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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2020, 22:24 
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Registriert: Sa 4. Apr 2020, 22:10
Beiträge: 32
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Warum habe ich mich damals für eine Pentax ME Super entschieden? Ich weiß es nicht. Damals hatte jeder eine andere Marke um den Hals. Konica, Canon, Praktika, Minolta, Rollei usw. Eigentlich hätte ich ja eine Nikon oder Leica haben wollen, aber das Geld reichte dafür nicht - die sah man sich nur in den Foto-Zeitschriften an.

Ich weiß aber noch, dass es damals den „Glaubenskrieg“ (in den 80ern) zwischen Zeit- und Blendenautomatik gab, den ich nicht so recht führen wollte. Ich wollte eine moderne Kamera und die Tastensteuerung bei der ME Super war für mich futuristisch genug, um an eine zukunftsweisende Marke zu glauben. Damals glaubte man noch der Werbung.

Ich habe mich erst spät für einen Umstieg auf die Digitaltechnik entschieden und sogar zwischenzeitlich eine Sony in Erwägung gezogen. Aber dann wartete ich, bis die K-x kam (verspätet - kennen wir ja) und mir Sportfotos in der Halle ermöglichte. Und dort wurde ich dann um mein altes Pentax-M 50mm wegen der Anfangsblende von 1:2.0 beneidet - man tat das gut!

Und jetzt habe ich sogar eine K-3, durch deren Sucher ich sogar mit Brille super gut gucken kann. Ich bin selten zufrieden, aber jetzt bin ich es. Was will ich mehr?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Fr 25. Dez 2020, 23:18 
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Beiträge: 158
Wohnort: Stuggi
...ist ganz einfach: Vererbung! Mein Patenonkel hat mir als 12jährigen „zum Lernen“ eine Exakta/Cosina mit K-Bajonett geschenkt und mich systematisch mit Telezoom und zur Konfirmation mit einer „richtigen Kamera“ - MX- abhängig gemacht. Als Schüler konnte ich in den 80igern von Automaten oder AF-Kameras nur träumen, v. a. als meine Kumpels alle mit einer T70 auftrumpfen konnten. Mit dem ersten Lohn aus einer Werkstudentätigkeit konnte ich mir nur immer mal wieder einen gebrauchten Body (Ricoh KR 10x) oder eine Billiglinse schießen - an Aufstieg oder gar Umstieg war als Student gar nicht zu denken! Mit dem ersten Kind hatte ich einen prima Anlass für die MZ-5 und mit dem ersten teureren AF-Objektiv (Sigma 28-105) war der Weg dann wieder zementiert. In der Digitalära habe ich parallel mit verschiedenen Kompakten experimentiert, hat aber keinen Spaß gemacht. Mit der K200D und neuen Objektiven habe ich mich endgültig für Pentax entschieden, obwohl ich in kritischen Situationen wie Lowlight oder Hallensport meiner Kinder damit nicht zufrieden war. Habe zwar immer geschielt nach den „Großen „, aber ich hatte weder Geld noch Geduld umzusteigen. Mittlerweile bin ich, wie meine Vorredner schon erwähnt hatten, auch altersweise genug, mich auf mich und mein Lernen zu konzentrieren und mich dem Marktdruck des stets Besseren bewusst zu entziehen - das aktuelle Equipment (K3 + diverse gute Zooms) habe ich noch längst nicht ausgereizt und kann mittlerweile ganz gut mit den vermeintlichen Schwächen umgehen. Das reicht mir noch längst die nächsten Jahrzehnte!

Gruß, Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 10:20 
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Registriert: Do 24. Apr 2014, 12:06
Beiträge: 5483
Wohnort: Berlin
Das ist ein sehr interessanter Thread!
Viele der hier beschriebenen Meinungen teile ich - aber wie bin eigentlich ich zu Pentax gekommen?

