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 Betreff des Beitrags: Makroaufnahme oder Fotos croppen?
BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 11:53 
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Hallo

Da ich mich gerade - Anfängerhaft - mit meinem Sigma 70-300 beschäftige.

Ein Forumsmitglied, mit dem ich auch privaten Kontakt halte, schickt mir immer wieder super Fotos, an denen ich mich so richtig erfreuen kann.
Nahaufnahmen, immer scharf, richtig belichtet und auch sonst stimmt, soweit ich das beurteilen kann, immer alles.
Permanent versuche ich dem nachzueifern und schaffe es einfach nicht.
Ich bin Dumm, ich geb es zu.
Nie habe ich geschaut, wie groß die Bilder wirklich sind.
Heute habe ich durch Zufall festgestellt, das alle Bilder der heutigen "Lieferung" - teilweise sehr stark - beschnitten sind.

Meine Idee ist ...
Solche Bilder könnte ich vielleicht/möglicherweise auch mit meinem Kitobjektiv hinkriegen.
Schön beschneiden und ich habe ein tolles Foto.

Nur ... wozu habe ich dann ein Makroobjektiv???
Damit will/möchte ich genau z.B eine Blüte, eine Fliege usw formatfüllend abbilden.
Das ist doch das Ziel des Fotografen oder liege ich jetzt völlig daneben??
Unterliege ich einem Denkfehler, wenn ich annehme, je größer je Detailreicher?

Das ist jetzt überhaupt keine Kritik an der vorgehensweise des Croppens, nicht das ich da falsch verstanden wird.

Ich bin etwas verunsichert, was meine Vorgehensidee betrifft.

Gruß
Komaraz

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Bei mir ist das Problem 100% hinter der Kamera.


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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 12:10 
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Beiträge: 1344
Ich persönlich gehöre zu den Leuten, die nur mal croppen, wenn am Rand irgendwas unsauber ist.

Man kann natürlich croppen, wenn man sich nicht getraut hat näher ran zu gehen oder wenn man nicht näher ran gehen konnte.
Neben dem veränderten Bildausschnitt, bekommt man dadurch aber auch die größere Schärfentiefe vom Originalfoto. Gerade bei Nahaufnahmen wird das gerne mal gemacht um weiteres abblenden zu kompensieren.

Letztendlich muss das Foto auf dem Ausgabemedium gut aussehen. Wie man das schafft, ist jedem selbst überlassen.


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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 12:35 
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Ich versuche nach Möglichkeit schon bei der Aufnahme den richtigen Ausschnitt zu wählen, um nicht oder nur wenig beschneiden zu müssen. Aber wenn es aus dem einen oder anderen Grund nötig ist, beschneide ich. Der Detailreichtum wird natürlich durchs Beschneiden ärmer. Das ist einer der Gründe für ein Makroobjektiv, und dann sollte man natürlich auch möglichst dicht genug ran. Sonst könnte man sich wirklich jedes normale Objektiv nehmen, die Fliege aus 5m Entfernung aufnehmen und dann beschneiden. Ist jetzt etwas übertrieben, macht aber hoffentlich deutlich, dass Beschneiden mit Vorsicht angewendet werden sollte.

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Liebe Grüße
Frank

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich. (A. Einstein)
Das gilt wohl auch hier. ;)


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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 12:47 
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Beiträge: 458
Wohnort: Stankovci / Kroatien
Heute ist nicht mein Tag

Natürlich sind die Bilder gecroppt, wenn ich sie per Mail bekomme.
Ich bin soooo :oops: :shock:

Dennoch bleibt die grundsätzliche Frage.

Danke und SORRY an ralf.

Gruß
Komaraz

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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 12:52 
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Vorsicht, croppen und verkleinern sind nicht dasselbe. Croppen heißt Ausschneiden, beim Verkleinern wird einfach die Größe runterskaliert unabhängig vom Croppen. An den Maaßen kann man in der Regel keinen Crop erkennen.

Auch beim Croppen kommt es sehr stark auf die Quali des Ausgangsmaterials an. Ein hochauflösendes Objektiv ist dafür besser geeignet als z.B. ein Kitzoom. Ich habe z.B. das 55-300 und ein 300/2.8 A*. Bei letzterem kann man fast bis zu einem 100% Crop gehen, beim 55-300 sieht das dann schon sehr weich aus...

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"A pro is somebody who worries about clients, an amateur somebody who worries about lenses, and a beginner somebody who worries about cameras"


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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 13:17 
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Natürlich ist es grundsätzlich erlaubt, auch zu croppen. :)
Es sollte aber nur der Bildgestaltung dienen, einen besseren Ausschnitt zu finden, unnötige Ränder wegschneiden und so.

Als guter Anhaltspunkt können die Teilnahmebedingungen bei den Wettbewerben der GDT dienen, dort müssen die Wettbewerbsbilder an der langen Kante mindestens 3000px haben. Nur so lässt sich auch noch ein Print in einigermaßen vernünftiger Größe erstellen.

Bis in die 100% Ansicht croppt man nur, um sich einen allgemeinen Schärfeeindruck zu verschaffen. Wenn man nur den Anspruch hat, ein Bild im Internet zu veröffentlichen, kann man theoretisch so lange croppen, bis der Qualitätsverlust sichtbar wird.
Doch Vorsicht: Im Laufe der Zeit entwickelt man ein Auge! Das was Dir heute als Anfänger noch akzeptabel erscheint, kann beim erfahreneren Fotografen Augenschmerzen führen! ')

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LG Frank




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BeitragVerfasst: Do 26. Jun 2014, 13:23 
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Noch eine Ergänzung: Fast jeder stellt sich anfangs diese Fragen. Brauche ich Linse xyz, meine Linse kann das doch fast genau so gut.
Das stimmt, funktioniert aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ich kenne das Sigma 70-300 APO, habe sogar noch die analoge Ausführung im Bestand.
Die Makrofunktion bietet an 300mm einen Maßstab von 1:2. Das blöde ist, das die Linse am langen Ende doch recht weich wird. Man kann damit nicht die Brillanz und Schärfeleistung eines echten Makroobjektives erreichen. Ist so! ')

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LG Frank




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