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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Mi 29. Jul 2020, 13:55 
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Registriert: So 25. Jan 2015, 14:25
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zabaione hat geschrieben:
Für mich hat gute, ausgefeilte Mechanik etwas Wundervolles, Emotionales, etwas was Elektronik und Software niemals werden erreichen können. Deswegen höre ich meine Musik am liebsten über Plattenspieler, deswegen habe ich mir ein Rennrad geholt, was nur 10 Jahre jünger ist als ich und als Auto längst ein H-Kennzeichen hätte. Irgendwann wird wieder eine analoge Pentax Einzug halten und eine vollmechanische Armbanduhr ist ein Traum, den ich mir irgendwann noch erfüllen will... Ich brauche keinen Thermomix, eine gute geschmiedete Eisenpfanne kann nichts, aber auch gar nichts ersetzen usw. usf.

In diesem Sinne: Pentax rulez!

Was Phono angeht, keine Frage, es ist aber nicht nur die Frage der ausgefeilten Mechanik (Ob nur EMT, ob Schröder, Well Tempered und die vielen anderen, die das beweisen) sondern auch der Hörfähigkeit. So wie das Auge entsprechend geschult werden kann, kann es das Ohr (oder der Geschmack/Geruchssinn).

Was die geschmiedete Eisenpfanne angeht: Dachte ich auch, aber seit 6 Monaten verwende ich fast nur noch gutes Kupfer. Wenn das Kupfer dick genug ist, dann darf es innen auch Edelstahl sein. Egal ob Pfanne oder Topf: Einzigartig gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Mi 29. Jul 2020, 15:29 
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Registriert: Mo 12. Jan 2015, 14:33
Beiträge: 2131
Solunax hat geschrieben:
zabaione hat geschrieben:
..., eine gute geschmiedete Eisenpfanne kann nichts, aber auch gar nichts ersetzen usw. usf.

... Was die geschmiedete Eisenpfanne angeht: Dachte ich auch, aber seit 6 Monaten verwende ich fast nur noch gutes Kupfer. Wenn das Kupfer dick genug ist, dann darf es innen auch Edelstahl sein. Egal ob Pfanne oder Topf: Einzigartig gut.

Also ... ich schwöre ja auf die massive Diamantpfanne, von Hand aus dem vollen Stein geschliffen. Alles andere ist nur Schrott. Wärmeleitung 5x besser als bei reinem Kupfer.
Da verkratzt dann auch nichts mehr. :dasisses:
Noch dazu quasi "innenbeleuchtet", wenn im Betrieb die Heizdrähte des Kochfelds durch die transparente Pfanne leuchten. Leider: nicht für den Gasbetrieb geeignet ... :nono:
Aber aufgepasst: es sind jede Menge gefälschter Pfannen aus billigen Pressdiamanten im Umlauf; immer auf die Lasergravur am Pfannenboden achten. :ichweisswas: (Mit dem DFA100 gut zu erkennen)

Zugegeben nicht ganz billig. Aber man kann sich ja mal etwas einschränken und unter 10000 Karat bleiben. Sie muss ja auch nicht gleich aus einem "Fancy"-Diamand gefertigt sein. "Flawless" reicht vollkommen, wenn man hauptsächlich Spiegeleier braten möchte. Denn: nichts geht über ein (Bio)Spiegelei, dass 3 Minuten schwebend über einer heißen Diamantpfanne gegart wurde. (Leidenfrosteffekt)

In diesem Sinne und mit Blick auf das Threadthema: Ich glaube an die Bratpfanne! :cap:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Mi 29. Jul 2020, 15:41 
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Wäre der Post nicht besser in der Jammerecke aufgehoben?
Was in Deutschland nicht verboten ist, das ist nicht erlaubt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 09:54 
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Juhwie hat geschrieben:
Das Problem ist aber dasselbe wie bei Harley-Davidson: Die Käufergeneration gibt es in 10-15 Jahren nicht mehr. Grundsätzlich glaube ich auch, dass Pentax im Moment nur diese Chance hat - aber ob das dauerhaft eine Geschäftsgrundlage sein wird?


In 10-15 Jahren wird der Verbrenner so langsam Geschichte sein. Auch bei Autos. Wie gut das man jetzt schon eine Elektro Harley kaufen kann. Und auch in 10-15 Jahren wird es noch Motorradfahrer geben, die sich nicht auf einen Reiskocher setzen :mrgreen:

So jetzt mal ein paar Worte (just my 2 Cent) zu Pentax.

