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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 07:46 
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Beiträge: 1385
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Fang doch einfach mal Fotos in dem Seminar zu schiessen, vergleiche mit den Ergebnissen der anderen Seminarteilnehmer (mit teurer Ausrüstung) , dann schau weiter. Solche technischen Diskussionen wie diese werden gern lang und intensiv geführt, am Ende zählt aber nur das Ergebniss.

_________________
Grüsse aus dem schönen Münsterland!

das Foto entsteht nicht in der Kamera sondern zwischen den Ohren
http://www.alois-lammering.de
meine usergalerie: 40456504nx51499/usergalerien-f81/usergalerie-alois-lammering-t46149.html


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 08:24 
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Registriert: Mi 25. Jul 2018, 08:22
Beiträge: 710
[quote="Superturbo"]Habe das smc PENTAX-DAL 1:4-5.6 50-200mm ED WR und das smc PENTAX-DAL 1:3.5-5.6 18-55mm AL WR.
Sind die etwa minderwertig? Kann das mit meinem Wissensstand unmöglich einschätzen.
/quote]

... was soll ich sagen ... Dein Prof hat Recht ... und er liegt vollkommen daneben....
Du hast eine Kamera mit begrenzter Leistungsfähigkeit und du hast Objektive, die auch nicht State of the Art sind. Beides zusammen kumuliert zu "technisch nicht das Beste".

Recht hat er, dass du bei Portraits mit der Ausrüstung mehr Probleme haben wirst als mit einer besseren Ausrüstung. Die Objektive sind für Portraits einfach zu Lichtschwach. Man sieht es ja hier an den Ideen der User, die schlagen lichtstärkere Linsen (z.B. f1.8 an 50mm) vor.

Aaaaaber: Die K50 ist eine gute Kamera für den Einstieg und mit den Objektiven kann man gute Bilder machen. Es kommt nur eingeschränkt auf die Kamera oder das Objektiv an, wichtig ist der, der auf den Auslöser drückt. Schaffe ein gutes Motiv, gute Perspektive, guten Bildschnitt und gute Beleuchtung und du hast ein Topfoto bei dem niemand mehr fragt, ob das Objektiv ein Plastikbajonett hat.

LG
Norbert


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 10:26 
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Registriert: Mi 1. Mär 2017, 08:38
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Eine etwas pauschale Aussage. Ich bin mir sicher, dass man mit beiden Objektiven im Studio mit vernünftiger Beleuchtung tolle Portraits machen kann. Ggf. benötigt man für die Freistellung etwas mehr Abstand vom Hintergrund.

Im "Alltag" ohne Blitz kann es dagegen schnell mal knapp werden mit dem Licht. Und Freistellen ist auch deutlich schwieriger. Aus diesem Grund hat man natürlich mit einer lichtstärkeren, auch offen nutzbaren Linse hier klar einen Vorteil. Aber kein noch so gutes Objektiv ersetzt fotografisches Talent.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 10:43 
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Beiträge: 11713
Portraits waren einmal durchgängig scharfe Ablichtungen von Personen - das kannst Du mit Deiner jetzigen Ausrüstung locker erreichen. Freistellung ist so ein Modetrend, dem man nicht einfach folgen muß - kreative Nutzung Deiner Ausrüstung in den Händen eines guten Fotografen schlägt jeden Technikverliebten - die Aussage des Profs bezieht sich vor allem auf die Modeerscheinungen wie eben freistellen, denn von der Abbildungsleistung reichen Deine Objektive allemal. Sie sind auch besser als die Software-seitig hoch gehübschten Bilder aus einer Handykamera, weil Du viel mehr Möglichkeiten hast. Also nicht verunsichern lassen, erst wenn Du richtig Blut geleckt hast und spezielle Fotos machen willst kannst Du über erweiterungen nachdenken - und wenn es unbedingt Freistellung sein muß: das plastic fantastic 50mm/1.8 bietet für wenig Geld eine einfache Alternative. Schau mal in den entsprechenden Lensclub.

