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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 00:49 
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Registriert: So 17. Feb 2019, 16:50
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beholder3 hat geschrieben:
Ein paar Kommentare:

Einmal muss man sich die Größe der Firma anschauen. Ich glaube, viele stellen sich da einen Konzern vor. Nö, m.E. ist die Pentax-Sektion ein kleinerer Mittelständler. Wenn die insgesamt mehr als 5-10 Mitarbeiter in der Produktentwicklung (Kameras und Objektive zusammen) hätten, wäre ich extrem überrascht.


Laut Pentax Japan hat die Fa. ca. 400 Mitarbeiter. Wenn ich bedenke, dass alleine in unserer und unserer Nachbargemeinde (miteinander ca. 12.000 Einwohner) 4 Firmen existieren, die mehr als 400 Mitarbeiter haben....


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 07:20 
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Hast Du dafür eine Quelle, das hab ich nicht gefunden, als ich gesucht habe. 400 Mitarbeiter erscheint mir jedenfalls realistischer. Da wird noch ein bisschen Fertigung dabei sein aber die Werke außerhalb von Japan kommen zahlenmäßig vermutlich noch hinzu?

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Ricoh Theta V und Pentax KP mit Pentax 10-17, 15, 21, 35, 55, 70 und 135 mm ;-). Und dann noch mit einem Sigma 18-300, wenn ich mich mal wieder gar nicht entscheiden kann :-D


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 07:33 
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Unter Hoya wurschtelte man ja als eigenständige Company, seit der Ricoh-Übernahme ist der Name Pentax nur noch ein Brand, so wie Mirinda bei PepsiCo. Versuch da mal, die "Mirindanier" zu zählen ...

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LG Frank





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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 07:42 
Brezus hat geschrieben:
beholder3 hat geschrieben:
Ein paar Kommentare:

Einmal muss man sich die Größe der Firma anschauen. Ich glaube, viele stellen sich da einen Konzern vor. Nö, m.E. ist die Pentax-Sektion ein kleinerer Mittelständler. Wenn die insgesamt mehr als 5-10 Mitarbeiter in der Produktentwicklung (Kameras und Objektive zusammen) hätten, wäre ich extrem überrascht.


Laut Pentax Japan hat die Fa. ca. 400 Mitarbeiter. Wenn ich bedenke, dass alleine in unserer und unserer Nachbargemeinde (miteinander ca. 12.000 Einwohner) 4 Firmen existieren, die mehr als 400 Mitarbeiter haben....


Das passt doch. Die Masse der Mitarbeiter wird in den vermutlich 2 Werken arbeiten in Produktion und Logistik.
Dazu dann Vertrieb, Verwaltung, Einkauf usw.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 08:59 
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le spationaute hat geschrieben:
Auf die Gefahr hin, Diskussionen zu triggern, die bereits geführt wurden und sich als nicht konsensfähig erwiesen haben: Die KP fehlt in der Liste definitiv denn sie ist momentan die Flagship APS-C.
:thumbup: Sehe ich auch so.

le spationaute hat geschrieben:
Für mich ist es schade, dass die K-neu nun das Konzept der KP mit dem Gehäuse der K-3 verheiratet aber ich werde es verschmerzen und sie irgendwann Trotzdem kaufen (ich kenn mich). Trotzdem ist die KP bei mir ein Gehäuse, das ich nicht mehr abgeben werde. Und ja, nochmal, klar ist das die Flagship-APS-C Kamera 2018-2020.


Ja, außer dass die KP was kann, sieht sie auch noch toll aus (zumindest für meinen Geschmack). Ich hoffe, ehrlich gesagt, dass das neue APS-C-Flagship nicht der Nachfolger der KP wird, sondern eher, dass KP und K-neu als eigenständige Serien nebeneinander laufen und es irgendwann auch eine KP II gibt.

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Viele Grüße

Torsten
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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 10:29 
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Lotz hat geschrieben:
....Ich finde, eine Pentax-DSLR ist einfach eine solide und auch nachhaltige Investition - nichts, was man nach nem Jahr schon wieder durch die nächste Konsumiteration ersetzen muss.

Da hast du nicht ganz Unrecht.

