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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 13:49 
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Hallo Rüdiger,

als K10D Nutzer muß ich Frank beipflichten. Die istDL ist so alt, dass sie auch als Einstieg nicht mehr zu empfehlen ist. Wer vom Handy kommt wird schon den kleinen Monitor (zu recht) als Zumutung empfinden. Ich würde, wie von Frank empfohlen, eher nach einer 16 MP Kamera Ausschau halten. Wobei K-30 und K-50 vom Selenoid-Tod bedroht sind. Ein 18-55 reicht m.E. für den Einstieg.


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 14:04 
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KMP Team
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Hier ist noch eine istD im Schrank. Aktiv im Einsatz ist die schon länger nicht mehr. Der älteste regelmäßig aktive Body ist hier im Haushalt eine K7. Und die K7 kann man für den Einstieg meiner Meinung nach empfehlen, wenn auch die Nachfolger hinsichtlich Rauschen und Autofokus und vieler anderer Eigenschaften deutliche Fortschritte gemacht haben. Die Bildqualität ist jedenfalls immer noch super. Shake Reduction und WR eingebaut, 14,6MP - Was will der Einsteiger mehr? Das Ding ist fast unkaputtbar.
Die 150€ reichen mindestens für eine K7 mit dem 18-55mm Objektiv. Normalerweise kannst du sie noch günstiger bekommen.

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Naturfotografie in der Eifel




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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 14:25 
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Okay, ich danke euch schon mal für die Einschätzung. Wir werden eure Anmerkungen definitiv in die Entscheidungsfindung mit einbeziehen.

_________________
Viele Grüße,

Rüdiger.


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 18:52 
HuginRavn hat geschrieben:
*istDL in sehr gutem gebrauchtem Zustand mit je einem SMC-DA 18-55 und einem SMC-DAL 50-200 zum Einstieg vorgeschlagen. Paketpreis wohl ca. 150,- Euro VB.

Da melde ich mich doch glatt neu an, weil ich zu dem Thema vielleicht ein paar Indikationen geben kann.
Meinen ist-DL Body habe ich unlängst für 39 Euro bei unter 5000 Auslösungen versteigert. Den Preis hatte ich so angesetzt, weil eine ganze Menge dieser Kameras mit wenig Auslösungen auch für unter 50 Euro weg gegangen sind. Ich sehe gerade im Versteigerungshaus drei kürzlich beendete ist-DL MIT Kit-Objektiv um 60 Euro, teils als neuwertig angeboten, eine weitere ist bei Startpreis 60 Euro "schwarz geblieben", da hat gar nicht erst jemand geboten. Mein Käufer hat nach einigen Tagen eine lobende Bewertung abgegeben. Ich hatte sie für kaputt gehalten, aber nach Aussortieren eines defekten Eneloop-Akkus lief sie, nach einer ganzen Menge Testfotos über Tage hinweg und diversen Härtetests wieder prima.
Ich habe gesehen, daß das SMC-DA 18-55 bis um 45 Euro gehandelt wird. Es ist, obwohl "Kit" Objektiv, besser als das Kit Objektiv von Canon, in meinem Fall das eigentlich sehr gelobte Canon EF 35~135mm f/3.5~4.5 ultrasonic am Vollformat.
Eine Einschränkung gibt es: alle Pentax, abgesehen von den neusten, stinkteuren mit AF-Motor im Objektiv, haben einen lahmen, lauten Autofokus. Mit etwas wie dem Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD an der Vollformat-Canon gar nicht zu vergleichen. Die gute Nachricht ist aber, dass man so ein Super Objektiv, super teures Objektiv, an den Pentax gar nicht haben muss. Die Pentax hat den Autofokus-Antrieb im Gehäuse, und wer (ich greife jetzt mal voraus) schöne Pentax-Objektive hat, kann sie auch an einer Pentax ab K100D ansetzen und kriegt gleich, auch für die ältesten Linsen, eine Stabilisierung gegen Verwackelung im Kamerabody.

