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Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°
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Autor:  mein Krakau [ Mi 21. Dez 2022, 14:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

mika-p hat geschrieben:
Schau mal in die EXIFs, da gibt es auch die Angabe "Camera Temperature" :ja:
wenn auch die Info jetzt nicht weiter hilft ... :cheers:


Danke. :cheers:

Hilft schon. Geht das nur in LR? Habe mit meinem Exif-Reader eines meiner Fotos hier im Forum gecheckt, da stand vieles dabei, aber nicht die Kameratemperatur. Dann habe ich das gleiche bei 2 oder 3 Online-Exif-Readern getan, auch da extrem viele Angaben, aber nichts zur Kameratemperatur. :kopfkratz:

Autor:  mika-p [ Mi 21. Dez 2022, 15:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

Ich glaube man kann es nur mit dem "Schweizer Taschenmesser" unter den Tools auslesen:

Ich war immer erstaunt, dass es meiner Cam noch schön warm war und mir schon die Finger abgefallen sind.

Autor:  lightrom [ Mi 21. Dez 2022, 16:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

Da könnten 1-2 "Heatpack"s (72h-Version) helfen. Ok - sind halt etwas zusätzliches Gewicht, aber halten Taschen (und Akkus) innen recht gut warm.

Autor:  ulrichschiegg [ Mi 21. Dez 2022, 17:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

Ich habe keine Zweifel, dass Deine Angaben stimmen. Mit der Ladedauer ist ja auch vom Ladegerät abhängig. Der grosse Akku (K-3 iii) läde bei mir auch (relativ zur Kapazität) länger als das Verhältniss 1850/1050.

Ich habe die KP oft in den Bergen im Winter dabei und so extrem hatte ich es nicht beobachtet. Aber -20C ist tough. So kalt sehr selten. Kalt oder warm laden macht ja auch einen deutlichen Unterschied.

Vielleicht nutzt Ricoh anderes Material. Da sind Akkus sehr sensitiv.

Autor:  mein Krakau [ Mi 21. Dez 2022, 18:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

ulrichschiegg hat geschrieben:
Kalt oder warm laden macht ja auch einen deutlichen Unterschied.


Ich lade nur warm. Wenn ich aus den Bergen zurück bin, kommen die Akkus erstmal ins warme Zimmer, dann noch direkt an meinen Körper, bleiben da, bis sie warm sind und noch ein bisschen länger. Erst dann lade ich sei auf.

ulrichschiegg hat geschrieben:
Vielleicht nutzt Ricoh anderes Material. Da sind Akkus sehr sensitiv.


Hier wird es interessant. Ich habe nur die Originalakkus. Nutzt Du andere?

ROM hat geschrieben:
Da könnten 1-2 "Heatpack"s (72h-Version) helfen. Ok - sind halt etwas zusätzliches Gewicht, aber halten Taschen (und Akkus) innen recht gut warm.


Die Akkus hatte ich in einer Brusttasche der untersten Jackenschicht, sie waren mollig warm. Es hat gelangt, sie da rauszuholen, in die KP zu stecken, den LV einzuschalten und 3 Fotos zu machen. Die Heatpacks helfen da dann auch nur bedingt.

Autor:  ulrichschiegg [ Mi 21. Dez 2022, 19:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

mein Krakau hat geschrieben:
[...]
ulrichschiegg hat geschrieben:
Vielleicht nutzt Ricoh anderes Material. Da sind Akkus sehr sensitiv.

Hier wird es interessant. Ich habe nur die Originalakkus. Nutzt Du andere?


Nein. Ich meinte zwischen dem grossen 90iger und dem kleinen 109er. Ich habe nachgeschaut, die 3 und 3 die ich in der Hand hatte sind alle von Ricoh und in China hergestellt. Vielleicht ist die KP auch schlechter isoliert als K-3 iii oder K-1, dass die Kälte schneller einschleicht.

Autor:  mein Krakau [ Mi 21. Dez 2022, 19:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

ulrichschiegg hat geschrieben:
Vielleicht ist die KP auch schlechter isoliert als K-3 iii oder K-1, dass die Kälte schneller einschleicht.


Auch möglich oder ein zusätzlicher Punkt.

Ich habe mir aber mal überlegt, dass ich bei Stirnlampen keinen großen Unterschied bei der Akkudauer zwischen Sommer und Winter festgestellt habe, wobei ich da aus Sicherheitsgründen natürlich eh immer nur mit vollgeladenen losgehe und einen zusätzlichen Akku sowie eine kleinere Ersatzstirnlampe mitnehme. Aber so eine KP-Akku-Lösung an der Stirnlampe und die wäre dann bei heftigen Minustemperaturen nach 15 Minuten aus.

