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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 11:29 
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:06
Beiträge: 4058
Wohnort: Berlin
Ich handhabe es folgendermaßen:
Da ich auf meinen Fototouren normalerweise immer längere Zeit an einem Ort, Strand, oder in einem Waldgebiet bin, sende ich meiner Familie regelmäßig meine Position zu, per GoogleMaps oder "Karten" vom iPhone.
Dazu ein paar Worte geschrieben wie meine derzeitige Situation ist, fertig. Bin ich wieder gesund und munter in meinem Hotel/Quartier geht eine weitere Meldung 'raus: "Alles ok, bin in meinem Quartier", Auto o.ä.
Kommt diese Meldung nicht, ist etwas (mit mir) passiert - Alarmstufe: Rot
In diesen Situationen ist mein Handy immer griffbereit aber auch geschützt, es kann lebenswichtig sein.

Mein Felsenabsturz 2018 auf den Lofoten war so eine kritische Situation, ich konnte mich aber befreien/retten.

_________________
Mit einem freundlichen Gruß
Clemens


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 11:30 
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Registriert: Di 18. Sep 2018, 15:40
Beiträge: 217
Lieber Frank,

das ist jetzt ein ernst gemeinter Rat und kein Witz. Ich würde Dir ernsthaft empfehlen, Dir Gedanken darüber zu machen, in welch Situationen Du dich begibst. Wenn ich einmal in einer Situation war in der ich "Hui" knapp davon gekommen bin, dann schaue ich, dass sie sich nicht wiederholt.
Ein technisches Helferlein wird Dir im Zweifelsfall nicht das Leben retten.

Liebe Grüße
Jörg


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 11:37 
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Registriert: Fr 18. Jan 2013, 16:04
Beiträge: 4189
Wohnort: Heinsberg
Kris-Kelvin,
Du bis etwas fix und leichtfüßig unterwegs; spätestens, wenn Du mal bei Regen und Kälte im Wald rumliegst, weil die Bandscheibe sich auf Abwegen befindet, wirst Du dankbar sein, wenn irgendwas deine Position genauer definiert als: „Ich liege hier im Märchenwald.“ Ist meinem Hundekumpel unlängst so ergangen. Sowas muss nämlich nicht nur bei Extremunternehmungen passieren. Meinen Nachbarn hat auf einem Spaziergang ein Infarkt ereilt. Sprechen ging nicht mehr - aber er wurde vermisst und über das Handy rechtzeitig gefunden.

Ich habe immer mein Smartphone und meine Smartwatch bei mir, wenn ich unterwegs bin. Meine Frau weiß, wo ich bin. Hier reicht das aus. Bei extremen Touren (mache ich nicht mehr) würde ich an irgendwas stabiles über Satellit nachdenken.

Unabhängig ist Vorsicht immer an die erste Stelle zu setzen. Aber Du bist ja kein Bruder Leichtfuß.

_________________
Gruß aus Heinsberg, Guido


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 11:44 
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Registriert: Mi 22. Jan 2014, 10:04
Beiträge: 2731
Wohnort: Dortmund
Hi,

wie schon zuvor erwähnt:

- Sat-Telefon oder SMS-Service klappt in Lost Places drinnen nicht
- Handy hat ggf. keinen Empfang / keine Ortung

beste Methode:

- keine gefährlichen Situationen eintreten lassen (jaja, ich weiß...)

ansonsten (ähnlich der klassischen militärischen oder Rettungs-/Bergungs-Vorgehensweise):

- verlässlicher Person aktuelle Position per SMS oder e-Mail senden
- oder am besten telefonisch / per Funk signalisieren, dass man jetzt in eine unbekannte Situation geht.
- ggf. Person in sicherem Abstand positionieren
- ggf. Walkie Talkies für Nahkommunikation verwenden (Sendereichweite prüfen - vor allem bei Beton oder anderem dicken Mauerwerk / Boden) (funktionieren auch bei Handyfunkloch)
- ggf. Fahrzeug plus mobiles Relay als Relaystation verwenden (Hotspot oder vergleichbar Technik aus BOS: 2m/4m-Relay)
- Rückmeldung zu jeder vollen Stunde vereinbaren
- Wenn Rückmeldung ausbleibt, wird vereinbart, dass
- Person sich an vereinbartem Treffpunkt einfindet (sich nicht selbst in Gefahr bringt)
- ggf. Rettungskräfte alarmiert

Ob dann allerdings der Rettungeinsatz kostenfrei bleibt, darf bezweifelt werden. Aber zumindest ist die Überlebenswahrscheinlichtkeit höher.

