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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 13:45 
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Registriert: Fr 6. Mär 2020, 17:56
Beiträge: 3
Hallo,
mein erster Bericht/Eintrag hier.
Hervorgerufen wurde meine obige Frage durch einen zufälligen Besuch bei einem befreundeten Paar (mit genügend Abstand ;-) ), wo sich die Dame des Hauses eine DSLR zugelegt hat, um mal "richtig" fotografieren zu lernen.
Sie kaufte sich dazu eine schöne Konsumerkamera – ich nenne sie mal so, da das für mich so die Beschreibung ist im „MM“ oder „Satan“ zu den Paletten zu gehen, wo haushoch die Kits für einen kleinen Preis angeboten werden.

Ihr merkt ich hole ein bissel aus ;-)

Also richtig ausholen: ich fotografiere in der Digitalzeit schon immer mit Pentax über ist*, K100, K200, K7 und nun die K5II.
Alles tolle Kameras, an denen ich nie gezweifelt habe….bis neulich.

Um wieder zum Titel zu kommen: ich hab vorher nie groß über den Autofokus nachgedacht.
Ich lese gefühlt hundert Artikel über Kameras hier oder in Parallelforen, bin Stammgast auf dprewiev usw.
Ich weiß also einiges über die neue Technik…aber bislang hat mich das komischerweise nie so tangiert.

Ich las natürlich Artikel von den neuen Möglichkeiten der Sonys und Nikons (meist ohne Spiegel), die mit der neun Technologie Gesichter und Augen (sogar abwechselnd) erkennen können…das hat aber nie das „haben-Wollen“ ausgelöst…bis neulich.

Natürlich las ich auch immer Rewievs über Pentax und deren angeblich langsamen Autorfocus…vor allem über die Unzulänglichkeiten des AF-C…hat mich irgendwie nie gekratzt…bis neulich.

Bis neulich – komisch eigentlich: denn ich fotografiere fast nur Menschen. Kaum Landschaft oder Gebäude.
Viel meine herumwuselnde Tochter und mein nicht stillhaltenwollende Frau ;-) .
Ich hab schön brav die AF Punkte hin und her geschoben mit dem Steuerkreuz oder meist klassisch zentral anvisiert und halb gedrückt gezogen….so wie ich es seit zig Jahren mache(schon Analog).
Klar prodoziert man im AF-S Modus dabei einiges an Ausschuß wenn man gerade nur F2 drin hat und das Motiv sich bewegt.
Meine kleinen AF-C Versuche sind meist gescheitert, da … naja…da ich irgendwie keine Intelligenz bemerkte und die LED Punkte zwar immer schön hin und her blinkten, aber natürlich auch mal schön die Gürtelschnalle sich gegriffen hatten…
Deshalb hab ich auch nie so ganz verstanden, wozu mehr AF Punkte dienen sollten bei meinem Anforderungsprofil…wenn keine Intelligenz bei der automatischen Auswahl unterstützt würde ich mich mit dem Steuerkreuz noch mehr durchscrollen müssen…

So…ich glaub, das ist genug Vorgeschichte. Jetzt mal Tacheles:

Die besagte Dame hatte eine Nikon D5600 mit 18-140 Zoom.
Ich, das Ding aus der Hand genommen, von „Gründer Modus“ auf A gestellt (ihr dabei natürlich einen Vortrag gehalten, das der grüne Modus schon falsch sei um die Kamera kennen zu lernen...ich arroganter Sack)….und sie aus Abstand mit kleiner Blendenzahl anzuvisieren um Ihr zu Zeigen wie auch damit Bokeh erzeugen kann….

UND WAR WIE GEFLASCHT WAS ICH SAH!!!!
Die Dame bewegte sich natürlich „Huch….nein kein Foto von mir …bin gerade ungeschminkt“….
UND WAS SAH ICH:
An die 4 bis 5 AF Punkte markierten während sie sich durch Bild bewegte Ihr Gesicht! Permanent fokussierte das Ding nach!
Ich, erst einmal Kamera runter und in den Einstellungen gesucht (ungewohnt, da ich wirklich nur Pentax gewöhnt bin)….das Ding stand auf AF-C oder auf AF-A (hab ich nicht mehr genau im Kopf – Recherche ergibt, das bei A die Kamera selbst erkennen soll, was gut ist: entweder S oder C).

