine Sonderwünsche:
Sucher
Unterdrucksystem (s. grünes Lämpchen im letzten Bild) Nach dem Schließen erzeugt man im Gehäuse über ein Handpumpe einen Unterdruck. Ein Sensor erkennt das und die LED
wird grün. Solange diese auch grün ist, hält der Unterdruck --> Gehäuse ist dicht. Finde das etwas beruhigender, vor dem Tauchgang zu wissen, ob´s passt. Fällt der Unterdruck blinkt es wild rot.


Magst Du sagen, was das ganze in etwa gekostet hat?
Irgendwie scheint es ja doch sehr weitgehend eine Individualentwicklung zu sein.

Autor:  Blendenputzer [ Mo 22. Okt 2018, 23:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Unterwassergehäuse für Pentax - erster Erfahrungsbericht

Nun die Basis ist ein von Bs Kinetics angebotenes Gehäuse (Typ Sechura) incl. Flachport. Lt. deren Homepage ,kann jeder nachlesen, ab ca. 2300 Euro. + Sonderwünsche. Unterm Strich immer noch günstig im Vergleich zu anderen Herstellern..und die sind meist ohne Modifikation und Port.

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