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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 12:32 
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Hallo allerseits,
hab es leider immer noch nicht kapiert, wie das mit der Belichtungssteuerung bei Blitzen im Dunkeln geht - das wird bei mir dann entweder zu hell oder zu dunkeln, nur selten zufälligerweise richtig. Die Dauer des Blitzes ist ja wohl immer dieselbe (1/180s?), die Helligkeit/Energie dagegen von der Kamera gesteuert? Belichtungszeit also immer kürzer als Blitzdauer oder wie?... :shock: Sehe da leider überhaupt nicht durch...
QN


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 12:36 
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Der Blitz selber brennt in deutlich kürzerer Zeit ab (deutlich weniger als 1/1000s) . Lediglich die Kamera braucht etwas mehr als 1/200s um den Sensor voll zu belichten.
Die Helligkeit kannst du kameraseitig mit Blende und ISO einstellen. Vom Blitz her kannst du durch das abregeln die Helligkeit steuern. Je niedriger der Blitz dabei eingestellt wird, desto kürzer ist die Zeit in der der Blitz abbrennt.
Mit der Verschlusszeit steuerst du nur, wieviel Umgebungslicht noch mit auf das Bild soll.


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Zuletzt geändert von califax am Mo 9. Feb 2015, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 12:37 
Ähmmmmm.... nein! 1/180 ist die minimale Synchronzeit der Kamera, das hat zunächst mal nix mit Blitzdauer zu tun. Diese unterscheidet sich allerdings je nach Leistung.

Aber mal von vorn - welcher Blitz soll hier wie gesteuert werden? Aufsteckblitz? Klappblitz? Kann man manuell steuern, kann man von der Kamera erledigen lassen. Nur, wenn die Kamera das erledigt sollte es zuverlässiger auch richtig sein - mal abgesehen davon das der subjektive Eindruck ob der "platten" Ergebnisse anders sein könnte....


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 12:50 
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califax hat geschrieben:
Der Blitz selber brennt in deutlich kürzerer Zeit ab (deutlich weniger als 1/1000s) . Lediglich die Kamera braucht etwas mehr als 1/200s um den Sensor voll zu belichten.
Die Helligkeit kannst du kameraseitig mit Blende und ISO einstellen. Vom Blitz her kannst du durch das abregeln die Helligkeit steuern. Je niedriger der Blitz dabei eingestellt wird, desto kürzer ist die Zeit in der der Blitz abbrennt.
Aha, also die Helligkeit des Blitzes ist immer dieselbe, nur dass man ihn halt kürzer brennen lässt und dadurch in der Summe weniger Licht auf dem Sensor gesammelt wird? Und da Du nur von Blende und ISO schreibst: Beim Blitzen ist also die Belichtungszeit sekundär (zumindest beim Blitzen im Dunkeln, weil da ja eh kein anderes Licht im Spiel ist)? Bzw., damit die Belichtungszeit eine Rolle spielt, müsste sie im Bereich der eigentlich Blitzdauer oder darunter liegen?

Und zu Buddi: Ja, ich meinte erstmal nur den Klappblitz an der Kamera...

Man liest sich,
QN


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 12:59 
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Die Vorgehensweise ist immer in der Reihenfolge:
- Kamera auf M
- Blende für gewünschte Schärfentiefe auswählen
- Verschlusszeit und Iso anpassen, bis der Hintergrund so hell ist wie du das gerne hättest
- Blitzleistung einstellen, bis das Motiv im Vordergrund richtig belichtet ist


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 13:02 
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Qniemiec hat geschrieben:
califax hat geschrieben:
Der Blitz selber brennt in deutlich kürzerer Zeit ab (deutlich weniger als 1/1000s) . Lediglich die Kamera braucht etwas mehr als 1/200s um den Sensor voll zu belichten.
Die Helligkeit kannst du kameraseitig mit Blende und ISO einstellen. Vom Blitz her kannst du durch das abregeln die Helligkeit steuern. Je niedriger der Blitz dabei eingestellt wird, desto kürzer ist die Zeit in der der Blitz abbrennt.
Aha, also die Helligkeit des Blitzes ist immer dieselbe, nur dass man ihn halt kürzer brennen lässt und dadurch in der Summe weniger Licht auf dem Sensor gesammelt wird?