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"A pro is somebody who worries about clients, an amateur somebody who worries about lenses, and a beginner somebody who worries about cameras"


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 10:54 
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Registriert: Mo 12. Feb 2018, 00:48
Beiträge: 262
Wohnort: St. Pölten
Ich würde auch dazu raten, ein günstiges 50mm Objektiv (f1,4 bis f1,8) zu suchen. Es kann auch ein manuelles sein, denn Scharfstellen muss man bei Offenblende und geringem Abstand zum Motiv ohnehin manuell, da der AF zu ungenau ist und man durch Bewegung des Fotografen oder des Motivs aus der Schärfeebene kommt.
Aber so wie angus schon richtig geschrieben hat, Portraits sind nicht zwangsläufig immer hochfreigestellt (Hintergrund stark unscharf und konturlos). Manchmal ist es auch wichtig, dass man den Hintergrund involviert, bzw. kann er auch wichtig für die Aussage des Bildes sein.

_________________
Street-Fotografie ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 11:13 
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Registriert: Di 6. Jan 2015, 17:43
Beiträge: 15
Wohnort: Berlin-Tegel
Warrick hat geschrieben:
... was soll ich sagen ... Dein Prof hat Recht ... und er liegt vollkommen daneben....
Du hast eine Kamera mit begrenzter Leistungsfähigkeit und du hast Objektive, die auch nicht State of the Art sind. Beides zusammen kumuliert zu "technisch nicht das Beste".

Recht hat er, dass du bei Portraits mit der Ausrüstung mehr Probleme haben wirst als mit einer besseren Ausrüstung. Die Objektive sind für Portraits einfach zu Lichtschwach. ...

Ja ja, aber die Forderung nach lichtstärkeren Objektiven finde ich fragwürdig und überholt. Eines der besten Objektive ist für mich z.B. das , das lächerlich klein und unbedeutend erscheint, aber wirklich sehenswerte Fotos macht. Sie haben oft die gewünschte Plastizität.

Ich bin jedenfalls von dem Wunsch nach lichtstärkeren Objektiven abgekommen. Bei dem DA 40 hast Du nur ein Problem: Du wirst als Fotograf nicht mehr ernst genommen. Ein ernst genommener Fotograf muß mindestens 1 kg Glas an die Kamera packen

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Gruß Fritz


Zuletzt geändert von korfri am Mi 3. Aug 2022, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 11:26 
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Beiträge: 6346
Wohnort: bei Köln
Willkommen hier! :cap:

Da hat der Prof. Recht. Der würde sich auch niemals in einen Ford setzen... :yessad:
Gibt er auch Kurse wie: wie demotiviere ich meine Mitmenschen? :devil:

Es geht doch um Fotografie, gute Bilder und Freude am Fotografieren. Gute Bilder gehen mit jeder Kamera und jedem Objektiv. Da kommt es in erster Linie auf den Fotografen, die Bildidee/Umsetzung, den Hintergrund und besonders auch das Licht an. Wichtig sind auch Streulichtblenden und ein ordentliches Stativ. Dann kommt lange lange nichts und erst dann die Qualität der Objektive. Die ist heute ohnehin deutlich besser als früher, auch bei den "Billigscherben".

Neben einem Stativ empfehle ich dir auch das DA50mm/1,8. Das gibt es gebraucht für deutlich unter 100€. Das empfehle ich nicht, weil du mit deinen momentanen Objektiven eingeschränkt oder gar schlecht ausgerüstet bist, sondern weil du mit einer solchen Festbrennweite mehr gefordert wirst und die "Freude an der Unschärfe" lernst.
Zoomobjektive, auch die teuren, machen bequem und verhindern so viele gute Fotos.

_________________
Grueße
Heribert

https://pentaxphotogallery.com/artist-g ... id=3626148


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 11:55 
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Registriert: So 6. Mai 2018, 10:49
Beiträge: 2472
Wohnort: Krakau, Polen
Hallo Max,

lass Dich nicht verunsichern.

Stell Dir einen Fußballtrainer vor, der eine junge Mannschaft trainiert. Ein paar der Spieler haben keine Fußballschuhe, sondern irgendwelche Sport- oder Joggingschuhe. Der Trainer kritisiert diese Schuhe als minderwertig. Stattdessen könnte er Schusstechniken, taktisches Verständnis, Ausdauer, Geschiwndigkeit, Dribbelfähigkeiten und noch mehr prüfen und trainieren. Als Aussage kommt nur: mit Toren wirst du mit diesen Schuhen Probleme haben.

