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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Do 1. Aug 2019, 11:07 
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Registriert: Mi 21. Dez 2011, 17:26
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Von den Heuballen gefällt mir die #6 am besten.

Der Große im Vordergrund mit der seitlichen Lage kontrastiert sehr schön mit den Kleinen im Hintergrund. :thumbup:

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LG
Hannes

(Mein Fotostream bei )


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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Mi 7. Aug 2019, 17:24 
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Für mich sticht die #1 aus der zweiten Serie heraus- tolle Lichtstimmung, gute Bildaufteilung. Der Horizont wirkt etwas schief, aber das könnte auch das hügelige Terrain sein.

Zitat:
Soweit ich das noch weiß, lag das historisch auch an den unterschiedlichen Verfahren bei der Vererbung von Höfen.
In Süddeutschland wurden die Höfe unter den Erben aufgeteilt - d.h. dadurch gabs auch kleinere Flächen.
In Norddeutschland wurde ein Erbe bestimmt, der den gesamten Hof+Felder etc. bekam..
inwieweit die restlichen Erben ausgezahlt wurden weiß ich nicht, aber so blieb der Hof eben in der Fläche erhalten.

Nachteile gabs bei beiden Varianten: Bei der Realteilung haben die Höfe für den Lebensunterhalt oft nicht mehr ausgereicht,
bei den Norddeutschen mußten sich die leer ausgegangenen Familienmitglieder als Knecht oder Magd verdingen.


Wie Warrick zeigt, ist die südliche Lösung ist auf jeden Fall die fotogenste ')

Und dann gibt's noch die grauenhaften Riesenflächen im Osten, die auf die "Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften" der DDR zurückgehen, und deren Agrarindustriebetriebe bis heute mit idiotischen Landwirtschaftssubventionen dafür bezahlt werden, unsere Ökosysteme zu zerstören :kopfkratz:

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BeitragVerfasst: Mi 7. Aug 2019, 17:31 
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Registriert: Fr 13. Mai 2016, 12:21
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Warrick hat geschrieben:
@Udo: Vielen Dank für die detaillierten Tipps, habe ich gleich mal umgesetzt (siehe unten). Jetzt ist nur noch die Frage, ob man die Exifs komplett übernehmen kann und wie. Für die Bilder habe ich jetzt Zeile für Zeile aus den Eigenschaften im Explorer kopiert.

Naja ... einfach hier im Fenster beim Hochladen den Haken bei "Exif Daten anzeigen" setzen.

Dann kommen zwar nicht alle 27.351 Exifs Einträge die die Kamera in die Daten schreibt, aber zumindest die wichtigsten ...

_________________
Gruß Udo

Diese Nachricht wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glaserfaserkabels gemorst.



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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Mi 7. Aug 2019, 20:25 
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Registriert: So 20. Aug 2017, 19:42
Beiträge: 253
Zeitdruck hat geschrieben:
... mit idiotischen Landwirtschaftssubventionen dafür bezahlt werden...


Wer zu diesem Thema Näheres wissen möchte:

https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Wenn jemand einen Landwirt zum Nachbarn hat oder sonstwie einen landwirtschaftlichen Betrieb kennt:
Einfach mal den Namen des Betriebsleiters- oder der Gesellschaft eingeben.

Bitte nicht glauben, Euer PC ist defekt. Diese Summen fließen wirklich. Jährlich. Immer im Herbst. Ohne Gegenleistung, die wehtut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Do 8. Aug 2019, 07:08 
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Registriert: Mi 25. Jul 2018, 07:22
Beiträge: 190
ElCapitan hat geschrieben:
Zeitdruck hat geschrieben:
... mit idiotischen Landwirtschaftssubventionen dafür bezahlt werden...


Wer zu diesem Thema Näheres wissen möchte:

https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Wenn jemand einen Landwirt zum Nachbarn hat oder sonstwie einen landwirtschaftlichen Betrieb kennt:
Einfach mal den Namen des Betriebsleiters- oder der Gesellschaft eingeben.

Bitte nicht glauben, Euer PC ist defekt. Diese Summen fließen wirklich. Jährlich. Immer im Herbst. Ohne Gegenleistung, die wehtut.


Interesant. 8-) "Mein "Bauer", genau der, dem die Felder auf den Bildern gehören bekommt 5121,12€. Damit dürfte er wahrscheinlich im unteren Bereich liegen. Ich gönne es ihm, denn er hält seine Tiere artgerecht und Chemie ist nicht auf seinen Äckern.

Gruß
Norbert


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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Do 8. Aug 2019, 07:13 
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SteffenD hat geschrieben:
Von deinem Nachschlag gefällt mir besonders die #1 aber auch die #5 :2thumbs:


+1

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Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Do 8. Aug 2019, 07:17 
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Registriert: Di 28. Okt 2014, 14:11
Beiträge: 4724
ElCapitan hat geschrieben:
Zeitdruck hat geschrieben:
... mit idiotischen Landwirtschaftssubventionen dafür bezahlt werden...


Wer zu diesem Thema Näheres wissen möchte:

https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Wenn jemand einen Landwirt zum Nachbarn hat oder sonstwie einen landwirtschaftlichen Betrieb kennt:
Einfach mal den Namen des Betriebsleiters- oder der Gesellschaft eingeben.

