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BeitragVerfasst: So 17. Jan 2016, 20:08 
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Registriert: Di 19. Nov 2013, 16:32
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Hi Leute,

nachdem ich alle meine Dias bereits abfotografiert habe und diese als RAWs in wirklich guter Qualität in meiner Lightroom-Bibliothek liegen, will ich dieses Jahr noch die Negative in ähnlicher Weise angehen.

Wie man schon bei dem Stichwotrt "RAW" erahnen kann, habe ich die Dias abfotografiert - direkt mit einem Makro-Objektiv in den Dia-Projektor hinein bzw. daraus heraus. Klappt wunderbar, ist superschnell und dank RAW-Format ist späterer Weißabgleich, Aufhellen von Schatten usw. möglich. Es ist erstaunlich, was sich aus den alten Schätzen so rausholen lässt.

Negative habe ich bisher noch nicht selbst abfotografiert, aber im Netz las man bisher oftmals von großen Problemen was eine gute Reproduktion der Farben angeht. Nun endlich habe ich auf YouTube ein tolles Video gefunden, in dem gezeigt wird, wie man mit Hilfe von Lightroom ziemlich einfach sehr gute Farben hinbekommt, noch einfacher sogar mit neueren Photoshop-Versionen!
Ich bin begeistert und kann es kaum erwarten, dass ich meine ersten Negative auf die Weise im Rechner habe. Sollte klappen! Aber seht selbst:

mit Lightroom:


mit Photoshop:


Wie man auch sehr schön an den Histogrammen in seinen Videos sieht, ist der Rot-Kanal durch die orange Beschichtung der Negative höher ausgesteuert als die beiden anderen Farbkanäle. Das kann bei bestimmten Fotos dazu führen, dass der Fot-Kanal "überläuft", d. h. rote Farbanteile ausbrennen, wenn man versucht, möglichst gut zu belichten beim Abfotografieren. Will man den optimalen Dynamikbereich des Sensors nutzen, so wird empfohlen, die Kamera mit einem Blaufilter auszustatten. Dieser filtert Rot etwas und "macht es dunkler". D. h. für das ganze Bild steht ein größerer Dynamikbereich zur Verfügung. So einen Filter habe ich mir natürlich schon angeschafft - ebenso haufenweise Diarahmen und -magazine, in die die Negative natürlich zunächst eingebaut werden müssen. Aber die Arbeit macht sich bezahlt: wenn ich erstmal die Fotos im Rechner habe, dann ist das sowieso schon mal ein tolles Ergebnis. Wenn ich dann bei einigen meinen sollte, das erneute Scannen eines sehr guten Labors wäre wünschenswert, so wollen die sowieso auch gerahmte Negative haben (habe mich schon schlau gemacht).

Hat jemand von euch vor, seine alten Kleinbild-Negative ebenfalls abzufotografieren? Oder einzuscannen? Scannen schied bei mir schnell aus, denn damit wäre ich Jahre beschäftigt gewesen und hätte vermutlich irgendwann keine Lust mehr gehabt. Mit den Dias war ich nach einigen Stunden fertig! :2thumbs:

_________________
Grüße vom Dunkelmann :hat:


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