Als mein älterer Bruder sich damals (ich war etwa 22 Jahre alt) seine erste Kameraausrüstung kaufte (eine Nikon mit zwei Nikkor Objektiven), da begann ich mich auch für die Fotografie zu interessieren. Das lag auch an den Fotozeitschriften die er zusätzlich kaufte - und natürlich an dem Film "Blow up" von Michelangelo Antonioni.
Eine Nikon war mir zu groß und zu teuer, die konnte ich mir nicht leisten. In den Fotozeitschriften las ich von der Pentax ME, die sich damals ein Rennen mit Olympus als kleinste Spiegelreflexkamera lieferte. Die ME wurde in den Tests als sehr gut beschrieben und preiswerter als eine Nikon war sie auch.
Größe, Handlichkeit, Preis - für mich hieß das: Vorteil Pentax.
Lange bin ich bei Pentax geblieben, obwohl mich die damals als Profimarke postulierte Nikon irgendwie doch gereizt hat. Irgendwann stand meine vierte Chinareise an, die ME und MX waren alt geworden und so kaufte ich mir eine analoge Nikon F70 mit Standardobjektiv. Tolle Kamera, dachte ich anfangs - leider auch etwas groß und unhandlich, und nie bin ich mit ihr warm geworden.
Dann kam das digitale Zeitalter, ich kaufte mir für teures Geld eine Fuji mit festem Objektiv. Die Kamera war nicht so überzeugend, wie ich rasch merkte, die Bilder auch nicht und die technische Entwicklung schritt schnell voran.
Also, wieder zurück zu ... Nikon. Ich nahm mein Standard Nikon Objektiv, ging ins Fotofachgeschäft und wollte zum Objektiv einen Nikon Body kaufen. Das Geld war knapp und das Objektiv passte - wegen mangelndem Blendenring - leider nur an die teuren Nikon Bodys, die ich mir aber nicht leisten konnte. An den Einsteigerbody passte das Objektiv nicht.
Na, dann kann ich auch bei Pentax bleiben, dachte ich mir. Hier hatte ich drei Objektive mit K-Mount. Die passen an neue Bodys, das wusste ich. Es stand die nächste Chinareise an, die uns auch nach Tibet führen sollte. Also kaufte ich mir für Lhasa die Pentax K10, mit Standardobjektiv. Ein analoges WW, 100er und 80-200 Dreh/Schiebezoom aus meinem Bestand konnte ich zusätzlich nutzen. Und wieder hieß es für mich: Vorteil Pentax.
Bei der Marke bin ich geblieben!
Soll die technische Entwicklung der Kameras doch fortschreiten, und anderen Marken sich schneller entwickeln. Ich habe meine Erfahrungen mit andern Marken gemacht. Pentax baut feine Kameras, die sind immer ein Eyecatcher, sehr verlässliche Werkzeuge und in der Haptik macht keine andere Marke Pentax etwas vor. Objektive, Sensor, Dynamik, Bedienung ... das ist alles sehr gut bei Pentax. Ich brauche keinen Wackeldackel in jedem Objektiv, was die Linsen nur größer und teuer macht. Der ist im Body verbaut. Und wieder kann ich sagen: Vorteil Pentax!
Sollen doch anderer Kameramarken mit Sportbildern werben - ich fotografiere mit Pentax fliegende Kolibris.
Das geht nicht, sagen andere? Doch, das geht! Als User muss man es nur können.

_________________
Mit einem freundlichen Gruß
Clemens


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 11:22 
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Registriert: So 23. Dez 2012, 00:17
Beiträge: 4237
@Alaric: sehr schön [ge|be]schrieben. :2thumbs:

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VLG
Stephan


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 12:24 
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Registriert: Fr 4. Sep 2015, 14:04
Beiträge: 6
Meine 1. SLR war eine Minolta XE-1; ich habe (und liebe) sie immer noch. Sie hat mich damals fast mein gesamtes Erspartes gekostet. Nach einem (sehr) kurzen Abstecher zu Canon (A1), der mir gezeigt hat, dass Canon und ich nicht kompatibel sind, bin ich für die nächsten 20 Jahre bei Nikon gelandet: F3 bis F5 und verschiedene "kleinere" v.a. mein Liebling die FM2. Dann, nach Beruf, Haus, Familie, sah ich mich nach einer neuen um. Canon und ich waren immer noch nicht kompatibel, Sony hat mich absolut kalt gelassen. Und Nikon? Das Gefühl von früher war weg; die DSLRs hatten keine "Seele" mehr. Und dann bekam ich die Pentax K-3 in die Finger, und alles passte wieder; sie war wie für mich gemacht. Inzwischen habe ich 3 Pentaxe (oder Pentices?) und einen Schrank voll Objektive. Ich warte schon auf die K-3 III.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 14:40 
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Registriert: Di 21. Apr 2015, 13:29
Beiträge: 289
Meine Geschichte ist auch länger:
1. SLR 1982/83 gesucht: gut und günstig musste es sein - die Pentax MV wurde es. Alle anderen waren deutlich teurer oder hatten Plastikfeeling.
Nachdem es mehr als nur das 50er war blieb ich dabei, stieg auf zur ME super (manuelle Belichtungssteuerung) und dann kam meine analoge Experimentierzeit.
Ricoh XR-X hatte Spotmessung und einen schnellen Motor (die Kamera billiger als der Motordrive zur Super A oder MX/LX).
Objektive anderer Hersteller hatten bessere Testergebnisse, ich probierte Canon (AE1program, A-1, T-90), Olypus (OM 3), Zeiss-Objektive an Rollei SL 35 E und Contax (diverse ....) wobei mir nur die Zeiss-Objektive im Vergleich zusagten. Die Rollei war toll - aber nicht kältetauglich. Die Bedienung der Contax (und Yashicas) lag mir igrgendwie nicht so in der der Hand (weshalb ich so viele durchprobierte). Leica (R4) mit 90er und 135er....(tolle Haptik)
Für den Systemwechsel/-vergleich hatte ich mir Zoomobjektive von Tamron (adaptall-System) zugelegt und durchprobiert (einige besitze ich noch heute) - aber auch gebraucht ein paar Topobjektive von Pentax (die A*-Reihe 95/135/200, K 1,2/50) womit klar wurde, dass (außer der für mich ansprechenden Charakteristik der Zeissobjektive) keine Marke Pentax wirklich ausstechen konnte (nein, auch die Leicas nicht!)
Im Bereich der analogen K-Bajonettkameras viele durchprobiert:
Ricoh (KR-10-X, XR-S, XR-X, XR-X 3PF)
Chinon (CP 5 spot twin program mit motordrive sind noch heute da: Programmautomatik auch ohne A-Kontakte!)
Pentax (MV, ME super, Program und super A, MX, LX, MZ-5)
Als ich dann eine Zeit lang Sportfotos (Badminton, Tennis) machte, wollte ich einen schnellen Motor.
Der MD zur Pentax super A erschütterte brutal, zur LX/MX zu teuer - so kam eine Canon EOS 600 ins Haus und daran wurde meine M42-Objektive adaptiert (Porst 1,8/135, Fuji 135, Olympus 85er, Porst 1,2/50 .... und natürlich die Tamron-adaptall-Zooms)
Toller schneller Motor, seidenweich laufend.
AF-Objektive.... gefielen mir haptisch so gar nicht, also weg mit dem EOS-Kram.
Minolta Dynax 9xi mit 2 2,8er-Zooms: tolle Haptik und schnell - aber so schnell der AF auch war, so nervös war er auch - und die Bilder kein bißchen besser.
Ich blieb bei der MX (kürzeste Auslöseverzögerung!) und manuellem Vorfokussieren auf einen bestimmten Punkt.
Übung brachte bessere Ergebnisse als je zuvor - mit M 2,0/85 und K 2,5/135.