...

Seit dem bin ich fast schon etwas geerdet.

Ich hab mich nie an Glaubenskriegen beteiligen wollen. Sollten doch einfach alle IHRE Modell gut finden.
Ist ja auch ´ne Preisfrage…wenn man einmal mit der Marke angefangen hat, ist ein Wechsel schwer, da man ja – wie ich auch – viele Objektive und Zubehör EXAKT für seine Marke hat.
Das ist ja beim Wechsel ein wahnsinns Verlust.
Außerdem hat mich die Wertigkeit bei Pentax immer so stolz gemacht, das WR und auch generelle die Bildqualität. Bei der K5II die Farben und die schöne Rauschbeständigkeit.
Ich war bsilang immer natürlich im EIGENEN LAGER auf der Suche nach was Neuem und hab – wie viele hier – auf die neue APS-C oder eben die K1 II geschielt.
Meist mit dem Wusch, die ISO noch höher drehen zu können …
…und nun merke ich gerade, dass es eigentlich meinem Fotoverhalten eher zuträglich wäre im Autofokus entlastet zu werden!
Völlig egal wieviel AF Felder….nein, die Intelligenz dahinter scheint mir wichtig zu sein.
Das völlige Konzentrieren auf den Bildaufbau inklusive im Blick halten der Blende und ISO….das scheint mein Traum zu sein…den ich vorher gar nicht kannte.
Nun erwische ich mich natürlich vermehrt, Berichte/Videos von Fremdfirmen zu lesen/gucken über die – für mich – „modernen“ Möglichkeiten des Autofocus (sie ich oben schon erwähnte).
Einigen scheint dies durch die andere Technologie ohne Spiegel möglich zu machen (Sony 7III oder Nikon Z7 als Beispiel)…aber selbst die erwähnte kleine Nikon D5600 zeigte mit herkömmlicher Technik schon – zumindest für mich – erstaunliches.
Wobei ich absolut verwirrt wurde bei der Recherche, was es denn nun eigentlich war…intelligenter AF-S in Kombination mit AF-C oder dieses ominöse 3D Tracking oder doch Gesichtserkennung trotz Spiegel….?
Ansonsten wäre diese Kamera nichts für mich, da sie sonst Featuremäßig zu weit unter meiner K5II wäre (kein zweites Einstellrad, kein WR uvm.) Aber es gibt ja – wenn man bei Nikon bleibt – auch höhere Modelle wie die D7500, die da schon mehr bieten.
Was ich bei all der Recherche interessant aber auch logisch fand: es gibt kaum reale Videos durch den Sucher, der die reale Animation der AF Punkte anzeigt (schwer zu filmen anscheinend).
Allein die LCD Visualisierung der AF Felder bei der erwähnten Fremdkamera fand ich schon irgendwie moderner als die alte rote LED Beleuchtung…obwohl, die natürlich Vorteile im Dunklen hat…den wie sieht man die schwarzen Rahmen bei der Nikon denn bei relativ dunklen Objekten?)

Zur eigentlichen Frage nach all dem Text:

Wie seht Ihr das?
Was könnte ggf. die kommende APS-C Kamera von Pentax?
Was kann die K1II jetzt schon?


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 16:01 
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Oh je, Pentax und der viel geschmähte Autofokus.

Schaut man sich so um in der DSLR-Szene bei den unterschiedlichen Marken, wird schnell klar, dass es DIE eierlegende Wollmilchsau nicht gibt.
Jede Marke hat ihre Vor- und Nachteile (will ich jetzt hier nicht einzeln aufzählen). Und letztlich muss sich jeder für eine Marke entscheiden, aus welchen Gründen auch immer.