Das kann man so in Annäherung stehen lassen.

Qniemiec hat geschrieben:
Und da Du nur von Blende und ISO schreibst: Beim Blitzen ist also die Belichtungszeit sekundär (zumindest beim Blitzen im Dunkeln, weil da ja eh kein anderes Licht im Spiel ist)?

:ja:

Qniemiec hat geschrieben:
Bzw., damit die Belichtungszeit eine Rolle spielt, müsste sie im Bereich der eigentlich Blitzdauer oder darunter liegen?

Wenn du bspw. eine Verschlusszeit von 1/1000s wählen würdest, würde der Verschluss nicht mehr voll geöffnet werden. Der zweite Vorhang würde schon starten bevor der erste Vorhang am Ende des Sensors angekommen ist. Das hat zur Folge, dass nur ein Streifen auf deinem Bild vom Blitz belichtet wäre. Der Rest wäre dann deutlich dunkler. Das nennt man auch den Rolling Shutter Effect.

Oberhalb der Blitzsynchronzeit: 1min 5s
Schneller als Blitzsynchronzeit: 2min 30s

Qniemiec hat geschrieben:
Und zu Buddi: Ja, ich meinte erstmal nur den Klappblitz an der Kamera...

Man liest sich,
QN

Der Klappblitz kann in der Kamera selber abgeregelt werden. Ich hab den damals auf -2LW gestellt. Allerdings funktioniert er mit der Automatik ganz gut eigentlich. Ich musste da nie Blende oder ISO angleichen.
Mit einem Aufsteckblitz kann man aber viel mehr spielen ;)

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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 13:51 
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califax hat geschrieben:
Qniemiec hat geschrieben:
Und zu Buddi: Ja, ich meinte erstmal nur den Klappblitz an der Kamera...
Der Klappblitz kann in der Kamera selber abgeregelt werden. Ich hab den damals auf -2LW gestellt.
Wenn ich's recht verstehe, aber auch hier dadurch, dass der Blitz kürzer ist, nicht dunkler, oder? Und danke für dieses Video, denn ich wunderte mich schon, wie die diese irre kurzen Zeiten hinkriegen - dass der ganze Sensor Licht kriegt, ist also nur bei langen B'zeiten so... Wieder was gelernt... 8-)
QN


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 13:58 
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Genau der Blitz brennt einfach nur kürzer ab.

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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 16:58 
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my 2ct:

Über die ISO steuert man die virtuelle Leitzahl des Blitzes. Was bedeutet, je weiter das zu belichtende Objekt weg ist, desto höher die ISO (virtuell stärkerer Blitz), umgekehrt, steht der Bursche im dunkeln direkt vor der Kamera, die ISO ganz klein machen. Auto-ISO ist eine Katastrophe und versagt beim Blitzen regelmäßig, da bei Pentax wohl keine Entfernung vom Objektiv/Autofocus an die Belichtungssteuerung rückgemeldet wird. Mit dem ISO-Wert bestimmt man im Dunkeln das Verhältnis von Vordergrund- zu Hintergrundbelichtung.

In Praxis stammt ein überwiegender Teil der unterschiedlichen Blitzbelichtungen im ISO-Zufallsgenerator begründet.

Zusammenfassend, wie bereits von Vorpostern erwähnt, ein kurzer Blitzguide:

- M-Modus
- Blende nach gewünschter Schärfentiefe
- Belichtungszeit >= 1/180, je nach Umgebungslichtanteil, hat im Dunkeln keine Bedeutung
- ISO nach Objektentfernung, <3m ISO nicht über 200
- Blitzmenge (-dauer) und damit die finale Belichtung bestimmt die Kamera im M-Modus selbst anhand des Messblitzes. Ggf. Blitz oder Gesamtbelichtung korrigieren.


Ralf

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http://schueler.ws


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BeitragVerfasst: Mo 9. Feb 2015, 17:44 
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muss es nicht <=1/180 sein ?

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Gruß Piet


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