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 Betreff des Beitrags: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2019, 20:47 
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Reinhard Wagner hat in den letzten Wochen die Kamerahersteller zum Thema Nachhaltigkeit/CO2 abgeklopft und zum Abschluß kommt jetzt Ricoh/Pentax an die Reihe:

https://pen-and-tell.de/2019/09/pentax-ricoh-und-co2/

_________________
Gruss, Lutz
https://www.flickr.com/photos/la80935/


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2019, 21:46 
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... ernsthaft jetzt?

_________________
Viele Grüße
Holger

istDS + Fremdmarke


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2019, 22:19 
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Der hackt immer auf Pentax rum, nix Neues. Allerdings, was erwartet man von Japan diesbezüglich?

_________________
Grüße @hoss


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2019, 22:26 
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Oh Gott, oh Gott, wir müssen aufhören zu fotografieren. Dann gehen die Hersteller pleite und alles ist gut.

_________________
LG Bernd

Tu was du willst, und steh dazu; denn dein Leben lebst nur du!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 12:42 
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Die CO2 Sache kann ich nicht beurteilen, die Verpackungsseite schon!
Und da ist mir Pentax sehr positiv aufgefallen, weil sie ihre Geräte mit sehr wenig Materialeinsatz und hohem Kartonanteil verpacken. Ich hatte im Lauf der letzten Jahre einiges eingekauft und da steht Pentax für mich sehr gut da.
Wenn ich mir im Vergleich anschaue, was mein deutscher Hersteller da veranstaltet....

_________________
"Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah" (Goethe)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 12:55 
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Registriert: Mo 9. Jan 2017, 15:40
Beiträge: 214
Moin,
im Durchschnitt kaufen Pentaxuser weniger oft bzw. tauschen ihre Kameras/Objektive seltener gegen neuere Versionen aus (gibt ja auch weniger Angebot), als die Nutzer anderer Kameramarken .... würd ich sagen... Somit stehen am Ende weniger im Schrank und die CO2 Bilanz der einzelnen Produkte müsste über mehr Jahre verteilt werden als bei anderen Herstellern....

Ich hab zwar keine Nachweise, aber diese einseitigen Statistiken/Bilanzen gehen mir schon länger auf den Sack. Hier im Hamburger Hafen werden alle die Dieselfahrzeuge nach Afrika verschifft, die hier aus 'Klimagründen' aussortiert wurden. Da gurgeln sie noch etliche Jahre weiter. Ob sie in den Jahren soviel 'Mist' Produzieren wie die Herstellung eines neuen Autos lass ich mal in der 'Luft' stehen...
J


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 13:38 
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Registriert: So 21. Aug 2016, 17:43
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Wohnort: Weil
Das K-Bajonett ist m. E. eine sehr nachhaltige Strategie.

Gruß
Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 14:31 
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Registriert: Mi 24. Okt 2012, 16:20
Beiträge: 3971
Wohnort: 64319 Eschollbrücken
ach ja, die vielbeschworene "Nachhaltigkeit"...
ein mittlerweile leider völlig inflationär verwendeter und für die Mediennutzung bewusst verballhornter Begriff...

Das Wort Nachhaltigkeit stammt ab vom Verb nachhalten mit der Bedeutung „längere Zeit andauern oder bleiben“.
Das hat grundsätzlich erst mal gar nix mit Ressourcen-Schonung zu tun. So ist z.B. der Spritverbrauch meines Mustangs
- zu mindestens lt. der ursprünglichen Begriffsdefinition - schon eher als "nachhaltig" zu bezeichnen...

Wir wissen ja mittlerweile, dass die Produktion von E-Mobilitätsgeräten so nachhaltig CO2 freisetzt, dass selbst ein älterer
Diesel erst mal gut 100.000 km lang Kraftstoff verbrennen muss, um auf vergleichbare Werte zu kommen. Die für die E-Mobilität benötigten Batterien bzw. Akkus werden uns nach Ende Ihrer Lebenszeit als gefährlicher Sondermüll vor massive Lagerungsprobleme stellen. Auch das ist sehr nachhaltig, im eigentlichen Sinne...

Wirtschaft und Politik haben gezwungenermaßen erkannt, dass in absehbarer Zeit - allerdings nicht zu unrecht - das Ende des Verbrennungsmotors bevorsteht. Beide geben sich seit geraumer Zeit viel Mühe, mit bunten Hochglanzbroschüren und viel Marketing den Verbrauchern eine Lösung zu verkaufen, die in Wahrheit keine ist.

Da finde ich es doch sehr wohltuend, dass PENTAX hier nicht ins selbe Horn bläst und versucht die Kunden mit irreführenden Begriffsmanipulationen und Schönfärberei hinters Licht zu führen. Daher empfinde ich die im Artikel geäußerte Kritik als ungerechtfertigt. Für mich eher ein Grund, nachhaltig bei PENTAX zu verbleiben.

Gruß vom Ralf

_________________
Jeder Weg ist nur ein Weg...
Sieh Dir jeden Weg scharf und genau an...
Dann frage Dich, nur Dich allein:
ist es ein Weg mit Herz?
Wenn ja, dann ist es ein guter Weg;
wenn nicht, ist er nutzlos...

