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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 15:00 
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Registriert: Sa 13. Sep 2014, 12:05
Beiträge: 6390
Hi Fipinchen

Erstmal ein fetter :2thumbs: von mir,...für den Einstieg in das Macro Thema finde ich die BIlder schon erstaunlich gut! :ja:

..zum Thema Bearbeitung wurde ja schon einiges gesagt und gezeigt.Da geht meistens immer noch was,...man muß sich halt ein bischen "reinfuchsen" in das Thema,..wie immer halt :lol:

zu Deiner Vorgehensweise mit der Technik vielleicht noch was:

So wie LXMX schon geschrieben hat,sind viele Objektive mit längerer Brennweite oft auf weite Distanz gebaut.Bei der Verwendung von Zwischenringen kannst Du das Problem
jedoch sehr gut lösen,wenn Du einfach das Objektiv auf Unendlich oder am besten kurz davor einstellst.Mit ZR macht das nicht viel aus am Motivabstand und das Objektiv arbeitet
in einem guten Bereich.Das Objektiv weis ja nicht das es ZR hinten dran hängen hat :lol:

Zur generellen Brennweite würde ich folgendes im Hinterkopf behalten:
Je länger Deine Brennweite um so länger sind die Haltezeiten,und damit bei wenig Licht und bewegten Objekten eher blöde.Du hast dann meistens zuviel Iso,zu weite Blenden und
und eine extrem hohe Ausschußrate!Ich würde die langen Brennweiten,ca 70mm und größer nur bei wirklich genug Licht benutzen,dann macht das auch Spaß und vermeidet unnötigen Frust.
Besonders wenn noch nicht viel Erfahrung vorhanden ist.

Bei eher dunklen Verhältnissen (früh Morgens,im Schatten,.....also überall dort wo Macros Spaß bringen und das Licht meist gut ist :ja: ) würde ich mit 35-50mm Objektiven arbeiten!!!
Du kannst auch hier ZR verwenden und gute Objektive welche für sowas tauglich sind, kosten fast nix.Speziell gerade mit der K10,welche jetzt kein HighIso Wunder ist :lol: geht mit hohen Isos
gar nix!Aber auch mit aktuellen Cams machen hohe Isos im Macro Bereich einfach nicht so wirklich Spaß,das mal noch so am Rande erwähnt :mrgreen:

ach ja,...noch was zu Bildbearbeitung:
Bei den Bildern von Dir aus der ersten Serie geht ein guter Teil des "flatschigen" Bildeindrucks auf die Sättigung zurück,welche mit nicht gut entzerrten Farbtönen erfolgt ist.
Du erzeugst so praktisch nur mehr "bunten Matsch" halt,...aber die Durchsichtigkeit und damit auch ein großer Teil der Schärfe ist damit zerstört.
Der bessere Weg ist erstmal die Sättigung zurückzunehmen,und dann zu schauen was Dein Bild macht.Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird die Klarheit im Bilde stark zunehmen.
Wenn das der Fall ist weist Du das Du erstmal den Weisabgleich verbessern mußt!!!!Solange die Farben nicht gut entzerrt sind,sind alle anderen Maßnahmen um Schärfe und Durchsichtigkeit
ins Bild zu bekommen eigentlich sinnlos,und überdecken bestehende Farbprobleme nur,was im besten Fall zu nem netten bunten Bild führt.
War jetzt ein bischen viel für den Anfang,aber vielleicht behälst Du ja ein bischen davon im Hinterkopf,...was sich, wenn Du das nächste mal fototechnisch unterwegs bist,
vieleicht in der einen oder anderen Situation,in Dein Bewußtsein schleicht :lol:

..jedenfalls sind Deine ersten Macros für mich schon echt gut ;)

beste Grüße

Bernd

_________________
Ich habe,glaube ich,die Zwischenstufe zwischen Tier und Homo sapiens gefunden. Wir sind es.
(Konrad Lorenz)


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 15:14 
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Wow....
Bernd, vielen Dank für Deinen Beitrag :)
Ich habe zwar noch nicht alles verstanden, aber ich habe ihn ja auch erst einmal gelesen ')

Liebe Grüße
Fipinchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 19:54 
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Da hat Bernd eigentlich alles geschrieben, was mir zum Thema einfällt. :ja:
Mir gefällt die Farbwiedergabe sehr gut. Klar, ist völlig subjektiv ..aber ich mag diesen "Bonbontouch". Bei Makros verwende ich gern einen oder mehrere Blitze. Entfesselt lieber als auf der Kamera. Ebenso einen Diffusor, den kann man auch gut einsetzen, um den Wind einzudämmen. Durch den Einsatz des Blitzes kann ich bei der K30 1/160s. belichten. Das hilft mir gegen die Verwacklerei.
Bei manuellen Objektiven arbeite ich gern mit dem catch-in, der Fokusfalle. Dabei muß ich an ausreichend Platz zum nachträglichen Schneiden lassen, denn das Motiv bleibt beim catch-in mittig.
Mir gefallen deine Bilder prima. Macht Lust auf mehr davon. :thumbup:

_________________
Schöne Grüße
Burkhard


Pentax....what else? !


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 10:56 
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Registriert: Mi 13. Sep 2017, 10:41
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Finde sie schon richtig gut. Bei Nr. 1 ist das Auge unscharf, das Auge ist immer das wesentliche.

VG

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 12:21 
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Registriert: Mo 12. Jan 2015, 14:33
Beiträge: 557
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a_fischer hat geschrieben:
Finde sie schon richtig gut. Bei Nr. 1 ist das Auge unscharf, das Auge ist immer das wesentliche.

Tja, das ist die Crux bei Libellen, mit ihren seitlich abstehenden Augen, bei halbwegs hohem Abbildungsmaßstab. Der Kompromiss aus Schärfentiefe und genug Licht läßt manchmal nur die Wahl zwischen Auge und Körper zu.
Ich empfinde das Auge in diesem Fall noch als scharf genug. Vielleicht Geschmacksache. Vielleicht hätte mir etwas mehr Kontrast gut gefallen, aber auch das ist Geschmacksache.
Ich find's insgesamt super! :cap:

_________________
LG
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 12:48 
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Beiträge: 2015
Eventuell kannst du bei der Aufnahme noch etwas herausholen, wenn du das Objektiv 'andersrum' einsetzt (Stichwort: Retrostellung). Dafür brauchst du dann aber einen Umkehrring PK -> Filtergewinde. Das Revuenon hat ja einen Blendenring. Kost' zwar ein paar Euro (10-20), kann sich aber durchaus lohnen.

VLG
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstieg in die Makrowelt...
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 13:23 
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Registriert: Mo 12. Jan 2015, 14:33
Beiträge: 557
Wohnort: Rottenburg
Ah, hab noch was vergessen... check doch noch mal die Belichtungszeit: Du hast mit 1/1000s, 1/750s, 1/500s bei 135mm Brennweite recht kurz belichtet und dadurch ISO400 nehmen "müssen". Vielleicht mal mit ISO 100 und 1/250s versuchen und bei Bedarf am Computer ein wenig aufhellen? Sitzende Libellen sind ja eher ruhige Zeitgenossen...
Dann gäb's auch weniger Rauschen im Hintergrund... :d&w:

Nach wie vor finde ich die Blaue Federlibelle auf #1 prima getroffen! Auch die Große Pechlibelle #4 gefällt mir sehr; besonders weil Du sie sehr dekorativ auf der Ähre erwischt hast. :hat:

_________________
LG
Stefan


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