Viele Grüße

Lutz


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 14:04 
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Registriert: Fr 25. Nov 2011, 09:21
Beiträge: 20911
Wohnort: Alpen(NRW)
Hi,

mir geht es hier weniger um die Frage, ob man sich in bestimmte Situationen begeben muss.
Wenn ich in Ruhe fotografieren will, bin ich meisten ganz alleine unterwegs, das brauche ich nun mal und es wäre oft auch einfach nur ein befreiender Gedanke, eine nicht willentlich herbeigeführte Notsituation zu meistern.

Die, die immer schön auf den Gehwegen bleibt, fein! Ich versuche mir aber immer auch sehenswerte Kompositionen zu erarbeiten, da wo es rechtlich ok ist und ich nichts kaputt latsche. Ich habe immer eine Lernkurve, werde gleiche Fehler nicht zweimal machen und ich bin auch froh über jede erkannte und gebannte Gefahr! Trotzdem kann es jedem passieren, und welcher Fotograf kann sich davon freisprechen selbst auf ausgelatschten Pfaden mal den Blick auf's Motiv, weniger auf den Pfad gerichtet zu haben? Ich selber bin jedenfalls schon zweimal recht schwer gestürzt. Nicht dass ich da Hilfe benötigt hätte, aber beide male hätte eben nicht viel gefehlt.

Smartphon, Familie informieren usw. alles klar, hab ich! Es ist m.E. trotzdem eine ganz andere Nummer, aktiv nach Hilfe rufen zu können, wenn das Handy ausgefallen ist, man keine Zeit hat, bis die Familie realisiert, dass was nicht stimmt und man nicht den Wald mit Leuchtraketen abfackeln möchte. :)

Passieren kann einem überall was und im Falle des Naturfotografen ist es eher ein glücklicher Zufall, wenn man mal Netz hat ...

_________________
LG Frank




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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 14:48 
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Registriert: Mo 12. Jan 2015, 14:33
Beiträge: 2091
Leider glaub ich auch, dass immer etwas passieren kann. Tatsächlich finde ich die Idee mit der Trillerpfeife gar nicht schlecht. Braucht keinen Strom, fast unkaputtbar, klein handlich.

Vielleicht gibt es keine hinreichend gut funktionierende Methode, Dritte im Notfall zuverlässig kontakten zu können. Vielleicht eher bei solchen Trips einen Minisurvivalpack mitnehmen: Minizelt, Futter, Wasser, Verband.

Ich hab eine dieser Uhren, die bei Sturz zur Not Hilfe rufen. Aber auch nur bei Netzempfang. :ka:

-

Und ja, glaub auch, dass das Thema total unterschätzt wird.

Stell Dich mal mit Kamera und z.B. dem 16-85mm bei 16mm an den Rand eines Anhangs. Du suchst den GEO-verdächtigen Bildausschnitt. Während Du durch den Sucher schaust, siehst Du, dass Du noch gut 8m vorgehen kannst. Vorsichtshalber gehts Du aber nur 3 m, man kann ja nie wissen, ob man mal über ne Wurzel oder nen Stein stolpert. Bloß nix riskieren.
Leider ist das schon 1m zu viel, weil Dir die Brennweite eine zu große Entfernung vorgegaukelt hat und Du nur 2m bis zum Rand hattest. 2m ist eigentlich ein sicherer Abstand, ...


