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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 15:40 
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Registriert: Sa 27. Aug 2016, 18:02
Beiträge: 2039
Wohnort: Hirschbach
Ich habe noch zwei funktionierende analoge SLRs (Praktica DLT3 und Ricoh KR-10x). Aber die Nutzung beschränkt sich auf ca. ein bis zwei S/W-Filme pro Jahr, weil ich manchmal einfach doch nochmal Lust darauf habe. Die Praktica ruht inzwischen, da es die Batterien für die DTL3 nicht mehr gibt. Und ohne Belichtungsmessung ist auch S/W schwierig. In der Ricoh (da gibt es ja noch problemlos Batterien) habe ich kürzlich zwei Ilford HP5 PLus - Filme belichtet. Hat durchaus Spaß gemacht. Aber das wird wohl auch bei 1 bis 2x pro Jahr bleiben. Die Ergebnisse mit den Digitalen sind einfach besser. Und der analoge Arbeitsablauf ist einfach schwieriger geworden. Man kann eben nicht mehr einfach in den nächsten Fotoladen gehen, Chemikalien (z.B. Entwickler, Fixiersalz, Netzmittel und Fotopapier,...) kaufen. Also bleiben die schwarze Filmentwicklerdose, das Vergrößerungsgerät eben doch in der Kiste auf dem Dachboden... . Und zwei Filme pro Jahr lasse ich inzwischen auch fremd entwickeln.
Einen Bedarf für eine neue analoge SLR sehe ich daher im Moment bei mir nicht. ...Aber das können andere Hobbyfotografen natürlich ganz anders sehen.

Freundliche Grüße
Jens-Uwe


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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 16:17 
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Registriert: So 22. Jan 2012, 13:39
Beiträge: 1729
Wohnort: Färdd
Zufällig (gibts überhaupt Zufälle?) habe ich heute früh 2 Filme zum Entwickeln gebracht...
Ich habe noch mehrere analoge Kameras, die auch noch funktionieren. Und hin und wieder macht es einfach Spaß, mit so einem alten Schätzchen unterwegs zu sein.

Nur analog ist eine Kleinbildkamera klein und leicht:
Bild

Mit der Digitalisierung hadere ich noch; z. Z. mache ich Versuche mit dem Abfotografieren der Negative. Selbst entwickeln will ich aber auch nicht mehr. Aufgehört habe
ich damit, als es keine Chemikalien mehr gab. Hab' dann viele Jahre Dias gemacht, bis ich mir 2008? eine K100D mit Doppelzoomkit gekauft habe.
Wenn es so weiter geht, dass die Filme immer teurer werden, ist wohl endgültig Schluß.

Grüße
E.

_________________
Voi un mondo pulito? SCOPA!!!


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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 17:50 
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Registriert: Sa 9. Mai 2015, 12:35
Beiträge: 413
Nach 15 Jahren S/W und Dia-Fotografie ist das Hobby nach und nach in den Hintergrund geraten. Die Dunkelkammerausrüstung habe ich leichten Herzens verkauft. Mit der digitalen Fotografie bin ich wieder aktiv geworden. Gerade die neuen digitalen Möglichkeiten haben mich gereizt.

Ich höre oft Vinyl - aber die analoge Kamera bleibt in der Vitrine.


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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 18:24 
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Registriert: So 24. Jan 2021, 12:21
Beiträge: 83
Wohnort: nahe Stuttgart
Hallo zusammen,
ich genieße es, so etwa einmal im Monat einen SW-Diafilm zu entwickeln und nutze den Fomapan R100 mit dem zugehörigen Entwickler-Kit.
Geknipst wird mit der LX oder der ME super, denen ich seit 1992 treu bin.
Den ersten Film selbst entwickelt habe ich aber erst 2020 im heimischen Keller und war zum einen total stolz, dass es funktioniert hat, zum anderen happy über die „Entschleunigung“, das bewusstere Fotografieren und die Spannung, ob es etwas geworden ist.

Digitalisiert wird bei Bedarf mit einer Dia-Halterung aus Lego mit untergelegtem Smartphone als Beleuchtung und der K-3 III mit 90er-Macro von Tamron.

