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BeitragVerfasst: Fr 10. Jan 2020, 22:50 
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Registriert: Fr 10. Jan 2020, 16:28
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Diese Methode eignet sich für die schon lange gewünschte manuelle Kalibrierung des Kompass-Moduls. Man braucht dazu nur ein Smartphone mit einer Planetariumssoftware vor Ort.


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 11:40 
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slowandi hat geschrieben:
Sehr gute Ergebnisse habe ich jetzt erzielt, indem ich mittels eines Neodym-Magneten, den ich unterhalb des Stativkopfes kreisen lasse


Magst Du bitte beschreiben, wie der genauere Ablauf ist?

Wann läßt Du ihn kreisen? Bei der Kalibrierung? Wie lange? Während der Aufnahme? :ka:

... oder während der Bildbearbeitung nach Einnahme einiger Globuli und Zaubersalz? :d&w:


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BeitragVerfasst: Mo 13. Jan 2020, 21:37 
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Registriert: Mo 13. Jan 2020, 17:15
Beiträge: 6
Hallo Pentaxianer,

auf dieses tolle Forum bin ich schon öfters bei der Suche nach Rat und Tat gestoßen und habe mich heute einfach mal angemeldet.

Mit Pentax-Kameras fotografiere ich seit meiner Schulzeit in den 80ern. Seit dieser Zeit interessiere ich mich auch für Astronomie, habe aber praktisch bis vor etwa zwei Jahren so gut wie nie Himmelsfotos gemacht. Grund war, dass ich zahlreiche Astrofotografen nicht nur aus Foren, sondern auch persönlich kennengelernt habe und weiß, welchen großen Aufwand sie für ihre teilweise spektakulären Bilder betreiben. Aber das ist nicht nur kostspielig, sondern erfordert auch viel Zeit und Erfahrung. Das hat mich abgeschreckt. Und in der "fotolosen Zeit" habe ich den Himmel sehr genau kennengelernt. Mit im Laufe der Zeit immer größeren Teleskopen habe ich ca. 2000 Objekte beobachtet. Was wirklich sehenswert ist, habe ich vermutlich erwischt. Also noch Tausende von weiteren schwachen, strukturlosen Galaxien beobachten? Nö, es kam anders...

Eines Tages stolperte ich im Netz über den "Astrotracer" und habe mir wegen dieses Features vor ca. zwei Jahren eine K3-II gekauft. Nach ersten Testaufnahmen zuhause im Garten stellte ich fest, dass:
    Bei sehr kurzen Brennweiten zu den Rändern hin deutliche Unsauberkeiten entstehen
    Die alten SMC Pentax M Objektive wie 28/2,8, 20/4 oder 50/1,7 keine tolle Qualität liefern - was mir auf Film mit der treuen alten LX nie auffiel

    Das Stacken vieler Bilder mit der Software DeepSkyStacker im "Schnittmengen"-Modus wirklich gut funktioniert
    Aaaaber :motz: weil es keine echte Nachführung ist natürlich irgendwann mit der feststehenden Kamerarichtung keine Überpappung zum allerersten Bild mehr existiert. Es gibt einfach keine Schnittmenge mehr. Also kann man nicht immer so lange Aufnahmen sammeln, wie es für ganz schwache Objekte sinnvoll oder auch nötig wäre
    Als ich 2018 zum Beobachten in Namibia war und unter dem waaahnsinnsgeil dunklen und klaren Himmel den Astrotracer benutzen wollte, keine Kalibrierung gelang :rolleye:

Gerade letzteres dämpfte doch erheblich meine Begeisterung. Fast schon überflüssig zu berichten: natürlich dachte ich an eine Störung beim Kompass und habe die genaue Kalibrierung deswegen nicht nur in der Nähe des Teleskops probiert, sondern bin auch ein gutes stück die gravel road entlang und auch neben die Straße aufs Feld gegangen. Nirgends hat es funktioniert. Echt zum Heulen. Immerhin konnte ich mit dem 12-24 bei kurzen Brennweiten und ISO1600, 15 Sekunden schöne Bilder bekommen - ohne Astrotracer.