Die Lehren des Don Juan
- Carlos Castaneda


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 15:12 
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Registriert: Sa 13. Sep 2014, 12:05
Beiträge: 8792
Marescalcus hat geschrieben:
ach ja, die vielbeschworene "Nachhaltigkeit"...
ein mittlerweile leider völlig inflationär verwendeter und für die Mediennutzung bewusst verballhornter Begriff...

Das Wort Nachhaltigkeit stammt ab vom Verb nachhalten mit der Bedeutung „längere Zeit andauern oder bleiben“.
Das hat grundsätzlich erst mal gar nix mit Ressourcen-Schonung zu tun. So ist z.B. der Spritverbrauch meines Mustangs
- zu mindestens lt. der ursprünglichen Begriffsdefinition - schon eher als "nachhaltig" zu bezeichnen...

Wir wissen ja mittlerweile, dass die Produktion von E-Mobilitätsgeräten so nachhaltig CO2 freisetzt, dass selbst ein älterer
Diesel erst mal gut 100.000 km lang Kraftstoff verbrennen muss, um auf vergleichbare Werte zu kommen. Die für die E-Mobilität benötigten Batterien bzw. Akkus werden uns nach Ende Ihrer Lebenszeit als gefährlicher Sondermüll vor massive Lagerungsprobleme stellen. Auch das ist sehr nachhaltig, im eigentlichen Sinne...

Wirtschaft und Politik haben gezwungenermaßen erkannt, dass in absehbarer Zeit - allerdings nicht zu unrecht - das Ende des Verbrennungsmotors bevorsteht. Beide geben sich seit geraumer Zeit viel Mühe, mit bunten Hochglanzbroschüren und viel Marketing den Verbrauchern eine Lösung zu verkaufen, die in Wahrheit keine ist.

Da finde ich es doch sehr wohltuend, dass PENTAX hier nicht ins selbe Horn bläst und versucht die Kunden mit irreführenden Begriffsmanipulationen und Schönfärberei hinters Licht zu führen. Daher empfinde ich die im Artikel geäußerte Kritik als ungerechtfertigt. Für mich eher ein Grund, nachhaltig bei PENTAX zu verbleiben.

Gruß vom Ralf




Hi Ralf,....bin da komplett bei Dir, .....und beneide Dich um die mehr wie gepflegte Schreibe die Du in Kenntnis der Tatsachen zu "Papier" bringst! :hat:

...und natürlich ist das Wort NACHHALTIGKEIT von den Nimmersatten in Beschlag genommen und Sinnentleert worden.Wie so viele!!!

...Dies ist eine der Taktiken die immer sehr gern von denen benutzt werden um den Leuten das Hirn zuzuschmieren,...mit Hilfe der Qualitätsmedien und der anderen Vasallen.

...bin gespannt was sie aus dem Wort KOSTENWAHRHEIT fabrizieren werden wenn das in die Runde geworfen wird.Aber die Jünger von Bernays werden das schon Sinnentleeren :yessad:


beste Grüße

Bernd

_________________
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachhaltigkeit bei Ricoh/Pentax
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 17:30 
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Beiträge: 5346
Populäres & wichtiges Thema.

Die Schwierigkeit ist, dass wir selten eine Analyse von Anfang bis Ende ansetzen, und so sind die Schlussfolgerungen je nach Interese sehr unterschiedlich. Bei den Fahrzeugen gabt es ja die wunderschöne Diskussion Toyota Prius versus Hummer. Energieverbrauchs- versus Herstellungsenergie-Analyse. Bei genauerem Hinsehen war die erste Analyse etwas "seitenlastig", man könnte auch sagen Interessenlastig. Beim Elektroauto gab es vor einiger Zeit einen differenzierten Spektrumartikel. Wie der Strom hergestellt wird und die Batterienbilanz können das Bild trüben. Die Gesundheitsbilanz des Diesels, soll heissen Feinstaubaufwand der Gesellschaft, wird aber auch gerne mal nicht berücksichtigt. Beim Elektromotor wäre der Softwaretechnische Korrekturaufwand dann auch nicht ganz so gross, gell. Und bzgl. des Wortes Nachhaltigkeit. Ich bin mir ziehmlich sicher, dass egal wie man das Wörtchen für die Umwelt nennt, es wird recht schnell säuerlich, weil hören wollen es viele nicht. Es ist wie mit dem Spiegel-Schauen im Alter, man merkt schnell, eine Schönheit sieht anders aus (wie die Gesellschaft so misst). Wie dem auch sei, wir sind ein Fotoforum.

Als Menschen sind wir immer mit dem Mahnfinger unterwegs. Klimaschutz fängt man am Besten bei sich selber an. Es mag populär sein den Finger rundrum zu strecken, hilfreich ist es selten.

Wie wäre es mit einer persönlichen CO2 Bilanz? Die Kamera darf dann ruhig mit einbezogen werden. Start Life to End Life. Wie oft wechselt man die Kamera, wieviele Bilder, wieviel fliegt man, wieviel fährt man, Web Präsenz, Drucken, Ausstellungen, Akku laden, entsorgen, ... Jeder für sich, muss man nicht publizieren, weil Hobby versauern kann man für Formel 1 Fanatiker machen, die von Event zu Event fliegen, für Fotografen eher nicht.

Ich bin mir recht sicher, dass man dann ganz schnell wieder beim Fotografen ist, und wie der Fotograf sein Hobby so betreibt. (Anstatt beim Kamerahersteller).

_________________
Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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