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Zwischen Sorge und Elend...
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Autor:  ErnstK [ Sa 21. Jan 2023, 08:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zwischen Sorge und Elend...

... Frank- was du hier (leider so schön) dokumentierst habe ich in solch einem Ausmaß auch noch nicht gesehen :shock: :shock: :nono:

NG
Ernst

Autor:  Nuftur [ Sa 21. Jan 2023, 08:28 ]
Betreff des Beitrags:  Zwischen Sorge und Elend...

Es sieht natürlich ganz schrecklich und deprimierend aus. Man sollte aber auch überlegen, ob hier natürlicher Wald betroffen ist, oder eine monokulturelle Plantage, die ein gefundenes Fressen für die Borkenkäfer ist, die auch ohne Borkenkäfer abgeholzt würde und überhaupt nur zu diesem Zweck angelegt wurde. Der verlinkte Artikel des NABU sagt dazu auch
"...Die Ursachen für heute sichtbare Auswirkungen sind zu einem großen Teil erst vom Menschen geschaffen worden. Die Fichte ist seit Jahrhunderten der Brotbaum der Harzer Forstwirtschaft. Sie wird schon sehr lange wegen ihres schnellen Wuchses und der Holzqualität angebaut. Natürlicherweise ist die Fichte in den rauesten Hochlagen des Gebirges zu Hause, wohin ihr nur wenige Laubgehölze folgen können. Dort ist sie optimal angepasst. Der Borkenkäfer als ihr Widersacher fühlt sich in diesen unwirtlichen Lagen gar nicht wohl...."

MfG Nuftur

Autor:  PaulcheB [ Sa 21. Jan 2023, 20:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zwischen Sorge und Elend...

ElCapitan hat geschrieben:
blaubaersurfen hat geschrieben:
... Allerdings ist es für die Natur gar nicht so schlimm, da sich zumindest was ich so gesehen habe die Natur sehr schnell erholt und zwar mit selbst gesätem natürlichem Mischwald.
/quote]
Ein Mischwald wird es nicht ohne menschlichen Einfluss.
Die schnell wachsende Fichte wird Laubwald immer unterdrücken ohne forstwirtschaftliche Maßnahmen.


Das ist nicht so ganz korrekt.
Es wird sich sehr wohl ein natürlicher Mischwald etablieren. Es werden auch Fichten wachsen, und in den bergigen Hochlagen sogar vornehmlich, aber in den größeren Flächen werden zuerst sogenannte Pionierpflanzen das Feld erobern. Solange die Flächen offen sind, werden es krautige Pflanzen, wie Dost, Fingerhut, Weidenröschen und viele andere sein. Dann folgen sehr schnell Windsamer, wie Ahorn, Weide, Birken, Pappeln, etc.. Zahlreiche Büsche und Sträucher werden sich dazu gesellen. Auch werden schnell Ebereschen von den Vögeln verbreitet. Diese Bäume werden eine Art Übergangswald werden und später langsam durch Buchen, Eichen und Linden ersetzt werden.
Es wird eine Vielfalt werden, auch für die Fauna.
Aber nur, wenn der Mensch das zulässt und zukünftig nachhaltig mit dem Wald umgeht!

Das einzige was mich an der Sache traurig macht ist die Tatsache, dass ich den fertigen Wald nicht mehr erleben werde. Dafür ist es aber sehr interessant diesen Wandel zu erleben und interessiert zu begleiten.

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