Wieder zuhause habe ich es nochmal ausprobiert: Astrotracer funktionierte auf Anhieb. Ob ich ein neues Eisenerzvorkommen in Namibia entdeckt habe, weiß ich nicht. Aber ich werde es im August nochmal probieren, nehme dann aber auf die Reise einen StarAdventurer mit, weil ich mich nicht nochmal vom Astrotracer enttäuschen lassen will. Ich hatte sogar den Verdacht, dass in der Firmware ein Fehler sein könnte, wegen der südlichen Breite. Pentax hat meine entsprechende Supportanfrage erwartungsgemäß so beantwortet, das das nicht der Fall wäre. Wahrscheinlich hätten das User aus Australien oder Süamerika schon lange vor mir bemerkt. Sei's drum. Den Astrotracer betrachte ich seit dieser Geschichte nur noch als "Notnagel" für die Fälle, wo keine kleine Reisenachführung zur Hand ist.

Inzwischen benutze ich für Himmelsfotos hauptsächlich das 15mm Irix Firefly, das 35 mm Sigma Art und das 70-200mm 2,8 von Tamron.

turbofoen hat geschrieben:
Guter Tipp :)
Unendlich geht beim Tami 70-200/2.8 nur mit Scheinerblende o.ä.. Das ist so undefinierbar und mit einem so winzigen Einstellbereich ausgestattet, dass es ohne wirklich schwer ist. Selbst mit Liveview bricht man sich einen ab.


Ja, ich habe mir auch einen abgebrochen. Fokussieren ist bei dem Teil schwierig, weil die geringste Verstellung oft schon über den Punkt der genauen Schärfe drüber geht. Außerdem wackelt es. Also bin ich einem Tipp aus einem Astronomiebuch gefolgt:
    Statt einer Scheinerblende benutze ich eine Bahtinov-Maske.
    Zum Feineinstellen des Fokus am Tele benutze ich ein spezielles Zubehörteil.

Eine Bahtinov-Maske ist eine Plastikscheibe, die längliche Löcher in drei unterschiedlichen Richtungen hat. Wenn man einen hellen Stern anpeilt und im LiveView die max. Vergrößerung reindreht, sieht man drei "Lichtstrahlen" - die Beugungsbilder der Löcher in der Maske. Wenn der Fokus stimmt, laufen die drei Spikes durch den gemeinsamen Mittelpukt. Ist man vor oder hinter dem Fokus, dann läuft der mittlere Spike nicht durch den Kreuzungspunkt der beiden anderen - einmal links davon, einmal rechts davon. Das ist sehr empfindlich beim Verstellen des Fokus und man kann gut erkennen, wenn der Fokus sitzt.

Aber "fickerig wie Sau" ist es immer noch beim Drehen am Fokus und da kommt der "Telefokus" in's Spiel. Weil ich hier noch keine Erfahrung im Forum habe, weiß ich nicht, ob ich einen Link zum konkreten Produkt posten darf. Also mal der Versuch einer Beschreibung: der Telefokus besteht aus zwei Aluringen, die ein paar cm mehr Durchmesser haben als das Objektiv. Jeder Ring trägt drei Plastikschrauben (120° versetzt), mit denen man vorsichtig und kratzfrei den feststehenden Objektivtubus und den beweglichen Fokusring einklemmt. Ein Ring hat nun einen "Finger", der zwischen zwei gegenläufigen Schrauben am anderen Teil geführt wird. Über die beiden Schrauben kann man wegen der kleinen Steigung des Gewindes den "Fínger" sehr feinfühlig bewegen und damit auch den Fokus. Das Ding ist halt eine Untersetzung zum Scharfstellen, nix anderes. Und wenn man den Fokus gefunden hat (Spikes der B.-Maske laufen durch einenPunkt), kan man die Schrauben kontern und der Fokus kann sich dann auch nicht mehr verstellen.