Interessant auch, dass es bei Euch in den Alpen nicht so kalt wird. Immerhin geht's bei Euch ja noch ein paar 100 Meter weiter nach oben.

Autor:  ulrichschiegg [ Mi 21. Dez 2022, 21:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

mein Krakau hat geschrieben:
[...]Interessant auch, dass es bei Euch in den Alpen nicht so kalt wird. Immerhin geht's bei Euch ja noch ein paar 100 Meter weiter nach oben.


Vermutlich wird es im Winter in den Alpen nicht so kalt, weil es ja die Wetterscheide ist zwischen Mittelmeer und Nordeuropa. Und das Mittelmeer hat recht moderate Temperaturen. Aber der wesentliche Gurnd ist, dass ich auch im Winter ein Freund von Vegetation bin und mich selten oberhalb von 2500m bewege. :oops:

Autor:  xy_lörrach [ Do 22. Dez 2022, 21:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

ulrichschiegg hat geschrieben:
Ein wichtigen Tip fände ich, Equipment keinen Temperatursprüngen aussetzen um Kondenswasser zu vermeiden. Also Kamera in Kameratasche, dann in Vorraum, dann in die Kälte und andersherum. Nicht direkt von warm nach kalt oder kalt nach warm. Die Kameratasche verzögert den Wärmeausgleich.

Hmmmm ... ob warm zu kalt wirklich so ein Problem ist? Ich wüsste nicht, dass da groß Kondenswasser entstehen kann. Das ist doch nur ein Problem von kalt zu warm? ... Oder täusche ich mich da? ... :kopfkratz:

Wenn ich im Winter im Urlaub bin, dann kann ich nur den harten Wechsel. Wobei ich beim Zurückkommen natürlich Tasche/Rucksack ggf. sogar bis ich am nächsten Tag wieder rausgehe offen lasse. Aber umgekehrt ziehe ich dann sofort los - mir bleibt da ja auch nichts anderes übrig und ich habe da noch nie ein Problem mit gehabt.

mein Krakau hat geschrieben:
Ich lade nur warm. Wenn ich aus den Bergen zurück bin, kommen die Akkus erstmal ins warme Zimmer, dann noch direkt an meinen Körper, bleiben da, bis sie warm sind und noch ein bisschen länger.
D. h. Du kuschelst erst mit denen vor dem Aufladen erst noch eine Nacht im Bett? ... :shock:

Autor:  mein Krakau [ Do 22. Dez 2022, 21:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Pentax bei Extrembedingungen weit unter -10°

xy_lörrach hat geschrieben:
Hmmmm ... ob warm zu kalt wirklich so ein Problem ist? Ich wüsste nicht, dass da groß Kondenswasser entstehen kann. Das ist doch nur ein Problem von kalt zu warm? ... Oder täusche ich mich da? ... :kopfkratz:


Der Physikunterricht liegt bei mir ja schon ein bisschen zurück, aber die Feuchtigkeitsunterschiede bei Temperaturwechseln müssten meiner Meinung nach in beide Richtungen ein Problem sein. Ich schließe auch immer meinen Rucksack, wenn ich was rausgeholt habe. Auch nach Objektivwechseln direkt wieder, so dass der Rucksack möglichst kurz offen ist. :kopfkratz:

xy_lörrach hat geschrieben:
Wenn ich im Winter im Urlaub bin, dann kann ich nur den harten Wechsel. Wobei ich beim Zurückkommen natürlich Tasche/Rucksack ggf. sogar bis ich am nächsten Tag wieder rausgehe offen lasse. Aber umgekehrt ziehe ich dann sofort los - mir bleibt da ja auch nichts anderes übrig und ich habe da noch nie ein Problem mit gehabt.


Ich lasse den Rucksack gerade zu, wenn ich aus dem Kalten ins Warme komme. Bevor ich reingehe, hole ich noch die Akkus raus. Geschlossen passt sich das Rucksackinnere dann langsamer an Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede an.

Blöd ist es, wenn die Kamera voller Schnee ist. :yessad:

xy_lörrach hat geschrieben:
D. h. Du kuschelst erst mit denen vor dem Aufladen erst noch eine Nacht im Bett? ... :shock:


Eine Nacht nicht, aber schon längere Zeit. Kaltladen ist für Akkus nicht gut, so kenne ich es. Und meine Akkus haben sich bisher nicht beschwert.. :mrgreen:

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