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 15:05 
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Registriert: So 2. Apr 2017, 17:52
Beiträge: 204
SPOT Notfallsender ist aus meiner Sicht die preiswerteste (Technik-)Lösung.
Die Garmin/Inreach-Lösung kann auch als HandGPS mit deutlich besserer Akkuleistung genutzt werden.
Der weltweite Notdienst schaltet Bei SOS alle regionalen Notfalldienste Ein.
Spezielle Anforderungen (Höhlen, Tauchen u.a.) erfordern spezielle Lösungen.
Mit den Handy eine ernsthafte Notfallplanung zu betreiben ist vergleichbar mit Handy-Navigation in der Küstenschifffahrt......


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 15:28 
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Registriert: Fr 9. Nov 2012, 21:38
Beiträge: 1450
Wohnort: 28832 Achim
Ich habe mir einen Outdoorfotorucksack von Gizo gegönnt, da ist am Brustgurt eine kleine Trillerpfeife angebracht (ist auch recht laut), jetzt wird mir langsam klar, das ist kein Gimmick ...

_________________
Gruß aus der Stadt Achim bei Bremen

Peter



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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 18:01 
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Registriert: So 18. Okt 2015, 23:47
Beiträge: 365
Es gibt sogenannte PLB's, die man immer dabei haben kann. Problem: Das BSH in D. will nur EPIRB's kennen.
Man kann die aber auch über die UK (jetzt wahrscheinlich schwieriger) oder Österreich registrieren lassen.
Satellitentelefone (prepaid Karten) sind auch gut zu gebrauchen.
Aber: das ganze Zeug gibt keine Garantien. Wenn ich in der Wüste, den Bergen hier oder auf dem Meer unterwegs bin
hinterlasse ich wo ich bin, wann ich zurück bin, wie man mich vlt. erreichen könnte, ab wann man mich suchen soll.
Die beste Versicherung ist aber darüber was man machen will vorher ein bißchen genauer nachzudenken und das Vorhaben
ggf. den eigenen Fähigkeiten anzupassen. Dazu gehört auch zu bedenken daß man mit Kamera vor dem Auge ziemlich abgelenkt
ist.
Gute Vorbereitung hilft auch. Vom Studium der Gegend zuvor, bis zum persönlichen Fitnesstraining. Wer mit 25kg zu viel um die
Hüften allein auf dem Klettersteig stürzt und sich die Haxen verstaucht hat ziemlich sicher mehr Probleme mit dem als jemand,
der neulich noch bei den Crossfit Meisterschaften Zweiter geworden ist.

jm2ct

_________________
- noch'n Blog:


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BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 18:16 
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Registriert: So 16. Jun 2019, 19:15
Beiträge: 85
Hallo frank
Ich weiß was du meinst, ich hab einen eigen Wald zum bewirtschaften und da ist normalerweise nur zu zweit pflicht! läst sich aber im Hobby-Privatwald so wirtschaftlich nicht umsetzen . Bei fällarbeiten muß jemand von der Famiele mit. aber die restlichen Arbeiten wie rücken, poltern, ablängen oder Brennholz mach ich trotz risiko alleine. Um mich bei den doch risikoreichen Arbeiten abzusichern hab ich eine App auf dem Handy die nennt sich "totmannwarner ".
Sie reagiert recht zuverlässig auf nichtbewegen. Ich kann sie einstellen nach welcher zeit
- sie erst auf dem Handy Alarm gibt. ( wegen fehlalarm )
-dann die Zeit an der eine angegebene Rufnummer ein Rufalarm bekommt , um evtl rückzufragen ,
- nächste stufe ist SMS mit GPS daten an eingestellten rufnummer.
Funktioniert recht zuvelässig kann Vesper machen von Autofahren unterscheiden. Und reagiert einfach wenn mann nicht mehr reagieren kann.
Und eine SMS geht auch bei sogut wie kein Funknetz vorhanden durch
gibt es kostenlos und für ein paar cent als kaufversion
gruß Michael
PS. Bitte keine Sicherheitsbelehrungen bin unbelehrbar mit altersstarrsinn gesegnet :mrgreen:


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