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 Betreff des Beitrags: keine Makros?
BeitragVerfasst: Mi 17. Jul 2013, 19:24 
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Registriert: Di 3. Jan 2012, 19:30
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Ich wollte mal weg von der "übergroßen Abbildung" und versuchen die Tierchen mehr in die Umgebung einzubinden.
Bei Bild 2+3 ist mir das Motiv ein wenig zu mittig, wenn ich aber weiter rausgehe werden sie mir wieder zu groß.
Was haltet ihr davon?

Bild
#1

Bild
#2

Bild
#3

Gruß
Jürgen

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Grüße aus Unterfranken

Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 08:01 
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dada hat geschrieben:
Was haltet ihr davon?

Die Idee ist gut, die Ausführung stark verbesserungsfähig.

Damit solche Aufnahmen wirken, muss das Licht passen und der Hintergrund. Beides ist bei deinen Bildern nicht der Fall. Das Licht ist viel zu hart (die Heuschrecke ist überstrahlt und ausgefressen, dieses Bild ist leider komplett für die Tonne) und der Hintergrund uninteressant. Auf mich wirken die Aufnahmen wie "einfach mal draufgehalten" und das ergibt dann keine wirklich guten Bilder.

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Grüße aus dem Süden

Alfredo





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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 09:09 
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Beiträge: 390
Wohnort: Hamburg
Hallöchen,

derfred hat geschrieben:
Damit solche Aufnahmen wirken, muss das Licht passen und der Hintergrund.
Soweit würde ich mich anschließen.

derfred hat geschrieben:
der Hintergrund uninteressant
Das Bokeh finde ich schön. Sehr weich und "sahnig". Vielleicht hätte man aus einem anderen Winkel shooten können um etwas Horizont drauf zu kriegen. Oder ein paar bunte Blüten ins Bild nehmen. Vielleicht auch einfach die Blende nicht ganz so weit öffnen, damit ein paar mehr Details der Umgebung erhalten bleiben (was natürlich zu weniger weichem Bokeh führt). Das Problem ist halt, dass vom Hintergrund fast nur eine grüne Fläche übrig bleibt.

derfred hat geschrieben:
Das Licht ist viel zu hart (die Heuschrecke ist überstrahlt und ausgefressen, dieses Bild ist leider komplett für die Tonne)
Ich hätte es zwar nicht so "falk-mäßig" ausgedrückt, es stimmt aber, dass bei dem Heugaul im Kopf- und Brustbereich ziemlich viele Details verloren gegangen sind.

derfred hat geschrieben:
Auf mich wirken die Aufnahmen wie "einfach mal draufgehalten"
Das finde ich wiederum nicht. Man sieht, dass sich Gedanken um die Bildkomposition gemacht wurden.

derfred hat geschrieben:
Die Idee ist gut, die Ausführung stark verbesserungsfähig
Im Kern richtig, wobei ich die Bilder nicht so schlecht finde wie Alfredo und daher nur von "verbesserungsfähig" sprechen würde.


Gruß,


Manuel

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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 12:51 
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Registriert: Mo 11. Mär 2013, 12:20
Beiträge: 208
Ich bin zu 100% bei Alfredo.
Positiv anrechnen muss man allerdings, dass die Fokusebene passt. Das ist draußen bei Wind und Wetter an Grashalmen, Ästen, Getreide usw. gar nicht leicht.
Die Technik scheint also zu passen. Fehlt nur noch das Auge für's Gestalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 14:21 
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Registriert: Fr 30. Dez 2011, 00:52
Beiträge: 3591
Wohnort: Hürth
Foto 2+3 finde ich gut und in Ordnung, auch von der Belichtungssituation und der Hintergrundgestaltung.

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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 14:49 
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Registriert: Mo 17. Sep 2012, 18:44
Beiträge: 9508
Wohnort: Umeå (Schweden)
Ich finde die Idee auch gut, weiß aber aus eigener Erfahrung, dass sie nur schwer auf ansprechende Weise zu realisieren ist. Der Grund für die Kritik ist also m.E. größtenteils darin zu suchen, dass du dir eine ausgesprochen schwierige Aufgabe gestellt hast. Bei Bild 2 und 3 hat's am besten geklappt, aber auch die sind leider nicht wirklich optimal. Das Hauptproblem ist aus meiner Sicht bei solchen Bildern meist, dass entweder zuwenig Interessantes drauf ist, oder zuviel Störendes. Wenn man sich mal die deutlich erkennbaren (= einigermaßen scharfen) Teile der Bilder 2 und 3 anschaut, so machen die grob geschätzt 1 % der Gesamtfläche des Bildes aus. Vielleicht hätte eine wesentlich kleinere Blende geholfen. Bei Bild 1 stört, mal ganz von den Belichtungsproblemen abgesehen, der "Querschläger" im Hintergrund des Bildes (oder jedenfalls stört er mich). Sowas ist natürlich bei dem Maßstab oft schwer zu verhindern.

