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 Betreff des Beitrags: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Di 17. Jun 2014, 19:54 
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Registriert: Di 29. Okt 2013, 22:02
Beiträge: 96
Hallo zusammen,

ich hatte jetzt schon mehrere Male bei künstlicher (Party-) Beleuchtung dieses Problem.
Ich meine jetzt nicht die unschärfe sondern die ausgefressenen Lichtflecken.
Irgendwie bekommt der Sensor das nicht gebacken...

Bild
Datum: 2013-05-24
Uhrzeit: 22:52:04
Blende: F/3.5
Belichtungsdauer: 1/30s
Brennweite: 18mm
KB-Format entsprechend: 27mm
ISO: 3200
Weissabgleich: Auto
Blitz: Flash did not fire, compulsory flash mode
Kamera: Pentax, PENTAX K-5

Wäre super wenn mir da jemand helfen würde.
Ich fotografiere nur noch SW wenn so eine Lichtsituation auftritt, was aber auch nicht immer das ware ist.
Das ich es mit Blitz wegbekomme ist auch klar, würde aber gerne die Lichtstimmung erhalten!

Grüße
ruwido


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Di 17. Jun 2014, 20:08 
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Registriert: Sa 29. Jun 2013, 19:56
Beiträge: 545
Wohnort: Willich
Hallo

Der Kontrastumfang dürfte so einfach zu groß sein - da dürfte nur mehr "Grundbeleuchtung" helfen - ggf. über einen indirekten Blitz und CTO-Filter vor dem Blitz.

_________________
Schönen Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Di 17. Jun 2014, 20:10 
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Beiträge: 1344
Schau mal hier ()


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Di 17. Jun 2014, 20:58 
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Registriert: Mo 26. Dez 2011, 21:16
Beiträge: 1373
ruwido hat geschrieben:
Wäre super wenn mir da jemand helfen würde.
Ich fotografiere nur noch SW wenn so eine Lichtsituation auftritt, was aber auch nicht immer das ware ist.
Das ich es mit Blitz wegbekomme ist auch klar, würde aber gerne die Lichtstimmung erhalten!


Mein Bearbeitungs-"How-to" wurde schon verlinkt aber ganz ehrlich:
Die Lichtstimmung ist halt billigste LED Beleuchtung ohne vernünftigen Weißanteil. Die Fotografie mit überlaufenden Farbkanälen ist halt die vorhandene Lichtstimmung. Die zu erhalten ist imho nicht förderlich.
Falls du Blitz als auch EBV (aufwendig pro Bild) ausschließt gibt es nur einen Weg:

Eine vernünftige Lichtanlage kaufen / mieten welche die "Grundierung" mit weißem Licht liefert und nicht nur Farben mischt. Reine Frage des Preises.

Gruß,
Tom

_________________
* Keine meiner Bilder sind zur Bearbeitung freigegeben.
(Portraits only)



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Mi 18. Jun 2014, 00:42 
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Registriert: So 28. Okt 2012, 18:01
Beiträge: 133
Hallo zusammen,
die Kamera ist für solche Ergebnisse nicht schuld.
LED`s können nicht gedimmt werden um variable Helligkeit zu erhalten. Stattdessen werden sie in schneller Folge ein- und ausgeschaltet,
also getaktet. Je nach Taktverhältnis erreicht man eine hohe oder niedrige mittlere Helligkeit. Leistungs LED werden zumeist so angesteuert.
Wer eine Taschenlampe mit solch einer LED hat, die in zwei oder mehr Helligkeitsstufen einstellbar ist, kann die Taktung sichtbar machen indem mann die Lampe schnell hin und her bewegt. Wenn man zwischen den Helligkeisstufen umschaltet bemerkt man den unterschiedlichen Takt. Die LED hat in der Einphase immer gleiche Helligkeit und zwar maximal. Wir nehmen es als mittlere Helligkeit wahr, ebenso der Belichtungsmesser in der Kamera. Der Belichtungsmesser müßte aber den Spitzenwert messen und nicht den Effektivwert. Daraus folgt, das der entsprechende Farbkanal zu viel Licht bekommt.
Leider kann ich dafür keine schnelle Lösung anbieten weil ich solche Lichtverhältnisse im allgemeinen und zum Fotografieren im besonderen meide. ( Die Blende der Augen stellt sich auf etwa die mittlere Helligkeit ein und die Netzhaut bekommt die volle Lichtstärke ab, das ist nicht gut für das Sehorgan)

Technisch denkbar wäre die Synchronisierung der Kamera mit dem Takt der Beleuchtung.
Gute und teure LED (Effekt-) Beleuchtungen arbeiten mit recht hohen Frequenzen, sodass die Kamera das Licht einigermaßen, aber auch nicht gut, verarbeiten kann.

Morgen mehr, jetzt geh ich schlafen.

lg
Eckhardt


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Mi 18. Jun 2014, 06:49 
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Registriert: Mi 31. Okt 2012, 12:20
Beiträge: 1608
Wohnort: Mettmann
Hallo Eckhardt,

DANKE :2thumbs: :2thumbs:

Gruß Uli


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Mi 18. Jun 2014, 08:25 
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Registriert: Mo 14. Jan 2013, 15:01
Beiträge: 716
Aufs Histogramm achten und zwar in dem Ausführlichen mit allen Farbkanälen.
Deutlich unterbelichten und später per RAW Entwickler wieder aufhellen ohne die Lichter zu verlieren.

_________________
|

Mein PyResizer:
Pentax Wunschliste: https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/edit/zQ ... 7suuNwgu3/


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie kann man sowas vermeiden?
BeitragVerfasst: Mi 18. Jun 2014, 21:05 
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Registriert: Sa 26. Okt 2013, 20:02
Beiträge: 1584
Wohnort: .ch
Bratwurst hat geschrieben:
LED`s können nicht gedimmt werden um variable Helligkeit zu erhalten. Stattdessen werden sie in schneller Folge ein- und ausgeschaltet,
also getaktet.

Kleine Korrektur, LED's können sehr wohl gedimmt werden, wird aber aus mehreren Gründen nur in Ausnahmefällen gemacht.

Das ein- aus-schalten ist in der Regel ein PWM () wobei die Frequenz des ein- aus-schaltens fest ist, aber das Zeitverhältnis zwischen ein und aus verändert wird.

Gedimmt wird in der Regel nicht weil:
- es viel höheren Leistungsverlust verursacht.
- nicht einfach weil die Kennlinie von LED's nicht linear ist, vor allem bei niedrigen Helligkeiten und dadurch starke Helligkeitsunterschiede bei den einzelnen LED's auftreten.
- es Technisch viel einfacher von einem Mikrocontroller so zu steuern ist, weil kein Analoger Wert generiert werden muss.

Sorry, etwas Techniklastig, aber das war nun mal eben mein Beruf. :mrgreen:

_________________
>> Wir Schweizer haben die Uhren, die anderen die Zeit ! <<


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