LG, Micha

PS: digital möchte ich aber nicht missen, mit meinem nicht ausgeprägten „Können“ bei der Analog-Entwicklung komme ich am Rechner schneller und sicherer zum gewünschten Ergebnis… und kann notfalls auch die zurück-Taste bedienen ;-)

_________________
Ich freue mich immer über Eure Verbesserungshinweise :)


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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 21:12 
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Registriert: Mo 20. Jun 2016, 19:26
Beiträge: 1019
Wohnort: Halle (Saale)
Hallo zusammen

Ich habe meine EXA als analoge Spiegelreflexkamera samt Zubehör noch und hatte noch lange ein paar Filme, welche dann doch unbrauchbar geworden waren, weil die Lagerfrist deutlich abgelaufen war. Denn mit Erhalt der ersten Digitalkamera habe ich kaum noch analog fotografiert.
Erfreulich war mit meinen ersten Digitalkameras verschiedener Hersteller, daß die Wartezeit, bis man sich ein Bild ansehen konnte, wegfiel und ich mehr Bilder machen konnte. Die erste Kamera hatte wohl 1-2 MP. Wenn es mir nicht gefallen hat, einfach löschen, und gut ist. Auch die Arbeitsweise war deutlich komfortabler: Bild fotografieren - am Rechner sortieren, bearbeiten und speichern - bei Bedarf ausdrucken (lassen).
Die Vorteile der Digitalfotografie waren einfach überzeugend und ich möchte sie nicht missen.

Allerdings kamen mir beim Anschauen von Analogfotografie seit einiger Zeit Gedanken, doch mal wieder einen Fiilm einlegen und mit der alten Kamera loszuziehen. Leider kann ich die Optiken und sonstiges Zubehör an der Pentax-Kamera nicht nutzen. Einfach auch, um mal wieder das alte Gefühl von früher zu kriegen. So manches war doch reizvoll und halt anders. Mal wieder analog fotografieren, da wäre ich nicht abgeneigt.
Den Umgang mit Dunkelkammer usw. möchte ich heute nicht mehr machen - ist einfach zuviel Aufwand.

_________________
Viele liebe Grüße
Matthias


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BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2022, 22:47 
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Registriert: Fr 4. Dez 2015, 02:36
Beiträge: 880
Wohnort: Leipzig
Ab und zu fotografiere ich gern analog, aber sehr selten. Das physische Negativarchiv hat eine ganz andere Qualität als das digitale auf den Festplatten. Digitalisiert wird bei Bedarf per Pentax-Balgen mit Kopiervorsatz bzw. mittels Leuchtplatte und Stativ mit der K-1.
pixiac hat geschrieben:
Rational verstehen kann ich es, wenn jemand den Sprung ins digitale Mittelformat scheut, hier sein Glück in analogen Mittelformatkameras zu suchen. Es ist schon krass, was man (bei professionellen Trommelscans z.B.) raus holen kann. Ist aber langfristig auch nicht unbedingt preiswerter. :mrgreen:
Um die 'bessere' Qualität geht's meines Erachtens nicht, eher um gut genug und um die Bildwirkung diverser Mittelformat-Optiken. Ich finde auch die Arbeit mit Mittelformatnegativen deutlich angenehmer als mit dem sehr weit zu vergrößernden Kleinbildformat. Einige meiner liebsten Bilder der letzten Jahre sind übrigens mit einer zweiäugigen 6x6 Yashica und einer 6x9 Agfa Record entstanden. Meine Familie reagiert auf einen "Testfilm" einfach viel entspannter als sonst und ein Kontaktabzug vom 6x9-Negativ ist tonal umwerfend. Der mit mehr Sorgfalt und Anspruch bisher halb belichtete orthochromatische Kleinbildfilm - zum Nachstellen eines historischen Fotos - in einer Pentax MX entwickelt sich dagegen langsam zum Versuch in Sachen Stabilität des latenten Bildes ...
pixiac hat geschrieben:
Ein nicht unerheblicher Teil derer (nicht alle!, speziell die Jüngeren?), die dem Trend der Analogisierung olgen, ist es mehr der "Gesehen werden"-Faktor, statt echtes Interesse an Fotografie und/oder besseren Ergebnissen. Damit möchte ich niemandem auf den Schlips treten, sind nur meine ganz subjektiven Beobachtungen.
Meine persönlichen Erfahrungen fallen in 'nicht alle': Unsere Praktica-B-Ausrüstung ist zum meiner Tochter migriert, die auch die 'Dunkelkammer' meiner Jugendzeit ab und zu nutzt. Sie fotografiert bewusst und gekonnt analog und nimmt für's Digitale ihr Telefon. Soweit ich das beobachten kann, wird der Prozess, der ohne Computer und Monitor auskommt, als wertvoll empfunden, ganz so wie in der Kunst auch immer noch alte Drucktechniken nicht nur wegen ihres Resultates sondern auch wegen des Entstehungsprozesses verwendet werden.