Bin seit der istD* bei Pentax. Das größte Manko bei Pentax DSLRs war und ist immer noch der schlechte AF (never ending story). Hier ist die Konkurrenz gnadenlos davon gezogen. Pentax/Ricoh hat da voll verpennt :yessad:

So sehr gerne ich meine K-1 auch benutze, ich hab einfach geschätzt den doppelten Ausschuss bei meiner Arbeit, verglichen mit meiner E-M1 II und Z6. Hier ist der Knackpunkt. Egal was Pentax in Zukunft an Gehäusen liefert, wenn sie den Oldtimer AF nicht signifikant verbessern, wird das nix mehr.

Und ob es wirklich gut ist, voll auf DSLR zu setzen wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

An meine Z6, mache ich ein Z-Obkektiv dran und die Dinger sind von Offenblende an knack scharf und ohne Purple Fringes, oder Chromatische Aberrationen. Bei einer DSLR muß ich erst mal mühevoll AF Feintuning betreiben. Meistens werden sie aber trotzdem nicht so knack scharf abbilden. Das ist System bedingt und aus meiner Sicht einer der größten Nachteile gegenüber spiegellosen Kameras.

LG Franz

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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 10:05 
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Und ich vermisse einfach nur Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Dann könnte mir der AF-Kram gestohlen bleiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 10:18 
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ischmi hat geschrieben:
Und ich vermisse einfach nur Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Dann könnte mir der AF-Kram gestohlen bleiben.


da bin ich sofort dabei! Der fehlt aber leider nur uns "oldies", die gelernt haben, manuell zu focussieren. Die nachfolgenden gucken mich nur fragend an, wenn ich von einem Schnittbildindikator spreche. Das ist wohl das grosse Fragezeichen in der Pentax Strategie: wie kann ich neue Kunden in ausreichender Anzahl gewinnen, um die Nische DSLR erfolgreich betreiben zu können. Die meisten, die diese Nische "optischer Sucher" lieben, stammen aus der Generation analoge Spiegelreflex und die (wir) werden naturgemäss weniger.

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das Foto entsteht nicht in der Kamera sondern zwischen den Ohren
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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2020, 12:11 
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ischmi hat geschrieben:
Und ich vermisse einfach nur Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Dann könnte mir der AF-Kram gestohlen bleiben.


Ich vermisse außerdem eine analoge SLR, die einzige noch analoge SLR wird m.W. von Nikon gebaut. Wenn Pentax wirklich so sehr am Fotografie-Erlebnis interessiert ist, sollte man hier auch was anbieten, da würden sich mit Sicherheit sehr viele darüber freuen. Eine neue analoge von Pentax im klassischen Design, das wäre ein echter Knaller! Dazu würde natürlich echt Mut gehören, da man ja nicht weiß, ob sich sowas rechnen würde.

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LG
Medve



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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2020, 00:04 
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Medve hat geschrieben:
ischmi hat geschrieben:
Und ich vermisse einfach nur Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Dann könnte mir der AF-Kram gestohlen bleiben.


Ich vermisse außerdem eine analoge SLR, die einzige noch analoge SLR wird m.W. von Nikon gebaut. Wenn Pentax wirklich so sehr am Fotografie-Erlebnis interessiert ist, sollte man hier auch was anbieten, da würden sich mit Sicherheit sehr viele darüber freuen. Eine neue analoge von Pentax im klassischen Design, das wäre ein echter Knaller! Dazu würde natürlich echt Mut gehören, da man ja nicht weiß, ob sich sowas rechnen würde.


Ich kann Medve und ischmi sehr gut verstehen. Ich glaube auch, dass eine neue analoge SLR oder Mattscheiben mit Schnittbildindikator und Mikroprismen auch für Jüngere interessant sind. In vielen anderen Bereichen gibt es auch Jüngere, die auf Dinge von gestern stehen. Rasiermesser oder -hobel statt Elektrorasierer, mechanische Uhrwerke statt Quarz oder allegemein Dinge, die ohne oder nur mit wenig Elektronik oder Strom funktionieren. Die Liste ist endlos. Ich gehöre selbst (zum Teil) zu dieser Sorte Mensch und weiß, dass viele dieser Leute auch bereit sind, viel Geld für ihre Schätze auszugeben.

