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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 16:32 
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Registriert: Di 19. Nov 2013, 15:32
Beiträge: 3519
Hi Leute,

ich habe gestern einen sehr interessanten Artikel gelesen. Ein professioneller Fotograf beschreibt, dass er tatsächlich nur ein einziges Objektiv, dafür aber in einer absoluten-Top-Ausführung (Canon L 50mm f1.2 USM) benutzt. Wer des Englischen mächtig ist, sollte .

Gibt es hier im Forum auch nur eine Person, die ebenfalls lediglich ein einziges Objektiv besitzt und auch gar nicht mehr braucht? Da ich zu 95% der Zeit mein 35mm-Objektiv drauf habe, könnte ich fastmitgezählt werden, aber tatsächlich habe ich doch noch einige andere Objektive in der Schublade, die gelegentlich zum Einsatz kommen... ;)

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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 16:52 
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Registriert: Sa 21. Apr 2012, 18:24
Beiträge: 2415
Das entfernt einen Freiheitsgrad (Bildwinkel) aus den Entscheidungen des Fotografen und macht es für ihn bequemer/einfacher, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die übrig bleiben in der Bildgestaltung. Damit ähnelt es der Nutzung des grünen Modus.
Es hilft beim Üben ohne Zweifel, wie grundsätzlich Festbrennweiten beim Üben helfen.
Es hilft auch dabei, schnell und unüberlegt Fotos zu machen.

Grundsätzlich kauft man sich aber eine Kamera mit Wechselobjektiven eben genau darum, um den maximalen Freiheitsgrad bei der Motivgestaltung zu bekommen und die beschriebene Verengung loszuwerden.

Also gut nachvollziehbarer Ansatz, aber m.E. alles andere als erstrebenswert (wenn es nicht um Gewicht/Größe geht und man mit einem Smarthpone besser fährt).

Ausgerechnet das mit übelste Gurkenglas (AF langsamer alles bei jeder Pentax-Optik, unzuverlässiger AF, extrem schwache Abbildungsleistung, Qualität Größe und Gewicht schlecht, lächerlich überteuert) auf dem DSLR-Markt als "Topglas" zu bejubeln, ist übrigens "etwas" schräg. Dagegen ist das FA50 ein absolutes Oberklasseobjektiv, da in fast jeder Disziplin überlegen.


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 18:20 
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Registriert: Mo 16. Mär 2015, 17:46
Beiträge: 2677
Ganz so beschränken will ich mich nicht, aber seit ich einige feine FB habe, ziehe ich öfter mal mit nur einer Brennweite los. Klar beraubt man sich eines Teils der Flexibilität, aber das photographieren wird sehr bewusst, weil man die Motive schon mit einem voreingestellten Blick ins Auge nimmt. Aber auf Dauer nur ein Glas- dazu macht mit die LBA zuviel Spaß.

gesendet von meiner K-3 mit Tapatalk

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Ein Leben ohne Karpfen ist möglich, aber sinnlos.


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 19:11 
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Registriert: So 18. Okt 2015, 00:21
Beiträge: 107
Habe mir zusammen mit der K3II das 35er limited angeschafft und war damit ein halbes Jahr unterwegs.. dann der Meinung gewesen, dass ich weiter ran müsste .. also zusätzlich das 55-300 besorgt.. dann noch ein 135er für Astrotracer...

Außer den Testreihen nach Erwerb der neuen Optiken kamen diese nie wieder zum Einsatz.. werden wohl demnächst verkauft.

Ähnlich wie bei Teleskopen gilt hier wohl, dass die besten Optiken die sind, die man einfach nach draußen bringen kann und gerne benutzt.


Gesendet von meinem Toaster mit Krümeltalk

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-Christoph


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 19:55 
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Beiträge: 4217
Hmm, zählt ein Zoom auch? Ich bin oft nur mit dem Sigma 17 70 C unterwegs. Ist für mich ein ideales Reportage Objektiv und auch noch einigermaßen Lichtstark.

