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 Betreff des Beitrags: Instagram - wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 10:20 
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Registriert: Do 6. Aug 2020, 08:37
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Hallo Zusammen,
als "ambitionierter" (Hobby-)Fotograf tut man sich mit Instagram eigentlich doch schwer.

Diese schiere Masse an Bildern, extremer Einsatz von Farbfiltern, die Bildformatvorgaben sind schwierig, oft kaum noch zu unterscheiden, was ist real oder was sind "Fake"Bilder....
Ich hab mir seit ein paar Wochen diese Medium mal angetan - und es gibt auch Vorteile, viele inspirierende Ideen....aber kaum ein Austausch wie hier...
Dafür hat man eine deutliche höhere Reichweite, erreicht Freunde und Bekannte mit einer Galerie auf "einen Blick" und nicht irgendwo in einem Chat zerstückelt...

Hab auch keinen entsprechenden Blog hier gefunden - und es interessiert mich, wie ihr das seht.

Instagram - Fluch oder Segen, nutzen, mitschwimmen oder doch die Fiinger davon lassen?

:ka: :nono: vs. :ja: :thumbup:


:cap: :cap: :cap:

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Also immer bestes Licht
mathias

http://www.photography-do.de

Instagram:
"mathiasw_photography"


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 10:43 
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Beiträge: 1692
Wohnort: Karben
Hallo Mathias,

ich nutze Instagram seit ein paar Jahren. Es hat seine Vorzüge, man kann seine Bilder unkompliziert mehr Menschen zeigen. Mich interessiert vor Allem analoge Fotografie, hier kann man gut sehen was Andere so machen. Man kann ein Forum wie hier damit nur begrenzt vergleichen. Aber es ist eine gute Ergänzung. ich abonniere nicht nur andere menschen sondern auch hashtages, so sieht man auch Bilder von Menschen die man vorher noch nicht kannte. Man kann Feedback erhalten und auch neue Leute kennenlernen. Fotografen kontaktieren über Insta auch Models.
Mein Fazit: Es überwiegen für mich die Vorteile.

_________________
LG
Medve



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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 11:15 
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Beiträge: 1710
MathiasW hat geschrieben:
...oder doch die Fiinger davon lassen?


Ich lasse "die Finger davon."
Natürlich kann ich - naja, könnte schon - mich den Medien des WWW kaum verschließen, wenn ich die Vorteile nutzen will. Aber ich versuche so gut wie möglich, meine Daten für mich zu behalten und sie schon gar nicht Mr. Zuckerberg & Co zum Geldverdienen zur Verfügung zu stellen. Ich google auch nicht, sondern benutze Duckduckgo als Suchmaschine, habe mein WhatsApp-Konto gelöscht und benutze Signal und Threema als Messenger. Klar, via Android (mein Smartphone) bin ich in Googles Fängen, aber leicht machen will ich's ihnen nicht.
Wer allerdings die Möglichkeiten von Instagram nutzen will wie Medve, findet dort und anderswo sicher ein weites Feld, ein großes Angebot.

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Gruß aus Lübeck
Jürgen


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 11:28 
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Registriert: Fr 13. Mai 2016, 12:21
Beiträge: 3004
Instagram? -> Gar nicht mehr ...

Nein, nicht weil ich nicht mehr will, sondern weil Instagram mich nicht mehr lässt. Ich hatte mal einen Account angelegt, aber mehr um zu schauen was andere so machen.

Inzwischen ist es so, dass ich mich nicht mehr anmelden kann. Sage ich bei meiner dafür genutzen eMail-Adresse "Passwort vergessen", dann gibt Instagram zurück, dass es unter dieser Adresse keinen Account geben würde. Versuche ich mich mit der gleichen Adresse neu anzumelden, dann kommt "es gibt darunter bereits einen Account".

Tja, wenn Instagram mich nicht mehr weill, dann halt nicht ... :nono:

_________________
Gruß Udo

Diese Nachricht wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glaserfaserkabels gemorst.



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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 11:51 
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Beiträge: 4769
Ist nicht mein Ding. Sicher vergleichsweise einfach und mit großer Reichweite, aber ich nutze lieber andere Möglichkeiten. flickr ist es allerdings auch nicht für mich. Am liebsten ist mir eine persönliche Galerie, die ich auf eigenem Webspace präsentieren kann. Damit habe ich auch schon begonnen und werde das nach und nach ausbauen. Den Link zur Galerie kann man dann ja entsprechend weitergeben.