Maske und Telefokus zusammen kosten ca. 100 Euro. Bastler können sowas sicher selbst machen. Aber wie auch immer, seit ich so arbeite, habe ich erheblich weniger Ausschuss. Ja, auch damit lag ich letztens daneben. Es war eine windige und kalte Nacht und ich war wohl nicht sorgfältig genug. Insgesamt 60 Fotos mit je 90 Sekunden gemacht und noch 15 Dunkelbilder. Stacking, Stretching und dann die Enttäuschung: unscharfe Sterne übers ganze Feld. Dabei hatte ich mein Ziel, den Rosettennebel, ordentlich im Bild und er war gut zu erkennen. Ein paar Tage vorher hatte ich mit gleicher Technik erstmal den Rosettennebel versucht. Zwar war ich mir recht sicher, das richtige Sternfeld erwischt zu haben, aber der Nebel ist halt sehr schwach. War ein wenig ein Blindschuss. Als Ergebnis hatte ich dann ein schön scharfes Bild mit einem - halb vom Bildrand angeschnittenen :kopfkratz: - Nebel.

Tja, und wenn die Bilder auf der Karte sind, geht die eigentliche Arbeit erst los. Hier muss ich noch viel lernen. Zum Stacken benutze ich Deep Sky Stacker und Sequator. Sequator ist enorm schnell und wenn man die Bilder vorher alle durchguckt und die schlechten raussortiert, kriegt man ohne oder mit nur minimal wenigen Einstellungen ein gutes Summenbild. Beim Deep Sky Stacker kann man sehr viel einstellen und dort habe nicht nur ich das Problem, dass manchmal kaum oder gar keine Farbe rauskommt.
Stretchen mache ich dann mit Fitswork oder mit Corel AfterShot Pro 3. Wollte nicht gleich zum Adobe-Abo greifen und erst mal sehen, wieweit ich mit der einmal gekauften Software kommen kann. Aber ich denke, wenn ich Nightscapes machen will und dann Himmel und anders fokussierten Vordergrund zusammenkriegen muss, könnte es mit Paintshop Pro schwierig werden. Ob man da die Ebenen so genau passend verschieben und drehen kann? Aber das ist ein anderes Thema.

Ansonsten freue ich mich, die Kamera auch für "irdische" Motive zu benutzen und entdecke gerade die Fotografie ein zweites Mal. Nachdem zur Schulzeit alles analog lief und ich "Lightroom" noch als solchen mit Rotlicht und Schalen für Entwickler und Fixierer kennengelernt hatte, waren für die ersten Digitalaufnahmen mit einer Ricoh Caplio und später iener K200D vor allem die Familienmitglieder die Motive. Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und ich kann auch mal was anderes fotografieren :ja:

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Mo 13. Jan 2020, 22:06 
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KMP Team
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Registriert: Sa 21. Apr 2012, 10:05
Beiträge: 6601
Hallo und herzlich willkommen hier im freundlichen Forum, Dobsonaut!
Danke für die ausführliche Vorstellung deiner Arbeitsweise. In vielen Punkten finde ich mich da wieder. Externe Nachführung, Bathinovmaske, DeepSkyStacker...
Die Versuche mit dem Astrotracer habe ich erst gar nicht unternommen ;)

Weiter vielSpaß bei der Astrophotographie. Dass dabei nicht immer alles auf Anhieb klappt weißt du ja selber aus Erfahrung.
Aber wenn alles funktioniert, dann kann man nur staunen, was mit gängiger und nicht allzuteurer Technik heutzutage alles machbar ist, auch in Deutschland.

Ich würde mich sehr über deine Bilder freuen. Hast du Lust, ein paar deiner Stacks zu zeigen?

Viele Grüße aus der Eifel
Rudi

_________________
Naturfotografie in der Eifel




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BeitragVerfasst: Mo 13. Jan 2020, 22:44 
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Registriert: Mo 13. Jan 2020, 17:15
Beiträge: 6
Hallo Rudi, hallo Gemeinde!

