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BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 22:42 
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´N Abend Ihr Lieben, :wink:

mal ne Frage an die 18-270mm Besitzer: wie verhält sich euer Objektiv eigentlich am langen Ende, so zwischen ca. 180 bis 270mm? Bei meinem (neuen) Exemplar kann ich da praktisch kaum eine nennenswerte Bildwinkelveränderung beobachten! Es ist viel weniger als es der (nominellen) Brennweitendifferenz nach eigentlich sein müsste. Quasi so ne Art "leere Vergrößerung", als ob die Linsen im System ab der ~180mm-Einstellung schon weitgehend ihre Endstellungen erreicht hätten...
Betrifft das nur mein Exemplar oder verhält sich dies bei anderen auch so? Mir stellt sich da nämlich die Frage, ob ich da event. ein defektes Teil erwischt habe? :fies: :motz: :motz:

(PS: dieser Adventskalender ist irgendwie wie ein Sonnentau: da guckste nur mal aus Neugierde rein - sieht ja sooo lecker aus - und schon bleiben die Scheinchen darin kleben und die Ausrüstung hat - schwupps - ungeplant Zuwachs bekommen... ':-\ :ugly: )

LG!
Andi

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BeitragVerfasst: Mi 30. Dez 2020, 03:12 
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Bist Du da vielleicht im Nahbereich unterwegs? Meine, daß ich ein ähnliches "Phänomen" auch mal beobachtet hätte beim DA 18-270 oder Tamron 18-200. Ich weiß nicht mehr, welches Objektiv das war. Habe inzwischen beide veräußert. Allerdings nicht deswegen.

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Spiegelreflex oder gar nichts


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BeitragVerfasst: Mi 30. Dez 2020, 18:29 
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Notfalls umtauschen.

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Liebe Grüße aus Sachsen

Steffen :wink:

Meine Ausrüstung: K-3, DA 18-135/1:3.5-5.6, DA* 50-135/F2.8, SMC FA 35/F2.0 AL, HD-DA 70/2.4 Limited, DA 16-45mm/4 ED AL, SMC FA 50/1.7 und dieses Forum :thumbup:


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BeitragVerfasst: Mi 30. Dez 2020, 19:34 
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Habe keine Erfahrung mit dem Objektiv, gehe aber auch davon aus, dass du die Brennweitenverkürzung im Nahbereich spürst.

Das 18-270 fokussiert bis auf 49 cm nah ran und hat einen Abbildungsmaßstab von 1:3,85 (0,26x Vergrößerung).
Mit diesen Daten und einer Formel ( kann man die effektive Brennweite im Nahbereich ausrechnen:

490 mm / (1+1/(1/3,85)) = 101 mm

Also eine deutliche Reduktion der Brennweite. Diese 101 mm gelten für den Mindestabstand von 49 cm, je weiter das Motiv entfernt ist, desto weniger wird die Reduktion.

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Viele Grüße aus Norwegen
Lukas

Arktische Fotos aus Spitzbergen: - - -

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BeitragVerfasst: Mi 30. Dez 2020, 23:15 
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Es ist gleichmäßig über den gesamten Fokusbereich zu beobachten, also genauso im Nahbereich bei ~50cm als auch Fernbereich (>40 m)... :yessad:
Ich stehe tatsächlich vor der Frage Umtausch / reklamieren...

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BeitragVerfasst: Do 31. Dez 2020, 00:31 
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Hallo, der Bildwinkelunterschied ist ja schon nominal nicht sehr groß.
180 mm 9 Grad diagonal
270 mm 6 Grad diagonal
Zum Vergleich 18 mm 76 Grad diagonal.

Ob da bei Deinem Objektiv einige mm Brennweite fehlen, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Vielleicht 2 Vergleichsfotos aus dem Unendlich-Bereich mit Exifs hier einstellen.


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BeitragVerfasst: Do 31. Dez 2020, 07:42 
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Ich würde auch auf die Brennweitenverkürzung tippen.
Einfach mal Bilder bei unterschiedlichen Enfernungen z B an der Naheinstellgrenze und im Unendlichbereich (Kirchturmspitze) bei unterschiedlichen Brennweiten einstellen.

Mit welchen Objektiven in dem von Dir bemängelten Bereich vergleichst Du denn das 18-270?


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BeitragVerfasst: Mo 4. Jan 2021, 11:11 
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Moin Ihr Lieben,
sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber ich habe mich die Tage dafür ausgiebiger mit dem Thema beschäftigt, um im Wortsinne ein etwas "objektiveres" Bild zu gewinnen. :)
(Kurzer Einschub nochmal: wie ich zuvor schon deutlich schrieb, kann mein bisher subjektiver Eindruck bei einer Entferungseinstellung >40m, also nahe unendlich(!), wohl kaum auf irgendeiner brennweitenverkürzenden Naheinstellung beruhen!) :ichweisswas:

