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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 13:28 
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Registriert: So 23. Dez 2018, 12:24
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Hallole in die Runde...

da es im Vorstellungsthread vermutlich nichts zu suchen hat, poste ich hier nochmal meine Problemchen (Suchmaschine hat dafür nichts ausgespuckt, oder ich habe die falschen Begriffe eingegeben... dann sorry für meine etwas naiven Fragen)

Da ich seit einiger Zeit Belichtungsprobleme mit der K-S2 habe, und nach einigen Recherchen nun sicher den Solenoid dafür verantwortlich mache (nach nur knapp 9000 Auslösungen) werde ich mich die Tage daran machen, diesen zu tauschen. Eine alte Pentax MZ habe ich mir dafür günstig im Nachbarort besorgt, nach meinen Recherchen sollten alle MZ mit dem weißen Solenoid ausgestattet sein. Im Internet liest man zwar, dass manche anders gepolt wären, aber Beweise dafür hab ich erst, wenn ich die MZ geöffnet habe. Ich vermute mal eher, dass diese alle gleich sind... oder kann jemand dem Widersprechen, ich bin da nämlich nicht zu 100% sicher. In US Foren liest man immer nur von passenden, ich habe nichts über "falsch" gepolte gelesen.

Nun ja... jetzt bin ich erst mal hier gelandet... leider weiß ich nicht mal wo sich der Blitzkondensator befindet, geschweige denn, wie dieser Aussieht (bin zwar begabter Bastler, aber eher Grobschlosser und Elektronik ist gänzliches Neuland für mich...).

Gibt es davon Bilder oder die genaue Position (vermutlich ist es das größte Bauteil und nicht zu übersehen, und ich mache mich gerade etwas lächerlich...)

Wie man diesen entlädt, habe ich mir inzwischen angelesen (Glühbirne, Fassung, 2 Kabel und an die beiden Pole des Kondensator halten... ?)

2. Frage

Muss ich mich auf die Suche nach Lötzinn machen, welches nicht so stark erhitzt werden muss?
(so gesehen bei dem gewerblichen Anbieter in ebay Kleinanzeigen, der die gebrauchten weißen Solenoiden verkauft, der wirbt ja mit Anleitung UND einem Stück Lötzinn...)

vermutlich geht aber jedes andere Lötzinn auch??

Oder gibt es doch was sehr spezielles?

VLG Ex


Zuletzt geändert von Ex-Canikon am Do 3. Jan 2019, 00:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 14:05 
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Hallo und herzlich wilkommen hier!

Schade, daß die K-S2 schon den Geist aufgeben will.

Lötzinn sollte jedes normale aus der Elektronik-Bastelkiste gehen.
Wichtig ist, daß der Lötkolben eine feine Spitze hat, wo man besser auf die Lötstellen trifft, und nicht aus Versehen die dünnen Drähtchen abisoliert, wenn es zu heiß wird.

kannst du sehen, wie ich vorgegangen bin.
Um den Blitzkondensator habe ich mich, ehrlich gesagt, gar nicht gekümmert.
Im Bild nach Punkt 9 siehst du das Teil als "lange schwarze Rolle" zwischen vorderem Einstellrad und Objektivbajonett.

_________________
Wenn du es eilig hast, gehe langsam.


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 14:09 
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erstmal danke, ich schau gleich mal rein... ja... die ist nach nur wenigen Auslösungen und nur ca. 2 Jahre hinüber... nur noch fast schwarze Bilder... im Bildschirm Liveview alles normal, löst aber dort nicht aus... schade, dass ich kein M42 Objektiv samt Adapter habe... denn damit sollten die Bilder "normal" werden, das wäre die letztendliche Kontrolle (laut Netzrecherche) VLG


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 16:32 
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Für meine K-30 habe ich den Magnetschalter einer MZ-50 verwendet, der hat auf Anhieb funktoniert, keine Verpolung.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 17:00 
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super, danke, ist auch ein MZ-50 die ich hier habe...
jetzt muss ich nur noch ein wenig Recherchieren bzw. auf Antwort eines Forummebers warten, der mich freundlicherweise angeschrieben hat, um mich darauf hinzuweisen, dass es unterschiedlich gepolte Solenoide gibt, jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie man das misst, oder sieht...?

Auch schreib er, dass die Solenoide der K-S2 mit 7,2 Volt, die der MZ mit nur 6 Volt betrieben werden, mir ist nun nicht klar, ob das einen Unterschied machen könnte...

VLG


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 18:58 
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Die MZ Serie wurde mit 2x 3V CR2 betrieben. Das macht 6V

Die K30 betreibt das Solenoid wie K10D und K20D mit 7,2V.