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LG Bernd

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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 20:37 
Manchmal sind die Amis ja lustig drauf. Das war doch jahrzehntelang üblich, dass man ne SLR mit ner 50er Festbrennweite als Normalobjektiv gekauft hat. Und die Mehrzahl der Fotografen hat nie ein Wechselobjektiv gekauft, so wie heute die meisten beim Kit-Zoom bleiben.
Nun ja, 50 Jahre nach Einführung der Asahi Pentax Spotmatic haben's denn die Amis neu erfunden, dass man mit nem 50er Objektiv fotografieren kann. 8-)


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 21:03 
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Registriert: So 31. Mai 2015, 10:55
Beiträge: 924
beholder3 hat geschrieben:
Das entfernt einen Freiheitsgrad (Bildwinkel) aus den Entscheidungen des Fotografen und macht es für ihn bequemer/einfacher, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die übrig bleiben in der Bildgestaltung. Damit ähnelt es der Nutzung des grünen Modus.
.....
Es hilft auch dabei, schnell und unüberlegt Fotos zu machen.


Aha selten so einen Quark gelesen.
Geht schon damit los das man seinen Standpunkt varieren muss um die Größe des Motivs anzupassen
und hört nicht damit auf gewisse Dinge abstrahieren zu müssen weil sie zu groß oder zu klein sind für FB.

Ansonsten seh ichs wie LX MX. Auf meiner SuperTL klebte jahrelang das Pancolar 50/1.8 weil es das einzige war
und auch heute am APSC-Sensor ist es zu 70% der Zeit dran. Mein Blickwinkel hat sich also angepasst :)
Alle anderen Linsen die ich hab sind sozusagen für spezielle Sachen gedacht. Manchmal braucht man eben
die verkürzende Wirkung von 300mm oder aber man braucht 28mm und weniger für unendliche Weite im Bild.

Gruß Andreas


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 23:02 
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Beiträge: 2209
Wohnort: Düsseldorf
Der fotografische Sinn des Lebens ist 35 (mm). Diese Brennweite wird nicht umsonst als Reportage bezeichnet, hier habe ich einen Blickwinkel mit dem ich meinem Motiv auf die Pelle rücken kann, ohne die Umgebung aus den Augen zu verlieren oder ich verzichte darauf und dokumentiere schlicht...

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Gruß, Carsten




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BeitragVerfasst: Sa 12. Dez 2015, 21:51 
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Beiträge: 3519
Da sind ja schon einige sehr interessante Sichtweisen auf den virtuellen Tisch gekommen. Teils sehr überraschen, aber eigentlich auch wieder nicht. Immerhin haben unterschiedliche Fotografen teilweise sehr unterschiedliche Anforderungen, Herangehensweisen und Vorlieben. Ich finde deshalb den Austausch sowohl im Forum als auch bei User-Treffen immer wieder ernüchternd, weil man sich sonst allzu schnell denkt, dass die eigene Sichtweise doch eigentlich die übliche sein sollte, die alle haben sollten. Ist eben nicht so. ;)

Ich hatte es ja eingangs erwähnt, dass ich das 35mm-Limited fast immer drauf habe. Ich habe allerdings noch eine Handvoll weitere Objektive, die aber eben eher selten benutzt werden. Ob ich auf sie verzichten könnte? Ich schätze schon. Würde ich es wollen? Eher nicht. ;) Ich muss ja nicht auf die Flexibilität verzichten und schätze genau das auch an meiner Kamera.
Allerdings stimme ich nicht der Meinung zu, dass die Möglichkeit, Objektive wechseln zu können, gleichzeitig auch eine Pflicht wäre.

Welche Gründe sollte es dafür geben, nur ein spezielles an einer Kamera einzusetzen, wenn einem doch eine so große Auswahl an OBjektiven zur Verfügung steht? Warum dann nicht eine Kamera kaufen, die keine Objektivwechselmöglichkeit hat?
Nun, das ist ganz einfach:

1) Eine DSLR bietet im Vergleich zu Kameras mit einem fest montierten Objektiv eine signifikante Anzahl von Funktionen, die man für das anspruchsvollere Fotografieren nicht missen möchte. Hätte eine Kamera mit festem Objektiv all diese Vorteile und Funktionen, so wäre das durchaus eine Alternative. Ich kenne solche Kameras allerdings nicht. Außerdem: nehmen wir mal an, jemand will so etwas wie den Body der K-3II und dann ein lichtstarkes 35mm. Gut, die könnte ein Kamerahersteller anbieten - ohne Wechselbajonett. Aber es wäre etwas schwierig, mit diesem Modell erfolgreich zu sein - als Hersteller. Denn jemand anders wünscht sich die Eigenschaften dieses Bodys und dazu aber ein 150-450mm-Objektiv, weil das nunmal sein favorisierter Brennweitenbereich ist. Sollte ein Hersteller also noch ein weiteres Bodell mit einem fest angebrachtent Objektiv dieser Art anbieten? Und was ist mit jemandem, der so eine Kamera haben will, aber mit WW-Objektiv? Für den Hersteller ist es also durchaus sinnvoll, dem Kunden die Wahl zu lassen, auch wenn der sich am Ende entscheiden sollte, nur ein einziges Objektiv an dieser Kamera zu benutzen. Ich denke, das sollte einleuchten. ;)

2) Warum sollte es selbst für jemanden, der am Ende nur ein einziges Objektiv besitzen und benutzen möchte, sinnvoll sein, eine Kamera mit Wechselbajonett zu besitzen? Nun, wer den Artikel ganz gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass für seltene Situationen durchaus schon mal andere Objektive eingesetzt werden, die dann aber geliehen oder gemietet werden. Schaut man sich die Preise von hochwertigen Spezialobjektiven an, so ist das ein valider Ansatz.
Ein weiterer Punkt: bevor man dieses eine Objektiv gefunden hat, welches man am Ende nur noch benutzen will, wird man vermutlich erst einige Objektive ausprobieren müssen/wollen. Das erlaubt das Wechselbajonett. Ich vermute, dass all die unter uns, die vornehmlich mit einem bestimmten Objektiv los ziehen, dieses nicht von Anfang an kannten oder besaßen. Vielleicht kam es auch erst Jahre nach dem Kauf der Kamera auf den Markt. Warum also nicht zum Ausprobieren allein schon diese Wechselmöglichkeit nutzen und schätzen?

Wie eingangs schon erwähnt: die Ansichten und Meinungen zu diesem Aspekt der Fotografie gehen sicher immens auseinander. Dennoch finden sich zahlreiche von uns in vielleicht moderaterer Form in dem genannten Artikel wieder. Dass man es sich damit leichter macht, kann ich so nicht nachvollziehen. Aber es geht ja auch nicht darum, wie leicht es jemandem fällt, oder wie kompliziert es jemand anders macht: lasst Fotos sprechen, denn darum geht es. ;)
Wenn jemand tolle Fotos zeigen kann, dann weiß ich, dass er (s)einen Weg gefunden hat. Ob er dafür oft das Objektiv wechselt oder immer nur das gleiche benutzt, das interessiert mich als Betrachter wenig (gar nicht); außer als der technik-affine Fotograf, der gerne mal hinter die Kulissen schaut - in der Hoffnung, einen Hinweis darauf zu bekommen, wie man solche Fotos angehen kann. ;)

Dieser Artikel hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht: so toll ich mein 35mm-Limited auch finde... Mit f2.8 ist es kein Lichtriese und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Sigma 35mm f1.4 aus der Art-Serie noch besser für mich passen könnte. Das wäre dann meine favorisierte Brennweite, aber mit deutlich mehr Gestaltungsspielraum bzgl. Low-Light und Schärfentiefe. ;)

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BeitragVerfasst: Sa 12. Dez 2015, 22:34 
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Registriert: Mo 19. Jan 2015, 20:05
Beiträge: 2283
Wohnort: im Süden Hamburgs
mein Objektivangebot ist auch sehr übersichtlich:
-> 18-55mm[Kit-Optik]
-> 75-300mm [Sigma]
-> manuelles 24mm[Exakta]
letzteres hatte mir vor wenigen Wochen hier gekauft.
das 24mm könnte für Landschaftsmotive meine Lieblingsoptik werden.
zumindest zeichneten sich die ersten Probeaufnahmen mit einer super Schärfe aus.

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"fotografieren ist meine Möglichkeit eine Motivsituation im Bruchteil einer Sekunde im Sucher wahrzunehmen
und diesen Moment den man evtl. NIE wieder erhält und sieht festzuhalten"

Grüße aus dem Süderelberaum
Oliver


Zuletzt geändert von Oliver.D am Mo 14. Dez 2015, 15:59, insgesamt 2-mal geändert.

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