Die Forensoftware erlaubt nur 1 MB große Bilder daher musste ich die rausgesuchten Beispiele zimlich komprimieren, was teilweise schlimm aussieht. Aber was soll's, hier mal ein paar Beispiele. Anmerkung: wegen einer Rot-Grün-Schwäche habe ich große Schwierigkeiten mit der Einstellung der Farbbalance. Ich versuche, im Histogramm die Buckel des Hintergrunds für R, G und B in etwa zur Deckung zu bringen - was oft stimmt, aber manchmal ist dann noch ein Farbstich drin, der mir nicht auffällt. Einen farbkalibrierten Monitor kann ich mir also sparen...

Zum Anfang mal ein ganz simpler Einzelschuß ohne Nachführung oder AT mit dem 35mm Sigma. Das sollte ein stimmungsvolles, aber unaufwändiges Nightscape werden.
Bild


Dann mal 10 gestackte Bilder mit dem Samyang 8mm Fisheye. Man kann zwar die Milchstraße schön sehen, aber auch die Lichtverschmutzung an meinem Beobachtungsplatz im Bergischen Land.

Bild

Um bei den kurzen Brennweiten und der Milchstraße zu bleiben, aber diesmal im Sommer:

Bild

Das Bild entstand mit dem 15mm Irix und insgesamt ist es 10 Minuten belichtet. DeepSkyStacker.

Diesen Himmelsbereich habe ich dann mit dem Sigma 35mm insgesamt 20 Minuten (gestackt) aufgenommen. Schade, dass die Schärfe und Vielzahl der Sterne bei der brutalen Kompression in den Orkus geht.

Bild

Obwohl die K3-II nicht astromodifiziert ist, kommt der Nordamerikanebel oben links in der Ecke ganz gut raus. Ich habe allerdings die Farbsättigung dafür ein wenig erhöht.

Dann mal zu den längeren Brennweiten. Die folgenden Bilder sind alle mit dem 70-200mm 2,8 Tamron bei 200 mm aufgenommen. Auf 3,2 oder 3,5 abgeblendet - das reicht schon! Ein feines Objektiv :ja:

Bild

Die unvermeidliche M31, sorry - jeder Anfänger muss sich daran versuchen also auch ich...

Bild
Die schon coolere M33. Cooler, weil schwieriger :yessad:

Bild
Der Gürtel des Orion mit M42, dem Flammennebel neben Mintaka und einer Andeutung des Pferdekopfnebels. Was hier bei 30 Minuten Belichtung mit dem Tele drauf ist, erstaunt mich schon!

Und bei einer anderen Gelegenheit hatte ich M 42 mit 60*60s aufgenommen. Auch bei 200mm, aber dann halt einen Crop entnommen. Bei 24 MP kann man das ja machen.

Bild

Viele Grüße
Thomas

P.S. Hmmm, irgendwie klappt das mit den Bildern noch nicht :beef: Wenn ich die Links in einem neuen Tab aufrufe, werden die Bilder angezeigt. Upload hat wohl funktioniert.

Edit: mit Chrome aufgerufen und neu angemeldet, dann sind die Bilder da. :headbang:


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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 04:53 
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Beiträge: 83
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Beeindruckende Bilder!


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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 06:54 
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Beiträge: 208
Wohnort: Bodensee
Vielleicht ist das ja für die Astro-Fraktion interessant:

https://www.ricoh-imaging.de/de/OkulareXW30rundxw40r

Gruß
Nuftur


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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 07:26 
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KMP Team
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Registriert: Sa 21. Apr 2012, 10:05
Beiträge: 6601
@Dobsonaut: Genau das meinte ich. Mit günstiger Standardausrüstung und sogar mit relativ kurzer Brennweite und kleinen Anfangsöffnungen kann man heute derartige Aufnahmen machen. Das einzige Spezialteil, was man dazu benötigt, ist eine ordentliche Nachführung. Die Stacking- und Stretchingsoftware gibt es kostenlos.
Kamera ans Teleskop anflanschen, Sensorfilter modifizieren oder entfernen - kann man auch machen. Und sicher kann man damit bessere Ergebnisse erzielen. Dann wird es aber auch schnell teuer.