Es gibt unterschiedlich gepolte und korrekt gepolte. Die Polung ändert man entweder direkt an den seitlichen Pins des Solenoids, wenn das angelötete Ende des Kupferlackdrahtes lang genug ist, einen Kursschluss gibt es nicht da Lackdraht isoliert! Ansonsten lötet man entweder die beiden Kabel von der Platine ab und vertauscht sie (und lötet sehr genau und vorsichtig, denn wenn die Spitze zu heiss ist, kann man mehr Schaden anrichten als Nutzen) oder kürzt eines der Käbelchen, verlängert das andere (isoliert mit einem passenden flexiblen Schrumpfschlauch.

Man testet die Polung mit einem provisorischen Aufbau via z.B. 4x 1,5V od. 2x 3V Batterien (9Volt ist zuviel!) oder einem 6-7,2V Netzteil:

Über an das Solenoid verlötete Kabel legt man die Spannung über einen Schalter ganz kurz an (zu lang und die Spulen sind gebraten!): Nicht mehr als 2 Sekunden, das genügt auch zum Testen:

Eine weitere Person prüft zuerst, welchen Widerstand der Anker (dieses untere Stück) sich ohne angelegte Spannung hat, welche Kraft man benötigt, um ihn zu lösen (er wird ja durch einen Magneten gehalten).

Mit angelegter 6V Spannung und korrekter Polarität lässt er sich nun fast ohne Widerstand lösen, ist die Polarität falsch, wird die magn. Kraft des Permanentmagneten verstärkt und hält den Anker mit deutlich stärkerer Kraft.
Man kann so auch feststellen, dass 7.2V den Anker so lösen, dass er herausfällt, während 6 Volt ihn noch minimalst festhalten. Mit 3V ist es schwieriger. Man benötigt da schon etwas geübtes Feingefühl, aber das Risiko eines Exodus der Spulen ist sicherlich geringer.

Ich hatte früher mal ein Solenoid aus einer MZ ausgebaut um sie in eine K30 einzubauen und mich gewundert, wieso das Solenoid nicht auslöste. Erst ein solcher Prüfaufbau brachte mich darauf.

Es gibt MZs made in Vietnam und made in Japan. Die in die EU ausgelieferten waren meistens made in Vietnam und , nur wusste fast niemand, dass die in Japan gefertigten da robuster waren.
Könnte auch die andere Polarität erklären.


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 19:27 
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super, danke.
Da mir der Versuchsaufbau mit dem Risiko den weißen Solenoid zu zerstören, und ich eigentlich nichtmal weiß, was Kupferlackdraht ist (aber jetzt versteh ich, wieso der Russe in dem einem Youtube Video mit Nagellack hantiert, nachdem er den abgeschliffenen Solenoid wieder eingebaut hat); werde ich vermutlich meine K-R schlachten. Dort ist zwar wohl der grüne verbaut, aber die scheinen immer richtige Volt und Polung zu haben. Und da der dort noch geht, die Kamera aber einen anderen Defekt hat, werde ich wohl als Anfänger erstmal das Teil in meine K-S2 verbauen... sollte dann ja erstmal funktionieren. Und auf Dauer hätte ich sowieso gerne 'ne K-3...
Es gibt keinen anderen Anhaltspunkt mit der Verpolung? Die "falschen" weißen und die "richtigen" weißen sehen exakt gleich aus...?

VLG Ex


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 19:42 
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In der Kr dürfte ein funktionierendes weisses Solenoid drin sein, nur oben im Blitzmechanismus wohl auch schon das grüne.
Aber wenn die Kr noch i.O. ist, verkauf sie und kauf dir dafür ein Solenoid und ein Objektiv oder einen Ersatzakku.

Die K-S2 ist es wert das richtige Solenoid zu bekommen.

Nein die Polung erkennt man nur durch Prüfung.

Der Nagellack wird wohl eher als Schraubensicherung verwendet.


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 19:45 
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Danke, nein, die K-r ist nicht in Ordnung, daher werde ich wohl zuerst mal in der K-r nach dem Solenoid schauen. Wenn weiß, dann wäre das ja noch besser.

VLG


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BeitragVerfasst: So 23. Dez 2018, 19:52 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 14:25
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Dann ist das der sinnvollste Weg.

Zu 90% ein weisses Solenoid in der Blendensteuerung.
Das passt. Feinlötspitze ist Pflicht!

Entladen vom Blitzkondensator empfehlenswert auch bei der Kr!
Sonst machst Du womöglich vor Schreck einen Satz und erschreckst
Weinachtsgänse und andere, die gerne schnattern oder gackern.


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