Ich habe z.B. digital angefangen, mir macht aber das Fotografieren mit meiner analogen Pentax (ME) mehr Spaß. Klar ist, dass man damit nicht alles fotografieren kann. Für Action benutze ich auch lieber eine Nikon mit modernem AF-System und einem entsptechenden Objektiv. Cool fände ich eine manuelle SLR z.B. mit K1-Sensor. Also wie eine klassische, kompakte Pentax aber ohne viele technische Extras. Auf Autofokus, GPS etc. und 500g Gewicht könnte ich gut verzichten, wenn die Kamera einen tollen optischen Sucher mit Schnittbildindikator und Mikroprismen hätte.

_________________
Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2020, 00:41 
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Beiträge: 2723
Wohnort: Mainz am Rhein
na, Männers. Ich weiß ja nicht. Früher war ich mit dem Schnittbildindikator wirklich flott unterwegs. Aber der Af ist mir viel lieber Ich bin ja auch nicht mehr früher, äh jünger. Und was Ausschuß angeht. Mit dem AF-C mit erweitertem Meßfeld bin ich bestens bedient. Ausschuß habe ich so gut wie keinen mehr.
Mal ehrlich: Vögel im Flug hatte ich früher fast nie. und wenn dann kamen sie an die Qualität der heutigen Kameras nicht heran. Das war alles mehr oder weniger "Glückssache". Für Sport mußte es schon ein so teueres Novoflex sein. Mit Pistolengriff. Also wenn ihr euch da mal nicht vertut.
Schnittbildindikator: Bei Gegenlicht nicht zu gebrauchen, schattete ab. Im Dunkeln sehr mühsam, etc. Ne, ne da habt ihr aber falsche Erinnerungen.

_________________
wer gerne liest: Meine andere Leidenschaft
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 Betreff des Beitrags: Re: Pentax glaubt an die DSLR
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2020, 07:52 
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Registriert: Mi 25. Jul 2018, 08:22
Beiträge: 412
Hallo zusammen,
nee Leute, früher war nicht alles besser. ')
Ich bin alt genug um Schnittbildindikator zu kennen und habe 35 Jahre analog fotografiert. Ich will dahin nicht zurück. Das Einzige, was ich dem abgewinnen kann, ist der erzieherische Effekt. Man musste sich sehr genau überlegen, was man wie fotografieren wollte, schliesslich gab es kein nachgelagertes Lightroom oder Fotoshop und es kostete richtig Geld Fotos, die nicht gefielen wegzuwerfen.
Ich bin kein Technikjunkie und mag insbesondere keine Technik, die mich entmündigt. Deshalb würde ich nie ein Auto fahren, das quasi ein fahrbarer Computer ist (Einparkhilfe, Gurtwarner, adaptives Kurvenlicht und so ein Kram). Aber von "Entmündigung" sind unsere Kameras DSLR oder DSLM meilenweit entfernt. Die paar Dinge, die in die Richtung gehen würden, sind schnell abgeschaltet.
Aber das führt jetzt vom Thema weg. Für meine Zwecke (Portrait, Produkt, Landschaft, Architektur) ist der AF bei den aktuellen Pentax schnell genug. Also das wäre für mich kein Punkt.
Trotzdem, wenn Ricoh/Pentax gradlinig bleibt und keine Systemkamera herausbringt und zeitgleich bei anderen Herstellern Verbesserungen beim Sensor erreicht werden, überlege ich mir schon, ob ich nicht mindestens als Immer-Dabei-Kamera sowas beschaffe. Ich habe probeweise mit der Nikon Z6 fotografiert. Die ist nicht meilenweit von einer K1 entfernt im Ergebnis der Aufnahmen. Es fehlt nur ein bisschen was und sie ist in der Handhabung nicht so durchdacht. Sie wiegt fast nur die Hälfte der K1 und im Preis ist fast kein Unterschied. Da ist die Versuchung schon da, an einen Systemwechsel zu denken. Noch punktet Pentax mit der Qualität, der Handhabung und dem überragenden Sensor, aber Nikon/Canon schlafen nicht. Ich halte es für keine kluge Entscheidung in dem Fall "gradlinig" zu bleiben, wenn ich auch weiterhin meine recht teueren Objektive mit K-Bajonett verkaufen will. Wenn Pentax selbst das nicht kann oder will, dann hat ja die Konzernmutter die Möglichkeit an dem Punkt einzuspringen.
Nur meine Meinung. 8-)
LG
Norbert


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