Trotzdem, oder gerade deshalb: Das Ziel finde ich äußerst interessant. Würde mich freuen, wenn du weitermachst und versuchst, die Technik zu perfektionieren. Wer sich keine Ziele steckt, erreicht nichts.

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Liebe Grüße
Frank

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich. (A. Einstein)
Das gilt wohl auch hier. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros? - mit Nachschlag
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 15:05 
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Registriert: Di 3. Jan 2012, 19:30
Beiträge: 679
Danke für eure klaren An- und Aussagen. Danke an Manuel und Ranitomeya für die Verbesserungsvorschläge.
Bei der Nr. 1 geb ich Alfredo mittlerweile recht (Tonne).
Bei den anderen beiden wollte ich eigentlich bewußt einen weicheren Hintergrund.
Ich leg die 3 Versuche bei mir mal unter "sehr verbesserungsfähig" ab.

Eins von vorgestern leg ich jetzt aber nochmal nach und dann geh ich am WE nochmal üben.

Bild
Datum: 2013-07-16
Uhrzeit: 19:57:36
Blende: F/5
Belichtungsdauer: 1/100s
Brennweite: 100mm
KB-Format entsprechend: 150mm
ISO: 100
Weissabgleich: Daylight
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Pentax, PENTAX K-7

Danke
Jürgen

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Grüße aus Unterfranken

Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 15:27 
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Beiträge: 4861
Wohnort: Erding
Lass es mich anhand des zuletzt eingestellten Bildes nochmal ausführlicher versuchen:

Du willst Insekten so zeigen, dass sie nicht das Bild dominieren und der Lebensraum zur Geltung kommt. Das geht, trotzdem gelten weiterhin die "Regeln des Sehens" und damit des Bildaufbaus. Wenn ich mir dein Bild ansehe, sehe ich ein Gewirr von grünen Pflanzen, vorwiegend Grashalme. Wenn du mir das Bild ohne deine Einleitung dazu zeigst, weiß ich erstmal nicht, was du mir da zeigen möchtest. Die Wiese? Die Heuschrecke ist zwar da, aber eher wie ein Mensch vor einem vierstöckigen Haus. Da komme ich auch erstmal nicht drauf, dass der Mensch das Motiv sein soll.

Das Bild hat keinen Eyecatcher. Den kannst du schaffen, indem du

a) das Insekt ein wenig größer in Szene setzt (so ist es für meinen Geschmack wirklich zu klein!)
b) das Insekt durch die Bildgestaltung (Positionierung, Lichtsetzung) ins Augen springen lässt
c) das Motiv deutlich vom Hintergrund abhebst

Ich verlinke dir mal einen Thread aus dem Makro-Forum (weil man da ohne angemeldet zu sein, alle Bilder sehen kann):

http://www.makro-forum.de/ftopic88858.html

Hier ist nie unklar, was der Fotograf zeigen will, auch wenn der Schmetterling relativ klein abgebildet ist. Du findest dort noch viele weitere Beispiele für die Art von Fotografie, die du wahrscheinlich anstrebst und kannst dir Anregungen holen.

Es eignet sich auch nicht jede Motivsituation für solche Aufnahmen. Dann ist es besser, ein "klassisches" Makro mit großem Abbildungsmaßstab zu machen und lieber auf die richtige Situation zu warten, um dann das Bild mit "viel drumherum" zu schießen.

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Grüße aus dem Süden

Alfredo





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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 15:31 
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Registriert: Di 3. Jan 2012, 19:30
Beiträge: 679
Hallo Alfredo,
danke für Deine Mühe, Anregungen und den Link

Gruß
Jürgen

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Grüße aus Unterfranken

Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: keine Makros?
BeitragVerfasst: Do 18. Jul 2013, 19:16 
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Beiträge: 131
Wohnort: Bremen
Versuche es doch mal von UNTEN nach OBEN oder gleiche Höhe.

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LG Jürgen


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