Mittelformat probiert:
Rolleicord (diverse, manche hatten wohl schon was an der Linse abbekommen?), div. Klappbalgenkameras (lohnte optisch nicht) - es wurde eine Pentax 645.
Es kam die Digitalära - zunächst mit einer "Kompaktkamera" Sony DSC S-70: Metallgehäuse, 3,3 MP, Zeiss-3x-Zoom:
Laaaaangsam und dadurch viele Fotos verpasst.
Ich wurde sie nicht rechtzeitig los, so habe ich die noch heute.
Diverse andere digitale (Bridge-)Kameras probiert, Casio, Canon, lange Zeit blieb ich bei Olympus E-20:
professionelles Gehäuse, tolle Bildqualität!
Die ausgedruckten Ergebnisse waren besser als aus der 645! (die kam deshalb weg)
Leider ein Stromfresser... viele Fotos deshalb verpasst!
Eine dslr sollte her.
Die Pentax *istD hatte einen zu kleinen Handgriff(wulst) und war mir zu teuer - es wurde zunächst eine Canon EOS D-30.
Überzeugte aber vom Bildergebnis gar nicht (ggü der Oly E-30).
Also Pentax Ds:
tolle Haptik, klein und dennoch robust!
Tolle Farben (ggü der Canon oder der zum Vergleich herangezogenen Fuji), das 18-55 gefiel mir, auch alte Objektive gut verwendbar!
Noch mal zu Nikon geschielt - wegen besserem AF und Blitzsystem:
Bedienung blieb mir immer irgendwie fremd, geblitzt habe ich doch weiter mit Metz 45 Stabblitz. Ging doch perfekt!
Dann kam Antishake, eine 100 D kam - und ging wieder, weil der AF nicht wirklich besser wurde und die neue K-10 dies versprach.
Die lag mir langfristig aber nicht in der Hand, die 20er sollte alles besser können - ich wurde mit ihr nicht warm. Der AF war mir immer noch nicht gut genug.
So kam die Olympus E-3 (und 520):
Die Pro-Objektive toll, der AF toll .... aber die 520 plasticky und deutlich schwächer als die 3er, die mir aber langfristig zu groß/schwer war.
Pentax stellte die K-7 vor.
Der AF wurde deutlich besser, der Body auf Qualitätsniveau der Olympus - aber handlicher!
High-ISO war immer noch nicht so toll - so wurde es die K-5:
Bei mir ohne die berüchtigte "Perlenkette" bin ich damit zufrieden.
Die K-3 ist inzwischen da und wird nur parallel benutzt:
ich sehe keinen wesentlichen Bildunterschied.
Sie sollte aber die SDM unterstützen ... habe kein solches Objektiv.....
Zuletzt noch einmal zu Fuji geschaut: toll!
Aber Systemwechsel?
Ich fotografiere viiiiiel weniger. Nehme inzwischen sogar die Ds bevorzugt in die Hand: fühlt sich perfekt an.
Die Söhne bei Nikon und Canon, von dort eine ältere ältere Canon "geerbt".
Ist der AF wirklich merklich besser - oder hängt das nicht doch von den Objektiven ab
Sie liegt größer/etwas unhandlicher in der Hand. Macht auch gute Ergebnisse - aber nicht besser.
Die von mir benutzten Pentax hatten alle (außer MV und MZ-5) Werkzeugcharakter und gefielen und gefallen mir bis heute!
Ich schaue eher zur K-1 als zu anderen Systemen.....
Brauche ich aber alles nicht!
Amateur, nicht Profi, will ich ein solides Werkzeug, das mich lange begleitet ohne Service zu benötigen!
(zumal der leider nicht mehr von Pentax selbst in Hamburg angeboten wird: der war toll!)
Andere bauen auch schicke Sachen - ohne dass MIR diese eine entscheidenden Mehrwert bringen - ohne Nachteile (Größe/Gewicht/&Kosten) die ich nicht will!


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 19:14 
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Beiträge: 51
Interessant zu lesen, wie es bei Euch so war.
Ich hab mich Anfang der 80er für das Fotografieren begonnen zu interessieren. Habe einen Arbeitskollegen gefragt, was er für eine Kamera hat, wusste von ihm, dass er viel und wohl ganz gut fotografiert. Der hatte eine Pentax ME Super und hat mir zu einer Pentax geraten. Hatte aber kaum Geld zur Verfügung, hat für eine recht günstige gebrauchte MX mit Standardbrennweite gereicht.
In München gab es damals noch Fotobörsen, da hab ich mich mit ein paar Objektiven eingedeckt. Um 1990 rum dann eine gebrauchte SFXn ergattert. Nachdem dann die Z1 rauskam, hab ich wohl länger zuhause geschwärmt und geschmachtet und hielt sie dann überraschend zu einem Geburtstag in den Händen. Zum Glück auch deshalb, weil ich mich mittlerweile für die Canon EOS 100 zu interessieren begann - weil die so schön leise war, vor allem gegenüber der SFXn. Mit der Z1 hab ich wohl ganz klar am meisten gemacht bis ich 2006 auf digital gewechselt bin aber bei Pentax blieb. Konnte eine sehr günstige Ist DS mit zwei Zoomobjektiven bekommen. War ein Ausstellungsstück und wohl die letzte Pentax überhaupt in dem Laden. Jetzt hab ich die K3 II und warte auf die Neue. Hatte immer wieder mal Momente, wo ich meinte irgendein feature einer anderen Marke wäre toll, aber nie hat mich eine Pentaxkamera im Stich gelassen und meine Urlaube waren überwiegend in Schottland oder England, Atlantik- oder Nordseeküste oft mit Regen und Nebel.
Jetzt bleib ich bei Pentax bis ich mal nur noch mit dem Smartphone fotografiere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 20:51 
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Beiträge: 162
Ich fing mit einer Kaufhauskamera an, Cosina CT 1A. Die hatte halt ein K-Bajonett.
Dann zum 18. statt Mopedführerschein lieber 'ne Super A. Es kamen dann noch Z1 und 645 N sowie 645 NII, *istD, K10D dazu. Das waren schon ein paar Jährchen.
Dann kam das KB Format ins Digitale und ich ging zur Nikon D700. Es kam noch eine D800, dann die K1. Also bin ich wieder hier.

