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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 22:32 
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Das DA 14mm f2,8 ist ein sehr interessantes Objektiv, ich hatte das Glück, ein Gebrauchtes in perfektem Zustand zu bekommen. Natürlich habe ich vorher zehntausend reviews dazu gelesen, wo jeder etwas anderes sagt. Jetzt habe ich es, werde es behalten und beginne die Konstruktion zu verstehen.
Merkwürdig ist, dass Ricoh es noch in der aktuellen Palette listet, man es aber faktisch nirgendwo mehr neu kaufen kann und denke darüber nach, warum.
Ich hatte eine K5, aktuell eine KS2 und eine betagte K100 (für Infrarot).
Das Bild:
An der KS2 ist bei mir die Offenblende des 14ers in der Mitte etwas weich, ab f4 gut. Die Ecken sind bei f2,8 eigentlich indiskutabel, bei f4 mässig, bei 5,6 ok und bei f8 gut.
Wenn man nun das Objektiv in der Entfernung kürzer einstellt, sind die Ecken bei f4 schon gut, aber die Mitte nicht mehr, also klassische Bildfeldwölbung.
Nun sind die bei Pentax ja nicht inkompetent und so fragte ich mich, was läuft da ab?
Ich habe das 14mm auf die K100 gesetzt und die Qualität über das Bildfeld ist deutlich gleichmässiger. Nun möchte ich gestehen, die Bildqualität der KS2 nie gg die der damals guten K100 tauschen zu wollen, da akzeptiere ich noch eher die relativ schlechteren Ecken mit der KS2.
Ich habe jetzt die Idee dazu: die Dicke des Filtersandwiches vor dem Sensor ist bei K100 höher als bei KS2. Daraus resultieren andere Verhältnisse für die Bildfeldwölbung. Wenn ich nun sehe, aus welcher Zeit das 14mm stammt, denke ich, das Objektiv ist für die DAMALIGEN digitalen Gehäuse und die entsprechenden Sandwichdicken gerechnet worden. Je kürzer die Brennweite, desto wichtiger wird das. Für die heute aktuellen Kameras macht das 14er deshalb evtl weniger Sinn, zudem ist es (gemutmasst, sorry, Spekulation) in der Herstellung aufwendiger.
Jetzt die Frage an die tatsächlichen Besitzer eines DA 14mm:
- welche Eckenschärfe habt Ihr, wie weit müsst Ihr abblenden für eine Qualität nach Euren Bedürfnissen?
- Welches Gehäuse benutzt Ihr mit dem 14mm? K10 - K20 - K7 - K5 - K3 oder später?
- Benutzt Ihr das 14mm evtl auf verschiedenen Gehäusen mit verschiedenen Erfahrungen?
Ich tüftle noch an einer Bastelei, hinter die letzte Linse eine Planplatte von 0,5 oder 1mm zu bringen, um den optischen Weg für die Eckenstrahlen mehr zu verlängern als für die axialen Strahlen, das würde der vorliegenden Bildfeldwölbung entgegenwirken und das "zu dünne" Filtersandwich der KS2 aufpäppeln. Die Fokusschnecke des 14ers könnte das noch hergeben.
Vielen Dank für Rückmeldungen von tatsächlichen DA 14mm- Fotografen.
Grüsse aus der Eifel
maro


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