So viele unterschiedliche Temperamente / Einstellungen unter den Fotograf…Innen, so viele unterschiedliche Lösungen. Jede/r soll einfach das tun was den persönlichen Vorlieben am ehesten entgegen kommt.

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VLG
Stephan


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 12:53 
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Beiträge: 1167
Wohnort: Bonn
xy_lörrach hat geschrieben:
Instagram? -> Gar nicht mehr ...

Nein, nicht weil ich nicht mehr will, sondern weil Instagram mich nicht mehr lässt. Ich hatte mal einen Account angelegt, aber mehr um zu schauen was andere so machen.

Inzwischen ist es so, dass ich mich nicht mehr anmelden kann. Sage ich bei meiner dafür genutzen eMail-Adresse "Passwort vergessen", dann gibt Instagram zurück, dass es unter dieser Adresse keinen Account geben würde. Versuche ich mich mit der gleichen Adresse neu anzumelden, dann kommt "es gibt darunter bereits einen Account".

Tja, wenn Instagram mich nicht mehr weill, dann halt nicht ... :nono:


+1
bei mir fast genau so...
Hab mein Passwort verbasselt und wollte es zurück setzen, kommt immer die Nachricht: "Sie bekommen eine Mail mit einem Bestätigungscode..."
Tja, mittlerweile müsste ich deren 20 haben, gekommen ist nicht eine.
Aber ich vermisse - ehrlich gesagt - auch nichts, geht sehr gut ohne Instagram, Fratzebuch und Kohorten....

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Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
- Mark Twain
open mind for a different view and nothing else matters!


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 18:26 
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Beiträge: 114
Wohnort: Karlsbad
Da meine Partnerin bei Instagram sehr aktiv ist, habe ich mich vor einiger Zeit auch dort angemeldet. Ich habe aber schlichtweg zu wenig Zeit, dort aktiv zu sein und mein Profil aktiv zu nutzen. Ich vermisse nichts. Nichtsdestotrotz weiß ich um die Reichweite von Social-Media-Plattformen und ich freue mich auch, wenn ich Anerkennung für meine Fotos bekomme. Um dort große Verbreitung zu erfahren, müsste ich jedoch viel mehr Zeit reinstecken, die ich einfach nicht habe.
Ich habe seit über 10 Jahren eine private Homepage, auf der ich in unregelmäßigen Abständen neue Inhalte veröffentliche. Das reicht mir bisher.

Manchmal frage ich mich schon, ob wir mit unserer "alten" Spiegelreflex-Technik weit hinter dem Zeitgeist hinterherhinken. Hin und wieder werde ich neidisch, wie routiniert und erfolgreich meine Partnerin ihre Selfies mit einer Smartphone-App verbessert und gestaltet. Ich denke mir dann: "Oh Gott, wie lange würde ich mit Lightroom/Photoshop an diesem Foto sitzen, um es so hinzubekommen." Die KI der modernen Foto-Apps ist schon respekteinflößend.

Auf der anderen Seite liebe ich das Fotografieren gerade wegen des Gegenteils: Ausflüge planen, Wetterbericht checken, Auto mieten, Fotorucksack packen, früh aufstehen, in der Dunkelheit losmarschieren, den nächtlichen Waldgeräuschen lauschen, die ersten Fußspuren des Tages in den Schnee setzen, kalte Luft atmen, über die beste Kameraeinstellung grübeln, beobachten, vor Motiven verweilen, warten, still sein, den Auslöser drücken, Vorfreude ob des gelungenen Fotos empfinden, mit Muskelkater nach Hause kommen, leckeres Essen bestellen, Abend ausklingen lassen, Erstsichtung der Fotos machen, zufrieden ins Bett fallen.
Kurzum: Den Fotoprozess durch Entschleunigung auskosten. Das alles ist eine persönliche Erfahrung, die viel schwerer wiegt und persönlich viel wertvoller ist, als die Entscheidung, welches Medium ich nutze, um die fotografische Verbindung von Glück, Technik und Können der Öffentlichkeit zu präsentieren.