Würde ich meine Brötchen mit Sportaufnahmen verdienen müssen, hätte ich sicherlich keine oder nicht nur ein Pentax-System.
Natürlich kann man auch mit Pentax Sport fotografieren, wie Bilder hier im lens club beweisen, aber mit anderer Marke ist es sicherlich einfacher.

Ich fotografiere auch hauptsächlich Menschen, meist im AF-S - Modus, AF-C nutze ich selbst äußerst selten.

Du hast ja schon eine etwas betagtere (und deswegen nicht schlechte) Kamera, die neueren Modelle (K1en, K70, KP) sind oder sollen da bezüglich des Nachführ-AF besser sein, immer auch ein entsprechend schnelles Objektiv Vorausgesetzt. Da läßt sich der AF-C - Modus auch noch kameraintern verfeinert einstellen.

Du kannst doch an deiner K5 auch mehrere (zentrale) AF-Felder einstellen und dann mal mit AF-C versuchen.

So wie dir ging es mir auch mit einer Canon-Knipse, die ich mal auf einer Hochzeitsfeier in die Hand nahm. Da war ich auch über den schnellen AF verblüfft, aber wie schon gesagt, eine Pentax hat andere Werte, die ich an ihr schätze.

Und die Bilder werden nicht zwangsläufig besser, nur weil man eine andere Kamera hat. Du kochst auch nicht zwangsläufig besser, wenn du dir teurere Töpfe leistest. ;)

Ach ja fast vergessen: Herzlich willkommen im Forum. :cheers:

_________________
LG
Hannes

(Mein Fotostream bei )


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 16:20 
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Beiträge: 206
Auch erst einmal herzlich willkommen im Forum!

Ich habe gerade mal in die Bedienungsanleitung der D5600 geschaut, die Grundeinstellung ist AFA-A.
Meine K-70, hat das auch, aber wenn Personen durchs Bild gehen, merkt sie das meistens gar nicht. Darüber hinaus fokusiert sie bei statischen Motiven immer genau dorthin, wo nicht das Hauptmotiv ist. Deshalb habe ich auch standardmäßig auf AF-Feld-auswählen eingestellt.
Im Lifeview übrigens das gleiche Bild. Meine K-70 fokusiert im AFA-A immer sonst wohin, meine Nikon S2 trifft zu 80% das Hauptmotiv.

Ich würde mal mit Hannes argumentieren: Die Qualitäten von Pentax liegen in anderen Dingen als der Fokusintelligenz.
Ich hoffe auch auf ein verbessertes AF-Modul bei der Neuen, mal sehen, was kommt.

So und jetzt: :pop:


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 16:43 
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Registriert: Do 23. Mai 2013, 14:03
Beiträge: 612
Wohnort: am Deister
Deine Frage ist ja eigentlich nur, ob eine AF-Leistung, wie Du sie erlebt hast, auch bei einer Pentax möglich wäre.
Ja natürlich schon, geht bei anderen klassischen DSLR, also mit Spiegel, ja auch. Pentax hat offenbar andere Schwerpunkte und/oder möglicherweise nicht das knowhow um mit den schnellen Canikons mitzuhalten.
Ganz so schlecht sind die aktuellen Pentaxe aber nun auch nicht, s.o. Hannes.
Meine letzten Pentaxe waren die K1 und K3. Damit und einem schnellen Objektic, z.B. 55-300 PLM geht im AFC schon allerhand und muss sich vor einer Consumer-Nikon nicht unbedingt verstecken (glaube ich). Schwierig ist mit der K1, das Motiv in dem doch engen Feld der AF Punkte zu halten. Das geht mit der K3 oder KP leichter, wo ein größerer Bereich des Suchers abgedeckt wird.

_________________
"Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah" (Goethe)


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 17:05 
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Registriert: Fr 6. Mär 2020, 17:56
Beiträge: 3
Danke erst einmal für die Antworten.
Ui..betagte Kamera....ja, da dass ist mir oft nicht bewusst, das schon viel passiert ist und das die K5II nicht mehr sooo aktuell ist.

