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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 19:48 
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Registriert: Di 9. Jul 2019, 15:53
Beiträge: 29
Hallo liebe Pentaxians, :cap:
ich fotografiere gerne Architektur, Natur, Tiere, und Nachthimmel (bisher meistens die Milchstraße, in Zukunft möchte auch die Planeten oder die Deep Sky Objekte..Schritt nach Schritt),
ab Ultraweitwinkel bis Supertele habe ich versucht den verschiedenen Bedürfnissen zu genügen.

Der einzige falsche Einkauf ist das Sigma 170-500 (gebraucht) gewesen, zu kurz für meinem Ziel, deswegen seit einem Jahr versuche ich eine Meinung über die Teleskope zu haben...(meistens nur Theorie und Online-Berichte, ich hoffte bei der Photokina direkte Infos zu bekommen, aber es ist leider vorbei).
Insbesondere habe ich die Russische-Tonne (Maksutov-Cassegrain ab 1250mm) sehr interessant als Teleskop/Objektiv gefunden, damit könnte man die Planeten und die größere Galaxis fotografieren (theoretisch) und nach bedarf (immer nur theoretisch) auch Naturfotografie, dazu ein bisschen gesundes Training da Pentax+Tonne gute 5-8 KG wiegen xd

Hier wende mich an euch mit der Hoffnung, dass jemand mit Erfahrung mich etwas erklären kann.

Angenommen, dass:
das Fokussieren nicht blitzschnell passieren kann, (egal, ich benütze fast ausschließlich manuelle Objektive)
man muskulöse Arme oder ein super Stativ haben muss, (ok, ich werde mich bemühen :mrgreen: )
Für die Sternenfotografie viel Geduld und ein bisschen Gluck haben muss...oder eine motorisierte Steuerung,

kann man mit so einem Teleskop scharfe Bilder aufnehmen? :ka:

Sind solche Geräte tatsächlich scharf genug für z.B. Tierfotografie? :kopfkratz:

Falls jemand mich antworten kann, werde ich Ihn sehr dankbar sein.
:pop: :pop:

LG
Elias

_________________
Wenn der Weise auf den Mond zeigt, hat der Fotograf das passende Objektiv dabei :headbang:


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 20:11 
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Registriert: So 6. Mai 2018, 10:49
Beiträge: 783
Wohnort: Krakau, Polen
Kennst Du den Link schon, bei dem die Fotos gar nicht schlecht aussehen:

Ich selbst habe null Ahnung vom Thema. :mrgreen:

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https://www.instagram.com/meinkrakau


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 20:27 
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Registriert: Di 9. Jul 2019, 15:53
Beiträge: 29
mein Krakau hat geschrieben:
Kennst Du den Link schon, bei dem die Fotos gar nicht schlecht aussehen:

Ich selbst habe null Ahnung vom Thema. :mrgreen:


Nein, den Link kannte ich nicht, Danke!
Ein ähnliches, wo die Erläuterung u.s.w. sehr ähnlich waren, habe ich als erstes Info überhaupt über das Thema damals gelesen, aber der Fotograf hatte nut Flugzeuge fotografiert.

_________________
Wenn der Weise auf den Mond zeigt, hat der Fotograf das passende Objektiv dabei :headbang:


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 22:42 
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Registriert: Mo 28. Sep 2015, 10:59
Beiträge: 260
Ich habs noch nicht versucht. Mein nagelneues Teleskop wartet noch auf einen Adapter :-(
Grundsätzlich sollte es gehen. Man kann ja auch normale Teles für die Sterne verwenden, also warum nicht andersrum. Allerdings wenn du um die 1000mm bist und mehr, wirst wahrscheinlich als Probleme mit der Atmosphäre bekommen. Und Teleskope sind meist blöd zum "normalen" fokussieren (haben eine Feineinstellung mit der du dich wahrscheinlich zu Tode drehst, wenn du größere Schärfetiefeebenenunterschiede (Ich spiel jetzt Scrabble ^^) hast.
Ich meine mal ein Video gesehen zu haben, wo einer mit 3000mm oder so Bilder macht. Da ist außer der Hitze/Luft aber auch nicht mehr viel zu sehen.

Edith sagt: Bei der Sternefotografie sieht man alle möglichen Probleme/Verzeichnungen. Also wenn es für Sterne ok ist, sollte es für etwas "normales" absolut super sein.


