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Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:09

Na dann wird es aber langsam Zeit, dass Pentax sein erstes Smartphone rausbringt. Aber bitte mit K-Bajonett, das wäre nett :mrgreen:

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:13

mein Krakau hat geschrieben:
malchuth hat geschrieben:Ueber die Vor- und Nachteile von Telefonen und Edelkompakten und unsere Erfahrungen damit wuerde ich gern mal in
einem separaten Thread lesen/schreiben.


Dann fange ich mal an. :mrgreen:

Mich beeindruckt, was professionelle Smartphonefotografen aus den Dingern rausholen können. Hier ein Beispiel:

Fast alles mit Smartphone geschossen, .....

Ich sags mal so:
Gib einem guten Fotografen eine Knipse, ein BilligHandy etc., und einem Knipser eine sündhaft teure DSLR.
Und dann schau dir die Bilder an, die Beide machen. ;)

Wenn ich mit einer fixen Brennweite unterwegs bin, kann ich bestimmte Bilder nicht machen, also muss ich mich halt auf die gegebenen Möglichkeiten einlassen und diese perfektionieren, so gut es eben mit meinen fotografischen und technischen Möglichkeiten geht.

Natürlich kann man auch mit Handys gute Bilder machen, aber deine Beispiel zeigen halt auch, dass die Personen fotografieren können.

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:19

malchuth hat geschrieben:... wenn man seine Werke mit dem Rest der Welt teilen will, sinnvoll oder nicht, muß man die Daten nicht erst auf ein anderes Gerät umleiten.


Genau hier hätte Ricoh ansetzen sollen mit der GR III!
Da sie nun doch sehr konventionell erschienen ist, zieht man sich hilfsweise an den angeblich so tollen RAW-Dateien hoch.
Die demnächst erscheinende ZEISS ZX1 wird über diese Möglichkeit verfügen. Sie wird voll vernetzt sein.

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:25

leitwolf hat geschrieben:Na dann wird es aber langsam Zeit, dass Pentax sein erstes Smartphone rausbringt. Aber bitte mit K-Bajonett, das wäre nett :mrgreen:
Genau das brannte mir schon. :2thumbs:

Im Ernst: die systemischen Mängel eines kleinen Sensors und einer winzigen Optik kann ein Smartphone durch eine im Verhältnis zu dezidierten Fotokameras enormen Rechenleistung zu einem guten Teil ausgleichen und in Spezialdisziplinen sogar mehr als das.
Was wäre eine Systemkamera gepaart mit dieser Rechenleistung? Ist das die Richtung für die Zukunft der anspruchsvollen Fotografie oder eines Teilbereichs derselben?
Man stelle sich eine 645 mit tatsächlicher Sensorgröße von 45 x 60mm vor, in einem Gehäuse vollgepackt mit Rechenleistung....
200+MP, Dynamik 16+ Lichtwerte, ISO 20000+ ohne sichtbares Rauschen bei feinsten Details , .....

Fotografieren mit dem Handy? Ich nicht. Nichts außer Recordshots.

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:29

Hannes21 hat geschrieben:Natürlich kann man auch mit Handys gute Bilder machen, aber deine Beispiel zeigen halt auch, dass die Personen fotografieren können.


Was das Auge, das Gespür für Raum, Zeit, Winkel und so weiter angeht, ist das klar.

Aber rein vom Technischen und vom Halten unterscheidet sich für mich das Fotografieren mit dem Smartphone sehr stark von einer DSLR. Da ist eine Edelkompakte schon viel näher am Fotografiergefühl einer DSLR.

Ich verwackle bei Smartphones sowieso jedes zweite Foto, bei KP oder K1 sind es ein paar weniger Verwackler. :lol:

Gibt es hier unter uns jemanden, der wirklich ernsthaft mit dem Smartphone fotografiert, also nicht nur als kurzfristiger Ersatz oder zum Dokumentieren?

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:32

Warum eigentlich … vs. …. vs. .…?
Einfach nach jeweiliger Präferenz nutzen.
Die beste Kamera ist die, die man dabei hat ;)
Ich habe ein Eifon weil ich geschäftlich für Sonderanwendungen bei Kunden Fotos für unsere Konstrukteure brauche.
Ich habe ein K1II, weil es mein Hobby ist.
Und weil der Tankrucksack für mein neues Mopped so klein ist habe ich seit diesem Sommer noch eine LX100II, weil die große da nicht reinpasst.
Die 3 leben friedlich nebeneinander, aber die meisten Bilder mache ich mit der großen.

Grüße
Jürgen

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 20:47

Ich weiss nicht. Ich finde mich in diesen Diskussionen nie zurecht.

Ich kann technisch mit jeder DSLR so fotografieren wie ein Smartphone es kann. ISO hoch, Brennweite runter, Blende zu. Alle Bilder die keinen Dynamikumfang, keine Freistellung, keine lange Brennweite benötigen oder die Druckausgabe meinetwegen noch, dann geht das Phone wunderbar. Rechnen kann man auch ein DSLR Bild.

Aber eine DSLR kann halt noch deutlich mehr. Und die Kompakte liegt dazwischen.

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 21:15

ElCapitan hat geschrieben:
malchuth hat geschrieben:... wenn man seine Werke mit dem Rest der Welt teilen will, sinnvoll oder nicht, muß man die Daten nicht erst auf ein anderes Gerät umleiten.


Genau hier hätte Ricoh ansetzen sollen mit der GR III!
Da sie nun doch sehr konventionell erschienen ist, zieht man sich hilfsweise an den angeblich so tollen RAW-Dateien hoch.
Die demnächst erscheinende ZEISS ZX1 wird über diese Möglichkeit verfügen. Sie wird voll vernetzt sein.

Wer zieht sich denn hier an irgendetwas hoch? Wenn du die Kamera nicht magst, bitte schön. Aber verkneif dir doch einfach deine überflüssigen Sticheleien - und kauf dir die Zeiss.

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 21:56

Ich fotografiere viel mit einem Eierfon X - allerdings nichts, was mir wichtig ist. Nur reine Recordshots, dafür ist das auch gut. In ganz, ganz seltenen Fällen, wo ich wirklich etwas aus Spaß fotografieren will und partout keine Kamera dabei habe, nehme ich auch mal das Smartphone. Und ärgere mich schon, bevor ich auf den Auslöser drücke. Es macht mir einfach keinen Spaß. Das Produkt ist dann zwar ‚irgendwie okay‘. Nie völlig schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Mit der GR III produziere ich zwar auch Ausschuss. Da kann aber die Kamera nichts für, sondern das ist schlichtweg eigenes fotografisches Unvermögen (positiver ausgedrückt: Ein Lernschritt :lol:). Das, was klappt, gefällt mir dafür richtig gut. Und in Sachen Vernetzung: Gelegentlich braucht mal jemand auf die Schnelle ein Bild für social media. Dann also per WLan von GR III via Handy in Lightroom to go importieren. Ist ja nun auch kein Hexenwerk.

Mit der Spiegelreflex liebe ich allein schon den Prozess der Bilderstellung. Und bis ich mit nen Smartphone auch ein Springreiten vernünftig ablichten kann, das dauert wohl noch eine Weile...

Liebe Grüße
Rainer

Re: Smartphone vs. DSLR vs. Edelkompakte

Do 12. Dez 2019, 22:03

Es macht mit dem Smartphone schlicht keinen Spass. Beruflich bin ich fast nur mit dem Smartphone unterwegs. Wenn ich aber Fotografieren gehe, geht das nur mit meinen DSLR. Gutes Handwerk benötigt angemessenes Werkzeug.
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