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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:42 
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Ein 200 stündiges Drama in acht Akten um ein Gemälde, welches seit fast 50 Jahren niemand mehr komplett zu sehen bekommen hat.
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Akt I – Der Anfang - Februar 2019

"Sag' mal ihr fotografiert doch und habt gutes Equipment"...so, oder so ähnlich fing alles an.
Und wie es bei solchen Geschichten üblich ist, haben wir (Corax und Sharky) irgendwas wie "...ja klar, kein Problem… das geht schon…" geantwortet.

Damit nahm die Geschichte ihren Lauf.

Doch zunächst ein paar Hintergrundinformationen.
Ein Arbeitskollege interessiert sich privat für die regionale Kirchengeschichte und kennt sich sehr gut aus.
Gerne zeigt er Interessierten u.a. die Wandgemälde in der Dorfkirche St. Arbogast (Muttenz BL) und erklärt nicht nur die Geschichte der Bilder, sondern auch die Geschichten auf den Bildern.


Nur bei dem größten und mit am besten erhaltenen Gemälde "Das Jüngste Gericht" aus dem Jahre 1507,
übertüncht 1529 im Rahmen der Reformation, wieder ans Licht gebracht und renoviert im Jahr 1884 durch Karl Jauslin,
kann er nichts zeigen, da 1973 beim Neubau der Empore die Orgel vor das Gemälde gesetzt wurde.

[BILD] Soviel sieht man aktuell von dem Gemälde, wobei das Geländer der Empore den unteren Teil verdeckt.

Nun sind zwischen Orgelrückwand und Gemälde noch ~70cm(!) Platz und man hat keine Chance mehr das Gemälde als Ganzes zu betrachten.
Zu sehen sind entweder die linke, oder rechte Hälfte, diese aber nie gleichzeitig zu 100% und der Mittelteil ist nur mit der Taschenlampe in kleinen Streifen zu erahnen.

Darüber hinaus existieren nur wenige Fotografien, die das Gemälde annähernd komplett zeigen.
Eine dieser Aufnahmen ist komplett falschfarbig, unscharf und bei einer Größe von 900 x 400 Pixeln ist nicht viel zu erkennen.


Eine andere Aufnahme ist ein Scan von drei SW Dias. Der Scan ist ein wenig düster geraten, bietet aber gute Schärfe und mit 1280 x 452 Pixel ist einiges recht gut zu erkennen.
Fremdquelle, Rechte unklar, kann leider nicht gezeigt werden.

Leider ist bei beiden Aufnahmen der untere Rand vom Chorgestühl verdeckt.

[LINK Einige der wenigen Online Quellen: & ]

Bei den Dimensionen des Gemäldes von 9,2 x 4,1 Metern war uns sofort klar, dass wir das Gemälde mit mehreren Einzelbildern ablichten müssen und diese anschließend "passend" zusammensetzen.
Bevor wir zur Tat schritten, haben wir erst einmal einen Property Release verfasst, um die rechtlichen Grundlagen zu schaffen.

4. April 2019
Der unterzeichnete Property Release liegt uns vor. Nun können wir mit der Planung beginnen.

Ein erster grober Terminplan steht: Rasch vor Ort die Gegebenheiten checken, danach zu Hause die Detailplanung und nach unserem Schottlandurlaub im September erfolgt dann die eigentliche Umsetzung.

25. Mai 2019
Wir sind zum ersten Mal vor Ort.

In "Echt" sind ~70cm viel schmaler, die Orgel viel Höher und alles viel dunkler, als man sich das von Zeichnungen und Erzählungen vorgestellt hat.

[BILD] Skizze mit allen erforderlichen Abmessungen. (Skizze: DH)


[BILD] Das sind die ~70cm zwischen Bild und Orgel.


[BILD] Quick'n'dirty Probeschuss der rechten unteren Bildecke, Taschenlampe statt Blitz.



[BILD] Die linke Gemäldehälfte, welche nicht hinter der Orgel versteckt ist. Gut zu erkennen der Versatz in ~4m Höhe.

Uns wird klar, dass wir umfangreiche Technik zur Positionierung der Kamera benötigen werden.