Ergonomisch ist Pentax für mich immer noch ganz weit vorn, um Größenordnungen besser als Nikon. Ich würde nie mehr eine Kamera mit Linkshänderbajonett kaufen :-) Oder eine, deren Lichtwaage etc. links + und rechts - hat. Vollkommen kontraintuitiv.
Ich denke, das ist auch mein Hauptbeweggrund. Die Pentaxen sind, bis auf kleine Ausnahmen, einfach geil, zu bedienen. Wobei Pentax das ständig weiter entwickelt und dazu lernt. Wie z.B. mit dem Joystick an der K3 III oder dem weiterentwickelten dritten Wahlrad.
Nikon dagegen baut ein völlig neues Bajonett, und macht's wieder falsch rum. Nur weil's schon immer so war. Oder das hintere Wahlrad immer noch rechts außen, obwohl einem ab der 8. Minute der Nutzung der Daumen verkrampft. Bei Pentax ist das Wahlrad genau dort, wo der Daumen zum liegen kommt, wenn man die Kamera in die Hand nimmt. Ganz natürlich.

So, jetzt habe ich mal über "die anderen" gelästert ;-)
Also Pentax ist ergonomisch und haptisch zumindest mit den Spitzenmodellen richtig gut.

Nano-Nano!

Karsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2021, 22:13 
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Beiträge: 684
Wohnort: Willich
Nach 45 Jahren Pentax und einem ganzen Schrank voll gerödel würde mir ein Systemwechsel zu teuer und ich wüßte auch nicht, was dann meine Bilder besser machen sollte.

Nur bei der Kompaktkamera bin ich abtrünnig geworden und habe K01 & Q10-Ausrüstung durch eine Sony RX100 IV ausgetauscht.

_________________
Schönen Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum ich noch bei Pentax bin...
BeitragVerfasst: Mi 6. Jan 2021, 09:09 
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Registriert: Di 21. Apr 2015, 13:29
Beiträge: 289
@Klaus
Bei Kompaktkameras hat mich Pentax auch nicht so richtig überzeugt....
Da bin ich neben meiner alten Panasonic TZ-7 (die ich immer noch gut finde) dann aber zusätzlich bei wetterfesten/tauchtauglichen Olympuskamers gelandet.

...und was ich vergessen hatte:
Ich habe zwischendurch für einen damals neuen Handyvertrag eine Sony R-1 bekommen, eine Bridgekamera mit aps-sized Sensor (der dem aus der damaligen Nikon gleichen soll). Zeiss-Objektiv mit tollem Zoombereich (24-120 mmm KB-äquiv.).
Die hatte mir eine ganze Zeit lang die dslr ersetzt. Ist aber faktisch nur über das Display zu benutzen (el. Sucher taugt nicht viel) - bei Sonneneinstrahlung ziemlich unbrauchbar und ggü dslr mit ziemlich langen Zeitverzögerungen. Schnappschüsse gehen damit nicht. Bildergebnisse eigentlich toll - es sei denn, man hat die Kamera lange angeschaltet (Theateraufnahmen...40 Minuten non-stop). Der Sensor erwärmt sich und das Rauschen im Bild wird zunehmend mehr, sichtbar!
Ist das bei den neueren dslm-Kameras nicht ebenso?
Müsste konstruktiv doch genauso sein - fällt evtl. weniger auf, weil das Rauschniveau heute deutlich geringer ist.
Ich denke da an Natur-/Sportfotografen, die ihre Kamera auch lange ununterbrochen in Betrieb haben... bei höheren ISO müsste das doch auch auffällig sein/werden.

BTW:
"nebenan" (dfn) hatte einer mal high-ISO-Fotos einer Vollformat-Nikon gepostet:
die waren keinen Deut besser als vergleichbare Fotos von mir (mit K-5).
Weniger Rauschen - aber dann auch weniger Details und Farbverlust.


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