Die Aufnahmen finde ich sehr gut gelungen. Das zeugt von großer Sorgfalt bei der Aufnahme und Nachbearbeitung.
Ganz besonders gefallen mir die Milchstraße mit 35mm, M31 und M33 sowie die Übersicht über Gürtel und Schwert des Orion, wo man den Running Man und den Pferdekopf recht gut erkennen kann. Hast du auch schon mit längeren Brennweiten versucht?

_________________
Naturfotografie in der Eifel




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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 08:14 
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Registriert: Mo 13. Jan 2020, 17:15
Beiträge: 6
pentidur hat geschrieben:
Hast du auch schon mit längeren Brennweiten versucht?


Die Ergebnisse haben mich ermutigt, in diese Richtung weiter zu gehen. Den Mond habe ich schon durch einen kleinen Refraktor (600mm, f/8) aufgenommen und auch durch mein treues, altes Spiegelteleskop (1000mm f/5). Beides dann mit Nachführung auf einer "richtigen" Montierung. Der Spiegel zeigt dann schon eine deutliche Bildfeldwölbung und etwas Koma - in den Ecken ist es nicht mehr scharf. Man bräuchte einen Korrektor.

Für die kurzen Belichtungszeiten beim Mond ist es nicht so wichtig, ob die Montierung sorgfältig eingenordet ist. Ich stelle sie da nur grob Daume mal pi in die Gegend. Für Deep Sky müsste ich sorgfältig einnorden (Scheinern), aber dann ist man schon in dem Bereich, den ich vermeiden will: "ernsthafte" Astrofotografie mit vollem Equipment. Ich bin berufsbedingt oft unterwegs und habe da weder einen dunklen Himmel noch das Equipment dabei. Wenn es zuhause mal klar ist, will ich aber auch nicht erst mal eine Stunde lang die Montierung einnorden. Etliche Kollegen von unserem Astro-Stammtisch machen sowas und haben dann auch richtig krasse Fotos. Zwei von ihnen arbeiten mit Schmalbandfiltern und Gesamtbelichtungszeiten von vielen Stunden. Das geht nur, wenn alles perfekt steht und die Nachführung auch noch geregelt wird (Zusatzoptik mit eigener CCD-Kamera, Notebook mit Software für die Steuerung der Korrekturen). Kann man machen, will ich aber nicht.

Daher versuche ich bei den nächsten Gelegenheiten mal, ob das 55-300 bei 300mm und mit zwei Minuten Belichtungszeit von der Reisemontierung noch sauber nachgeführt wird. Wenn das funktioniert, denke ich an die Anschaffung des 300 f/4 von Pentax. Das kann ich dann nicht nur für Astro benutzen, sondern auch für Tierfotos. Mit einem kleinen Refraktor ist man nicht so flexibel und preislich ist da kein großer Unterschied.

LG Thomas


Zuletzt geändert von dobsonaut am Di 14. Jan 2020, 08:16, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 08:16 
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Beiträge: 1668
Milchstraße, M31 und M33 gefallen mir auch. :thumbup:

Bei M42 sieht man wieder, dass es eben kein einfaches Objekt ist, auch wenn sich jeder drauf stürzt. Er innere Bereich brennt sehr schnell aus.

Mich würden wirklich die EXIFs interessieren... Magst Du die bei weiteren Bildern beilegen? Wie lange sind M31, M33 insgesamt belichtet? Wie/womit führst Du nach?

M33 hat meiner Meinung nach einen deutlichen Grün/Blau-stich. Vielleicht kannst Du den WA von M31 übernehmen? Oder manuell durch Klick auf Galaxie oder Stern setzen?
Eventuell liegt das aber auch nur an meinem Monitor... :cap:


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