_________________
Grüsse Klaus
Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Do 16. Jul 2020, 23:14, insgesamt 16-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:42 
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Akt II – erste Detailplanung - Mai – Oktober 2019

Nach dem Vor-Ort-Ter­min machen wir uns an die Detailplanung.
Uns war klar, dass wir für jedes der einzelnen Bilder identische Bedingungen haben müssen, sonst klappt es nachher nicht mit dem Zusammensetzen zu einem Gesamtbild.

Eine mechanische Führung, die für gleichbleibende Abstände und Winkel sorgt, wird benötigt.

Viele Ideen kamen, zB. Drohne, Kamera-Slider (wir hatten bereits einen Verleih für eine 8m Variante gefunden), Kamerakran, Seilsystem, etc..
Und viele dieser Ideen wurden wieder verworfen wegen der Größe, dem Aufbau (zB. Löcher bohren), den Kosten, dem Gewicht,…

Anforderungen an unser "Konstrukt":
• Wir brauchten etwas bezahlbares, stabiles, bewegliches, leichtes, kleines und transportierbares, welches rasch auf- und abzubauen ist und über die enge Wendeltreppe auf die Empore und hinter die Orgel gebracht werden konnte.

• Es muss die Kamera, nebst Beleuchtung auf über 5m hochhieven können und dabei sowohl seitlich, als auch in der Höhe verstellbar sein.
• Zusätzlich ist auf der Empore noch eine Stufe von 20cm, welche wir kompensieren müssen.
• Das die Wand in 4m Höhe noch um ca.12cm weiter hinten liegt, kommt erschwerend hinzu.
• Und im Bereich der Wendeltreppe muss die Kamera "irgendwie" über dem Abgrund schweben, also wird noch eine Art Ausleger benötigt.

Rasch war klar, was das Rückgrat unseres Kamerawagens bilden wird: Die auf knapp 5m ausziehbare, zweiteilige Alu-Leiter vom Nachbarn.
Unten dran kommt ein Fahrwerk mit kugelgelagerten Gummirollen.

[BILD] Erste Skizzen von unserem Dolly.


Für die Kamera gibt es einen verstellbaren Träger, welcher an verschiedenen Positionen an der Leiter eingehängt werden kann.

[BILD] "Rohbau" des verstellbaren Kamera-Trägers.

Zusätzlich hat der Kameraträger einen Abstandshalter, welcher immer den gleichen Abstand zum Gemälde gewährleisten soll.

[BILD] Probelauf mit Kamera und Abstandshalter.



Um zu ermitteln in welchen horizontalen und vertikalen Abständen die Einzelbilder zu erstellen sind, haben wir umfangreiche Testreihen zu Hause im Gang gemacht.

[BILD] Wieviel bekomme ich aus <70cm Abstand auf's Bild?

Der Abstand Kamera zu Bild war durch die Orgelrückwand ja vorgegeben.

Wir ermittelten wie groß bei diesem Abstand der Bereich ist, welchen das DA* bei 11mm aufnimmt. Es waren 102 x 68 cm.

[BILD] Nun ist klar, wieviel das DA* bei 11mm auf den Sensor bannt.



Da es auf der Empore hinter der Orgel stockdunkel ist und wir sowieso vom natürlichen Licht unabhängig sein wollen, müssen wir unser eigenes Licht mitbringen.

Dieses Licht muss die Aufnahmefläche hell und gleichmäßig ausleuchten, darf jedoch nicht zu viel Gewicht haben, da wir das Ganze ja auf gut 5m anheben müssen.

[BILD] Erster Probelauf mit "Leuchtrahmen" zur Kontrolle der gleichmäßigen Ausleuchtung. Der Moosgummistoßdämpfer ist bereits am Abstandshalter montiert.



Für das spätere (hoffentlich) problemlose Zusammenfügen der Einzelbilder ist eine brauchbare Überlappung erforderlich.
Hierbei ist es gut zu wissen, inwieweit bei den Aufnahmen in den Randbereichen Verzerrungen auftreten. Dementsprechend kann der Überlappungsfaktor ermittelt werden.

[BILD] Probefotos von Landkarte bei "realem" Abstand, um Verzerrungen und benötigte Überlappung der Einzelbilder zu bestimmen.