Bitte nicht glauben, Euer PC ist defekt. Diese Summen fließen wirklich. Jährlich. Immer im Herbst. Ohne Gegenleistung, die wehtut.


Man sollte das auch unter dem Blickwinkel der Landschaftspflege sehen. Gerade auch bei uns in den Alpen. Wer will denn unsere Landschaft pflegen? Und wir kaufen Alle das gentechnisch-veränderte Zeugs zu super günstigen Preisen.

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Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2019, 01:57 
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Registriert: Mi 4. Sep 2013, 14:26
Beiträge: 45
Entschuldige bitte die Ablenkung von deinen klasse Bildern, Warrick. Aber da wir alle hier gerne die Natur fotografieren, was ja zeigt, wie wichtig sie uns sein sollte, will ich da nochmal drauf eingehen.

ulrichschiegg hat geschrieben:
Man sollte das auch unter dem Blickwinkel der Landschaftspflege sehen. Gerade auch bei uns in den Alpen. Wer will denn unsere Landschaft pflegen? Und wir kaufen Alle das gentechnisch-veränderte Zeugs zu super günstigen Preisen.


Wenn der Schäfer hier vor Ort finanziert wird, oder der Alpbauer in der Schweiz, also Leute, die Landschaftspflege treiben, dann ist das nur rechtens. Gleiches gilt in meinen Augen für nachhaltig arbeitende Bauern, so wie der Eigner der Felder auf den Fotos hier es laut Warrick sein könnte. Die erbringen eine Gegenleistung. So eine Gegenleistung sollte Grundlage für jede Landwirtschaftssubvention sein.

Aber die Krux ist ja, dass die Unsummen- Umfang 6,6 Milliarden Eu-Subventionen allein im Jahr 2018- vorrangig an nicht unterstützenswerte Ziele fließt.
Gerade im angesichts der Rückgänge bei Vögel- und Insektenpopulationen- Bienen sind ja nur das Aushängeschild- sollte man sich dessen bewusst werden. Beispiel: Die bekannte Krefelder Studie geht von einem Biomasserückgang flugfähiger Insekten um ca 75% alleine in den letzten 27 Jahren aus. Bei vielen Vögeln sieht es ähnlich aus. Bei uns in Deutschland, wohlgemerkt. Wir sprechen hier nicht von Regenwaldabholzung in der dritten Welt.

Ein Haupgrund dafür ist die extensive Landwirtschaft.
Hier im Südwesten, am Rand des Nordschwarzwalds westlich Stuttgarts, stehen diese Jahr wieder hunderte Hektar Mais um mein beschauliches Dorf herum. Mais für Futtersilage, der Unmengen von Pestiziden und Dünger bedarf, Bodenerosion erzeugt, und der regelmäßig zu Explosionen der Wildschweinpopulation führt. Die Schäden sind immens- Ich würde ihn am liebsten anzünden.
Und das ist ja noch harmlos, verglichen mit der Situation im Norden und Osten- da er hier eben auf kleinteiligen Flächen wächst, und generell weniger Landwirtschaft getrieben wird.

Ein Großbauer, der über hunderte Hektar extensive Monokulturen Mais oder Weizen hat, wird wortwörtlich für die Zerstörung der Ökosysteme hier vor Ort bezahlt. Sein Produkt- Milch aus Maissilage, Massentierhaltung, oder Mehl- ist ein minderwertiges, das obendrein aufgrund der Subventionen sogar noch den Freihandel und die Konkurrenzfähigkeit von Kleinbauern in Entwicklungsländern zunichte macht. Nicht nur opfern wir dafür unsere Natur, sondern wir schaffen nebenbei noch fleißig Fluchtursachen.
Und ja, wer das Zeug kauft, ist Teil des Problems.

Mit dem Geld, das wir hier für diese Subventionen ausgeben, könnte man viel Gutes tun. Eine Lösung wäre die Verknüpfung von Vorgaben für Nachhaltigkeit mit Subventionen. Aber das passiert deutlich zu langsam, und oft leider falsch.
Auch hier habe ich ein Beispiel aus meiner Umgebung: Die Wiesen auf den Hochalmen in meinem schweizer Lieblingstal (Maderanertal, Uri) sind deutlich artenärmer als vor 15 Jahren. Warum? Weil eine Vorgabe zur Düngung- beschlossen, um Überdüngung zu verhindern- die Bauern vor Ort zwingt, intensiver zu düngen als vorher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Getreideernte im Abendlicht
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2019, 08:21 
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Registriert: Mi 25. Jul 2018, 07:22
Beiträge: 190
Hi,

Zeitdruck: >Entschuldige bitte die Ablenkung von deinen klasse Bildern, Warrick. Aber da wir alle hier gerne die Natur fotografieren, was ja zeigt, wie wichtig sie uns sein sollte, will ich da nochmal drauf eingehen.<

Kein Problem, wir wollen ja auch in ein paar Jahren noch Fotos von Landschaft machen... :ichweisswas:
Interessant finde ich folgendes: Würde man nicht nach Förderungsberechtigten auswerten sondern nach wirtschaftlichen Eigentümern, dann wären die größten deutschen Bauern VW, BASF, Bayer und ein paar Versicherungen. Erschreckend finde ich das.

Gruß
Norbert


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