Aber wenn alle ihre Modelle jahrelang behalten und nicht in Neues investieren, davon kann dann eine Firma auf Dauer nicht leben.
M. E. sind letztlich die Handy-Kameras an langsamen Sterben der DSLR-Branche Schuld, die werden immer besser, und noch ist da kein Ende in Sicht.

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Hannes

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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 12:17 
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Registriert: Di 28. Okt 2014, 15:11
Beiträge: 7730
Hannes21 hat geschrieben:
Lotz hat geschrieben:
....Ich finde, eine Pentax-DSLR ist einfach eine solide und auch nachhaltige Investition - nichts, was man nach nem Jahr schon wieder durch die nächste Konsumiteration ersetzen muss.

Da hast du nicht ganz Unrecht.

A: Aber wenn alle ihre Modelle jahrelang behalten und nicht in Neues investieren, davon kann dann eine Firma auf Dauer nicht leben.
B: M. E. sind letztlich die Handy-Kameras an langsamen Sterben der DSLR-Branche Schuld, die werden immer besser, und noch ist da kein Ende in Sicht.


Hmmm. Dazu könnte man auch ein paar zusätzliche Gedanken äussern.

Bzgl A: Das ist eine sehr feine Balance, die ein kleiner Hersteller da gehen muss. Eine neue Kamera bedeutet immer eine sehr grosse Investition in Werkzeug, Produktion etc. Werkzeug altert. Elektronik altert. Eine Produktion stoppen lassen und wieder anlaufen lassen ist schwierig, da man die Qualifizierung wieder neu beginnt. Auf Halde produzieren für einen Kleinen ist auch ein grosses Risiko. Ich vermute aus einem Werkzeug kann man nicht beliebig viele Kamera "schnitzen". Wenn ich das Werkzeug nicht nutze, kann das ROI (Return of Investment) sehr schnell ins Negative kippen. Für einen Grossen lässt sich das viel einfacher handhaben, Grosse haben aber andere Risiken. So eine Frage die ich mir mitunter stelle, aber auf die es keine Antwort gibt ist: bringt Pentax eine neue Kamera auf den Markt wenn das Werkzeug & Elektronik erneuert werden muss. Ist deshalb jetzt die APSC an der Reihe, und noch keine VF, weil dort die notwendigen Stückzahlen für ein positives ROI noch nicht erreicht sind? Womit genau Pentax den Profit erwirtschaft lässt sich schwer sagen. Ich bin mir sicher, sie überlegen sich gut in welcher Sequenz sie jeweils etwas Neues auf den Markt bringen, so dass Ihr ROI stimmt.

Bzgl B: Ich meine der Markt war schon immer zweigeteilt. Die teuren, komplexen Modelle (SLRs, MF, ...) für Begeisterte und die kleinen Täglichen für Alle. Die Jahre seit Einführung der digitalen Technik waren bestimmt dadurch, dass die Filmtechnik ersetzt wurde, das hat die ganzen Verkaufszahlendiskussion vernebelt. Sind die Verkaufszahlen für die komplexeren Modelle vielleicht bald einmal wieder da, wo sie zu Filmzeiten waren? Vielleicht etwas höher, weil mechanische Modelle seltener ersetzt werden als Elektronische (ausserdem höher, weil in Asien die Kaufkraft zugenommen hat)? Berühren die Mobltelefonkameras wirklich den Markt für die komplexeren Modelle der Begeisterten, oder nur die kleinen Täglichen?

Fakt ist, dass der technische Fortschritt bei den komplexeren Modellen sich deutlich verlangsamt hat. Den technischen Fortschritt der Spiegellosen kann ich nicht wirklich erkennen. Allein schon deshalb sinken die Verkaufszahlen, unabhängig davon, was der Mobilmarkt verursacht.

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Freundliche Grüsse aus der Schweiz


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 12:35 
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Zu A stimme ich Dir voll zu, Ulrich. Ein interessanter Gedankengang. Eine weitere Rolle spielen dabei vermutlich auch die verwendeten Vorprodukte (Sensoren, Displays, Prozessoren, Speichermodule, Schnittstellen usw.) sofern sie nicht selbst produziert werden. Hier müssen einerseits disponierte Mengen abgenommen und verarbeitet werden und andererseits die lieferantenseitigen Produktzyklen und damit die Verfügbarkeit beachtet werden.

