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BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 16:00 
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Hi Leute,

tja, wer denkt nicht immer schon über das nächste anzuschaffende Objektiv nach? ;)
Da ich oft bei wenig Licht und im Innenbereich fotografiere, wäre das Tamron 28-75mm mit durchgehend f2.8 sehr attraktiv für mich.
Ich habe schon zahlreiche Infos und Reviews zu dem Teil gesucht und nun auch mal bei dxomark.com reingeschaut. Dort habe ich das Objektiv mal in seinen Ausführungen mit Canon und Nikon verglichen. Das findet man hier: .
Bei DXO gibt es diese Angabe "P-Mpix", die die tatsächlich wahrgenommene Schärfe eines Objektivs angibt. Mich wundert da, dass die Pentax-Ausführung des Objektivs nur 5 P-Mpix hat, während die Canon-Ausführung 10 P-Mpix hat. Das Nikon-Modell liegt in der Mitte bei 7 P-Mpix.
Kann mir jemand erklären, warum dieses Objektiv an der Pentax nur eine halb so starke Schärfe hat? Das Design des Objektivs wird doch nicht so besonders stark unterschiedlich sein für die verschiedenen Anschlusstypen?! :(

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BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 16:56 
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Die Pentax "Schaerfeaufbereitung" ist besonders zurueckhaltend. Daher sind Vergleiche außerhalb des Systems nicht sinnvoll. Wenn das Objektiv gut justiert ist, ist es sehr gut und guenstig. Leider ist das nicht selbstverstaendlich :motz:
Da gibt es auch hier einen langen Thread :ichweisswas:

Gruß
Heribert

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Grueße
Heribert

https://pentaxphotogallery.com/artist-g ... id=3626148


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BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 19:24 
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Heribert hat geschrieben:
Die Pentax "Schaerfeaufbereitung" ist besonders zurueckhaltend. Daher sind Vergleiche außerhalb des Systems nicht sinnvoll. Wenn das Objektiv gut justiert ist, ist es sehr gut und guenstig. Leider ist das nicht selbstverstaendlich :motz:
Da gibt es auch hier einen langen Thread :ichweisswas:

Gruß
Heribert


Das Problem der Qualitätsschwankung bzw. Serienstreuung kennt man ebenso für viele Sigma-Objektive soweit ich weiß... :( Über Pentax-Objektive habe ich in der Hinsicht noch nicht so viel Schlechtes gelesen. Das heißt leider nicht, dass ein Pentax-Objektiv automatisch die bessere Wahl ist und zudem sind die Tamrons und Sigmas oft deutlich günstiger bei nicht schlechterer optischer Qualität - wenn man denn ein gutes erwischt, ja... ;)

Was meinst du mit "Schärfeaufbereitung", wenn wir von RAWs sprechen?

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BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 19:27 
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RAWs werden ja nicht getestet und bei den JPGs schaerfen die Kameras eben mehr oder weniger.

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BeitragVerfasst: Sa 15. Feb 2014, 20:08 
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Heribert hat geschrieben:
RAWs werden ja nicht getestet und bei den JPGs schaerfen die Kameras eben mehr oder weniger.


Wie kommst du zu der Annahme, dass DxO nicht mit RAWs testet? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die es anders (mit JPGs) machen würden. Schaut man sich deren aufwändiges Lab-Setup an, dann kann man wohl davon ausgehen, dass sie RAWs verwenden:

http://www.dxomark.com/About/In-depth-m ... tocols/MTF

Bei der Einführungsseite zu der Testumgebung schreiben sie auch, dass sie alle Schärfungsoptionen in der Kamera abschalten. Mag ja sein, dass manche Kameras auch schon RAWs schärfen... Wenn sie aber gar JPGs zur Analyse nehmen würden, was ich nicht glaube, dann würden sie ja auch in allen Kameras (auch Nikon, Canon, Sony...) das Schärfen der JPGs deaktivieren.
Das würde also den Unterschied des wahrgenommenen Schärfeeindrucks nicht erklären (s. o.). Bin immer noch :shock:

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BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 19:41 
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Bei anderen Tests wie z.B. Colorfoto erreichen ja auch die Objektive an Pentax Kameras deutlich weniger Punkte und da steht immer bei, dass man so unter den Systemen nicht vergleichen kann. Ich weiß nicht, wie die genau vergleichen; aber ein RAW kann man ja nur ansatzweise sichtbar machen (naemlich mit dem eingebetteten JPG). Man muesste also jedes RAW optimal entwickeln, schaerfen und ausdrucken um die Ergebnisse systemuebergreifend vergleichen zu koennen. Ich denke, es scheitert daran, dass alle Fotos einem Standardverfahren unterzogen werden und das den Pentaxfotos nicht sehr gerecht wird :ka:. Und dass es grundsaetzlich mit Pentax auch scharf geht, wissen wir ja :yessad:

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BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 19:52 
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Letzte Woche hatten wir ne Diskussion über DxO Tests.

einfach mal

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Diego

Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.
– Detlev Motz –


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BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 19:53 
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Heribert hat geschrieben:
Bei anderen Tests wie z.B. Colorfoto erreichen ja auch die Objektive an Pentax Kameras deutlich weniger Punkte und da steht immer bei, dass man so unter den Systemen nicht vergleichen kann. Ich weiß nicht, wie die genau vergleichen; aber ein RAW kann man ja nur ansatzweise sichtbar machen (naemlich mit dem eingebetteten JPG). Man muesste also jedes RAW optimal entwickeln, schaerfen und ausdrucken um die Ergebnisse systemuebergreifend vergleichen zu koennen. Ich denke, es scheitert daran, dass alle Fotos einem Standardverfahren unterzogen werden und das den Pentaxfotos nicht sehr gerecht wird :ka:. Und dass es grundsaetzlich mit Pentax auch scharf geht, wissen wir ja :yessad:

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Heribert


Hi Heribert,

jau, Pentax kann auch scharf. :thumbup:

Es ist nur verwirrend, wenn man das gleiche Objektiv eines Drittherstellers (warum redet man eigentlich nie von Zweitherstellern???) mit den verschiedenen Anschlussarten (z. B. Nikon, Canon, Pentax) in der Testübersicht sieht und dann so große Unterschiede dazwischen liegen.

Besonders ist das von Nachteil, wenn ein Objektiv nicht an einer Pentax getestet wurde. Da würde man dann ja vielleicht auf die Idee kommen, sich die Testergebnisse des gleichen Objektivs auf einer Nikon oder Canon anzuschauen, falls ein entsprechender Test vorliegt. Klappt also schon mal nicht sinnvoll. :(

Du hast natürlich Recht mit den Raws. Die müssten tatsächlich optimal bearbeitet werden, was dann auch schnell subjektiv wird. Naja, da würden die schon eine automatische Methode finden bei DxO, aber sie werden wohl wirklich eine Referenzeinstellung der Kamera für alle Objektive nehmen und damit testen. Deshalb wird ja auch an verschiedenen Kameras des gleichen Herstellers getestet. Ich hatte schon gesehen, dass das gleiche Objektiv an einem anderen Kameramodell des gleichen Herstellers sehr unterschiedliche Testergebnisse hatte. Also kann man wohl wirklich nur die Ergebnisse verschiedener Objektive an dem gleichen Kameramodell miteinander vergleichen...

Danke auf jeden Fall für die Hinweise und Denkanstöße... :cheers:

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BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 21:24 
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diego hat geschrieben:
Letzte Woche hatten wir ne Diskussion über DxO Tests.

einfach mal


Hi Diego, danke für den Hinweis auf die andere Diskussion. Es ist wohl der immerwährende Wunsch, alles über alles über das Internet heraus zu finden, bevor man zuschlägt oder generell Entscheidungen trifft. Allzu verlockend werden alle möglichen Zahlenkolonnen, Diagramme und Urteile angeboten. Am Ende kann man damit immer noch nichts anfangen.
Ich habe gerade erst eine Entscheidung getroffen (war nicht leicht) und mir ein Pentax 55-300mm gekauft. Wenn man versucht herauszufinden, ob dieses oder das ähnliche aber stabilisierte Sigma-Objektiv (70-300mm) die bessere Wahl sein könnte, findet man auch hier im Forum zu jedem Objektiv mehrere Leute, die beide Objektive ganz toll finden. Gut, dann weiß man schon mal, dass beide vermutlich kein absoluter Schrott sind. ;) Schließlich haben dann aber doch andere Aspekte als messbare Schärfe die Entscheidung beeinflusst: Strombedarf des OS beim Sigma, erweiterter Brennweitenbereich des Pentax usw. ;)
Ich werde DxO nicht ganz von meiner Liste streichen für Recherchen, aber ich werde etwas entspannter mit den Ergebnissen umgehen in Zukunft.

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