Aber: nicht das es "falsch" verstanden wird (ich erwähnte es ja schon und die Überschrift hab ja extra so gewählt...und Ihr seid ja auch schon teilweise ´drauf eingegangen): ich bin ja nicht ob der Schnelligkeit fasziniert gewesen (das zeigen nachher wohl eher die Bilder, ob das schön animierte AF Feld auch wirklich getroffen hat - dazu hatte ich ja keine Gelegenheit)...ich war ob der Intelligenz - also dem Algorithmus dahinter - fasziniert.
Es ist ja schon ein Unterschied für ein Programm mit z.B. 30 AF Feldern auf einem kontrastarmen, gleichflächigen Himmel einen schwarzen Vogel mit "Intelligenz" dem nächsten Punkt weiterzugeben als eben einem Kindgesicht im Haus mit starken Variationen im Hintergrund...so stell ich mir immer die Herausforderung vor.

Interessant fand ich, dass die K70 das auch schon...naja, wie Papa_Joerg es ausdrückte, versuchte.
Klar ist, dass es Kernkompetenzen gibt.
ich arbeite als Lichttechniker für einen Autohersteller und finde auch schon die Kameraerkennung für unsre Matrix Scheinwerfer faszinierend, die natürlich mit geballter Kompetenz und Entwicklungsaufwand zwischen Autoscheinwerfern, Katzenaugen, Fahrrädern, Straßenlampen, Sternen usw. in voller Bewegung entscheiden muss…mit allen Vorausberechnungen, wo was in der nächsten Sekunde ist….um dann zu entscheiden, welcher Pixel an und ausgehen darf.

Das ist es eben: da muss man Gehirnschmalz aufwenden…es reicht nichteinfach mehr Punkte zu machen.


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 17:24 
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Registriert: Di 18. Sep 2018, 15:40
Beiträge: 206
licht96 hat geschrieben:
Danke erst einmal für die Antworten.
Ui..betagte Kamera....ja, da dass ist mir oft nicht bewusst, das schon viel passiert ist und das die K5II nicht mehr sooo aktuell ist.


So betagt ist die K5II vom Phasenvergleichs-Autofokus her nicht. Die K-70 hat das gleiche Modul. Der Kontrastvergleichs-AF ist bei der K-70 allerdings wohl besser. Immerhin hat die K-5II hat ja auch schon Fokus-Peaking, im Gegensatz zu K-5.
Ich bin grundsätzlich auch mit der AF-S Leistung zufrieden. Selbst mein Simga 35/1.4 wird über den zentralen 2.8er Sensor recht sicher fokusiert. Da möchte ich nicht meckern. Ich finde nur, man darf der Kamera bei AF-S die Wahl des Fokuspunkts nicht überlassen, da ist die Quote zu schlecht.


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 17:52 
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Beiträge: 5220
Herzlich willkommen im Forum.

Von Herrn Guardiola gibt es Bemerkungen zu den vielen verschiedenen Geschwindigkeiten im Fussballsport.

So ähnlich ist das mit dem Autofokus. Es gibt so viele verschiedene Funktionen des AF ...

Die D5600 ist eine wunderbare Einsteigerkamera an der gibt es wenig zu mäkeln. Sie bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Sache mit dem Autofokus ist wie mit dem Nebel der durch die Berge zieht, es ist schwer klare Sicht zu bekommen.

Der gewissenhafte Fotograf schaltet alle Fokusfelder aus, den Tracking-Modus sowieso, und schon ist das Fotografenweltbild zementiert.

Was Du von der Nikon beschreibst (ich vermute mal Du warst im optischen Sucher-Modus, nicht im Live-View-Modus?) kann die K-S2 (im Jahr vor der D5600 erschienen) oder die K-70 auch. Das ist die gleiche Kameraklasse.

Wenn die Autofokusdiskussion etwas fundierter betreiben wird, dann stellt man schnell fest, dass es nicht das "Könnnen" der einzelen Funktionen ist (zB jede DSLR hat Gesichtserkennung), sondern die Trefferquote. Und da unterscheiden sich die Quote im Einer-Ziffer-%-Bereich zwischen den verschiedenen Herstellern. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Pentax-Bilder unscharf waren, dem AF zugeschrieben waren, aber der SR wurde nicht richtig bedient.