Eine Landkarte mit mehreren Einzelbildern abfotografieren und anschließend per Software / Grafikprogramm wieder zusammenzubauen liefert rasch ernüchternde Ergebnisse.
Die harten Linien und das überlagerte Gitternetz bringen jede kleinste Abweichung an den Tag.
Merke: Die Karten lügen nicht.


Auf Basis dieser Erkenntnisse, haben wir für die Aufnahmen in "jede Richtung" eine ca. 50% Überlappung gewählt, um ausreichend Reserven für die Nachbearbeitung zu haben, u.a. da wir dann ja fast ausschließlich den "unverzerrten" Kernbereich der Aufnahmen verwenden.

Es ergab sich horizontal ein 50cm Raster und vertikal eines von 28 cm. Eigentlich hätten vertikal ~34 cm ausgereicht, jedoch beträgt der Sprossenabstand der Aluleiter 28 cm.

Somit ergab sich, dass wir das Gemälde in 285 Einzelbilder aufteilen müssen. (15 Reihen à 19 Spalten)
Eine erste Hochrechnung lieferte einen Zeitbedarf von 2,5 Stunden für die Bilder und nochmal soviel für Auf- und Abbau.

Bei 2,5 Stunden Dauerbetrieb der K-3 II war klar, dass die zuerst verfolgte Variante mit Laptop und FluCard nicht praktikabel ist.
WLAN und "Dauer-Live-View" saugt kräftig am Akku und der Sensor kommt auch langsam ins Schwitzen.

Darüber hinaus verspricht ein Akkuwechsel in Reihe 4, Spalte 8 (hinter der Orgel in ~ 3m Höhe) nicht gerade lustig zu werden.
Daher haben wir uns ein 10m langes Fernauslöserkabel besorgt.


Die Alu-Leiter vom Nachbarn hat zwischenzeitlich, aus uns unerklärlichen Gründen, vier Löcher mit Schrauben drin, aber ansonsten geht es ihr gut.

[BILD] Unglücklicherweise ist der "Tragmast" unseres Dolly ein paar Zentimeter zu kurz. Bei der Gelegenheit bauen wir ein höhenverstellbares Fahrwerk ein, um die 20cm Stufe zu kompensieren.

Da die Leiter ein Stück zu kurz ist um die Kamera auf 5,13m zu bringen, muss das Fahrwerk höher gelegt werden. Bei der Gelegenheit wird noch eine Option eingebaut, um einfach den Höhenversatz durch die 20cm Stufe im Boden zu kompensieren.


Der Leuchtrahmen um die Kamera herum ist, nach mehreren Probeläufen, nun ebenfalls fertig.

[BILD] "Leuchtrahmen", Version II. Finaler Probelauf mit USB Spannungsversorgungskabeln und Drahtauslöser.

Die LED Leuchtbänder werden via USB versorgt. Es gibt doch tatsächlich 7m USB Verlängerungen zu kaufen.


[BILD] Hilfs-Stabi für den Leuchtrahmen.

_________________
Grüsse Klaus
Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Do 2. Jul 2020, 19:51, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:42 
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Akt III – erstes Fotoshooting vor Ort - 23. November 2019

In Realität ist alles anders…

Nach einer knappen Stunde Anreise und weiteren 45 Minuten, bis alles abgeladen, die Wendeltreppe hochgeschleppt und zusammengebaut war, konnten wir loslegen.

Rasch zeigte sich ein Denkfehler in der Konstruktion des Auslegers, welcher die Kamera über dem Loch der Wendeltreppe positionieren sollte: Wenn man den 2m Ausleger einmal mit Kamera und Tragrahmen auf maximale Höhe bringt, hat dieses Gewicht einen Hebelarm von über 5m zu Verfügung. Das hält man unten am Boden nicht mehr.
In unserem Garten haben wir beim Testen die Konstruktion immer nur auf bequeme 1,5 m positioniert und alles war gut zu handhaben. Peinlich.

Kurzerhand haben wir uns auf die "normal" zu erreichenden 6,5 m des Gemäldes konzentriert. Die restlichen 3m im Bereich bei der Wendeltreppe sollten in einer zweiten Foto-Session folgen.

Oh Schreck…zwischenzeitlich wurde hinten an der Orgel eine LED Leuchte montiert.
Diese macht's nur ein wenig heller, dafür aber ~5 cm enger.


