Motte hat geschrieben:
Hannes21 hat geschrieben:
Natürlich ist die Freistellung bei einem KB-Sensor leichter zu bewerkstelligen, als bei APS-C oder mFT!
Aber wenn ich dann bei KB wieder mehr abblenden muss, damit ich bei einem Portrait bei Offenblende mehr als nur den Hauch einer Wimper scharf bekomme, dann kann ich auch bei APS-C oder mFT die Offenblende benutzen, und bin genau so gut dran.
Tatsache ist, das man mit dem KB-Sensor keine Nachteile, abgesehen von der Größe und dem Gewicht der Ausrüstung, hat.
Nun ja, bei mFT brauche ich für 600mm Brennweite (auf KB gerechnet) ein 300mm-Objektiv.
Bei einem KB-Sensor halt ein 600er! Wenn da der Preisvergleich kein Nachteil ist?
Motte hat geschrieben:
Bei formatfüllenden Portraits kannst du mit KB abblenden um mehr Tiefenschärfe zu bekommen, bei Halb- und Ganzkörperportraits kannst du aber mit ASPC/mFT nicht weiter aufblenden, um eine noch schmalere Tiefenschärfe zu bekommen. KB hat in den Situationen einen Bokeh-Vorteil, wo man weiter weg vom Motiv entfernt ist. ...
Das geht mit einem 85/1.4 am APS-C auch ganz gut, oder mit einem 42,5/1.2 an mFT!
Und es ist günstiger und leichter!
Natürlich bietet ein KB-Sensor auch Vorteile, z. B. im Weitwinkelbereich, was ich wichtiger finde, als den von dir genannten "Vorteil" bei Ganzkörperportraits, aber m. E. halten sich Vor- und Nachteile die Waage.
Wer wirklich einen größeren Sensor benötigt, sollte über Mittelformat nachdenken, denn da rentiert es sich wenigstens

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Hannes
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