Neue, moderne und teure Gehäuse und Objektive machen Spaß und bringen in bestimmten Bereichen Vorteile. Ja. Definitiv. Aber viel wichtiger sind Wissen, Techniken, Komposition, Übung und einiges mehr in diese Richtung. Mal sehen, ob der Prof da in dieser Richtung etwas liefern wird. :warten:

Mich erinnert es an meinen ersten Workshop. Selbstkostenanteil für die 3 Wochenendsitzungen war damals nur umgerechnet 2,35 EUR, aber auch das war zu viel. Ich habe bei der Vorstellung der eigenen Fotos nur gehört, wie schlecht (es waren derbere Worte) alle meine Fotos sind. Wäre kein Problem für mich gewesen, nur hatte der Workshopleiter nicht einen einzigen Grund geliefert, warum er das so sieht, und keinen einzigen Tipp für mich, was ich besser machen könnte. Am lustigsten war dann die Vorstellung der Fotos beim Abschlusstreffen, als er meinte, ich hätte viel von ihm gelernt, es wäre schon viel besser. Der Workshopleiter hatte als Grundprinzip seiner Kurse Verunsicherung. Machen manche so. Ich find's nicht so hilfreich und finde andere Ansätze besser. :ja:

Viel Spaß beim Fotografieren und zeig mal was her. :cheers:

_________________
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https://www.instagram.com/meinkrakau


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 12:31 
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Registriert: Mo 7. Sep 2020, 10:56
Beiträge: 602
Was hatten denn die anderen dabei? Die meisten sicherlich auch Einsteigerkameras mit Kitobjektiven?
Hat er die auch für schlecht befunden?

Ich wüsste nicht was an der K-50 auszusetzen ist???
Objektive? Ja es gibt welche mit einem schöneren Schärfeverlauf, die Blendensterne, sofern sie in den Bildern sichtbar sind, sind bei modernen Objektiven meist schöner weil sie bei Offenblende meist rund und nicht so eckig aussehen. Vor allem das Kunststoffbajonett und fehlende Streulichtblende hält mich von solchen Objektiven ab. Wobei ein Kunststoffbajonett nicht unbedingt schlecht sein muss. Das ist bei mir eher Psychologie.
Ein Vorteil der lichtstarken Objektive ist dass man bei f4 oder f5,6 schon mal abgeblendet hat. Das hat noch keinem Objektiv geschadet.

Wenn du mal den Unterschied zwischen "guten" und nicht so "guten Objektiven" sehen willst kannst du dir ein gebrauchtes Objektiv deiner Wahl kaufen.
Oder hier in die Lensclubs und vielleicht auch bei Pentaxforums vorbeigucken.

Einen Blitz den du auf ein Stativ oder Handgriff klemmst und per Fernauslöser auslöst bringt dir bei sowas vielleicht sogar mehr als ein Lichtstarkes Objektiv.
Godox mit dem XPro P ist bei Pentax für sowas das System der Wahl. Gut, günstig und einfach zu bedienen. Nur nicht vergessen die Teile nach der Session wieder einzusammeln :ichweisswas:

Wenn du das I-Net durchstöberst wirst du viele sehr gute Bilder sehen die mit Kitobjektiven gemacht wurden, egal welcher Marke.

Mach einfach erst mal weiter. Ein oder zwei etwas lichtstärkere Objektive in der Ausrüstung schaden auf längere Sicht eigentlich nie. Muss ja nicht gleich das neue 85/1.4 sein :mrgreen:
Mit einem 90/100mm Objektiv wird der Abstand schon recht groß. Solange der Platz da ist, warum nicht. Ich persönlich würde hier jedoch das Tamron 90 gegenüber dem Pentax bevorzugen.
Bei den FA/DA Limiteds darauf achten dass du die HD-Version nimmst, weil die gerundete Blendenlamellen haben. Die dürften für Portrait gegenüber der SMC-Variante einen kleinen Vorteil in der Bildwirkung haben.

Gruß
Oli


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 Betreff des Beitrags: Re: DAL-Objektive minderwertig?
BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2022, 13:24 
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Registriert: Mo 25. Jan 2016, 11:28
Beiträge: 68
undklick hat geschrieben:
...Einen Blitz den du auf ein Stativ oder Handgriff klemmst und per Fernauslöser auslöst bringt dir bei sowas vielleicht sogar mehr als ein Lichtstarkes Objektiv.
Godox mit dem XPro P ist bei Pentax für sowas das System der Wahl. Gut, günstig und einfach zu bedienen. Nur nicht vergessen die Teile nach der Session wieder einzusammeln ...

:clap: :clap: :clap:

_________________
PENTAX KP


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