[BILD] Positionieren auf "Start"

Wir legen los. Unser Dolly ist positioniert und mit Wasserwaage ausgerichtet und die K-3 II schwebt mit Lichterkranz in 5,13m Höhe.

Zu Beginn jeder "Zeile" machen wir eine Aufnahme von der Graukarte damit wir, trotz LED Beleuchtung, am Ende nah an den original Farben sind und nachher in der BEA einen Indikator für eine neue Reihe haben.
Trotz fixem Abstand zum Gemälde hatten wir den Autofokus aktiv. Ein eventueller Parallaxenfehler ist in der BEA (leidlich) korrigierbar, eine daraus resultierende Unschärfe nicht.

Ab jetzt folgt Bild auf Bild: Kameraträger vom Gemälde wegkippen, Dolly 50cm verschieben, Kameraträger wieder an das Gemälde anlehnen, warten bis das Konstrukt nicht mehr schwingt, fokussieren, Piep, auslösen und wieder von vorne.
Und am Ende einer Reihe die Leiter um eine Sprosse einfahren und weiter geht's.


[BILD] kurze Pause bei Spalte 14 – Reihe 4

Klingt einfach, aber nach jedem Verschieben des Dollys muss kontrolliert werden, dass er wieder parallel zur Wand steht und auf halbem Weg ist da noch die 20cm Stufe, welche ein Umstellen des Fahrwerks erfordert.

Dabei hat man für einen Großteil dieser Arbeiten maximal 55cm Platz. (70cm hinter der Orgel, minus 5cm für die neue LED Lampe, minus 10cm für die Alu-Leiter mit Fahrwerk).

Und wie warm es Ende November in einer Kirche ist könnt ihr euch ja vorstellen.

Zeitlich lagen wir ziemlich hinter unseren Schätzungen.
Nach 5,5 Stunden und 245 Fotos, inkl. Graukarten- und Situationsbildern, konnten wir uns an den Abbau machen.

Insgesamt waren wir über 8 Stunden "unterwegs".

_________________
Grüsse Klaus
Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am So 5. Jul 2020, 23:33, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:43 
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Akt IV - erste Bearbeitung - 24. November 2019

Zunächst wurden die 196 Bilder entwickelt, die Farbkorrektur/Weissabgleich erfolgte hierbei anhand der angefertigten Graukartenfotos.
Die Resultate wurden als TIF mit 8bit Farbtiefe in voller Größe von 6020 x 4016 Pixel abgespeichert.



Je Bild hatten wir ca. 44 MB auf Platte, oder dann 70 MB im RAM beim Betrachten.

Wer glaubt, dass man nun nur noch die 196 Einzelbilder nebeneinander legen muss und alles ist fertig, der liegt ziemlich daneben.

Nachdem es den ganzen Vormittag noch nicht einmal ansatzweise geklappt hat diese 196 Bilder einigermaßen brauchbar zusammenzusetzen, wurde im Forum der Thread eröffenet.

Umgehend kamen viele hilfreiche Tipps und einige erfolgversprechende Ansätze.

Jeder dieser Wege wurde verfolgt und unser Haupt-Computer heizte mit seinem Eight-Core @ 4GHz unsere Wohnung.

Verschiedenste Programme (PTGui, ICE, Affinity Photo, etc.) wurden „durchprobiert“, viele manuelle Eingriffe und Korrekturen vorgenommen.
Jede Kombination der verschieden Varianten und Programme wurde ausprobiert.

ICE kommt mit der schieren Menge an Bildern / Daten fast nicht zurecht, so dass man dort viel Geduld benötigt, bis nichts brauchbares dabei rauskommt.


[BILD] Nach 8 Minuten hat ICE die Bilder geladen.


[BILD] Nach 11 min sind die Bilder „aligned“ und nein, unser Rechner ist nicht lahm. (siehe Auslastung)


[BILD] 28min "irgendetwas" ist fertig

Die Verzerrung ist unabhängig von der gewählten Projektion. Wir haben alle Einstellungskombinationen ausprobiert.

Nach 33 Minuten können wir abspeichern. Hierzu stehen drei Optionen zur Auswahl:

[BILD] Begrenzte Auswahl zum Exportieren.

Adobe hat scheinbar einen Deal mit den Festplattenherstellern am Laufen:

[BILD] Für dieses Format müssen wir erst noch eine weitere Festplatte kaufen ... für ein Bild(!)