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 22:46 
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Registriert: Mo 28. Sep 2015, 10:59
Beiträge: 260
Elias.Koch hat geschrieben:
Für die Sternenfotografie viel Geduld und ein bisschen Gluck haben muss...oder eine motorisierte Steuerung,


Du meinst "und", oder?
Ich kann mir (außer dem Mond) und vll einer Supernova in direkter Nachbarschaft nichts vorstellen, das man ohne motorisierte Steuerung hinbekommt.


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 23:24 
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Registriert: So 2. Apr 2017, 17:52
Beiträge: 206
Wenn ich ein Top-Teleskop besäße, würde ich vielleicht auch versuchen, es als Notlösung für andere Zwecke zu nutzen. Das gleiche gilt umgekehrt mit einem Super Tele.
Mit eine Billiglösung beides zur Zufriedenheit hin zu bekommen ist m.E. der falsche Ansatz. Sowohl für Astro- als auch für Naturfotografie. Ob es geht ist eine Sache, Bedienung, Qualität und Flexibilität (Zubehör) und damit dauerhafter Nutzen ist eine andere....
Wer billig kauft, kauft 2 mal......
Frust ist vorprogrammiert......
Just my 2 cents
Hartmut


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 23:43 
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Registriert: Fr 23. Dez 2011, 12:13
Beiträge: 10453
Also ich habe ein gutes Teleskop - für Fotografie auf unserem Planeten ziemlich ungeeignet. Alles was man sieht steht auf dem Kopf und ist seitenverkehrt - für Tierfotografie recht ungeeignet. Aufnahmen von Planeten erfordern sehr hohe Vergrößerungen, ohne Nachführung mit guider eher unmöglich da sauber zu arbeiten - bei der Lichtstärke von Teleskopen sind nur schnappschüsse mit dem Handy am Okular möglich, aber keine vernünftigen Aufnahmen. Deep-Sky geht nur mit guter Nachführung - abgesehen vom Orionnebel, aber auf jeden Fall nicht durch ein Teleskop.
Vernünftige Ausrüstung mit Nachführung, die Fotografisch etwas taugt sollte im mittleren 4 Stelligen Bereich liegen. Entweder so wie ich das mache - preiswerte Nachführung mit guten optischen Linsen, die aber ihre Grenzen schon recht früh haben oder aufwendige Nachführungen, die über Computer gesteuert werden und da kostet für Nachführung und Teleskop - there is no free lunch. Alles andere frustriert sehr schnell..

_________________
"A pro is somebody who worries about clients, an amateur somebody who worries about lenses, and a beginner somebody who worries about cameras"


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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2020, 23:47 
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Beiträge: 166
Das Problem wird die fixe Blende, die ‚Russentonne‘ hat in der transportablen Fassung (90/1250mm) somit ein Öffnungsverhältnis von 1:14.
Dann Tiere, die fordern eine Belichtungszeit von eher ‚kurz‘, trotz Stativ. Das passt aber nicht zum Öffnungsverhältnis.
Also meine Sicht der Dinge:
- bewegte Objekte: ein klares nein, der Umgang mit 1250 will geübt sein, selbst der Mond wandert zu schnell aus dem Gesichtsfeld. Dann eher kürzer und croppen.
Für ein entsprechendes Teleskop braucht’s auch ein stabiles Stativ, kostet auch.
- statische Objekte bei gutem Licht: als Kompromiss eine nette Spielerei.
- ein schnelles System, z.B. ein APO 80/400 bringt dir nicht die Brennweite, bei guter Quali aber höhere Kosten oder alternativ Farbfehler.
- Erfahrungsgemäß (meinerseits) ist alles länger als 600 mm nur mit Übung sinnvoll nutzbar.

Grüße.


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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2020, 18:12 
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Möglicherweise ist ein Spectiv mit Kameraadapter ein gangbarer 3. Weg für Dich:

https://www.ricoh-imaging.de/de/spektiv ... 00-ED.html
https://www.juelich-bonn.com/site/spektiv/kaufberatung/
https://www.kamera-express.de/produkt/1 ... gL1ivD_BwE


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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2020, 18:30 
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Registriert: So 20. Aug 2017, 20:42
Beiträge: 404
Hier noch wichtige Hinweise (eher als Warnung zu bezeichnen) speziell zur Adaption eines Pentax Spectives:

https://www.photoinfos.com/Spektiv/Pent ... coping.htm


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