_________________
Belichtete Grüße
Maik

:ichweisswas: Alle von mir angefertigten Fotografien sind urheberrechtlich geschützt. :ichweisswas:


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 18:46 
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Registriert: Mo 1. Okt 2018, 17:14
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lapsus.digiti hat geschrieben:
Auf der anderen Seite liebe ich das Fotografieren gerade wegen des Gegenteils: Ausflüge planen, Wetterbericht checken, Auto mieten, Fotorucksack packen, früh aufstehen, in der Dunkelheit losmarschieren, den nächtlichen Waldgeräuschen lauschen, die ersten Fußspuren des Tages in den Schnee setzen, kalte Luft atmen, über die beste Kameraeinstellung grübeln, beobachten, vor Motiven verweilen, warten, still sein, den Auslöser drücken, Vorfreude ob des gelungenen Fotos empfinden, mit Muskelkater nach Hause kommen, leckeres Essen bestellen, Abend ausklingen lassen, Erstsichtung der Fotos machen, zufrieden ins Bett fallen.
Kurzum: Den Fotoprozess durch Entschleunigung auskosten. Das alles ist eine persönliche Erfahrung, die viel schwerer wiegt und persönlich viel wertvoller ist, als die Entscheidung, welches Medium ich nutze, um die fotografische Verbindung von Glück, Technik und Können der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Meinen allerfettesten Respekt! Dieser Absatz oben sollte in Stein gemeißelt werden! Jedes Wort kann ich unterschreiben, genau die gleichen Empfindungen habe ich, wenn ich mit der Kamera losziehe. Pixel-Yoga sozusagen. Die Taktfrequenz von Social Media kann mir sowas von gestohlen bleiben....

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- Mark Twain
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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 19:13 
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Beiträge: 2088
Wohnort: Krakau, Polen
zabaione hat geschrieben:
lapsus.digiti hat geschrieben:
Auf der anderen Seite liebe ich das Fotografieren gerade wegen des Gegenteils: Ausflüge planen, Wetterbericht checken, Auto mieten, Fotorucksack packen, früh aufstehen, in der Dunkelheit losmarschieren, den nächtlichen Waldgeräuschen lauschen, die ersten Fußspuren des Tages in den Schnee setzen, kalte Luft atmen, über die beste Kameraeinstellung grübeln, beobachten, vor Motiven verweilen, warten, still sein, den Auslöser drücken, Vorfreude ob des gelungenen Fotos empfinden, mit Muskelkater nach Hause kommen, leckeres Essen bestellen, Abend ausklingen lassen, Erstsichtung der Fotos machen, zufrieden ins Bett fallen.
Kurzum: Den Fotoprozess durch Entschleunigung auskosten. Das alles ist eine persönliche Erfahrung, die viel schwerer wiegt und persönlich viel wertvoller ist, als die Entscheidung, welches Medium ich nutze, um die fotografische Verbindung von Glück, Technik und Können der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Meinen allerfettesten Respekt! Dieser Absatz oben sollte in Stein gemeißelt werden! Jedes Wort kann ich unterschreiben, genau die gleichen Empfindungen habe ich, wenn ich mit der Kamera losziehe. Pixel-Yoga sozusagen. Die Taktfrequenz von Social Media kann mir sowas von gestohlen bleiben....


Kann ich auch nur unterstreichen: schön geschrieben! :ja:

Die Endergebnisse zeige ich aber trotzdem auch auf Instagram. :mrgreen:

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https://www.instagram.com/meinkrakau


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BeitragVerfasst: So 28. Feb 2021, 19:25 
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Registriert: Do 6. Aug 2020, 08:37
Beiträge: 142
Ja - für uns ist der Weg das Ziel.
Fotografieren als ein bewußter Akt für ein vorher oft schon im Kopf ungefähr feststehendes Bild.
Sich damit auseinander zu setzen, es zu versuchen und irgendwann zu schaffen und dabei sich weiterentwickeln von Bild zuBild, von Idee zu Idee....ein einfach nur tolles Hobby.

Aber das sich Zeigen, auch vergleichen und daraus bewußt lernen - ist eben doch auf Instagram sehr gut möglich, wie ich den letzten 6 Wochen gesehen habe.
Allerdings ist der Aufwand auch durchaus hoch - jenachdem, was man erreichen will. In den Sog "nur die Summe der likes zählt" zu kommen, ist gefährlich und latent....

Ich für meinen Teil habe den Aufwand wieder deutlich runter gefahren und freue mich nun, "mitzuschwimmen" und Anregungen zu sammeln. Die eigene Homepage ist davon unberührt.

Mal sehen wie es weiter geht - eine sehr interessante Diskussion....

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mathias

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"mathiasw_photography"


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