Das ist das Optimum, was mit ICE rauszuholen war, egal mit welcher Parameterkombination.
Leider nicht ganz das, was wir erhofft hatten.

[BILD] Anatomische Besonderheiten dank ICE


[BILD] ICE sei Dank: Mit Doppel-Tröte tönt es besser.

PTGUI
Einfach drop'n'done geht nicht…


PTGui errechnet anhand des verwendeten Objektives ein >360° Pano und ist verwirrt...

[BILD] Alles klar: 6,5m sind mehr als 360° ??

Damit es überhaupt losgeht, muss die Brennweite auf einen fiktiven und sehr grossen Wert eingestellt werden.

[BILD] Size Matters - Zumindest hier.

Je grösser die fiktive Brennweite, desto besser, da PTGui von einem fixen Kamerapunkt ausgeht und anhand der Brennweite IMMER Korrekturen/Entzerrungen einrechnet.

Im Editor sieht's dann fast schon gut aus...


Wichtig ist, dass man PTGui daran hindert die "Brennweitenkorrektur" wieder rückgängig zu machen und nicht vorhandene Verzerrungen zu korrigieren.

[BILD] Wenn dies nicht eingestellt ist, kommt nur nochmehr Schrott bei raus.

PTGui nutzt die PC Ressourcen besser als ICE…

[BILD] Hier geht es flotter.

Schneller bedeutet aber nicht, dass das Resultat besser ist...
...hier sind ebenfalls anatomische Besonderheiten zu bewundern:




Auch bei PTGui haben wir sämtliche Einstellungen und deren Kombinationen durchprobiert.

Danach sind wir blockweise (4x4), oder reihenweise (R1-3, R2-4,…) vorgegangen, habe die (Teil-) Resultate des einen Programms als Input für das andere Programm ausprobiert.
(u.a. Reihen via ICE → PTGui und umgekehrt.)

Fast alle Kombinationen wurden durchgespielt, sie brachten jedoch wenig brauchbares zu Tage.


[BILD] Aufteilung in Reihen.

Nie wollte es so richtig klappen.

Wenn die unteren 12 Bildreihen einigermaßen zusammen passten, dann wollte der Rest partout nicht mehr und umgekehrt.

Der Knick in der Gemäldewand in ~4m Höhe verwirrte die verschiedenen Programme stark. Alle waren der Meinung, dass sie etwas korrigieren müssen, obwohl da nichts zu korrigieren ist.
Zusätzlich hatten sich, trotz aller Bemühungen im Vorfeld, leichte Abweichungen in der Kameraausrichtung eingeschlichen (Nick- und Roll-Winkel).

Zur Verdeutlichung: Wenn z.B. das erste Foto in der rechten oberen Ecke um 1° gedreht aufgenommen wird, dann haben wir (theoretisch) beim letzten Bild in der linken unteren Ecke eine Abweichung von 14,5cm, was bei einer "Höhe" der Fotos von ~68cm nicht zu vernachlässigen ist.

Somit wird klar, warum das vollautomatische Zusammensetzen eben nicht mit einem Klick vollautomatisch funktioniert.


[BILD] Besser wird's irgendwie nicht.

GIMP
Der Versuch die Bilder komplett "von Hand" zusammen zu setzten, brachte viele Erkenntnisse, z.B. wie man mit 196 Ebenen arbeitet und diese dreht, verschiebt, skaliert, staucht, verzerrt, verbiegt, etc. um sie dann passgenau übereinander zu legen.
Man fängt in der linken unteren Ecke des Gemäldes an. Dann, irgendwo in der Mitte stellt man fest, dass unbedingt das vorherige Foto einen µm nach rechts verschoben und um 0,1° gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden muss.
Hierzu müssen dann die dort angrenzenden vier Fotos ebenfalls neu justiert werden, was wiederum Auswirkungen auf deren Nachbarn hat, so dass man nun weitere sechzehn Fotos "anpackt", welche ebenfalls "Nachbarn" haben und... ...und irgendwann ist man wieder am Ausgangspunkt in der linken unteren Ecke des Gemäldes.
Fazit: "Zu Fuß" ist es unmöglich bei so vielen Bilder gleichzeitig die Verzerrungen zu kompensieren, welche sich durch minimale Winkel- und/oder Abstandsunterschiede während der Aufnahme ergeben hatten.