_________________
Gruß, Jens


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BeitragVerfasst: Di 13. Sep 2022, 10:16 
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Ricoh Imaging
Ricoh Imaging
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Registriert: Fr 28. Jun 2013, 09:13
Beiträge: 89
Ich war ja sehr begeistert als es mit der Lomography losging. Eine Trend, der wohl auch unter "Ich will dabei sein" abgeheftet werden kann.
In Hamburg gibt es seit letztem Jahr den Laden "Khrome", in Berlin "click und surr" und auch in anderen Städten gibt es wohl solche Läden. Das Fotomagazin hat jetzt eine Sonderbeilage zu dem Thema. Und Gerüchte besagen das Leica auch wieder an einer Filmkamera arbeitet.

Ist das wirklich nur ein Trend, der sich schnell wieder verlaufen wird? Gibt es eine neue Generation von Fotografen, so wir wir es vor 30-40 Jahren waren? Ud wenn ich den Kommentar von "Jee" lese, wächst da doch interessanter und interessierter Nachwuchs heran.


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BeitragVerfasst: Di 13. Sep 2022, 15:22 
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Registriert: Fr 13. Mai 2016, 13:21
Beiträge: 3395
Ich sage es mal so: Die alte Canon T-70 mitsamt der kompletten Ausrüstung die ich 1986 vom Konfirmationsgeld gekauft habe ist noch da. Benutzt ist sie seit ca. 2004 nicht mehr.

Ich habe die Tasche mit dem Zeugs vor einigen Monaten zumindest mal aus dem Schrank geholt und davor gestellt mit dem Plan sie mal wieder in Gang zu setzen und zu schauen, ob sie noch tut. Aber noch steht sie da ...

Entwickeln habe ich noch nie selbst gemacht.

Mein kompletter analoger Negativ-Bestand ist mittlerweile professionell eingescannt worden. Ich habe angefangen zu schauen, ob ich die Negative auch abfotografiert bekomme, aber ich bin bis jetzt an der Entwicklung gescheitert und verzweifelt und habe keine brauchbar anzusehenden Farben herausbekommen. (Da komme ich bei weitem nicht an die Farben heran die beim Scannen erzielt worden sind ... :yessad: )

_________________
Gruß Udo

Diese Nachricht wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glaserfaserkabels gemorst.



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BeitragVerfasst: Di 13. Sep 2022, 16:26 
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Registriert: Fr 29. Nov 2013, 16:12
Beiträge: 1776
Wohnort: Karlsruhe
Hi,

ich hab hier drei gute Rotweine gegen eine Pentax ME Super mit zwei Objektiven und einem Blitz "getauscht", die Ausrüstung wollte der Nachbar loswerden - inkl. Bedienungsanleitung(en), frischen Batterien und Drahtauslöser. Da konnte ich nicht widerstehen ;). Im Moment habe ich nen Ilford s/w Film drin und warte auf weitere Gelegenheiten um damit loszuziehen.

Außerdem hab ich noch ne Pentax P30n "geerbt", aber wenn analog dann richtig und da gefällt mir die ME Super besser ;).
Dazu kommt, daß ich noch meine gesamte analoge Ausrüstung habe, mit der ich mit 16 angefangen habe - allerdings Minolta.
Zuerst XG-9, und bis jetzt X-700 - sowas wirft man nicht weg ;).

Ergänzend kann ich noch sagen, daß meine Schwester über mich zur Fotografie gekommen ist.
Sie benutzt heute zwar auch eine Kleinbild-DSLR (keine Pentax), aber macht kaum EBV und nutzt auch nur ein WW und ein 1.4/50mm. Aber sie hat auch immer ihre doppeläugige Rolleiflex dabei, mit denen Sie meistens Porträts fotografiert und dann früher selbst entwickelt hat, heute fehlt ihr leider oft die Zeit.

_________________
LG Volker

so long and thank you for the fish >~°>





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BeitragVerfasst: Di 13. Sep 2022, 17:32 
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Registriert: So 12. Okt 2014, 11:29
Beiträge: 1978
Wohnort: Lübeck
Jee hat geschrieben:

... Soweit ich das beobachten kann, wird der Prozess, der ohne Computer und Monitor auskommt, als wertvoll empfunden, ganz so wie in der Kunst auch immer noch alte Drucktechniken nicht nur wegen ihres Resultates sondern auch wegen des Entstehungsprozesses verwendet werden.


Ich denke das ist ein Hauptgrund, zusammen mit dem endlich mal aeinnicht perfektes und geschöntes "Photoshop-Monster" zu erzeugen. Den Augenblick wie er war und gleichzeitig es geschafft zu haben es auch so einzufangen. Gerade das nicht hinbiegen im Nachhinein ist ein großer Reiz denke ich.

Ich für meinen Teil bin aber froh das es digital gibt.

_________________
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Gruß, Olav


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