Da mir das einfach keine Ruhe gelassen hat, habe ich mir die Mühe gemacht mal eine Reihe von Telezooms miteinander zu vergleichen, was den Zoombereich betrifft. Versuchsaufbau:
- im Abstand von genau 10m habe ich jeweils auf ein Holztor fokusiert und dabei den linken Bildrand bei allen Aufnahmen exakt gleich belassen.
- bei 10m Distanz brauchen wir auch nicht mehr über Nahaufnahme sprechen ;)
- durch das auf dem Boden liegende Maßband ist es möglich den jeweiligen Bildausschnitt zentimertergenau vergleichen zu können.
- den jeweils rechten Bildrand bei den einzelnen Einstellungen, farblich nach Objektiv markiert, habe ich per Hand in das Bild eingefügt (am Maßband orientiert)
- das Basisfoto ist mit einem SMC-A 2,8/135mm entstanden, welches laut (sehr) lange zurückliegenden Tests :mrgreen: eine etwas kürzere Brennweite als 135mm aufweist
- als Referenzpunkte habe ich, außer dem erwähnten A 2,8/135mm, weitere passende Festbrennweiten gewählt (gelb): ein SMC 2,5/135, ein M 4/200 sowie das F 4,5/300. Letzteres hat ebenfalls eine etwas kürzere reele Brennweite, während die schönen Altgläser 2,5/135 und 4/200 recht genau stimmen
- die Telezooms im Vergleich sind: DA 55-300 PLM, DA 18-270 und Tamron 4-5,6/70-300

Bild

Beobachtungen:
- die Zoombereiche werden nicht kontinuierlich elektrisch erfasst und in die EXIF übertragen sondern nur in mehr oder weniger groben Stufen!
- bei jeder Stufe gibt es einen gewissen Toleranzbereich, je nach dem ob man von "oben" oder von "unten" kommende heranzoomt - dies erschwert eine wirklich reproduzierbare Einstellung leider sehr. Das ist bei den beiden 300mm Einstellungen für das PLM schön zu sehen, vermutlich hatte ich bei der kürzeren nicht wirklich den oberen Anschlag erreicht
- die Zwischenstufen bzw. Markierungen im Bild sind also alle (mit Ausnahme der jeweiligen Endanschlagspunkte) mit einer gewissen "unschärfe" behaftet
- das 55-300 PLM stimmt noch mit Abstand am genauesten mit den jeweiligen Festbrennweiten überein
- beim Tamron stimmt es zumindest Richtung langem Ende einigermaßen, die 300mm schein gut plausibel (wie auch beim DA 55-300)
- beim (grünen) DA 18-270 stimmt es nur bei etwa 135mm ganz gut, danach liegen die übertragenen Brennweitenwerte ziemlich daneben.. :yessad: :motz:

Alles in allem bestärkt mich der Befund darin, neben meinem subjektiven Eindruck zuvor, das 18-270 doch mal versuchweise umzutauschen. So jedenfalls finde ich das nicht in Ordnung.
So als kompaktes ´Immerdabei´ ist es ja schon reizvoll, wenn man keine zusätzliche Wechseloptik mit rumschleppen möchte, von daher würde ich ein solches schon gerne einsetzen wollen. Zumal es optisch zumindest im Bereich ~18mm schon deutlich besser ist als das DA 18-135mm, welches ich bisher als ´Immerdabei´ verwendet habe.

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Zuletzt geändert von Andi-mc am Di 5. Jan 2021, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 4. Jan 2021, 21:08 
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Moin Andi, ein aufschlussreicher und vor allem aufwändiger Vergleich. Dass die Brennweitenwerte nur in relativ groben Schritten vom Objektiv übertragen werden (oder von der Kamera ausgewertet und Richtung EXIF weitergegeben werden) ist mir in DCU auch schon aufgefallen. Da häufen sich bestimmte Brennweiten verdächtig und andere dazwischen tauchen niemals auf. Auch dass das 18-270 am kurzen Ende eindeutig besser ist als das 18-135, kann ich bestätigen. Das 18-135 habe ich unter anderem deshalb verkauft. Mir ist bei meinem 18-270 zwischen 180 und 270 schon aufgefallen, dass sich noch ein bisschen was tut beim Frontlinsenvorschub. Dass die verschiedenen Objektive in Sachen reale Brennweite ja tatsächlich eher "Subjektive" sind – man denke nur an das berüchtigte 60-250 – zeigt dein Vergleich. Wer weiß, wie es weiter im Nahbereich aussieht.

Doch dein Aufbau beantwortet streng genommen nicht die Frage, ob nun dein 18-270 fehlerhaft ist. Da hilft wohl nur ein Vergleich mit einem oder zwei weiteren 18-270. Wenn du die einem solchen vergleichbaren Test unterziehst, weißt du Bescheid – zumindest, wenn sich die Ergebnisse deutlich unterscheiden. Wenn sie es nur ein bisschen tun, was ich für möglich halte, kehrt die Unsicherheit leider wieder zurück ...


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BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 09:22 
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Lichtdichter hat geschrieben:
Doch dein Aufbau beantwortet streng genommen nicht die Frage, ob nun dein 18-270 fehlerhaft ist. Da hilft wohl nur ein Vergleich mit einem oder zwei weiteren 18-270. Wenn du die einem solchen vergleichbaren Test unterziehst, weißt du Bescheid – zumindest, wenn sich die Ergebnisse deutlich unterscheiden. Wenn sie es nur ein bisschen tun, was ich für möglich halte, kehrt die Unsicherheit leider wieder zurück ...

Moin auch :)
da hast Du natürlich vollkommen recht. Wie ist es denn bei Deinem 18-270, hast Du die Möglichkeit eines Vergleiches am langen Ende mit einem anderen 200er? Bzw. ist Dir eine Einschätzung möglich, ob Dein Exemplar bei nominell 270 mm z.B. eher bei reel 200 mm liegt als bei 300 mm? Ich denke das würde schon sehr helfen, ob eine größere Serienstreuung vorliegen könnte und damit eine Reklamation potentiell aussichtrsreich ist - oder ob ich mir die ganze Mühe schenke und nur noch entscheiden muss, ob ich die Eigenart der Optik grundsätzlich akzeptiere oder eben nicht...

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