Zwischenzeitlich nehmen die 2370 Dateien der "Ergebnisse" und Zwischen-Bearbeitungszwischenstufen 130Gb auf der Festplatte ein.

2. Januar 2020 - Heureka
Nach knapp 100h ist es gelungen die 196 Einzelbildern in "leidlich ansehnlicher" Qualität zu einem Bild zusammen zu setzen.
Das Resultat ist ein 450MB großes JPG mit 43917 x 27254 Pixel (~1Gigapixel)

Es zeigte sich, dass einige der Einzelbilder vor den nachfolgenden Bearbeitungsschritten manuell angepasst werden müssen.

Wir haben alle Fotos in Affinity Photo "geschoben" und hatten nach knapp 2h "irgendein" Ergebnis vorliegen. (...und nein, unser Rechner ist keine besonders lahme Gurke.)
Nun konnte man die Problemzonen identifizieren und die betroffenen Fotos einzeln optimieren (verbiegen, drehen, etc.).
Dann wieder alle Fotos in Affinity stecken, knapp 2h auf das Resultat warten, Problemzonen erkennen, …solange bis endlich was brauchbares dabei rauskommt.
(...täglich grüßt das Murmeltier…)

5. Januar 2020
Sonntag, 5. Januar 2020, 02:23:59, der erste Teil des Gemäldes liegt in "ganz brauchbarer" Form vor.
Wobei es jetzt nur noch 40948 x 24180 Pixel groß ist…


BTW: Das Resultat gibt's erst am Ende :ja:

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Grüsse Klaus
Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Mo 13. Jul 2020, 22:57, insgesamt 8-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:43 
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Akt V – zweite Detailplanung - 26. Januar 2020

Nach dem Desaster mit dem Ausleger, fehlt noch der Teil des Gemäldes über der Wendeltreppe.

Da hier keine Orgel im Weg steht, besteht die theoretisch Möglichkeit diesen Rest des Gemäldes, mit der Kamera auf dem Stativ, von einem Standort aus abzulichten.
Jedoch haben wir auf der Empore nur begrenzt Platz und ein Leuchter hängt auch noch von der Decke herunter. (s.a. Akt I - letztes Foto)


[BILD] Skizze der Empore für den zweiten Teil des Shootings. Drauf- und Seitenasicht.

Wir könnten das Stativ maximal 3m vom Gemälde wegstellen und müssten dann einen Bereich bis in 5,5m Höhe ablichten.
Aber ist so ein "klassisches" Panorama für uns das Richtige?

Daher ermitteln wir im 1:1 Maßstab, ob so eine Aufnahmevariante mit den bereits bestehenden 196 Bildern aus dem ersten Fotoshooting "kompatibel" ist.
Hierzu hat Corax, mit Stativ aus knapp 3m Abstand, ein 6m hohes und 2m breites Stück der örtlichen Eishalle fotografiert.

Es kamen so insgesamt knapp 50 Bilder zusammen.


[BILD] Ein Stück der Eishalle. Gestitcht mit PTGui.


[BILD] ..hier quick'n'dirty die ICE Version...

Die geraden Rahmen und die gleichgrossen Fenster der Aussenwand decken erbarmunglos alle Fehler auf, die beim Ausrichten und Zusammensetzen entstehem können.
Nach mehreren Tests war klar: Wenn wir den Rest des Gemäldes mit "festem Stativ" aufzunehmen, haben wir keine Chance das Resultat mit den bereits vorhandenen Aufnahmen zu kombinieren.

Somit benötigen wir für den zweiten Teil der Aufnahmen vergleichbare Bedingungen wie beim ersten Fotoshooting.
Nur das wir es diesmal statt mit einer 20cm Stufe im Boden, mit einer ausgewachsenen Wendeltreppe zu tun haben.


[BILD] Dieser Abgrund muss überbrückt werden.

Also kommt wieder unser Kamerawagen zum Einsatz, welcher auf Basis der Erfahrungen vom ersten Teil modifiziert und für den Einsatz auf dem Wendeltreppengeländer angepasst wird.