Grösst-mögliches-Autofokusfeld einstellen, Autofokus-Nachverfolgung einstellen, die Dame anfokusieren um dem Tracker das Ziel zu geben und schon blinken die roten Punkte über das Sucherfeld. Für Menschen funktioniert die Funktion tadellos, was nicht heisst das man 100% Trefferquote erreicht. Im Liveview auf Gesichtserkennung gehen und auch dort funktioniert es. Dreht die Dame Dir den Rücken zu fängt auch eine D5600 an zu stottern, wohin sie denn fokusieren soll.

Jemand der seine Kamera sehr gut bedienen kann erreicht mit fast jeder Kamera eines beliebigen Hersteller eine bessere Trefferquote, als der Unerfahrene der unbedingt Eye-Tracking des Herstellers xy braucht, aber dann an der Komplexität des Systems scheitert.

_________________
Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 18:14 
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Wohnort: Heinsberg
Zur Technik ist ja schon fast alles gesagt: auch Pentax führt den AF nach. Allerdings muss man die Kamera auch etwas nachführen/mitführen. Es wird immer wieder behauptet, dass der Pentax AF-C nichts taugt. Das ist definitiv falsch. Ich hatte ca. 18 Monate die Lumix G9 und die Lumix GX9 mit dazu passenden sehr guten Objektiven. Die Trefferquote war nicht signifikant besser als Pentax. Es ist richtig, dass es für Action Kameras gibt, die fixer sind bzw. das Leben erleichtern. Dazu hat Hannes was geschrieben. Aber Technik ersetzt nicht die Arbeit :)

Wenn man weiß, was man tut, die Technik kennt und ausnutzt, kann man auch fixe Objekte gut fotografieren. Ich habe mal ein paar Links beigefügt. Die Hunde sind schneller als Kinder oder wuselige Ehefrauen :mrgreen: Und das sind keine Eintagsfliegen sondern konstante Ergebnisse:

40456504nx51499/dslr-f22/ridgebacks-und-pentax-af-c-t38977-s30.html

40456504nx51499/natur-und-landschaftsfotografie-f18/aehgdschn-ridgeback-mit-70mm-t38710.html

40456504nx51499/natur-und-landschaftsfotografie-f18/ein-galgo-zwei-ridgebacks-am-strand-update-plus-aehgdschn-t22216.html

_________________
Gruß aus Heinsberg, Guido


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 18:37 
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Registriert: So 20. Aug 2017, 20:42
Beiträge: 392
licht96 hat geschrieben:
Ich hab schön brav die AF Punkte hin und her geschoben mit dem Steuerkreuz oder meist klassisch zentral anvisiert und halb gedrückt gezogen….so wie ich es seit zig Jahren mache(schon Analog).


Bist halt ein ernsthafter Fotoamateur ;).

Gerade Frauen, die C oder Ni gewohnt sind, die einfach nur Bilder wollen und denen Markenfetischismus und Diskussionen über Automatikfunktionen fremd sind, wirst Du nie von Pentax überzeugen können.
Ich kenne das sehr gut aus meinem Umfeld.

Das, was Du beobachtet hast, ist Stand der Dinge und Stand der Technik. Seit langem!

Unter uns:
Genau Deine Vorgehensweise wende ich ebenfalls sehr erfolgreich an: ..."zentral anvisiert und halb gedrückt gezogen…."


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BeitragVerfasst: Mi 29. Apr 2020, 18:39 
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Registriert: Sa 21. Apr 2012, 10:24
Beiträge: 3231
Wohnort: Emkendorf
@licht96 hat recht, auch ich hatte so ein Erlebnis schon einmal - mit einer Canon. Pentax ist diesbezüglich meilenweit davon entfernt. Machen wir uns nix vor, der AF ist im Vergleich dazu übel. Selbst ein Kontrast-AF einer vier Jahre alten DSLM ist dem Phasen-AF der Pentax überlegen.

_________________
Grüße @hoss


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