Zu B vertrete ich mittlerweile die Auffassung, dass das Smartphone den Markt der Kompaktkameras sozusagen abgefrühstückt hat. Mittlerweile sind die Dinger gut genug, um die Erforderlichkeit einer Systemkamera (egal ob mit oder ohne Spiegel) anzugreifen. Der Leidensdruck durch Begrenztheit und Beschränktheit der Möglichkeiten lässt kontinuierlich nach. Mein aktuelles Smartphone (ein Motorola) hat 300 Euro gekostet. Es bietet (optisch!) 24 mm bis ca. 100 mm äquivalenter Brennweite und liefert Bilder ab, an denen ich im Prinzip nix mehr machen muss. Aber ich könnte es, denn sie fotografiert auf Wunsch auch RAW. An Pfingsten war ich an der Nordsee. Das dort entstandene Fotobuch enthält zwar ganzseitige Bilder und viele Bilder, die ich nicht der Erinnerung sondern des Bildes wegen gemacht habe. Es enthält aber nur ein einziges Bild aus der KP. Den Rest habe ich (haupsächlich wegen des Konflikts Sand vs. Feinmechanik) komplett mit dem Smartphone gemacht. Von daher - zurück beim Thema - sehe ich lange Produktlaufzeiten als notwendige Reaktion der Kamerahersteller an. Und dass Pentax den immensen Invest in ein neues Bajonett angesichts der Marktlage nun letztlich abgesagt hat, ist in meinen Augen nur folgerichtig und womöglich die einzige Chance, Kameras der Marke Pentax weiter anzubieten.

Ricoh konzentriert sich ganz offensichtlich auf Teilbereiche der Fotografie, die ein Smartphone nicht bedient. Den optischen Sucher und das haptische Erlebnis bei Pentax, die Unauffälligkeit und maximale Bildqualität bei der Straßenkamera GR, das 360°-Erlebnis und den wirtschaftlichen Nutzwert (z.B. Immobilien) bei THETA und den Bereich Action und Baustelle mit den WG-Modellen. In meinen Augen hat das Hand und Fuß und ist weniger kurzsichtig, als nun me-too-mäßig zu versuchen, gegen die Ressourcen von Canon, Nikon, Sony oder Fuji anzustinken.

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Ricoh Theta V und Pentax KP mit Pentax 10-17, 15, 21, 35, 55, 70 und 135 mm ;-). Und dann noch mit einem Sigma 18-300, wenn ich mich mal wieder gar nicht entscheiden kann :-D


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 13:19 
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le spationaute hat geschrieben:
Ricoh konzentriert sich ganz offensichtlich auf Teilbereiche der Fotografie, die ein Smartphone nicht bedient. Den optischen Sucher und das haptische Erlebnis bei Pentax, die Unauffälligkeit und maximale Bildqualität bei der Straßenkamera GR, das 360°-Erlebnis und den wirtschaftlichen Nutzwert (z.B. Immobilien) bei THETA und den Bereich Action und Baustelle mit den WG-Modellen. In meinen Augen hat das Hand und Fuß und ist weniger kurzsichtig, als nun me-too-mäßig zu versuchen, gegen die Ressourcen von Canon, Nikon, Sony oder Fuji anzustinken.

Das ist m.E. perfekt zusammengefasst. Und es gefällt mir, dass Pentax genau diese Strategie zu fahren scheint.

VG Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2020, 14:23 
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Registriert: Mo 12. Jan 2015, 14:33
Beiträge: 2896
Ok, ich hab nix gegen verlangsamte Entwicklungszyklen. Ach, letztlich auch nichts gegen Spiegel und Prisma, auch wenn ... ich hör schon auf... Aber ...

... was mich so richtig ankäst, ist diese miese Ankündigungsmasche. Im Feb 2017 erstmal angekündigt, seit kurzem lieferbar: 85mm. Sowas macht mich sauer. Dann lieber 3 Jahre Funkstille und erst 3 Monate vorher eine saubere Kommunikation. Dann würde man in der Zwischenzeit vielleicht sogar mehr verkaufen, weil nicht alle auf das Neue warten... und das scheint Methode zu haben... K-1... 50mm...
Entweder ist das Absicht, was mies wäre oder das ist Unfähigkeit, sauber zu planen und zu liefern, was peinlich wäre. So oder so: schwach.

Sorry, have a bad day.


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