Der Kameraträger wird ebenfalls optimiert und bekommt anstelle der „Moosgumminase“ eine eigene Rolle, um den richtigen Abstand zum Gemälde einzuhalten.

...jetzt sind wir startklar für Akt VI...

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Grüsse Klaus
Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Mi 8. Jul 2020, 00:58, insgesamt 5-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:43 
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Akt VI – zweites Fotoshooting vor Ort - 15. Februar 2020

Die Anreise gestaltete sich genau so unspektakulär wie beim ersten Shooting, Corona war noch kein Thema und die Grenzen zwischen Deutschland und der Schweiz offen.

Ebenfalls wunderte sich in Muttenz keiner mehr, dass da schon wieder Ausländer im Parkverbot stehen und Material in die Kirche schleppen.

Dank der vorhandenen Erfahrungen und guter Vorbereitung war der Aufbau rasch erledigt:
Tragschiene auf Treppengeländer legen, richtigen Abstand zum Gemälde sicherstellen, dann noch den Schwebebalken für das "Personal" zwischen Tragschiene und Gemälde legen, fertig ist der Unterbau.

Als nächstes wird der Dolly mit dem Kameraschlitten ausgestattet und dieser mit der K-3II und dem Lichterkranz bestückt.
Nun das Ganze vorsichtig auf die Tragschiene hieven und wir sind startklar.


[BILD] Einjustieren bei Zeile 3, Spalte 1. Kabel, schwarz = Fernauslöser; Kabel, weiss = 2xUSB für Licht

Die Turnübungen auf dem Schwebebalken, 3m über dem Wendeltreppenabgrund, sorgten zu Beginn für ein kleines Kribbeln, aber das verging.

Der optimierte Dolly und die kleinen Verbesserungen am Kameraschlitten, zusammen mit der Erfahrung der letzten 245 Fotos, ließen uns überraschend flott voran kommen.

BTW: Beim nachfolgenden Bild erhält man am rechten Bildrand einen guten Eindruck, wie eng es beim ersten Fotoshooting "hinter der Orgel" zuging.


[BILD] Zeile 3, Spalte 4 – Es "flutscht". Vorne die Tragschiene für den Kamerawagen mit 50cm Markierungen, hinten der "Schwebebalken" für das Personal.

Wir machten zu Beginn jeder Zeile ein Graukartenfoto und auch der Rest war wie gehabt:
Foto machen, 50cm verschieben, am Ende der Zeile den Kameraschlitten eine Stufe nach unten versetzen und wieder von vorne…


[BILD] Zeile 3, Spalte 4 – Eindruck der vollen Höhe, inkl. Hängeleuchte, welche ebenfalls Teile des Gemäldes verdeckt. Nicht sichtbar: Der ~3m "Wendeltreppenabgrund" unterhalb der Tragschiene.

Insgesamt 65 Bilder (13 Zeilen à 5 Spalten) konnten wir so in 1.5h machen und hatten das Gemälde endlich "im Kasten".


[BILD] Das Bild vom letzten Bild.

Jetzt mussten wir nur noch abbauen und das war's dann (vor Ort).


[BILD] Beginn der Demontage, Bergung der K-3II

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Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Do 9. Jul 2020, 19:22, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:43 
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Akt VII – finale Bearbeitung

Mit den Erfahrungen bei der Bildbearbeitung / Zusammensetzen der ersten 196 Bilder (siehe Akt IV) kamen wir viel rascher voran, das Vorgehen war klar und erprobt.


[BILD] Nach über 2.5 Stunden ist Affinity Photo immer noch am rendern

Auch wenn es nun schneller ging, so benötigten wir trotzdem mehrere Iterationen, bis alle 261 Bilder (die "alten" 196 und die "neuen" 65) zufriedenstellend zusammenpassten.
Insgesamt dauerte es nochmals ~24 Stunden.

Viel der Zeit wurde für die Berechnungen / das Rendern benötigt.
Hierbei war der Arbeitsspeicher oft die limitierende Grösse.


[BILD] Der nächste Rechner hat min. 128GB RAM

Obwohl das Resultat kein Gigapixel-Bild ist, sondern nur 976.85 MegaPixel gross, hatte die Affinity Datei beindruckende Dimensionen.