Dann kommen wir zu dem im Paket inbegriffenen SMC-DAL 50-200. Wir waren bei meinen Preisen von zusammen 84 Euro und das heisst, das 50-200 kostet weitere 66 Euro. Also das geht eigentlich billiger, so toll soll es in der optischen Leistung nicht sein, und die Ausführung mit "L" am Ende ist sowieso eine beschissene Billigversion, bei der sich die Frontlinse dreht, nicht ohne Umschaltung der Autofokus durch manuelle Einstellung überrundet werden darf und die teure Sonnenblende nicht dabei ist. Allgemein gelobt wird aber dessen schneller Autofokus. (Auch wenn der Antriebsmotor im Kameragehäuse sitzt, hängt die Autofokusgeschwindigkeit mit vom Objektiv ab, z.B. durch Leichtgängigkeit und Übersetzung. Je besser der manuelle Fokus ist, indem man eine ganz weite Drehung von Hand für die Einstellung vornehmen muss, desto schlechter für einen Autofokus, der dann ewig drehen muss und falls er den Fokus nicht gleich findet, dann dauert's nochmal Ewigkeiten von ganz nah bis ganz fern, umgekehrt und dann endlich gefunden).
Ich habe an meiner neuen K20D mit den identischen Objektiven, die ich noch von der ist-DL hatte, einen schnelleren Autofokus festgestellt.
Als Tele habe ich recht teuer (200 Euro wie ladenneu incl. Händlergewährleistung) ein SMC-DA 55-300 1:4-5,8 gewählt. Das hat und ist alles, was am DAL50-200 fehlt: Schärfe bis zum Ende des Telebereichs (haben viele nicht), Autofokus, der aber nicht kaputtgeht, wenn man den Fokussierring greift und ohne Umschaltung auf manuell von Hand scharfstellt, z.B. wenn bei schlechtem Licht oder fehlenden Kanten bzw. Kontrasten das Objektiv planlos hin und her fährt; komfortable Sonnenblende mit Bajonettbefestigung ist dabei; Frontlinse steht fest, sodaß man Polfilter und Verlaufsfilter gebrauchen kann. Das ist, glaube ich, auch schärfer als das oben erwähnte Tamron 70-300.
Jetzt noch zur ist-DL. Sie hat nur 6 Megapixel. Ich habe jahrzehntelang die Hoch-Megapixel-Sensoren für Schwindel gehalten, hat doch ein voll großer Computermonitor auch nur um 1.3 Megapixel. Inzwischen habe ich aber eine Pentax K20D mit knapp 14 Megapixel und muss meine Meinung, jedenfalls für DSLR, revidieren. Man sieht's, und zwar bei den gleichen Objektiven. DAs 18-55 zeichnet an der "Neuen" viel schärfer als an der alten ist-DL. Ich kann auch viel schärfere Bilder mit der 15-Megapixel-Pentax machen als mit der Vollformat-Canon mit ihren 12Megapixel,weil die Pixel bei APS-C um den Faktor eins durch 1,41 näher zusammen liegen als bei Vollformat. Bei Ausschnittvergrößerungen kehrt sich also der Schärfevorteil des Vollformatsensors um.
Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Grundsätzlich kann man Pentax die Objektive aus vielen Jahrzehnten ansetzen. Selbst wenn sie nicht für Autofokus gedacht sind, macht eine ist-DL und besser "PIEP", wenn der Fokus sitzt. Ebenso ist die ist-DL nach heutigen Maßstäben kein Schärfewunder vom Sensor her, aber wenn man gute Objektive dafür hat, können die später auf weit höherwertige Pentax-Bodies übernommen werden. Kameramodelle gehen, Objektive bleiben, insofern ist das wichtig. Eine K30D, wenn die ist-DL mal nicht mehr ausreicht, ist für 180 Euro zu erstehen, und meine neugekaufte K20D hat in schaufensterneuem Zustand mit 6600 Auslösungen, einem Dreizehntel der spezifizierten Lebensdauer, und mit Händlergarantie weniger als 130 Euro gekostet.

Mein Fazit nun? Pentax ja, eine gute ist-DL als Einstieg auch nicht abzuraten (weil objektivmäßig keine Sackgasse), das Deinem Bekannten angebotene Set vielleicht eher doch nicht.


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 20:07 
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Beiträge: 33
Ich kann nur raten, eine Weile die Gebrauchtbörsen, z.B. Ebay / Kleinanzeigen zu beobachten. Man sieht sehr schön was zu welchem Preis verkauft oder eben nicht verkauft wird (Einstelldatum beachten). Kurz, es ist ein Käufermarkt, das Angebot ist weit größer, als die Zahl der Interessenten. Kitobjektive werden ab 30€ wie Sauerbier angeboten, k20 ab 80€, K5 ab 150€...

(Ich bin mit meiner vor ein paar Monaten gebraucht erstandenen K20 sehr zufrieden...)


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 20:16 
Ich auch, Super-Teil :)
Nur, falls das doch nicht bei jedem bekannt ist: beim Versteigerungshaus einloggen, das Objekt der Begierde suchen, und dann nach links auf die Menüleiste gucken und runterscrollen. Runterscrollen bis "nur anzeigen", und dann ein "x" in "beendete Angebote" setzen. Das spart die "eine Weile" beobachten, scheint um ca.1 Monat zurück zu gehen.
Diese Vorprüfung ist auch nützlich, um nicht die Gemeinde zu nerven, wenn man selber was zu verkaufen hat.