[BILD] Selten jonglieren wir mit so grossen Dateien

Mit einer Bildgröße von 47232 x 20682 Pixel ist das Resultat als JPG nur 340MB groß. Im Speicher, beim Betrachten, sind dann doch 2.7 GB notwendig.
Ein Ausdruck in hoher Qualität (mit 360 DPI) würde ein 328.3cm auf 145.9cm großes Bild ergeben, beim Ausdruck mit 150 DPI erreicht man mit 7.8 x 3.5m sogar annähernd Originalgröße.

Doch damit nicht genug, wir sind noch nicht fertig.

Trotz aller Optimierungen beim Erstellen des Panoramas, blieben noch "Fehler" übrig, welche nur "von Hand" zu korrigieren sind.

Hierzu wurden in weiteren 8h das Gesamtergebnis mittels der von Affinity Photo "gerade gebogen".
Dafür mussten mehrmals die Knoten neu/anders positioniert werden, dann wieder vorsichtig "biegen", dann doch alles Rückgänig machen und wieder von vorne.

Anschliessend noch ein paar leichte Helligkeitskorrekturen und zum Abschluss wurde das Bild in der 100% Ansicht Pixel für Pixel kontrolliert.

Somit konnten auch die letzten Fehler, welche beim Zusammensetzen der 261 Einzelbilder entstanden waren, entdeckt werden.


[BILD] Hier hat die Software, trotz aller Hilfe, beim Zusammensetzen geschludert.

Diese Fehler wurden dann in weiteren 18h Kleinarbeit behoben, so dass selbst beim Betrachten mit 100% Vergrößerung keine Fehler mehr zu erkennen sind.


[BILD] Die rechte obere Ecke in original Größe. [klick = groß] - Text: "Renovirt v. Karl Jauslin 1884"

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Sharky


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Mo 13. Jul 2020, 23:11, insgesamt 7-mal geändert.

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Akt VIII – Finale

Zur Einstimmung hier noch rasch die Veranschaulichung der Grössenverhältnisse:



Und nun freuen wir uns euch

Philippus - Simon Zelotes - Andreas - Jakobus d.J. - Johannes - Maria - Jesus - Petrus - Thomas - Bartholomäus - Judas Thad. - Jakobus der Ä. - Paulus - Matthäus
vorstellen zu dürfen. (von links nach rechts)

Schön, das ihr uns bis hierhin begleitet habt.

Wir hoffen es hat euch gefallen und ein wenig Spass gemacht.

Beste Grüsse
Corax & Sharky


















...äh....











...irgendetwas war da noch.....











...was war das nur.....









...achso....






Das Jüngste Gericht
[klick = big]


Die hellen rechteckigen Flächen kommen von archäologischen Untersuchungen, bei denen das unterlagerte Gemälde von 1513 freigelegt wurde.
Die "Schäden" am unteren Gemälderand sind Lücken bei denen Teile der Wand fehlen.
Zwischen Maria und Jesus bröckelt schon der Putz und man kann noch eine gebogene Linie erahnen, schliesslich war an dieser Stelle früher ein Fenster(!).

BTW: Die "Tröten" oben links und rechts sind in echt so gebogen.



Damit das fertige Bild ins Forum passt, mussten wir es von 976,85 MegaPixel auf 6,46 MegaPixels (3840 x 1683) verkleinern und dann zusätzlich noch an der JPG Komprimierung schrauben, um unter 2MB Dateigrösse zu kommen.

Hier nochmals zum Vergleich die rechte obere Ecke in der 100% Ansicht:

[BILD] Die rechte obere Ecke in original Größe. [klick = groß]


Zuletzt geändert von _Sharky_ am Mo 13. Jul 2020, 23:14, insgesamt 6-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 19:50 
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... da hat es der Orgelbauer geschafft sich sehr präsent zu zeigen , bin gespannt was dahinter steckt ....

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Gruß Achim

Zwischen dem was man sagt und dem was der Andere gehört und verstanden hat können Welten liegen :ka:

Morgen ist Heute schon Schnee von Gestern




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BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 23:14 
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Wow, das Projekt gefällt mir :2thumbs: :2thumbs: Das „verorgelte“ wieder hervorholen, was für ein großartiges Unterfangen. Bin auf jeden Fall dabei :ja:

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Liebe Grüße Uwe

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Jazz is not dead, it just smells funny 8-)
Frank Zappa
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