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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 23:03 
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Registriert: Fr 13. Mai 2016, 12:21
Beiträge: 1948
Zwiebelfarmer hat geschrieben:
(Ich bin mit meiner vor ein paar Monaten gebraucht erstandenen K20 sehr zufrieden...)

Schön zu lesen, dass Du das immer noch bist ... :ja: ... :2thumbs:

_________________
Gruß Udo

Diese Nachricht wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glaserfaserkabels gemorst.



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BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 23:41 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
Beiträge: 551
Keine Version der *ist hat Antishake!
Das alleine ist schon ein Argument dagegen.

Die einzige *ist, die für seltene Sitationen eine Berechtigung hat, ist die alte
*ist D/DS/DS2 da TTL (und diese drei haben wenigstens Pentaprisma).

Antishake ab K10D/K100D, die K100D nutzbar als einfache Infrarotkamera mit Filtern. (Dito K100D Super und K110D, letztere ist fast wieder eine *istDL, da kein Antishake und Pentamirror).
K10D/K200D mit dem 10MP CDD Sensor, der seine Reize hat.
Ich ziehe die K10D der K20D vor.

Die K200D ist auch wie die K10D/K20D WR.

Eine K x bekommt man mit den beiden DA 18-55 und DA 55-200 für ähnliches Geld, hat aber einen schon ordentlichen Entwicklungschritt mitgemacht.

Trotzdem, beginnen würde ich mit einer K5 oder K30/50, letzere beiden aber nur, wenn mit Japan-Solenoid.

Bei einer gebrauchten K5 eben auf die Seriennummer achten, da bei den frühen bis 3999xxxx die Gefahr der Perlenkette "existieren kann" (da z.B. Amazon nie die ausgelieferten rückgerufen hat!). Da fragt man nach und handelt ein Rückgaberecht aus, falls der Sensor den Fehler aufweisen sollte. Aber auch ein entsprechendes Foto kann den Fehler ausschliessen, wenn der Verkäufer weiss, um was es geht.

Mit etwas Glück findet man aber auch mal günstig eine K-S1, die sehr gut ist fürs Geld.

Die Frage ist es, will der Bekannte wirklich Av/Tv etc. lernen?
Denn wenn das fraglich ist, dann muss es eine mit Szenenprogramme sein.

K5/K10D/K20D nur mit Automatik ist nicht so toll.
Da haben Kx, K200D und K100D die direkt übers Wahlrad zugänglichen Szenenprogramme, auch besser als Automatik.
Ach .. und da wäre noch die Km. Nicht so schlecht mit CDD Sensor! Wie K20D/K200D schon mit 2,7" Monitor.. immerhin!

Die K20D war die erste mit rudimentärem Liveview.
Km/Kx etwas schwächerere AF-Motor, der bei der Kx und Liveview ins Schwitzen kommt, auch ist der Antishake bei Km/Kx etwas weniger gut als bei K20D/K10D oder gar K5.

Kauft man von Händlern, hat man sowieso das bekannte Rückgaberecht innerhalb 14 Tagen, bei Amazon sogar 28 oder 30 Tage.


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BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 02:23 
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Vielen Dank für die ausführlichen und informativen Einschätzungen; wir werden mal schauen, ob für einen Fünfziger mehr nicht schon ggf. etwas deutlich Moderneres (z.B. eine K7) drin ist und dann ggf. auch mal testen, was uns sicher ermöglicht wird. Eure Ausführungen helfen da auf jeden Fall schon mal immens weiter.

@ Solunax:
Av- und Tv-Modus werden für ihn sicher irgendwann ein Thema sein; ich denke auch der manuelle Modus. Er ist nach meiner Einschätzung eher der Typ Techniker, der verstehen will, was, warum und wie funktioniert. Wir haben jedenfalls schon viel über das Verhältnis von Blende, ISO und Belichtungszeit gesprochen. Ich selber photographiere tatsächlich fast ausschließlich im M-Modus. Damit mache ich mir vielleicht manchmal, gerade bei der Konzertphotographie, selbst das Leben schwerer als nötig, aber ich hab's so gelernt und bin es gewohnt. Old school... *g*

_________________
Viele Grüße,

Rüdiger.


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BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 21:19 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 13:25
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Die K5 ist der K7 aber sowas von überlegen, dass es einfach Quatsch wäre, da falsch zu sparen. Es sei denn man möchte gezielt die Wiedergabe des Samsung-C-MOS Sensors haben.

Wenn M-Modus wertvoll/wichtig ist, genügt die K5 gegenüber der K5II, denn dann kann irgendwann oder von Anfang an eine Schnibi eine gute Hilfe sein.


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